Heute war endlich mal ein Tag zur Freude der Hobbyastronomen. Am Vormittag setzte sich die Sonne mehr und mehr durch und den ganzen Abend blieb es sternenklar. Kein Mondlicht störte - ideale Bedingungen. Gegen die Kälte am Abend von -3° Grad konnte man sich ja warm anziehen. Besonders die dicken Socken sind beim Sterne gucken wichtig, denn viel bewegt man sich dabei ja nicht.
Schon tagsüber konnte ich auf der Sonne mehrere größere Fleckengruppen beobachten. Am östlichen Rand sind gerade zwei neue, anscheinend sehr große Gruppen aufgetaucht. Doch auch an anderen Stellen gibt es durchaus sehenswerte Fleckengruppen. Ein Bild dieser Flecken gibt es z.B. beim Observatorium Kanzelhöhe in Österreich, ein renommiertes Sonnenobservatorium.
Am Abend stand dann zunächst die Beobachtung von Jupiter auf meinem Programm. Der Mond Io sollte heute vor der Planetenscheibe herlaufen und auch seinen Schatten auf Jupiter werfen. Mit meinem Fernrohr konnte ich nach der tagesschau, also etwa gegen 20:30 Uhr bei circa 200-facher Vergrößerung von Jupiter den Schatten von Io sehr gut als kleinem dunklen Punkt auf der Planetenscheibe ausmachen. Und um ungefähr 20:50 Uhr war, wie vorhergesagt, auch nicht schwierig, das Wiederauftauchen von Io neben dem Jupiter zu erkennen.
Danach beobachtete ich im Sternbild Orion, zunächst natürlich den großen Orionnebel, M42.
Später habe ich versucht, den "Flammennebel" (NGC2024) zu beobachten. Dieser ist fast so groß wie der Vollmond. Selbst im Fernrohr ist er jedoch kaum zu erkennen, da der helle Stern Alnitak, der linke Stern des Gürtels, ihn durch seine Nähe ziemlich überstrahlt. Ich habe dann jedoch mal mit einer Kleinbildkamera eine Minute durch das Fernrohr belichtet, auf diesem Bild sind seine "flammigen" Strukturen unterhalb des hellen Sternes zu erkennen.
Später beobachtete ich im Sternbild Großer Hund noch den offenen Sternhaufen M41 unterhalb von Sirius. Dieser Sternhaufen ist ungefähr 2500 Lichtjahre von uns entfernt. Schon im Fernglas kann man viele einzelne Sterne erkennen, erst recht natürlich mit dem Fernrohr. Auf diesem Bild habe ich an die hundert Sterne gezählt:
Zwischendurch schaute ich immer wieder zu Jupiter. Die Wanderung des Schatten von Io war im Fernrohr sehr gut zu erkennen. Der Schatten wanderte in etwa genau über dem südlichen dunklen Wolkenband, in dem sich auch der sogenannte "Große rote Fleck" befindet. Auch hier habe ich probiert, ein Bild zu schießen. Dies ist mir jedoch nicht gelungen, dafür war der Himmel dann doch zu diesig, um ein ausreichend scharfes Einzelbild der Jupiteroberfläche mit dem Schatten darauf zu erzeugen. Eine tolle Bildsequenz von heute Abend hat Silvia Kowollik veröffentlicht.
Am frühen Morgen des Montag konnte ich die Beobachtungen fortsetzen. Saturn, sein Ring und der Mond Titan waren im Spektiv gut zu beobachten. Mars leuchtete schön rötlich, war aber im Spektiv kaum als Fläche auszumachen, der muss erst noch näher an die Erde herankommen. Um 7 Uhr war am Osthimmel schon deutlich ein leichter Silberstreif zu erkennen, die Dämmerung hatte begonnen. Der Mond zeigte schöne Krater am Terminator und um 8 Uhr konnte ich auch noch am schon hellen Himmel den Überflug der ISS verfolgen.
Sonntag, 15. Januar 2012
16. - 22. Januar - Der Himmel über Bad Lippspringe
Diese Woche nimmt der Mond weiter ab und ist nur noch am Morgenhimmel zu sehen. Von den Planeten strahlt Venus abends im Westen und Jupiter im Süden. Später am Abend, nach 22 Uhr, geht Mars auf, in der Nacht (ab 1:30 Uhr) kommt dann noch Saturn hinzu. Jupiter geht dann jedoch schon unter.
