Mittwoch, 5. August 2026

5. August 2026: Stürzt eine Falcon-9 Oberstufe auf dem Mond ab?

 Am Mittwoch, den 5. August 2026, sollte um 8:34 Uhr MESZ eine Oberstufe einer Falcon-9-Rakete auf der Mondoberfläche einschlagen. Es wurde vorhergesagt, dass dieser Crash beim Krater Einstein auf der Mondoberfläche passieren sollte, die Stufe soll einen neuen Krater von vielleicht 20 Meter Durchmesser auf dem Mond erzeugen. Solch kleine Krater sind von der Erde aus auch mit großen Teleskopen praktisch nicht sichtbar - mit Amateurgeräten schon mal gar nicht. Aber es wurde vorsichtig vorhergesagt, dass vielleicht der aufgewirbelte Mondstaub doch von der Erde aus gesichtet werden könnte, weil das Ereignis dicht am sichtbaren Mondrand stattfinden sollte.

Der Mond am 5.8.26 um 3:43 Uhr MESZ

In der Nacht war der Mond bei uns gut zu sehen, aber das war natürlich noch Stunden vor dem vorhergesagten Aufschlag.

Am Morgen war es dann. natürlich schon ganz hell, trotzdem schaute ich zum Mond hinauf:

 

Der Mond um 8:25 Uhr MESZ

Der Mond stand am Morgen noch ca. 46° Grad hoch am Himmel. Doch der helle Himmel schluckt natürlich viele Kontraste:

Der Mond um 8:28 Uhr MESZ im Spektiv

 Ich habe dann um die geplante Aufschlagzeit herum ein kleines Video aufgenommen, gut zwei Minuten lang. Doch da war - erwartungsgemäß - nichts zu sehen. Aber trotzdem ein schöner Morgen!

Jetzt bin ich gespannt. Während ich diesen Blöogbeotrag schreibe, acht Stunden nach dem vorhergesagten Zeitpunkt - gibt es noch keine Bestätigung, dass irgendwer von der Erde aus irgendetwas "verdächtiges" gesehen hat. Wahrscheinlich müssen wir abwarten, bis einer der den Mond ständig umkreisenden und fotografierenden Orbiter etwas entdeckt. Doch das kann noch ein paar Tage dauern.

 

Montag, 3. August 2026

2./3. August 2026: Pluto, unser Mond und ein Komet

 Der Zwergplanet Pluto ist sehr lichtschwach, doch auch in diesem Jahr habe ich ihn wieder erwischt. Am Tag seiner Opposition, am 27. Juli, hatte es noch nicht geklappt. Da waren einfach immer zuviele Wolken in Horizontnähe, denn Pluto hält sich zur Zeit im Sternbild Steinbock auf und steht daher nur wenige Grad über dem Horizont.

Doch in de Nacht von Sonntag auf Montag war der Himmel endlich recht klar und ich konnte Pluto erwischen, obwohl er nur 13° Grad "hoch" am Himmel stand:

Pluto am 2.8.26 um 23:58 MESZ

 Man muss schon genau hinschauen: Pluto ist wirklich das ganz kleine Lichtpünktchen in der Mitte des Bildes, nicht das etwas hellere dicht daneben. Jetzt ist es schon über 96 Jahre her, dass Pluto entdeckt wurde.

 Ist es Zufall, dass Pluto mit dem Zeichen "♇" in den Listen der Planeten geführt wurde? Dies Zeichen ist eine Kombination aus den ersten beiden Buchstaben von PLuto. Aber es sind auch die Initialien von Percival Lowell, dem Gründer der Sternwarte, an der Clyde Tombaugh seinerzeit den lange gesuchten Planeten entdeckt hat.

 Übrigens: Unser Mond ist größer als Pluto! Unser Mond hat einen Durchmesser von rund 3476 km (die Erde von 12756 km), Pluto nur von 2375 km.

Der Mond am 3.8.26 um 0:43 Uhr MESZ

Um diese Uhrzeit war der Mond bei uns schon auf 20°Grad Höhe gestiegen. Im Vergleich zum Tag zuvor hat er schon wieder deutlich abgenommen.  Bis zum Neumond, und damit zur totalen Sonnenfinsternis am 12. August,sind es jetzt schon weniger als zehn Tage.

