Am Donnerstag, den 10. September konnte ich endlich den Helixnebel (NGC 7293) ausreichend lange belichten, so dass ein vorzeigbares Resultat herausgekommen ist:
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| NGC 7293 am 11.9.26 um 0:54 Uhr MESZ |
Der Helix-Nebel befindet sich im Sternbild Wassermann, er steigt bei uns maximal 17° Grad über den Horizont im Süden und wird dadurch oft vom Dunst beeinträchtigt. Am 15. August hatte ich ihn schon einmal belichtet, damals nur eine halbe Stunde lang. Jetzt ist noch einmal deutlich mehr Belichtungszeit hinzugekommen, die Gesamtbelichtungszeit beträgt fast zwei Stunden, und der Nebel tritt schon deutlicher hervor.
Seit einiger Zeit bietet Vaonis im Gerät eine Möglichkeit der Bearbeitung der Bilder an. Wenn ich das Bild in den Farben der Hubble-Palette entwickel, kann man sogar einen zusätzlichen Wasserstoffbogen links oben über dem Nebel erkennen:
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| Der Helix-Nebel in der "Hubble-Palette" |
Zuvor hatte ich es am Abend des 10.9. mit einer Aufnahme der ISS versucht. Leider wurde die Aufnahme deutlich von Wolken beeinträchtigt:
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| ISS und Wolken am 10.9.26 um 21:14 Uhr MESZ |
Die Spur der ISS ist dierecht helle, mehrfach unterbrochene Spur in der linken Bildhälfte etwa in der Mitte. Recht dicht dadrüber ist eindeutig eine Flugzeugspur zu sehen, diese kann man gut nan dem "Blinken" der Flugzeuglampen erkennen. Etwas irrtierend ist für mich die Spur in der Mitte. Hier ist kein Blinken zu erkennen, weshalb ich auf eine Satellitenspur tippe. Merkwürdigerweise ist diese jedoch nicht so unterbrochen wie die der ISS. Man hat fast den Eindruck, dieses Objekt könnte unterhalb der Wolen geflogen sein, was jedoch höchst unwahrscheinlich ist. Leider konnte ich bei heavens-above keine möglicherweise passende Bahn eines Satelliten zu dieser Zeit finden, obwohl sie recht hell ist.
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| NGC 3310 mit SN2026sqf am 10.9.26 um 22:48 Uhr MESZ |
Auch NGC 3310 mit der Supernova 2026sqf (11,5mag) konnte ich endlich mal etwas länger belichten, Das Bild wurde immerhin 55 Minuten lang belichtet. Die Supernova wurde schon am 8. Juli 2026 entdeckt und leuchtet immer noch sehr hell.
Natürlich habe ich auch wieder die Gelegenheit genutzt, die verschiedenen variablen Sterne in der nördlichen Krone zu beobachten, R, S, T und W CrB. Dazu später einmal in einem anderen Posting mehr.
Auch habe ich versucht, eine Nova (AT2026aabo) (keine Supernova) in der Andromedagalaxie zu fotografieren. Diese war am 29. August entdeckt worden. Auf meinem 45 Minuten lang belichtetem Bild habe ich sie bislang jedoch noch nicht identifizieren können, wahrscheinlich ist sie inzwischen doch schon wieder zu lichtschwach geworden. Ein Japaner hatte ihre Helligkeit jetzt auf nur noch 18mag geschätzt. Schade, da war ich ein paar Tage zu spät dran.




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