Der Mond und die Planeten Jupiter und Saturn sind gerade gut zu beobachten. Hier ein paar Impressionen:
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| Jupiter mit Monden |
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| Saturn |
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| Der Mond. |
Hinweise zur Himmelsbeobachtung, interessante Veranstaltungen und Neuigkeiten aus der Hobby-Astronomie in Bad Lippspringe und Umgebung
Ich sitze gerade am Computer, bearbeite ein paar Mails und surfe ein wenig auf verschiedenen Websites. Da sehe ich, dass "Wetteronline" meldet, der Himmel sei klar. Ich gehe sofort ans Fenster, suche den Mond und finde ihn nicht. So ein Ärger, schon wieder einmal eine falsche Wettervorhersage. Der Deutsche Wetterdienst liegt da schon richtiger. Und auch andere Websites berichten von bis zu 91 Prozent Wolkenbedeckung.
So war es auch gestern. Keine Chance den Mond zu sehen oder die ISS, die von meinem Garten aus gesehen, sogar direkt vor dem Mond vorüberfliegen sollte. Auch das Raumschiff Inspiration4 von SpaceX wäre an unserem Himmel zu sehen gewesen, wenn es eben nicht so viele Wolken geben würde.
Aus Frust habe ich gestern trotzdem ein Foto gemacht:
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| Viele Wolken mit Jupiter in einer kleinen Lücke am 16. September 2021 |
Und ich traute hinterher meinen Augen nicht, da habe ich doch tatsächlich in der Lücke etwas links über dem Haus einen recht hellen "Stern" erwischt, das kann dort eigentlich nur Jupiter sein.
Später am Abend war dann sogar auch der Mond noch am Himmel zu sehen, obwohl sich die Wolken nicht vollständig verzogen hatten:
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| Mond um 23:18 Uhr, noch leicht hinter Wolken |
Doch nun war es schon Zeit ins Bett zu gehen, würde doch am nächsten Morgen schon früh der Wecker klingeln...
Ja, als Hobbyastronom braucht man vor allem Geduld. Irgendwann wird es auch wieder klare Nächte geben.
Doch manchmal geht es dann doch schneller als man denkt. Hier jetzt zwei weitere Bilder von gerade eben:
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| Der Mond am 17. September 2021 kurz vor 23 Uhr |
Der Mond ist jetzt zu 89 Prozent beleuchtet. Mit Jupiter und Saturn bildet er ein schönes Dreieck:
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| Mond, Jupiter und Saturn am 17.9.21 |
Ob ich jetzt vielleicht doch noch mein Fernrohr aufbaue?
Montag, der 13. September, war für mich einer der vielen schönen Tage des Jahres: Die neuen Jahrbücher aus dem Kosmos-Verlag "Das Himmelsjahr 2022" und "Der Sternenhimmel 2022" sind erschienen!
| Himmeljahr und Sternenhimmel |
Das Kosmos-Himmelsjahr 2022 kann ich mit
gutem Gewissen jedem Anfänger in unserem schönen Hobby nur wärmstens empfehlen.
Für jeden Monat wird hier auf recht verständlicher Weise auf die
unterschiedlichen Konstellationen am nächtlichen Himmel hingewiesen. Auch ich
nutze immer wieder gerne die Hinweise, wann und in welcher Himmelsrichtung
welche Planeten zu sehen sind. Die Bewegung dieser „Wandelsterne“ sind ja in keiner
Sternkarte verzeichnet – und manchmal können sie gerade einem Anfänger die
Orientierung am Himmel deutlich erschweren. Ausführlich wird auch auf besondere
Ereignisse des nächsten Jahres eingegangen, wie die Mondfinsternis im Mai, die
partielle Sonnenfinsternis im Oktober und anderes. Schön finde ich auch die
unterschiedlichen Monatsthemen. Angefangen mit der Frage „Gab es den Urknall
wirklich“ bis hin zur merkwürdigen Rotation des Planeten Uranus werden hier
auch komplizierte Themen gut erklärt. Mit 18 Euro ist dieses Buch auch wirklich
nicht zu teuer. Aus meiner Sicht einfach ein „Muss“ für jeden Sternfreund.
