Dienstag, 30. Mai 2023

2. Juni 2023: Fragerunde: Uns geht ein Licht auf

An diesem Freitag gibt es wieder eine öffentliche Veranstaltung an der Volkssternwarte Paderborn. Unter dem Thema 

"Fragerunde: Uns geht ein Licht auf" 

werden Martin Otte und ich uns bemühen, auf alle (astronomischen) Fragen, die sie haben, eine Antwort zu finden. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. 

Zu Beginn der Veranstaltung werden wir auch über die aktuelle Supernova in der Galaxie M101 berichten. Viele Sternfreunde haben von diesem faszinierenden Himmelsschauspiel schon Fotos gemacht. Und vielleicht ergeben sich daraus ja schon ein paar Fragen als Einstieg in die Diskussion an diesem Abend.

Alle weiteren Informationen zu Eintritt, Ort usw. finden Sie auf der Webseite der Volkssternwarte.


Sonntag, 28. Mai 2023

29. Mai - 4. Juni 2023: Der Himmel über Bad Lippspringe

 

 In dieser Woche haben wir am Sonntag Vollmond, die ohnehin kurzen Nächte eignen sich also nicht für Beobachtungen lichtschwacher Objekte am Himmel, ohnehin wird es in den Nächten gar nicht mehr "astronomisch dunkel", im Norden bleibt die ganze Nacht über ein heller Dämmerungsschein zu sehen, da die Sonne in dieser Woche nur noch 16-17° Grad unter den Horizont absinkt. Von den hellen Planeten bleibt die Venus (-4,2mag) als Abendstern am besten sichtbar, sie geht gegen 0:45 Uhr unter. Sie nähert sich immer mehr dem Planeten Mars (1,6mag), der um 1:15 Uhr untergeht. In der Frühe ist ab etwa 2:30 Uhr der Planet Saturn (1,0mag) am Morgenhimmel zu finden. Die ISS ist in dieser Woche nicht bei nächtlichen Überflügen zu sehen.

Am Pfingstmontag, den 29. Mai, geht die Sonne um 5:16 Uhr auf und um 21:29 Uhr unter. Der zu 71° Prozent beleuchtete Mond erreicht bereits vor Sonnenuntergang, um 21 Uhr seine größte Höhe über dem Horizont. Er geht am nächsten Morgen um 3:19 Uhr unter, kurz vorher kann noch der "goldene Henkel" beim Mond beobachtet werden.

Am Dienstag, den 30. Mai, geht Mars (1,6mag) in nur 10' Bogenminuten Abstand an nü Cancri (5,5mag) vorüber. Der Mond ist heute Abend schon zu 80 Prozent beleuchtet. Kleinplanet (1)Ceres (8,1mag) geht in dieser Nacht n nur 5,5' Bogenminuten Abstand am Stern HIP58616 (6,9mag) vorüber.

Am Mittwoch, den 31. Mai, steht der Mond abends bereits östlich von Spica in der Jungfrau, er ist zu 87 Prozent beleuchtet.

Am Donnerstag, den 1. Juni, zeigt der Mond maximale Libration in Länge, das Mare Crisium steht nahe am Rand. Mars steht heute Abend direkt vor dem Sternhaufen M44, der Praesepe. Kleinplanet (20)Massalia (10,5mag) steht heute dicht beim offenen Sternhaufen NGC 6469.

Am Freitag, den 2. Juni, nähert sich der Mond dem Sternbild Skorpion, er ist schon zu 97 Prozent beleuchtet, er geht gegen 20 Uhr im Südosten auf. Mars steht heute Abend mitten im offenen Sternhaufen der Praesepe (M44) im Sternbild Krebs. Diesen Anblick im Fernglas sollte man sich unbedingt gönnen. Asteroid (40)Harmonia steht heute  Nacht bei der Galaxie M105. An diesem Freitag gibt es wieder eine öffentliche Veranstaltung an der Volkssternwarte Paderborn. Unter dem Thema "Fragerunde: Uns geht ein Licht auf" werden Martin Otte und ich uns bemühen, auf alle (astronomischen) Fragen, die sie haben, eine Antwort zu finden. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.