Und dann konnte ich endlich auch den Kometen 10P/Tempel fotografieren:

Komet 10P/Tempel am 3.8.26 um 1:20 Uhr MESZ

 Endlich wieder ein "halbwegs heller" Komet am Himmel. 10P/Tempel hat zur Zeit eine Helligkeit von 9 - 10 mag. Ich denke, auf meinem Foto ist er in der Bildmitte leicht zuerkennen, sein kleiner Schweif ist als "diffuser" Fleck nicht schön, aber doch deutlich zu erkennen.

10P/Tempel zieht seine Bahn über den Himmel sogar noch niedriger als Pluto. Er stand zum Zeitpunkt des Fotos sogar nur 11° Grad hoch über dem mathematischen Horizont. In den nächsten Tagen wird er sich (langsam) immer weiter südlich, also noch tiefer aufhalten. 10P/Tempel ist ein kurzperiodischer Komet, der für einen Umlauf um die Sonne etwas mehr als 5 Jahre braucht. Am 2. August hat er seinen sonnenächsten Punkt auf seiner Umlaufbahn erreicht, am 3. August auch den erdnächsten, jetzt wird seine Helligkeit also langsam wieder abnehmen.

Diese drei Objekte waren die "Highlights" meiner Astronacht. Mal schauen, wie sich das Wetter in den nächsten Tagen weiter entwickelt. So langsam heißt es Daumen drücken für die Sonnenfinsternis am 12. August! 

 

 

Sonntag, 2. August 2026

3. bis 9. August 2026: Der Himmel über Bad Lippspringe

 In dieser Woche nimmt der Mond weiter ab, am Donnerstag erreicht er das Letzte Viertel. Mit viel Glück sind in diesen Tagen fast alle Planeten zu sehen. Merkur (-0,3mag) geht vor der Sonne um ca. 4:30 Uhr im Sternbild Zwillinge im Osten auf, die Venus (-4,2mag) ist heller Abendstern und geht bald nach 22:00 Uhr im Westen unter. Mars (1,3mag) geht um ca. 2:00 Uhr im Sternbild Stier im Osten auf, Jupiter steht noch zu dicht an der Sonne, er wird erst gegen Ende des Monats besser sichtbar. Saturn (0,6mag) geht bereits kurz nach 23:00 Uhr im Südosten im Sternbild Fische auf, ähnlich wie der Fernglas-Planet Neptun, auch Uranus im Sternbild Stier ist ab ca. 1:00 Uhr sichtbar. Die internationale Raumstation ist in dieser Woche nicht bei nächtlichen Überflügen zu sehen. Dafür kann vielleicht der Komet 10P/Tempel gesichtet werden, der am 2. August das Perihel seiner Bahn erreicht hatte. Er soll jedoch sehr diffus wirken. Zum Ende der Woche kann man wahrscheinlich auch schon mit etwas mehr Sternschnuppen als üblich rechnen, die Perseiden werden am 12. August ihren Höhepunkt erreichen.

Am Montag, den 3. August, geht die Sonne um 5:50 Uhr auf und um 21:11 Uhr unter. Zwischen 0:00 Uhr und 3:00 Uhr haben wir jetzt schon wieder drei Stunden astronomische Dunkelheit. Der Mond geht um 22:35 Uhr auf, nach 23:00 Uhr steht er ca. 5° Grad oberhalb von Saturn. Der Komet 10P/Tempel (10mag) steht um 2:00 Uhr gut 3° Grad entfernt vom Kugelsternhaufen M 30.

Am Dienstag, den 4. August, geht der Mond um 22:48 Uhr auf, er ist noch zu 63 Prozent beleuchtet.