Am Montag, den 16. Dezember, geht die Sonne um 8:25 Uhr auf und um 16:44 Uhr unter. Morgens fünf Minuten früher und abends zehn Minuten später als letzten Montag, so ist der Tag dann schon eine Viertelstunde länger als noch vor einer Woche. Der Mond steht heute im letzten Viertel, die höchste Höhe im Süden erreicht er morgens früh um 6 Uhr. Jupiter zeigt abends zunächst nur zwei Monde, Kallisto und Ganymed. Um 17:46 Uhr geht die Bedeckung von Europa zu Ende, kurz danach um 18:03 Uhr taucht der Mond jedoch in den Jupiterschatten ein, dies dauert bis 20:26 Uhr. Io taucht um 19:23 Uhr ebenfalls aus einer Verfinsterung im Jupiterschatten auf. Um ca. 21:45 Uhr geht Uranus (5,9mag) nur 16' Bogenminuten nördlich an SAO 128569 (6,3mag) vorbei. Die ISS fliegt um 8 Uhr in 42° Grad Höhe über unseren Himmel hinweg, knapp über Spica und Saturn.
Am Dienstag, den 17. Januar, geht der Mond gegen 2:30 Uhr auf. Seine Sichel ist jetzt nur noch zu weniger als 40% beleuchtet, auf dem dunklen Teil kann sich in den nächsten Tagen das Erdlicht sehen lassen. Am Abend kann man jetzt gut deep-sky Beobachtung betreiben. Um 7:00 Uhr fliegt die ISS über unseren Himmel hinweg, um 7:03 und knapp 15 Sekunden Uhr fliegt sie dabei ganz knapp über die schmale Mondsichel hinweg. Abends gibt es um 18:26 Uhr einen -6mag hellen Iridiumflare in 44° Grad Höhe und bei 31° Grad Nordnordost.
Am Mittwoch, den 18. Januar, fliegt die ISS um 7:43 Uhr in 59° Grad Höhe über unseren Himmel hinweg. Zuvor gibt es um 6:21 Uhr einen -6mag hellen Iridiumflare in 21° Grad Höhe und 164° Grad fast im Süden.
Am Donnerstag, den 19. Januar, ist morgens bei Saturn schon mit einem Feldstecher der Mond Titan zu sehen, er steht in größter, westlicher Entfernung (Elongation). Um 6:44 Uhr fliegt die ISS in 41° Grad Höhe über unseren Himmel hinweg.
Am Freitag, den 20. Januar, geht um 21 Uhr, Kleinplanet Ceres (9,2mag) nur zehn Bogenminuten nördlich an SAO128655 (5,4mag) vorbei. Um 7:26 Uhr fliegt die ISS in 76° Grad Höhe im Süden vorbei.
Am Samstag, den 21. Januar, beginnt um 23:15 Uhr Jupitermond Europa einen Durchgang vor der Planetenscheibe. Fünf Minuten später beginnt eine Bedeckung von Io, weitere vier Minuten später wird auch Ganymed bedeckt, ab 23:24 Uhr ist bis zum Untergang von Jupiter nur noch der Mond Kallisto zu sehen. Um 6:30 Uhr fliegt die ISS in 57° Grad Höhe am Himmel vorüber.
Am Sonntag, den 22. Januar, beginnt um 20:35 Uhr ein Durchgang von Io vor der Jupiterscheibe. Um 21:57 Uhr wandert der Schatten von Io ebenfalls über die Scheibe, um 22:46 Uhr ist der Durchgang von Io zu Ende, kurz nach Mitternacht geht auch der Schattendurchgang zu Ende. Morgens um 7:06 Uhr fliegt die ISS fast genau in Bad Lippspringe über uns hinweg, sie erreicht eine Höhe von 87° Grad über unseren Köpfen.
Am Montag, den 16. Dezember, geht die Sonne um 8:25 Uhr auf und um 16:44 Uhr unter. Morgens fünf Minuten früher und abends zehn Minuten später als letzten Montag, so ist der Tag dann schon eine Viertelstunde länger als noch vor einer Woche. Der Mond steht heute im letzten Viertel, die höchste Höhe im Süden erreicht er morgens früh um 6 Uhr. Jupiter zeigt abends zunächst nur zwei Monde, Kallisto und Ganymed. Um 17:46 Uhr geht die Bedeckung von Europa zu Ende, kurz danach um 18:03 Uhr taucht der Mond jedoch in den Jupiterschatten ein, dies dauert bis 20:26 Uhr. Io taucht um 19:23 Uhr ebenfalls aus einer Verfinsterung im Jupiterschatten auf. Um ca. 21:45 Uhr geht Uranus (5,9mag) nur 16' Bogenminuten nördlich an SAO 128569 (6,3mag) vorbei. Die ISS fliegt um 8 Uhr in 42° Grad Höhe über unseren Himmel hinweg, knapp über Spica und Saturn.
Am Dienstag, den 17. Januar, geht der Mond gegen 2:30 Uhr auf. Seine Sichel ist jetzt nur noch zu weniger als 40% beleuchtet, auf dem dunklen Teil kann sich in den nächsten Tagen das Erdlicht sehen lassen. Am Abend kann man jetzt gut deep-sky Beobachtung betreiben. Um 7:00 Uhr fliegt die ISS über unseren Himmel hinweg, um 7:03 und knapp 15 Sekunden Uhr fliegt sie dabei ganz knapp über die schmale Mondsichel hinweg. Abends gibt es um 18:26 Uhr einen -6mag hellen Iridiumflare in 44° Grad Höhe und bei 31° Grad Nordnordost.