Am Samstag, den 3. Juni, steht der Mond am Abend nur mit einen Monddurchmesser Abstand oberhalb von Antares, dem hellsten Stern des Skorpion. Im Fernglas sicherlich ein reizvoller Anblick, genauso wie der Planet Mars, der heute den Sternhaufen Praesepe verlässt.

Am Sonntag, den 4. Juni, ist exakt um 5:41 Uhr Vollmond, da ist er bei uns jedoch schon seit einer knappen Stunde (4:48 Uhr) untergegangen. Am Abend geht der dann schon wieder abnehmende, aber immer noch zu 99 Prozent beleuchtete Mond um 22:48 Uhr auf. Um ca. 15:32 Uhr kommt es in einem Streifen von Lippstadt über Paderborn, im südlichen  Bad Lippspringe, unser Feldmark hin nach Altenbeken und Nieheim zu einem Transit der ISS vor der Sonne. Genaue Daten dazu gibt es auf  https://iss.vierwandfrei.de/.

Freitag, 26. Mai 2023

25. Mai 2023: Kleinplanet (45)Eugenia und natürlich wieder M101 mit SN2023ixf

 Auch am Donnerstagabend, den 25. Mai, war der Himmel wieder klar. Nach Einbruch der Dunkelheit habe ich zunächst ein Foto desKleinplaneten (45) Eugenia gemacht, dieser hatte tags zuvor seine Opposition erreicht und leuchtet daher in dieser Woche mit größter Helligkeit.

Über (45) Eugenia erfährt man viel interessantes in einem Artikel bei Wikipedia. Dieser Asteroid ist in Wirklichkeit dunkler als Kohle, hat also eigentlich ur ein ganz geringes Vermögen, das Sonnenlicht zu reflektieren. Außerdem ist Eugenia einer der wenigen Asteroiden gleich mit zwei Monden und wahrscheinlich der erste, welcher nach seiner Entdeckung nach einer damals noch lebenden Person benannt wurde. 

(45) Eugenia am 25.5.23 (10min belichtet)

Danach wollte ich auch noch den Asteroiden (423)Diotima fotografieren, der stand jedoch noch zu tief überm Horizont und wurde von den Bäumen oder Häusern auf dem benachbarten Grundstück verdeckt.

Also habe ich wieder M101 mit der Supernova angesteuert. Diesmal ein Bild ohne irgendwelche weiteren Bezeichnungen, ich denke die Supernova ist klar zu erkennen:

M101 mit SN2023ixf am 26.5. gegen 0:30 Uhr MESZ

Diesmal gelang mir wieder eine Aufnahme mit 30 Minuten Belichtungszeit.  Die Supernova hat jetzt wohl ihr Helligkeitsmaximum erreicht. Wahrscheinlich wird sie dies auch eine gewisse Zeit behalten und erst langsam wieder schwächer werden. Sie hat eine Helligkeit von ca. 11,1mag, ist dadurch alsoauch schon gut in kleineren Geräten zu erkennen.

Am linken Bildrand sieht man auch noch die Galaxie NGC 5474. Diese steht mit nur 17 Millionen Lichtjahren Entfernung uns etwas näher als M101.

Als ich danach einen erneuten Versuch starten wollte, (423)Diotima zu fotografieren, mißlang mir dies erneut. Nun waren doch schon wieder Wolken aufgezogen. So wurde es Zeit ins Bett zugehen, wieder einmal ging ein schöner Astrotag erfolgreich zu Ende.

Donnerstag, 25. Mai 2023

25. Mai 2023: Sonne mit Sonnenflecken

 Heute, am Donnerstag, den 25. Mai, habe ich endlich mal wieder daran gedacht, ein Foto der Sonne zu machen. Sie ist zur Zeit mit richtig vielen Flecken gefüllt:

Sonne am 25. Mai 2023

Besonders interessant für uns ist in der "Vierergruppe" oben die zweite Gruppe von rechts (AR 3311), da sie auf Grund ihrer magnetischen Konfiguration für viele Eruptionen auf der Sonne verantwortlich ist.