Der Sternenhimmel 2022, herausgegeben von Hans Roth, richtet sich mehr an den
schon erfahrenen Hobbyastronom. Ich freue mich sehr, dass es dieses Buch immer
noch gibt. Ich glaube, seine Auflage wird nicht so hoch sein. Es kostet dann
auch schon gleich 36 Euro, ist also wirklich nicht mehr für jeden
erschwinglich. Und es ist - im Vergleich zum Himmelsjahr - ein sehr
"trockenes" Buch. Der Inhalt besteht im Wesentlichen aus einer langen
Tabelle. Für jeden einzelnen Tag des Jahres sind schlicht die ca. 5 bis 20
wichtigsten astronomischen Ereignisse minutengenau aufgezählt. Sonnen- und
Mond-Auf- und Untergang, Stellung der Jupiter- oder Saturnmonde,
Sternbedeckungen, Zodiakallichthinweise, Begegnungen von Kleinplaneten mit
helleren Sternen, Finsternisse und manches mehr.
Für mich ist dieses Buch eine wichtiger Quelle - und in gewisser Weise Vorbild
- für meine wöchentliche Astrovorschau. Einige der im Buch beschriebenen
Ereignisse kann ich direkt übernehmen, da sie überall auf der Welt tatsächlich
zur gleichen Zeit zu sehen sind. Bei anderen Ereignissen, wie möglichen
Sternbedeckungen durch den Mond, muss ich jedoch die genauen Uhrzeiten für Bad
Lippspringe selbst bestimmen. Und manche Ereignisse, wie zum Beispiel die
möglichen Überflüge der ISS, kann auch das beste Jahrbuch nicht vorhersagen.
Und noch eine Bitte am Schluss: Kaufen Sie diese Bücher – egal ob für sich selbst oder zum Verschenken – bitte bei ihrer örtlichen Buchhändlerin oder Buchhändler. Es ist gut für uns alle, wenn diese Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Mit ein wenig Glück konnte ich heute die Sonne und den Mond fotografieren.
Die Sonne erwischte ich am Nachmittag zwischen den Wolken. Zwei größere Sonnenfleckengruppen waren auf dem Weg zum Sonnenrand zu sehen.
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| Die Sonne am 12.9.21 um 17:06 Uhr |
Der Mond stand am Abend nur gaz tief am Himmel. Voin meinem eigenen Garten aus konnte ich ihn gar nicht sehen, ich musste für dieses Foto extra ein paar Meter auf der Straße Ruichtugn Nachbargrundstück gehen:
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| Der Mond am 12.9.21 um 20:47 Uhr. |
Der Himmel war am Abend beim Mondfoto leider auch von mehr oder weniger dicken Schleierwolken bedeckt. Die Sternbedeckungen durch den Mond konnte ich nicht registrieren, dafür waren die Wolken einfach zu dick.
In dieser Woche bestimmt der zunehmende Mond immer stärker den Nachthimmel. Von den großen Planeten ist abends, kurz nach Sonnenuntergang für eine gute dreiviertelstunde die Venus tief im Westen zu sehen. Saturn (bis ca. 2:00) und Jupiter (bis ca. 4:00) sind in der Nacht zur Zeit sehr gut zu beobachten. Die ISS ist zum Ende der Woche hin bei abendlichen Überflügen zu beobachten.
Am Montag, den 13. September, geht die Sonne um 6:56 Uhr auf und um 19:44 Uhr unter. Der helle Tag ist jetzt also keine 13 Stunden mehr lang. Der Mond steht am Abend im Sternbild Schlangenträger. Exakt um 22:39 Uhr erreicht er das Erste Viertel, ist also genau zu 50 Prozent beleuchtet. Er geht kurz danach um 22:51 Uhr unter. Bereits um 21:56 Uhr beginnt ein Durchgang von Jupitermond Io vor der Planetenscheibe, von 22:34 Uhr an wandert der Schatten von Io über den Planeten hinweg.
Am Dienstag, den 14. September, ist der Mond in das Sternbild Schütze weiter gewandert, er geht heute um 23:41 Uhr unter. Gegen 21:05 Uhr wird der Stern HIP89678 (4,7mag) durch den Mond bedeckt. Der Planet Neptun, der mit einer Helligkeit von nur 7,7mag nur im Fernglas oder Teleskop sichtbar ist, erreicht heute seine Oppositionsstellung.