Am Mittwoch, den 18. Januar, fliegt die ISS um 7:43 Uhr in 59° Grad Höhe über unseren Himmel hinweg. Zuvor gibt es um 6:21 Uhr einen -6mag hellen Iridiumflare in 21° Grad Höhe und 164° Grad fast im Süden.
Am Donnerstag, den 19. Januar, ist morgens bei Saturn schon mit einem Feldstecher der Mond Titan zu sehen, er steht in größter, westlicher Entfernung (Elongation). Um 6:44 Uhr fliegt die ISS in 41° Grad Höhe über unseren Himmel hinweg.
Am Freitag, den 20. Januar, geht um 21 Uhr, Kleinplanet Ceres (9,2mag) nur zehn Bogenminuten nördlich an SAO128655 (5,4mag) vorbei. Um 7:26 Uhr fliegt die ISS in 76° Grad Höhe im Süden vorbei.
Am Samstag, den 21. Januar, beginnt um 23:15 Uhr Jupitermond Europa einen Durchgang vor der Planetenscheibe. Fünf Minuten später beginnt eine Bedeckung von Io, weitere vier Minuten später wird auch Ganymed bedeckt, ab 23:24 Uhr ist bis zum Untergang von Jupiter nur noch der Mond Kallisto zu sehen. Um 6:30 Uhr fliegt die ISS in 57° Grad Höhe am Himmel vorüber.
Am Sonntag, den 22. Januar, beginnt um 20:35 Uhr ein Durchgang von Io vor der Jupiterscheibe. Um 21:57 Uhr wandert der Schatten von Io ebenfalls über die Scheibe, um 22:46 Uhr ist der Durchgang von Io zu Ende, kurz nach Mitternacht geht auch der Schattendurchgang zu Ende. Morgens um 7:06 Uhr fliegt die ISS fast genau in Bad Lippspringe über uns hinweg, sie erreicht eine Höhe von 87° Grad über unseren Köpfen.
Dienstag, 10. Januar 2012
10. Januar - Morgens strahlte der Mond
![]() |
| Hinter den Bäumen auf dem Nachbargrundstück geht der Mond unter |
Der noch fast volle Mond strahlte heute überraschend am Morgenhimmel. Nur einen Tag nach Vollmond war er immer noch zu 99% beleuchtet. An seinem rechten Rand, beim Mare Crisium, kann man jedoch schon einzelne Krater erkennen.
| Am rechten Mondrand lassen sich schon einzelne Krater erkennen, ein Zeichen, das Vollmond vorüber ist. |
Vergleicht man dieses (leider etwas unscharfe) Bild mit einem vom 30. Januar 2010, so erkennt man deutlich die Libration (Schwankung) des Mondes. Das Mare Crisium steht heute auf der rechten Seite ziemlich randnah, beim Vollmond vor zwei Jahren galt dies eher für den Krater Grimaldi (der kleine runde dunkle Fleck) auf der linken Seite.
Neben dem Mond konnte man heute früh auch noch sehr gut Mars und Saturn beobachten. Mars ist unterhalb des Sternbilds Löwe zu finden. Saturn bildet, noch tiefer als Mars, mit dem hellsten Stern der Jungfrau, Spica, ein schönes Paar. Die beiden etwa gleich hellen Objekte stehen nur wenige Grad auseinander, gegen sieben Uhr morgens ziemlich genau im Süden in rund 27° Grad Höhe. Leider ist für die nächsten Tage schon wieder schlechteres Wetter angesagt, aber vielleicht gelingt mir von den beiden ja trotzdem noch ein Foto.
Sonntag, 8. Januar 2012
9. - 15. Januar - Der Himmel über Bad Lippspringe
Gegen Ende dieser Woche beginnt wieder eine Morgensichtbarkeit der ISS. Am Abendhimmel strahlt die Venus im Westen bis ca. 19:30 Uhr, Jupiter im Süden und später (gegen 23 Uhr) geht Mars im Osten auf, tief in der Nacht, nach Untergang von Jupiter, kommt dann auch noch Saturn hinzu.
Am Montag, den 9. Januar, ist Sonnenaufgang um 8:30 Uhr. Das ist jetzt auch schon zwei Minuten früher als vor einer Woche. Sonnenuntergang ist um 16:34 Uhr, also gleich neun Minuten später als vor einer Woche, bzw. eine Viertelstunde später als zur Wintersonnenwende. Exakt um 8:30 Uhr morgens ist Vollmond. Dann ist er bei uns jedoch gerade untergegangen. Mondaufgang ist um 17:17 Uhr. Heute zeigt der Mond maximale Libration in Länge, das Mare Crisium ist randnah.