Am Mittwoch, den 5. August, ist der Mond in das Sternbild Widder weitergewandert, er geht um 23:06 Uhr auf und ist zu 52 Prozent beleuchtet. Kleinplanet (306)Unitas (10,6mag) steht um Mitternacht in 6,5' Bogenminuten Abstand zu Stern HIP195946 mit 7,1mag. Heute soll um ca. 8:35 Uhr MESZ am linken Rand des für uns sichtbaren Mondes eine Oberstufe einer Falcon-9 Rakete einschlagen. Der Mond steht dann von uns aus gesehen in 45° Grad Höhe in südwestlicher Richtung. Da es bei ins taghell ist, wird man von dem Einschlag wahrscheinlich nichts sehen können, aber vielleicht soll sich für Astronomen mit großen Geräten in Nord- oder Südamerika, wo dann gerade noch Nacht ist, möglicherweise eine Art "Staubwolke" am Mondrand zeigen. Mehr Informationen dazu gibt es auf einer englischsprachigen Webseite.

Am Donnerstag, den 6. August, erreicht der Mond um 4:22 Uhr das Letzte Viertel, er steht dann ca. 45° Grad hoch im Südosten. Am Abend geht er, dann nur noch zu 42 Prozent beleuchtet, um 23:32 Uhr am mathematischen Horizont auf. Bis er bei uns über die Egge steigt, dauert es sicherlich noch ein paar Minuten mehr. 

Am Freitag, den 7. August, geht der Mond erst kurz nach Mitternacht, also am 8.8. um 0:07 Uhr auf.

Am Samstag, den 8. August, ist der Mond in der Frühe nur noch zu weniger als 30 Prozent beleuchtet.

Am Sonntag, den 9. August, geht die nur noch zu 19 Prozent beleuchtete Mondsichel um 1:01 Uhr im Nordosten auf. Später steht Mars ca. 4,5° Grad unterhalb der Mondsichel.

1./2. August 2026: Abendrot und Mondaufgang

 Am Abend des 1. August 2026 war wieder ausgeprägt rötliches Abendrot zu sehen. Die Waldbrände in Spanien, Frankreich udn vielleicht auch bei uns machen sich deutlich in der Atmosspäre bemerkbar:

Abendrot um 21:40 Uhr MESZ

 So sah der Himmel eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang aus.

Leider bewölkte es sich danach uisehends, so dass ich mein Vespera nicht mehr am Sternenhimmel initialisieren konnte. Auch der Mond war zunächst nach seinem Aufgang nicht zu sehen. Doch etwas später:

Mond im Dunst mit Flugzeug um 23:33 Uhr MESZ

 Ein scharfes Bild des Mondes konnte meine Kamera um diese Zeit leider nicht einfangen, es war schlicht zu dunstig. Der Mond stand um diese Zeit 11° Grad hoch, also für mich so gerade über der Egge und den Bäumen auf dem Nachbargrundstück zu erreichen.

Doch plötzlich kam ein Flieger aus südöstlicher Richtung aufgestiegen und machte die ganze Szene spannend. Ein schneller Blick auf meinen "Flight-Tracker"-Apps zeigte, dasss dies ein easyjet-Flieger auf dem Weg von Dalaman in der Türkei nach Edinburgh, Schottland, sein müsste (EZY3282 - A320).

Später konnte ich dann doch noch ein etwas besseres Foto vom Mond selbst machen:

Der Mond am 2.8.26 um 01:57 Uhr MESZ

 Da stand der Mond schon fast 30° Grad hoch und sein Licht musste sich wohl nicht mehr durch so viele Dunstschichten durchkämpfen. Zum Sternegucken war ich dann jedich zu müse.

Samstag, 1. August 2026

1. August 2026: Auch dieser Monat beginnt sonnig

 Am Samstagmorgen, den 1. August 2026,  war es am Vormittag um 9:36 Uhr MESZ sonnig:

Sonne mit Flecken am 1.8.26 um 9:36 Uhr MESZ

 Ein paar wenige hohe Cirren waren zwar am Himmel, doch das Wetter soll heute überwiegend schön ausfallen. Mal sehen, ob es am Abend wieder zum Sternegucken reicht.

Ich selbst zähle auf meinem Bild vier Sonnenfleckengruppen mit insgesamt elf einzelnen Flecken. Die Profis sehen sieben Gruppen (davon zwei ganz am rechten Rand ) mit insgesamt 43 einzelnen Flecken, aber die haben natürlich auch wesentlich größere Instrumente.

