Heute bekam ich einen Anruf meiner Lieblingsbuchhändlerin: "Das neue KOSMOS Himmelsjahr 2027 ist da, soll ich Ihnen wieder eines zurück legen?" - "Natürlich!" war meine sofortige Antwort.
Schon seit vielen Jahren begleitet mich dieses Buch in meinem Hobby und durchs Jahr. Hier findet man zu jedem Monat eine ausführliche Beschreibung des Sternenhimmels und besonders auch zur Sichtbarkeit der Planeten. Viele Tabelle und Grafiken illustrieren, was im kommenden Jahr so alles passieren wird. Außerdem gibt es in jedem Monat ein besonderes Thema, das auf mehreren Seiten behandelt wird. Im nächsten Jahr zum Beispiel: "Die größte Himmelskamera der Welt", "der Persische Kalender" oder auch "Wenn Schwarze Löcher verschmelzen".
Braucht man denn jetzt im September 2026 schon ein Jahrbuch für 2027? Ja, ich brauche es auf alle Fälle. Denn so kann ich meinen Urlaub für das nächste Jahr gut um die spannensten astronomischen Ereignisse herum planen. So gibt es am 2. August in Deutschland, ähnlich wie am 12. August diesen Jahres, wieder eine partielle Sonennfinsternis. Bei uns werden diesmal jedoch nicht knapp 90, sondern nur 40 Prozent der Sonne bedeckt. Im Süden Spaniens, Nordafrika (Marokko, Tunesien, Ägypten). ist diese Sonnenfinsternis jedoch total. Wahrscheinlich hätte ich mir schon längst ein Reiseticket gekauft, wenn es gerade in diesen Ländern im August nicht so außerordentlich heiß wäre.
Aber es gibt auch noch andere Ereignisse: In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar eine Halbschattenfinsternis des Mondes, die Perseiden am 12. August werden diesmal wohl deutlich durch den hellen Mond behindert, wann ist Merkur sichtbar? Wann glänzt die Venus? Wann stehen die anderen Planeten in Opposition, sind also besonders hell und die ganze Nacht am Himmel zu finden? Lohnt es sich bei meinem nächsten Nordseeurlaub ein kleines Teleskop mitzunehmen - oder ist da Vollmond?
Und es gibt noch so viele andere Fragen, auf die dieses Buch Antworten gibt. Ich nehme es ja jede Woche zur Hand, wenn ich meine kleine wöchentliche Astrovorschau für den "Himmel über Bad Lippspringe" schreibe.
Die 22 Euro für dieses Buch sind wirklich gut investiertes Geld. Ich kann es Ihnen nur empfehlen. Eine Bitte habe ich jedoch: Kaufen Sie das Buch bitte in einer Buchhandlung vor Ort. Damit tragen Sie nicht nur zur örtlichen Vielfalt und Arbeitsplatzsicherung bei, sondern sie geben das Geld auch nicht an einen der reichsten Männer der Welt weiter, der genau wie Elon Musk dabei ist, ein Netzwerk von tausenden Satelliten ins All zu schicken, die uns allen bald jeden freien Blick zum Himmel nehmen werden.