Am Dienstag, den 10. Januar, geht der Mond um 18:31 Uhr auf, er erscheint praktisch immer noch als Vollmond, seine Scheibe ist noch zu 98% beleuchtet. Um 17:29 Uhr gibt es einen sehr hellen Iridiumflare in 67° Grad Höhe bei 59° Ostnordost. Drei Minuten später kann man ganz in der Nähe (69° Grad Höhe, 56° ONO) noch einen zweiten Flare sehen, dieser wird allerdings nur 0mag hell, also so hell wie hellste Fixsterne.
Am Mittwoch, den 11. Januar, erfolgt der Mondaufgang erst um 19:48 Uhr. Am Morgenhimmel kommt es gegen 7:00 Uhr kurzzeitig zu einer Bedeckung des 4,3mag hellen Stern Acubens, (Alpha im Sternbild Krebs), dieser Stern verschwindet knapp hinter dem "oberen" Rand des Mondes. Nach meinem Planetariumsprogramm ("Stellarium") dauert die Bedeckung von ca. 6:55 Uhr bis 7:04 Uhr, also fast "streifend".
Am Donnerstag, den 12. Januar, geht der Mond um 21:05 Uhr auf. Vorher kann man vielleicht schon gut die Milchstraße sehen. In dieser Nacht zeigt der Mond größte Libration in Breite, sein Nordpol ist sichtbar.
Am Freitag, den 13. Januar, ist Mondaufgang um 22:23 Uhr. Er steht dann ca. 9° Grad südwestlich von Mars. gegen 21:30 uhr geht der Jupitermond Kallisto eng (0,37 Radien) an Jupiter vorbei. Heute früh ist die ISS zum ersten mal am Morgenhimmel (gegen 7:38 Uhr) tief im Südosten in maximal 12° Grad Höhe zu sehen.
Am Samstag, den 14. Januar, geht die zu zwei Drittel beleuchtete Mondscheibe um 23:42 Uhr auf. Am Abend verschwinden gleich bis zu drei Jupitermonde. Um 19:26 Uhr beginnt eine Bedeckung von Ganymed. Um 20:40 Uhr ein Durchgang von Europa vor der Jupiterscheibe und ab 21:26 Uhr wird Io bedeckt. Dann ist nur noch Kallisto bei Jupiter zu sehen. Um 21:35 taucht Ganymed wieder auf, um 23:10 ist Europas Durchgang zu Ende, ab 23:21 Uhr fällt jedoch Europas Schatten auf den Planeten, gegen 1:00 Uhr verschwindet dann Jupiter unter dem Horizont.
Am Sonntag, den 15. Januar, geht der Mond abends gar nicht mehr auf (erst Montag um 1:06 Uhr). Am Morgenhimmel ist um 7:20 Uhr die ISS tief im Süden/Südosten zu sehen. Sie fliegt knapp über die Scheren des Skorpions hinweg. Heute Abend kann man wieder gut "deep-sky"-Beobachtung betreiben, wenn es das Wetter zulässt. Ab 18:39 Uhr geht Io vor der Jupiterscheibe vorüber, bis 20:50 Uhr, Ios Schatten wandert von 20:01 Uhr bis 22:11 Uhr über den Planeten.
Am Montag, den 9. Januar, ist Sonnenaufgang um 8:30 Uhr. Das ist jetzt auch schon zwei Minuten früher als vor einer Woche. Sonnenuntergang ist um 16:34 Uhr, also gleich neun Minuten später als vor einer Woche, bzw. eine Viertelstunde später als zur Wintersonnenwende. Exakt um 8:30 Uhr morgens ist Vollmond. Dann ist er bei uns jedoch gerade untergegangen. Mondaufgang ist um 17:17 Uhr. Heute zeigt der Mond maximale Libration in Länge, das Mare Crisium ist randnah.
Am Dienstag, den 10. Januar, geht der Mond um 18:31 Uhr auf, er erscheint praktisch immer noch als Vollmond, seine Scheibe ist noch zu 98% beleuchtet. Um 17:29 Uhr gibt es einen sehr hellen Iridiumflare in 67° Grad Höhe bei 59° Ostnordost. Drei Minuten später kann man ganz in der Nähe (69° Grad Höhe, 56° ONO) noch einen zweiten Flare sehen, dieser wird allerdings nur 0mag hell, also so hell wie hellste Fixsterne.
Am Mittwoch, den 11. Januar, erfolgt der Mondaufgang erst um 19:48 Uhr. Am Morgenhimmel kommt es gegen 7:00 Uhr kurzzeitig zu einer Bedeckung des 4,3mag hellen Stern Acubens, (Alpha im Sternbild Krebs), dieser Stern verschwindet knapp hinter dem "oberen" Rand des Mondes. Nach meinem Planetariumsprogramm ("Stellarium") dauert die Bedeckung von ca. 6:55 Uhr bis 7:04 Uhr, also fast "streifend".
Am Donnerstag, den 12. Januar, geht der Mond um 21:05 Uhr auf. Vorher kann man vielleicht schon gut die Milchstraße sehen. In dieser Nacht zeigt der Mond größte Libration in Breite, sein Nordpol ist sichtbar.