Donnerstag, 30. Juli 2026

29./30. Juli 2026: Verschiedene Messier-Objekte

 In der Nacht vom 29. auf den 30. Juli schien der Vollmond, doch es war die ganze Zeit auch angenehm warm. Es kommt nicht oft vor, dass man sein nächtliches Hobby in kurzer Hose und T-Shirt betreiben kann.

So habe ich dann nicht nur den Mond fotografiert, sondern auch ein paar andere - mehr oder weniger - helle Objekte am Nachthimmel.

Kugelsternhaufen M 15, am 30.7.26 um 0:28 Uhr MESZ

 Dieser schöne Kugelsternhaufen im Sternbild Pegasus war schön öfters mein Ziel. Es ist der zweithellste Kugelsternhaufen am Nordhimmel. Ein Wikipedia-Artikel nennt beeindruckende Details: 500.000 Sterne, über 33.000 Lichtjahre entfernt, in der Mitte ein schwarzes Loch von 4000 Sonnenmassen. Mein Bild wurde etwas über 31 Minuten belichtet.

M 17 am 30.7.26 um 0:47 Uhr MESZ

 M 17 wird auch "Omeganebel" oder der "Schwanennebel" genannt. Wenn man das Bild auf den Kopf stellt, kann man sich den schwimmenden Schwan durchaus vorstellen. Dieses Sternentstehungsgebiet ist von uns nur ca. 5000 - 6000 Lichtjahre entfernt. Auch hier habe ich etwas über eine habe Stunde belichtet, dabei kam ein Dualbandfilter zum Einsatz.

M 20 und M 21 am 29.7.26 um 23:11 Uhr MESZ

 M 20, der "Trifid-Nebel", ist für mich eines der schönsten Objekte an unserem Nachthimmel. Links oberhalb von ihm befindet sich der offene Sternhaufen M 21. Dieser Sternhaufen ist ca. 1000 Lichtjahre näher als M 20 mit einer Enffernung von ca. 5200 Lichtjahren. Während M 21 eund 6 Millionen Jahre alt ist, müssen wir wohl erst noch abwarten, wieviele Sterne aus M 20 entstehen.

Kugelsternhaufen M22 am 29.7.26 um 23:43 Uhr MESZ

 Messier 22 ist der hellste von Europa aus sichtbare Kugelsternhaufen, er wure schon am 26. August 1665 vom deutschen Amateurastronomen Johann Abraham Ihle in Leipzig entdeckt. Ihle war Postangestellter. Das Bild wurde genau 15 Minuten lang belichtet.

Messier 25 am 29.7.26 um 23:14 Uhr MESZ
 

M 25 ist ein weiterer offener Sternhaufen im Sternbild Schütze. Dieser ist nur 2100 Lichtjahre von uns entfernt.

Schließlich habe ich noch versucht eine schöne, aber relativ lichtschwache Galaxie zu fotografieren. Vaonis schlägt hierfür eine Mindestbelöcihtungszeit von zwei Stunden vor. Ich kam in dieser Nacht jedoch nur auf 50 Minuten (netto): 

NGC 7479 am 30.7.26 um 01:37 MESZ

 NGC 7479 ist eine wunderschöne Galaxie im Sternbild Pegasus, die aussieht wie ein großes schön geschwungenes "S". Sie wird deshalb zum Beispiel bei Stellarium auch die "Supermann-Galaxie" genannt. Diese Galaxie ist ca. 114 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Damit das "S" auch auf meinem Foto wirklich gut zur Geltung kommt, muss ich jedoch in der Tat noch einiges an Belichtungszeit sammeln. 50 Minuten sind leider viel zu wenig.

Die Nacht hat auf alle Fälle gezeigt, auch bei Vollmond kann man mit einem Smart-Teleskop viele schöne Aufnahmen am Sternhimmel machen. 

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Fortsetzung am Abend des 30. Juli 2026, hier habe ich noch zwei Weitere Messier-Objekte, diesmal im Sternbild "Schild" fotografiert.