Spannend wird es auch sein, die Entwicklung der neuesten Gruppe zu verfolgen, das ist die linke im südlichen Bereich der Sonne (AR 3315).

Eine genaue Numerierung der einzelnen Sonnenfleckengruppen findet man immer auf der Seite von spaceweather.com:

Sonnenflecken am 25. Mai 2023 (Quelle: spaceweather,com)

Auch auf dieser Webseite findet sich übrigens ein Hinweis auf die Supernova in M101 :-)


24. Mai 2023: Noch einmal Supernova in M101, aber vorher auch Mond, Mars und Venus und eine Sternbedeckung

 Am Abend des 24. Mai war es zunächst klar. Der Mond war schon am hellichten Tag zu sehen, hier ein Foto, aufgenommen mit meinem Spektiv zur Zeit des Sonnenuntergangs:

Der Mond am 24. Mai 2023 um 21:39 Uhr MESZ

Danach war als nächstes am Himmel die Venus strahlend zu sehen:

Mond und Venus um 22:28 Uhr MESZ

Obwohl dieses Foto knapp eine Stunde nach dem ersten entstand, kann man noch gut erkennen, wie hell der Himmel in Richtung Nordwesten zu dieser Zeit noch war, die Sonne befand sich zu dieser Zeit auch erst 7° Grad unter dem Horizont.

In meiner Wochenübersicht hatte ich noch eine Sternbedeckung durch den Mond gegen 23 Uhr angegeben. Zunächst hatte ich in meinem Blog geschrieben, "das schwache Sternchen von nur 7mag war jedoch weder visuell noch fotografisch auszumachen. " Doch ein zweiter Blick in meine Fotos zeigte ein positives Ergebnis. Dazu musste ich in meinem Bild zwar den Kontrast erhöhen und etwas mit den Reglern bei Adobe Lightroom spielen, doch dann war das lichtschwache, nur 7,3mag "helle", Sternchen doch noch im Foto auszumachen:

Der Mond kurz vor der Bedeckung des 7,3mag Sterns SAO80165

Das Foto entstand um 23:05 Uhr MESZ. Wieder aufgenommen mit meinem Spektiv und adaptierter Kleinbildkamera bei ISO400 und 1 Sekunde Belichtungszeit. Den beleuchteten Teil des Mondes habe ich absichtlich praktisch aus dem Bild herausgeschoben, damit er nicht alles andere überstrahlt. Visuell habe ich das Sternchen nicht erkannt. Finden Sie es auf dem Bild? Wenn man sich die Mondscheibe wie das Ziffernblatt einer Uhr vorstellt, ist das kleine Pünktchen ungefähr bei 10 Uhr zu finden.

Und immerhin war es dann eine weitere halbe Stunde später doch noch weiter dunkel geworden, Sterne waren mit bloßem Auge zu sehen und auch der Mars war unterhalb des Mondes sichtbar:

Mond und Mars um 23:32 Uhr MESZ

Dieses Bild wurde mit einer DSLR gemacht mit einem 50mm Objektiv bei ISO12800,f/2.8 und 1/6sec Belichtungszeit. Wenn man genau hinguckt, kann man sogar auch die Venus sehen, wie sie durch den Baum hindurchscheint.

Jetzt war es auch dunkel genug, um ein Foto der Supernova in M101 zu probieren. Glücklicherweise klappte dies auf Anhieb mit meiner Vespera, obwohl die Galaxie zu diesem Zeitpunkt 86° Grad hoch am Himmel stand, also praktisch fast genau im Zenit, also senkrecht über unseren Köpfen.

Ich konnte das Bild jedoch nur 7 1/2 Minuten belichten (46 Einzelbilder zu jeweils 10sec gestacked). Die Galaxie ist also nicht so deutlich zu sehen wie auf den Bildern zuletzt. Doch im Vergleich ist schnell zu erkennen, dass die Supernova noch einmal heller geworden ist. Ich habe in dem folgenden Bild einmal die Helligkeitsangaben für einige weitere Sterne aus Stellarium übernommen. Versuchen Sie einmal selbst die Helligkeit der Supernova einzuschätzen!