Am Freitag, den 13. Januar, ist Mondaufgang um 22:23 Uhr. Er steht dann ca. 9° Grad südwestlich von Mars. gegen 21:30 uhr geht der Jupitermond Kallisto eng (0,37 Radien) an Jupiter vorbei. Heute früh ist die ISS zum ersten mal am Morgenhimmel (gegen 7:38 Uhr) tief im Südosten in maximal 12° Grad Höhe zu sehen.
Am Samstag, den 14. Januar, geht die zu zwei Drittel beleuchtete Mondscheibe um 23:42 Uhr auf. Am Abend verschwinden gleich bis zu drei Jupitermonde. Um 19:26 Uhr beginnt eine Bedeckung von Ganymed. Um 20:40 Uhr ein Durchgang von Europa vor der Jupiterscheibe und ab 21:26 Uhr wird Io bedeckt. Dann ist nur noch Kallisto bei Jupiter zu sehen. Um 21:35 taucht Ganymed wieder auf, um 23:10 ist Europas Durchgang zu Ende, ab 23:21 Uhr fällt jedoch Europas Schatten auf den Planeten, gegen 1:00 Uhr verschwindet dann Jupiter unter dem Horizont.
Am Sonntag, den 15. Januar, geht der Mond abends gar nicht mehr auf (erst Montag um 1:06 Uhr). Am Morgenhimmel ist um 7:20 Uhr die ISS tief im Süden/Südosten zu sehen. Sie fliegt knapp über die Scheren des Skorpions hinweg. Heute Abend kann man wieder gut "deep-sky"-Beobachtung betreiben, wenn es das Wetter zulässt. Ab 18:39 Uhr geht Io vor der Jupiterscheibe vorüber, bis 20:50 Uhr, Ios Schatten wandert von 20:01 Uhr bis 22:11 Uhr über den Planeten.
Freitag, 6. Januar 2012
3.1. und 5.1. - weitere Mondbeobachtungen
Das Wetter in dieser Woche scheint es nicht gut mit uns zu meinen. Die Medienberichte sind voll mit mehr oder weniger großen Katastrophenmeldungen zu den Sturmtiefs "Ulli" und "Andrea". Die Wiesen können die von oben runter kommenden Wassermengen kaum noch aufnehmen, die Flüsse sind voll .... und trotzdem gibt es auch immer wieder mal kurze Abschnitte mit Wolkenlücken dazwischen. Und die kann man nachts (oder besser am Abend) nutzen, um den Mond zu beobachten.
Viele (Hobby-)Astronomen können den Mond ja gar nicht leiden, denn je größer er wird, desto heller leuchtet er und überstrahlt damit natürlich alle schwächeren Objekte. Schon mit bloßem Auge merkt man schnell, dass man dann nur wenige helle Sterne sieht - und mit einem Fernrohr ist es dann auch schwierig, ferne Galaxien zu beobachten. Aber warum nicht aus der Not eine Tugend machen und in solchen Nächten einfach mal den Apollo-Astronauten folgen und auf dem Mond spazieren gehen?
Nach der überraschenden Beobachtung am 2.1., hatte ich mein Spektiv am 3.1. schon gleich bereit gestellt - und wurde auch prompt dafür belohnt, denn für wenige Augenblicke zeigte sich der Mond gegen Mitternacht. Ich habe auch Fotos machen können, aber die sind leider nicht so gut geworden, dass ich sie hier vorstellen möchte. Heute Abend gab es etwas früher die Gelegenheit, gegen 21:45 Uhr zeigte sich der Mond zu 88% beleuchtet, also nur noch wenige Tage bis Vollmond (am 9.1. morgens), diesmal gelang mir ein besseres Foto als vorgestern:
Außerdem kam gestern endlich auch mein sehnsüchtig erwartetes Weihnachtsgeschenk bei meiner Buchhändlerin an, das neue Buch "Der Moonhopper" von Lambert Spix und Frank Gaspari, das konnte gleich auf seine Praxistauglichkeit getestet werden. Mehr dazu etwas später in diesem Blog.
Hier noch zwei Ausschnitte in Originalgröße aus dem obigen Foto:
Das "Mare Humorum" (das "Meer der Feuchtigkeit"), eines der kleineren Mondmare. Aber mit vielen spannenden Strukturen drum herum und innen drin. Erkennen Sie die nur noch "halbrunden" Krater im unteren Teil des Mares? Oder den interessanten "doppelten" Zentralberg im Krater "Gassendi" am oberen Rand des Mares? Im Fernrohr sieht man noch viel mehr Einzelheiten, als solch ein Schnappschuss mit der angeflanschten Kleinbildkamera zeigt.
Der Krater "Schiller" ist tatsächlich oval, und nicht einfach nur durch die Randlage perspektivisch verzerrt. Benannt wurde dieser Krater nicht nach dem bekannten deutschen Dichter, sondern nach dem Astronomen und Augustinermönch Julius Schiller.