M 26 am 30.7.26 um 23:54 MESZ

 Da die deutschsprachige Wikipedia zu diesem Objekt aus dem Messier-Katalog nur sehr wenig Informatzionen enthält, empfehle ich hier die englischsprachige Seite. Dieser kleine recht lockere Sternhaufen umfasst wohl nur wenige Sterne, in der Mitte sieht es fast nach einem "Loch" aus. Das Bild habe ich 30 Minuten lang belichtet.

M 11 am 30.7.26 um 23:03 Uhr MESZ

Dieses Bild vom "Widenten-Haufen", Messier 11, habe ich nur 15 Minuten belichtet. Trotzdem erscheint dieser Sternhaufen viel dichter als der vorherige. Dieser Sternhaufen ist bereits in einem Fernglas sehr schön zu sehen.

Dienstag, 28. Juli 2026

28./29. Juli 2026: Vollmondnächte

 Morgen, am 29. Juli 2026 ist Vollmond. Also darf man sicherlich in der Nacht zu diesem Tag schon von "Vollmond" sprechen. Auch wenn dieser eigentlich erst am nächsten Tag um 16:36 Uhr exakt stattfindet. Doch dann ist der Mond bei uns gar nicht zu sehen, dann steht er tief unter dem Horizont. 

Meine Fotos entstanden kurz nach 22 Uhr, da stand der Mond bei uns gut 5° Grad über dem (mathematischem) Horizont. Wie man unschwer erkennen kann, noch niedriger wäre er praktisch nicht zu sehen.

Der Mond am 28.7.26 um 22:15 Uhr MESZ

 
Der volle Mond am 28.7.26 um 22:15 Uhr MESZ

Bis zur exakten Vollmondstellung sind es noch etwas über 18 Stunden. Wer sich das Bild ganz genau anschaut, kann auch erkennen, dass es in der Tat noch ein paar Stunden bis zum "richtigen" Vollmond sind. Denn am linken Rand sind durchaus noch größere Kraterschatten zu erkennen.Noch ist hier die Sonne nicht überall aufgegangen, noch ist der exakte Vollmond nicht erreicht.

Doch würden wir das ganze tatsächlich so streng sehen, dass nur der Mond im exakten Vollmondzeitpunkt als Vollmond bezeichnet werden kann, dann würden wir in diesem Monat gar keinen Vollmond sehen können. Und das wäre doch wirklich schade. Dann lieber gleich zwei Vollmondnächte. Die jetzige von Dienstag auf Mittwoch und natürlich dann auch die vom Mittwoch auf den Donnerstag. 

Die Wetteraussichten für die kommende Nacht sehen gut aus. Besser als für diese Nacht. Man kann es auf dem ersten Bild oberhalb des Mondes schon erkennen. Von Westen her ist jetzt - nach einem wunderschönen Tag mit strahlend blauem Himmel - doch eine große dicke Wolkenbank hereingezogen. Mit weiterer Himmelsbeobachtung wird es wohl leider in den nächsten zwei Stunden nichts werden. Schade!

Trotzdem bin ich ein Glückspilz :-) Denn jetzt - während ich diesen Text gerade schreibe - befindet sich der Mond schon hinter den Wolken. Wie schön, dass ich ihn so gerade noch erwischen konnte!

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Und auch in der Nacht vom 29. Juli auf den 30. Juli konnte ich den vollen Mond erwischen:

Der volle Mond am 30.7.26 um 0:10 Uhr MESZ

 Dieses Foto entstand knapp 8 Stunden nach dem exakten Vollmondzeitpunkt. Und wenn man ganz genau hinschaut, kann man am rechten Mondrand in der Tat auch schon wieder einige, wenige Kraterstrukturen erkennen. Ein Zeichen dafür, dass hier gerade der Terminator steht, die Schatten länger werden und die Sonne untergeht.

Die Aufgangszeit des Mondes verändert sich in den nächsten Tagen zuerst nur wenig, aber im Laufe der Nächte steigt er auf seiner Bahn immer höher empor.  Erst in der Nacht vom 7. auf den 8. August geht er nach Mitternacht auf, dann hat er das Letzte Viertel schon zwei Tage hinter sich.

Mal sehen, wie sich das Wetter entwickelt. Ob ich den abnehmenden Mond wohl weiter Tag für Tag verfolgen kann?