SN2023ixf in M101 mit Vergleichssternen (24.5.23, 23:37 MESZ)

Ich war jedenfalls glücklich, dass mir diese Aunahme so weit gelungen war, denn leider kamen jetzt doch von Nordwesten Wolken her. Der Mond war zunächst noch zu sehen, die Venus aber schon nicht mehr und schnell war der ganze Himmel so zugezogen, dass keine weiteren Aufnahmen mehr sinnvoll waren.

Aufziehende Wolken um 23:38 Uhr MESZ

 Die Explosion der Supernova erfolgte vor über 20 Millionen Jahren, jetzt beim Foto kam es aber wirklich auf die Minuten an. So spannend kann manchmal Astronomie sein. :-)

Sonntag, 21. Mai 2023

20. Mai 2023: Supernova in Galaxie M101

 M101 ist eine ca. 21 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie im Sternbild Große Bärin. Wir schauen praktisch von oben auf die Galaxie herunter, so dass wir ihre Spiralarme gut sehen können. M101 wird auch "Feuerrad-Galaxie" genannt, eine durchaus zutreffende Bezeichnung wie ich finde.

Von M101 gibt es phantastische Aufnahmen des Hubble-Teleskops, welche die ganze Pracht dieser Galaxie zeigen. Mit 7,5mag leuchtet die Galaxie insgesamt jedoch so hell, dass sie auch schon mit einem einfachen Fernglas am Himmel gefunden werden kann.

Am 19. Mai wurde in dieser Galaxie eine Supernova entdeckt, da strahlte sie bereits mit 14,9mag. Die Fachastronomen haben sofort begonnen, nach älteren Aufnahmen dieser Galaxie und der möglichen Supernova zu suchen, Auch Amateurastronomen sind aufgefordert, in ihren Bildern zu suchen. Vielleicht lässt sich so die "Vorgeschichte" dieser Supernova noch detaillierter untersuchen.

Als ich die Galaxie am Abend des 20. Mai nach 23 Uhr fotografieren wollte, habe ich zunächst geflucht. Das gelang nämlich zunächst nicht, da sich die Galaxie und das Sternbild der Großen Bärin zunächst praktisch genau senkrecht über unseren Köpfen im Zenit befand. Die azimutale Montierung der Vespera hat dort in dieser Höhe, bauartbedingt, keine Möglichkeit einer exakten Nachführung. Doch eine gute Stunde später hat es geklappt. Gut 22 Minuten konnte mein Gerät der Galaxie folgen, dann zogen Wolken auf. Hier mein Ergebnis:

M101 mit Supernova SN2023ixf (Kamera: Vaonis Vespera, 50mm Öffnung, f=200mm, Stack aus 135 Einzelbildern zu jeweils 10 Sekunden, 21. Mai 2023, 0:28 Uhr MESZ)

Hier einmal zum Vergleich ein früheres Foto von mir, vom 15. Juni 2022

M101 ohne Supernova (30 Minuten belichtet)

Die Supernova ist wirklich hell, für mich scheint sie bereits deutlich heller als 14mag zu sein. In Stellarium werden die beiden Sterne, die sich im oberen Bild ungefähr jeweils an dem anderen Ende der roten Markierungen befinden, mit 13,8mag (waagrechter Strich) bzw. 13,3mag (senkrechter Strich) angegeben. Liegt die Supernova nicht irgendwo dazwischen, oder ist sie noch heller? Ein Astrofreund, der sie ein paar Stunden später in der gleichen Nacht fotografiert hat, schätzte ihre Helligkeit bereits auf 12,5mag.

Es wird spannend bleiben, sie in den nächsten Tagen zu verfolgen, hoffentlich spielt das Wetter mit und auch zu schauen, was so alles an weiteren Beobachtungen und wissenschaftlichen Ergebnissen herauskommen wird. Sucht man im Internet nach "SN2023ixf" gibt es schon viele, viele Treffer.

Möglicherweise ist diese Supernova für uns die dichteste in den letzten zehn Jahren, habe ich in amerikanischen Webseiten gelesen. Ich möchte nicht wissen, was passiert, wenn es mal wieder eine Supernova in unser eigenen Galaxie geben sollte.