Die NASA hat im letzten Jahr ein großformatiges Mosaikbild des Mondes veröffentlicht, zusammengesetzt aus vielen Einzelbildern des "Lunar Reconnaissance Orbiter". In größter Auflösung hat dieses Bild ca. 250000 Quadratpixel und ist über 500 MB groß. Hier geht es zu einer kleineren Version, und hier zum gleichen Bild mit einigen benannten Objekten.
Und wer ein wenig englisch kann, kann sich auch gleich an der aktuellen Mondforschung beteiligen. Im Projekt "Moon Zoo" geht es darum, die riesige Menge von Fotos des LRO auszuwerten, zu katalogisieren und interessante Strukturen zu finden. Nötig ist dafür nur ein Internetanschluß und die Begeisterung für unseren Mond!
Viele (Hobby-)Astronomen können den Mond ja gar nicht leiden, denn je größer er wird, desto heller leuchtet er und überstrahlt damit natürlich alle schwächeren Objekte. Schon mit bloßem Auge merkt man schnell, dass man dann nur wenige helle Sterne sieht - und mit einem Fernrohr ist es dann auch schwierig, ferne Galaxien zu beobachten. Aber warum nicht aus der Not eine Tugend machen und in solchen Nächten einfach mal den Apollo-Astronauten folgen und auf dem Mond spazieren gehen?
Nach der überraschenden Beobachtung am 2.1., hatte ich mein Spektiv am 3.1. schon gleich bereit gestellt - und wurde auch prompt dafür belohnt, denn für wenige Augenblicke zeigte sich der Mond gegen Mitternacht. Ich habe auch Fotos machen können, aber die sind leider nicht so gut geworden, dass ich sie hier vorstellen möchte. Heute Abend gab es etwas früher die Gelegenheit, gegen 21:45 Uhr zeigte sich der Mond zu 88% beleuchtet, also nur noch wenige Tage bis Vollmond (am 9.1. morgens), diesmal gelang mir ein besseres Foto als vorgestern:
![]() |
| Mond am 5. Januar 2012 |
Hier noch zwei Ausschnitte in Originalgröße aus dem obigen Foto:
![]() |
| Mare Humorum |
![]() |
| der lang gestreckte Krater Schiller in der Bildmitte |
Und wer ein wenig englisch kann, kann sich auch gleich an der aktuellen Mondforschung beteiligen. Im Projekt "Moon Zoo" geht es darum, die riesige Menge von Fotos des LRO auszuwerten, zu katalogisieren und interessante Strukturen zu finden. Nötig ist dafür nur ein Internetanschluß und die Begeisterung für unseren Mond!
Dienstag, 3. Januar 2012
Montag, 2.1.2012 - klarer Himmel!
Völlig überraschend gab es spät am Abend des 2. Januars noch klaren Himmel. Damit hatte ich zumindest gar nicht gerechnet. Ich wollte eigentlich gerade zu Bett gehen, da sah ich aus dem Fenster Mond und Jupiter eng beieinander stehen.
Da musste ich doch schnell noch einmal einen Fotoapparat herausholen und ein kleines Foto versuchen.
Dieses Bild entstand mit einer Kleinbildkamera von Panasonic, der TX8 mit ISO400, 1/250 sek, f/4.9 und 49mm Brennweite. Ein viel besseres Bild gelang meinem Astrofreund "Allbert" zu noch etwas späterer Stunde am 03.01.2012 um 00:21 Uhr mit Optik Canon EFS 17-85mm bei 85mm Brennweite, 1,6 sek. belichtet bei ISO 400, Canon 350D, auf Fotostativ. Hier kann man sogar die Monde des Jupiter (von oben nach unten: Ganymed, Europa, Io, Jupiter, Kallisto) erkennen (für größere Version bitte auf das Bild klicken):
Auch am Dienstagmorgen war es noch klar, doch bald kam mit den Wolken auch ein kräftiger Sturmwind und brachte uns viel neuen Regen.
Hier noch ein Detailbild vom Jupiter mit seinen Monden. Erstaunlich, dass schon ein 85mm Tele an der Canon 350D die Monde so klar zeigt.
Da musste ich doch schnell noch einmal einen Fotoapparat herausholen und ein kleines Foto versuchen.
Dieses Bild entstand mit einer Kleinbildkamera von Panasonic, der TX8 mit ISO400, 1/250 sek, f/4.9 und 49mm Brennweite. Ein viel besseres Bild gelang meinem Astrofreund "Allbert" zu noch etwas späterer Stunde am 03.01.2012 um 00:21 Uhr mit Optik Canon EFS 17-85mm bei 85mm Brennweite, 1,6 sek. belichtet bei ISO 400, Canon 350D, auf Fotostativ. Hier kann man sogar die Monde des Jupiter (von oben nach unten: Ganymed, Europa, Io, Jupiter, Kallisto) erkennen (für größere Version bitte auf das Bild klicken):
![]() |
| (copyright 2012: Albert Sciesielski, http://www.allbert.de/) |
Hier noch ein Detailbild vom Jupiter mit seinen Monden. Erstaunlich, dass schon ein 85mm Tele an der Canon 350D die Monde so klar zeigt.