Am Mittwoch, den 15. September, geht der Mond am Abend erst deutlich nach Mitternacht (um 0:45 Uhr) unter. Bei Jupiter stehen am Abend zwei Monde links, zwei Monde recht. Bei Saturn stehen die beiden Monde Dione und Tethys am Abend in westlicher Elongation.
Am Donnerstag, den 16. September, nähert sich der bereits zu über 80 Prozent beleuchtete Mond allmählich Saturn im Sternbild Steinbock. Jupitermond Ganymed wird ab 20 Uhr vom Planeten bedeckt. Bei Saturn steht Tethys heute in östlicher Elongation. Kleinplanet Lomia (12mag) erreicht heute seine Oppositionsstellung. Die ISS ist heute erstmalig in der neuen Abendsichtbarkeittsperiode zu sehen. Um 20:50 Uhr fliegt sie knapp unterhalbs des Mondes ganz tief über den Südhimmel.
Am Freitag, den 17. September, bildet der Mond am Abend mit Saturn und Jupiter ein Dreieck. Kleinplanet Ceres (8,7mag) geht heute in nur 3' Bogenminuten Abstand an sigma Tauri (in den Hyaden) vorüber. Gegen 21:39 Uhr ist die ISS kurz im Südwesten beim Aufstieg vom Horizont aus zu sehen, sie verschwindet jedoch schon in 23° Grad Höhe im Erdschatten. Um 22:28 Uhr beendet Jupitermond Kallisto einen Durchgang vor der Jupiterscheibe. Kallistos Schatten wandert jedoch erst ab 0:41 Uhr am Samstag in aller Frühe über den Planeten.
Am Samstag, den 18. September, ist am Abend der Mond bereits an Jupiter vorbeigezogen. Er ist jetzt zu 95 Prozent beleuchtet und zeigt maximale Libration in Breite, so dass sein Nordpol sichtbar wird. Zwischen 20:50 Uhr und 20:55 Uhr fliegt die ISS in maximal 27° Grad Höhe über unseren Abendhimmel hinweg. Um 23:50 Uhr steht der veränderliche Stern Algol im Minimum.
Am Sonntag, den 19. September, steht der Mond am Abend im Sternbild Wassermann. Obwohl er heute bereits zu 98 Prozent beleuchtet ist, findet der exakte Vollmond doch erst am Dienstag in der Frühe statt. Er zeigt maximale Libration in Länge, das Mare Crisium steht also weit ab vom Rand. Die ISS fliegt zwischen 20:04 Uhr und 20:10 Uhr in maximal 19° Grad Höhe von West nach Ost über unseren Abendhimmel hinweg. Ein zweites Mal ist sie gegen 21:40 Uhr im Südwesten zu sehen. Nach einem Anstieg auf 47° Grad Höhe verschwindet sie jedoch schnell im Erdschatten.
Wenn es auf den Herbst zugeht, ist am Abend eine Beobachtung des Mondes gar nicht so einfach. Woran liegt das?
Wahrscheinlich ist Ihnen schon aufgefallen, dass im Sommer die Sonne hoch am Himmel steht, der Vollmond jedoch eher flach über den Horizont seine Bahn zieht. In den Winternächten ist es jedoch genau umgekehrt: die Sonne gewinnt kaum an Höhe, während in den oft kalten Nächten der volle Mond dann sehr hoch am Nachthimmel leuchtet.
Auch dieser Effekt hat ganz eindeutig mit den Jahreszeiten zu tun. Und diese werden genau dadurch verursacht, dass die Achse, um die sich unsere Erde beim täglichen Lauf um die Sonne herum nicht genau senkrecht zur Bahnebene steht, sondern um 23° Grad gekippt ist.
Zusätzlich müssen wir berücksichtigen, dass bei einem Vollmond dieser - von der Erde aus gesehen - genau gegnüber der Sonne steht. Sonst könnte er ja nicht "voll" beleuchtet werden. Steht er "neben" der Erde, sehen wir nur einen Halbmond.