22. - 28. Mai 2023: Der Himmel über Bad Lippspringe

 In dieser Woche nimmt der Mond wieder zu, er steigt jedoch - ganz im Gegensatz zur Sonne - in dieser Jahreszeit nicht mehr besonders hoch am Himmel. Von den Planeten ist die Venus weiter strahlender Abendstern, sie geht gegen 1:00 Uhr im Westen unter, Mars (mit 1,5mag viel lichtschwächer) folgt ihr gegen 1:30 Uhr. Die ISS beendet in dieser Woche ihre abendliche Sichtbarkeitsperiode.

Am Montag, den 22. Mai, geht die Sonne um 5:23 Uhr auf und um 21:21 Uhr unter. Der helle Tag dauert jetzt praktisch länger als 16 Stunden, bis zum Sommeranfang in einem Monat kommen nur noch wenige Minuten hinzu. Die Sonne sinkt auch nicht mehr als 18° Grad unter den Horizont. Das bedeutet, die kommenden acht Wochen wird es nachts gar nicht mehr "richtig astronomisch" dunkel. Die zu 10 Prozent beleuchtete Mondsichel nähert sich der Venus und geht kurz vor 1:00 Uhr unter. Um 22:24 Uhr kommt es zu einer Sternbedeckung eines 6,9mag schwachen Sternchens (SAO 78540). Zwischen 22:47 Uhr und 22:53 Uhr fliegt die ISS in maximal 69° Grad Höhe über unseren Abendhimmel hinweg.

Am Dienstag, den 23. Mai, steht der Mond am Abend dicht bei der Venus, er geht erst nach ihr unter. Bestimmt ein reizvoller Anblick. Zwischen 23:35 Uhr und 23:39 Uhr ist die ISS im Südwesten bei einem Überflug in maximal 32° Grad Höhe zu sehen, bevor sie ziemlich genau im Süden in den Erdschatten eintritt. Gegen Mitternacht geht Asteroid (32)Pomona (10,8mag) in nur 8' Bogenminuten Abstand an Stern HIP70714 (6,6mag) vorüber. Heute Nacht erreicht Asteroid (423)Diotima seine Opposition (siehe auch Freitag).

Am Mittwoch, den 24. Mai, steht der Mond (er ist abends zu 25 Prozent beleuchtet) in der Nähe vom Mars. Er geht gegen 2:00 Uhr unter. Um 23:09 Uhr bedeckt der Mond den 7,3mag lichtschwachen Stern  SAO 80165. Zwischen 22:47 Uhr und 22:52 Uhr fliegt die ISS in maximal 44° Grad Höhe über unseren Abendhimmel hinweg. Heute Nacht erreicht Asteroid (45) Eugenia seine Opposition.

Am Donnerstag, den 25. Mai, zeigt der Mond maximale Libration in Breite, so dass wir auf seinen Südpol schauen können. Gegen 23:36 Uhr ist die ISS noch einmal kurz im Südwesten zu sehen, sie steigt jedoch nur noch auf 17° Grad hoch, bevor sie im Erdschatten verschwindet.

Am Freitag, den 26. Mai, geht in der Frühe Asteroid (423)Diotima (11,4mag) in nur 5' Bogenminuten Abstand an Stern HIP78018 (8,2mag) vorüber. Am Abend ist die ISS noch einmal zwischen 22:44 Uhr und 22:51 Uhr in maximal 25° Grad Höhe bei einem Überflug zu sehen.

Am Samstag, den 27. Mai, erreicht der Mond um 17:22 Uhr exakt das Erste Viertel, ob er dann am Taghimmel schon zu sehen sein wird? Am Abend um 23 Uhr steht er im Sternbild Löwe in ca. 35° Grad Höhe und in Richtung WSW.

Am Pfingstsonntag, den 28. Mai, ist die ISS zwischen 22:46 Uhr und 22:49 Uhr im Südwesten in maximal 13° Grad Höhe über dem Horizont zu sehen. Die nächste Morgensichtbarkeitsperiode der ISS beginnt erst wieder Ende Juni.