Sonntag, 1. Januar 2012
2. - 8. Januar 2012 - Der Himmel über Bad Lippspringe
Das Jahr hat zwar mit bedecktem, trüberischen Himmel begonnen - doch kann es dann nichtn ur noch besser werden? Hier die Vorausschau für die erste Woche im neuen Jahr:
Am Montag, den 2. Januar, geht die Sonne um 8:32 Uhr auf und um 16:25 Uhr unter, gegenüber der Vorwoche ist damit der Tag am Abend schon wieder sieben Minuten länger. Die größte Höhe über dem Südhorizont erreicht die Sonne um 12:29 uhr mit 15° Grad. Mondaufgang ist am Mittag, Untergang erst am Dienstagmorgen um 1:38 Uhr, die größte Höhe im Süden mit 52° Grad erreicht der Mond um 19:19 Uhr. Das entspricht unserer geographischen Breite, in der gleichen Höhe finden Sie - natürlich exakt im Norden - den Polarstern. Kurz vorher, um 19:11 Uhr kommt es zu einer Sternbedeckung durch den Mond, ein allerdings nur 7-8mag schwaches Sternchen wird am oberen dunklen Mondrand bedeckt. heute Abend steht der Mond in der Nähe des Planeten Jupiter. Um 18:00 Uhr fliegt die ISS in 27° Grad Höhe am Südhimmel über uns hinweg.
Am Dienstag, den 3. Januar, zeigt der veränderliche Stern Algol im Perseus um 1:19 Uhr ein Helligkeitsminimum. Beim Mond kommt es gegen 23 Uhr fast zu einer Sternbedeckung, er zieht jedoch von uns aus knapp unter dem Stern vorbei, südlich der Linie Freiburg - Rosenheim kommt es jedoch zur Bedeckung. Um 17:05 Uhr fliegt die ISS in 41° Grad Höhe über unserem Himmel entlang. Ein zweites Mal ist sie gegen 18:40 Uhr tief im Südwesten, knapp oberhalb der Venus zu sehen.
Am Mittwoch, den 4. Januar, steht der Mond am Abend 9° Grad südwestlich der Plejaden. Achten Sie mal darauf, wo er morgen stehen wird. Um 21:46 Uhr kommt es zu einer Sternbedeckung eines 7mag schwachen Sternchens durch den Mond. Um 17:44 Uhr kommt heute die ISS vorbei geflogen, erreicht jedoch nur noch 18° Grad Höhe im Südwesten.
Am Donnerstag, den 5. Januar, steht die Sonne übrigens um 1 Uhr nachts in Erdnähe. Die Jahreszeiten haben ja nichts damit zu tun, ob wir näher oder weiter von der Erde entfernt sind, sondern werden ja durch die Höhe der Sonne über dem Horizont bestimmt. Am weitesten entfernt wird die Sonne am 5. Juli sein. Der Mond steht heute 5° Grad südöstlich der Plejaden. Und um 22:09 zeigt Algol wieder ein Helligkeitsminimum. Um 16:48 Uhr, also kurz nach Sonnenuntergang erreicht die ISS noch einmal eine Höhe von ca. 44° Grad Höhe im Süden über unserem Himmel.
Am Freitag, den 6. Januar, kommt es in der Frühe um 1:36 Uhr und um 2:27 Uhr zu zwei Sternbedeckungen durch den Mond. Die zweite Sternbedeckung erfolgt bei uns nur ganz knapp noch. Am Abend kommt es ab 22:16 Uhr zu einem Durchgang von Io vor der Planetenscheibe von Jupiter.
Am Samstag, den 7. Januar, kommt es um 17:39 Uhr bei Jupiter zunächst zu einem Ende der Bedeckung von Ganymed, um 18:08 Uhr beginnt dann ein Durchgang von Europa vor der Jupiterscheibe (übrigens in der Nähe des "großen roten Flecks"), ab 19:32 Uhr wird dann auch noch Io bedeckt, so dass dann nur noch die Monde Ganymed und Kallisto zu sehen sind. Um 20:37 Uhr ist der Durchgang von Europa zu Ende, dafür verschwindet Ganymed von 21:03 Uhr bis 22:44 Uhr im Schatten von Jupiter. Jupiter und seine Monde bieten heute also sicherlich ein ganz fantastisches Schauspiel! Um 17:27 Uhr ist die ISS wohl zum letzten Mal in dieser Abendsichtbarkeitsperiode zu beobachten. Sie fliegt jedoch nur in knapp 11° Grad Höhe am Südwesthorizont entlang und bleibt dabei sogar unterhalb der Venus.