Wenn wir nun über den Mond hinaus ins tiefe Weltall schauen, sehen wir, dass der volle Mond im Sommer in den Sternbildern Skorpion, Schütze oder Steinbock steht. Diese Sternbilder stehen bei uns im Sommer am Abend jedoch nicht sehr hoch über dem Horizont. Aber sie gehören zu den 13 astronomisch definierten Sternbildern, durch welche die Ekliptik verläuft. Die Ekliptik ist genau die Sonnenbahn durch die Sternbilder hindurch, auf die sich mehr oder weniger genau auch alle anderen Planeten und eben auch der Mond am Himmel bewegen.
Und je nach Jahreszeit ist die Erde der Sonne (und damit auch der Ekliptik) mal mehr, mal weniger zugeneigt. Im Sommer ist die nördliche Halbkugel der Sonne stärker zugeneigt, dann steht mit der Sonne auch die Ekliptik tagsüber hoch am Himmel. Im Winter ist die südliche Halbkugel der Erde am Tage stärker der Sonne zugeneigt, dann steht über Australien oder Südafrika die Sonne in den Sternbildern Schütze oder Skorpion hoch am Himmel und damit dort auch die Ekliptik. Bei uns steht die Sonne im Winter nicht so hoch am Himmel, aber sie steht auch hier natürlich in den gleichen Sternbildern wie in Australien, eben im Schützen oder Skorpion...
Zwischen einer niedrig stehenden Ekliptikam Abend im Sommer und einer hoch stehenden im Winter bei uns muss es natürlich im Frühjahr und im Herbst "Übergänge" geben. Je "steiler" diese Übergänge am Himmel verlaufen, desto günstiger ist dies natürlich für die Sichtbarkeit des Mondes oder der Planeten vor oder nach Sonnenauf- oder -untergang. Verläuft die Ekliptik steil (senkrecht) am Himmel, dann bedeuten 15° Grad Abstand von der Sonne am Abend auch einen scheinbaren Ort von 15° Grad über der Sonne bzw. dem Horizont. Und damit auch einen Untergang eine Stunde später als die Sonne.
Verläuft die Ekliptik jedoch nur flach über dem Horizont, dann könenn 15° Grad Abstand von der Sonne bei Sonnenuntergang jedoch vielleicht nur einen Höhenunterschied zum Horizont von nur wenigen Grad bedeuten und damit die Sichtbarkeit sehr erschweren.
So ist zur Zeit die Venus zwar 40° Grad von der Sonne entfernt, steht bei Sonnenuntergang aber nur 8° Grad über dem Horizont und ist dadurch auch nur ca. eine Stunde zu sehen.
Die schmale Mondsichel dagegen ist heute früh zum Sonnenaufgang zwar nur 22° Grad von der Sonne entfernt, steht aber dann schon in 21° Grad Höhe und ist dadurch schon gut zwei Stunden zu sehen gewesen.
So kommt es, dass der abnehmende Mond im Herbst gut zu sehen ist, weil dann am Morgen die Ekliptik steil in den Himmel hinaufragt. Ein zunehmender Mond dagegen - wie wir ihn in dieser Woche wieder sehen werden - jedoch nicht einfach zu finden ist, weil er nur knapp über dem Horizont steht.
Im Frühjahr ist es dann umgekehrt. Dann steht am Abend die Ekliptik steil über dem Westhorizont und ein zunehmender Mond würde sich auch bei schmaler Sichel gut beobachten lassen.
Hier noch ein paar Mondbilder der letzten Tage:
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| Der abnehmende Mond am 3. September um 6:23 Uhr |
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| Die nur noch zu 4 Prozent beleuchtete Mondsichel am 5. September um 6:01 Uhr |
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| Mondsichel in der Morgendämmerung um 6 Uhr am 5. September 2021 |
In dieser Woche ist Neumond, der Mond nimmt erst zum Ende der Woche hin wieder zu, die Nächte eignen sich also gut zum Beobachten lichtschwacher Objekte ("deep-sky") am Sternenhimmel. Bei klarster Sicht nach Osten kann vielleicht ca. eine Stunde vor Sonnenaufgang das Zodiakallicht beobachtet werden. Die Venus ist kurz nach Sonnenuntergang circa 40 Minuten tief im Westen zu sehen. Saturn und Jupiter stehen um 21 Uhr bereits ca. 13° Grad hoch im Südosten über dem Horizont und sind bis ca. 3:00 Uhr bzw. 4:00 Uhr zu beobachten. Mit einem kleinen Teleskop können auch Uranus und Neptun in der Nacht beobachtet werden. Die ISS ist bei morgendlichen Überflügen zu sehen.