Am Sonntag, den 8. Januar, zieht am Abend nach Einbruch der Dunkelheit der Jupitermond Io vor dem Planeten entlang. Sein Schatten fällt dabei bis 20:15 auf den Planeten. Um 18:58 Uhr zeigt auch Algol wieder ein Helligkeitsminimum.
Am Montag, den 2. Januar, geht die Sonne um 8:32 Uhr auf und um 16:25 Uhr unter, gegenüber der Vorwoche ist damit der Tag am Abend schon wieder sieben Minuten länger. Die größte Höhe über dem Südhorizont erreicht die Sonne um 12:29 uhr mit 15° Grad. Mondaufgang ist am Mittag, Untergang erst am Dienstagmorgen um 1:38 Uhr, die größte Höhe im Süden mit 52° Grad erreicht der Mond um 19:19 Uhr. Das entspricht unserer geographischen Breite, in der gleichen Höhe finden Sie - natürlich exakt im Norden - den Polarstern. Kurz vorher, um 19:11 Uhr kommt es zu einer Sternbedeckung durch den Mond, ein allerdings nur 7-8mag schwaches Sternchen wird am oberen dunklen Mondrand bedeckt. heute Abend steht der Mond in der Nähe des Planeten Jupiter. Um 18:00 Uhr fliegt die ISS in 27° Grad Höhe am Südhimmel über uns hinweg.
Am Dienstag, den 3. Januar, zeigt der veränderliche Stern Algol im Perseus um 1:19 Uhr ein Helligkeitsminimum. Beim Mond kommt es gegen 23 Uhr fast zu einer Sternbedeckung, er zieht jedoch von uns aus knapp unter dem Stern vorbei, südlich der Linie Freiburg - Rosenheim kommt es jedoch zur Bedeckung. Um 17:05 Uhr fliegt die ISS in 41° Grad Höhe über unserem Himmel entlang. Ein zweites Mal ist sie gegen 18:40 Uhr tief im Südwesten, knapp oberhalb der Venus zu sehen.
Am Mittwoch, den 4. Januar, steht der Mond am Abend 9° Grad südwestlich der Plejaden. Achten Sie mal darauf, wo er morgen stehen wird. Um 21:46 Uhr kommt es zu einer Sternbedeckung eines 7mag schwachen Sternchens durch den Mond. Um 17:44 Uhr kommt heute die ISS vorbei geflogen, erreicht jedoch nur noch 18° Grad Höhe im Südwesten.
Am Donnerstag, den 5. Januar, steht die Sonne übrigens um 1 Uhr nachts in Erdnähe. Die Jahreszeiten haben ja nichts damit zu tun, ob wir näher oder weiter von der Erde entfernt sind, sondern werden ja durch die Höhe der Sonne über dem Horizont bestimmt. Am weitesten entfernt wird die Sonne am 5. Juli sein. Der Mond steht heute 5° Grad südöstlich der Plejaden. Und um 22:09 zeigt Algol wieder ein Helligkeitsminimum. Um 16:48 Uhr, also kurz nach Sonnenuntergang erreicht die ISS noch einmal eine Höhe von ca. 44° Grad Höhe im Süden über unserem Himmel.
Am Freitag, den 6. Januar, kommt es in der Frühe um 1:36 Uhr und um 2:27 Uhr zu zwei Sternbedeckungen durch den Mond. Die zweite Sternbedeckung erfolgt bei uns nur ganz knapp noch. Am Abend kommt es ab 22:16 Uhr zu einem Durchgang von Io vor der Planetenscheibe von Jupiter.
Am Samstag, den 7. Januar, kommt es um 17:39 Uhr bei Jupiter zunächst zu einem Ende der Bedeckung von Ganymed, um 18:08 Uhr beginnt dann ein Durchgang von Europa vor der Jupiterscheibe (übrigens in der Nähe des "großen roten Flecks"), ab 19:32 Uhr wird dann auch noch Io bedeckt, so dass dann nur noch die Monde Ganymed und Kallisto zu sehen sind. Um 20:37 Uhr ist der Durchgang von Europa zu Ende, dafür verschwindet Ganymed von 21:03 Uhr bis 22:44 Uhr im Schatten von Jupiter. Jupiter und seine Monde bieten heute also sicherlich ein ganz fantastisches Schauspiel! Um 17:27 Uhr ist die ISS wohl zum letzten Mal in dieser Abendsichtbarkeitsperiode zu beobachten. Sie fliegt jedoch nur in knapp 11° Grad Höhe am Südwesthorizont entlang und bleibt dabei sogar unterhalb der Venus.
Am Sonntag, den 8. Januar, zieht am Abend nach Einbruch der Dunkelheit der Jupitermond Io vor dem Planeten entlang. Sein Schatten fällt dabei bis 20:15 auf den Planeten. Um 18:58 Uhr zeigt auch Algol wieder ein Helligkeitsminimum.
Abonnieren
Posts (Atom)