Am Montag, 6. September 2021, geht die Sonne um 6:45 Uhr auf und genau um 20:00 Uhr unter. Der helle Tag ist also schon wieder 28 Minuten kürzer als noch vor einer Woche. Die ISS fliegt zwischen 5:27 Uhr und 5:34 Uhr in maximal 77° Grad Höhe hoch über unseren Morgenhimmel hinweg. Zuvor gibt es zwischen 0:11 Uhr und 3:51 Uhr verschiedene Durchgänge, Schattenwürfe und Verfinsterungen durch die Jupitermonde. Am Abend beginnt um 20:38 Uhr bis 22:56 Uhr ein Schattenwurf von Jupitermond Io auf die Planetenoberfläche.
Am Dienstag, 7. September 2021, erreicht der Mond exakt um 2:52 Uhr seine Neumondposition, er ist daher bei uns nicht zu sehen und wandert dicht neben der Sonne über den Tageshimmel. Um 3:17 Uhr erreicht der veränderliche Stern Algol im Perseus ein Helligkeitsminimum. Die ISS tritt um 4:41 Uhr in 61° Grad Höhe in Richtung Westen aus dem Erdschatten heraus, fliegt dann fast durch den Zenit und verschwindet um 4:47 Uhr hinter dem Osthorizont. Am Abend wird bei Jupiter bis 22:40 Uhr der Mond Europa verfinstert.
Am Mittwoch, 8. September 2021, fliegt die ISS zwischen 5:30 Uhr und 5:37 Uhr in maximal 50° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg. Die nur zu 4 Prozent beleuchtete Mondsichel geht heute um 20:53 Uhr unter und bleibt wahrscheinlich noch unsichtbar.
Am Donnerstag, 9. September 2021, tritt die ISS tritt um 4:44 Uhr in 63° Grad Höhe in Richtung Südsüdwesten aus dem
Erdschatten heraus und fliegt dann bis um
4:50 Uhr zum Osthorizont. Der Mond ist am Abend zu 10 Prozent beleuchtet, steht in der Nähe der Venus und geht kurz nach 21:00 Uhr unter. Bei Jupiter sind am Abend zunächst nur die Mond Europa und Io zu sehen, Kallisto wird bis 21:12 Uhr verfinstert und Ganymed bis 22:17 Uhr. Beide Monde tauchen links (östlich) von Jupiter aus seinem Schatten auf. Abends erreicht der veränderliche Stern Algol um 5 Minuten nach Mitternacht ein Helligkeitsminimum.
Am Freitag, 10. September 2021, fliegt die ISS zwischen 5:33 Uhr und 5:39 Uhr in nur noch maximal 29° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg. Der Mond geht heute Abend um 21:26 Uhr unter.
Am Samstag, 11. September 2021, ist die ISS zwischen 4:49 Uhr und 4:52 Uhr nur kurz im Südosten am Morgenhimmel unterhalb des Sternbilds Orion zu sehen. Die zu 27 Prozent beleuchtete Mondsichel geht heute um 21:47 Uhr unter. heute früh (gegen 4:00) erreicht der Kleinplanet (2) Pallas (8,6mag) seine Oppositionsstellung.
Am Sonntag, 12. September 2021, geht die Morgensichtbarkeitsperiode der ISS zu Ende. Sie ist nur kurz gegen 5:38 Uhr tief im Süden in maximal 13° Grad Höhe zu sehen. Am 16. September erscheint sie wieder bei abendlichen Überflügen. Der Mond steht abends im Sternbild Skorpion, ist heute zu 38 Prozent beleuchtet und geht um 22:14 Uhr unter. Um 20:39 Uhr und um 20:59 Uhr bedeckt er zwei ganz schwach leuchtende Sternchen mit 7,4mag bzw. 7,1mag.