Sonntag, 15. Februar 2026

16. - 22. Februar 2026: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche haben wir am Dienstag Neumond, die Nächte eignen sich insbesondere zu Beginn der Woche also sehr gut zur Beobachtung lichtschwacher Objekte am Nachthimmel. Merkur kann am Abendhimmel eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang in ungefähr 10° Grad Höhe im Westen gefunden werden, ein Fernglas ist sicherlich hilfreich. Er geht bald nach 19 Uhr unter. Schon um ca. 18:30 Uhr geht die eigentlich noch hellere Venus unter, sie dürfte aber so nah am Horizont schwieriger zu finden sein als Merkur. Spannend wird es am Mittwochabend, da steht die schmale Mondsichel genau zwischen den beiden. Saturns Sichtbarkeitsperiode endet in diesen Wochen, er geht bald nach 20 Uhr unter. Jupiter steht nach 21 Uhr hoch im Süden und geht erst nach 5 Uhr im Westen unter. Fernglasplanet Uranus kann noch in der ersten Nachthälfte in der Nähe der Plejaden gefunden werden. Die Internationale Raumstation (ISS) kann bei morgendlichen Überflügen beobachtet werden.

Am Montag, den 16. Februar, geht die Sonne um 7:37 Uhr auf und um 17:41 Uhr unter. Der helle Tag dauert also schon wieder über zehn Stunden. Um 4:51 Uhr ist die ISS tief im Südosten nur 10° Grad über dem Horizont kurz zu sehen. Zwischen 6:24 Uhr und 6:33 Uhr fliegt sie in maximal 40° Grad Höhe gut sichtbar über unseren Morgenhimmel hinweg.

Am Dienstag, den 17. Februar, erreicht der Mond exakt um 13:01 Uhr seine Neumondposition. Es kommt diesmal sogar zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis, die aber wohl keinem Menschen beobachtet wird, da sie über der Antarktis stattfindet. Die ISS fliegt zwischen 5:40 Uhr und 5:45 Uhr in maximal 29° Grad Höhe über unseren südöstlichen Himmel hinweg. Um 21:15 Uhr steht (39)Laetitia (10,4mag) in nur 5,5' Bogenminuten Abstand zu Stern HIP40354 (6,4mag).

Am Mittwoch, den 18. Februar, Aschermittwoch, könnte bei klarer Sicht zum Westhorizont die nur zu 2 Prozent beleuchtete Mondsichel vielleicht schon sichtbar werden, sie steht jedoch noch unterhalb von Merkur und geht um 19:09 Uhr unter. Eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang, um 18:15 Uhr, steht sie knapp 7° Grad hoch über dem Horizont. Die ISS ist um 4:58 Uhr kurz im (tiefen) Südosten zu sehen. Die ISS fliegt zwischen 6:28 Uhr und 6:35 Uhr in maximal 67° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg. Um 20:00 Uhr steht (403)Cyane (12,6mag) in nur 3 Bogenminuten Abstand zu Stern HIP43675 (8,5mag).

Am Donnerstag, den 19. Februar, ist die Mondsichel am Abend zu 6 Prozent beleuchtet und steht heute in der Nähe von Saturn. Sie geht um 20:30 Uhr unter. Merkur erreicht seine größte östliche Elongation (d.h. den weitesten Abstand von der Sonne in dieser Sichtbarkeitsperiode). Die ISS fliegt zwischen 5:42 Uhr und 5:48 Uhr in maximal 53° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg.

Am Freitag, den 20. Februar, ist die Mondsichel am Abend schon zu 13 Prozent beleuchtet. Sie geht erst um 21:53 Uhr unter. Die ISS ist ein weiteres Mal um 4:58 Uhr kurz im (tiefen) Südosten zu sehen. Die ISS fliegt zwischen 6:30 Uhr und 6:37 Uhr in maximal 87° Grad Höhe fast durch unseren Zenit und über unseren Morgenhimmel hinweg. Saturn und Neptun stehen heute nur knapp 50' Bogenminuten auseinander, das ist weniger als zwei Vollmonde.

Am Samstag, den 21. Februar, ist der Mond zu 21 Prozent beleuchtet und geht erst um 23:19 Uhr unter. Die ISS fliegt zwischen 5:44 Uhr und 5:50 Uhr in maximal 79° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg.

Am Sonntag, den 22. Februar, geht der zu 31 Prozent beleuchtete Mond erst deutlich nach Mitternacht, um 0:48 Uhr unter. Die ISS kann ein weiteres Mal um 4:50 Uhr kurz im Osten zu sehen. Zwischen 6:32 Uhr und 6:40 Uhr ist die ISS ein weiteres Mal in maximal 87° Grad Höhe hoch über unserer Stadt zu sehen. Um 5:00 Uhr in der Frühe zieht (29)Amphitrite (11,4mag) über den Kugelsternhaufen M 4 (5,9mag) hinweg. Im Gewirr der Sterne des Kugelsternhaufens dürfte Amphitrite kaum aufzufinden sein. Schade nur, das sich diese spannende Begegnung bei uns nur in ca. 10° Grad Höhe über dem Horizont abspielt.

15. Februar 2026: Und nachts wurde es plötzlich klar

 Am späten Abend des 14. Februar wollte ich eigentlich schon ins Bett gehen, es war schon deutlich nach Mitternacht, als bei einem Blick nach draußen mir plötzlich auffiel, das ja Sterne am Himmel zu sehen sind. 

Also doch gleich noch mein Vespera nach draußen gestellt, initialisiert und als erstes zum Uranus geschwenkt. Doch der war schon viel zu weit und tief im Westen, den konnte ich gar nicht mehr erreichen. Also wurde als nächstes Ziel ein Kleinplanet aufgesucht:

Asteroid (1584)Fuji am 15.2.26 um 0:48 Uhr MEZ

 Den Asteroid (1584) Fuji hatte ich ja in meiner Wochenübersicht erwähnt. Vor vier Tagen sollte er ganz in der Nähe eines helleren Doppelstern stehen. Von dem war er jetzt natürlich schon weit entfernt, aber ich habe ihn gerne fotografiert, war es doch mein erstes Foto dieses Objekts. Insgesamt mein 112. Asteroid.

  

Jupiter um 0:52 Uhr

 Danach ein schneller Schwenk zu Jupiter. Wenn schon Uranus nicht mehr zu erreichen war, wollte ich doch wenigstens den einzigen jetzt sichtbaren Planeten auch fotografieren. Links neben Jupiter ist sein Mond Europa zu sehen, rechts von ihm die Monde Ganymed und Kallisto. Mond Io befand sich im Moment der Aufnahme gerade noch hinter Jupiter in dessen Schatten. Er wäre aber auch außerhalb des Schattens wohl zunächst noch einige Zeit von Jupiter überstrahlt worden.

Und dann ging ich wieder auf Supernova-Jagd:

SN2026acd in NGC 4168 um 1:16 Uhr 

 Die Supernova SN2026acd ist zur Zeit die hellste bei uns sichtbare Supernova am Himmel. Sie wurde am 14. Januar 2026 entdeckt. Bald danach hatte sie eine Helligkeit von 14,7mag. Ich habe mit Hilfe von ASTAP noch 15,3mag gemessen. Hier noch einmal das gleiche Bild mit Identifizierungen verschiedener anderer Galaxien:

ASTAP "deep-sky-annotation" des gleichen Bilds

 Man kann hier gut erkennen, dass die Supernova im äußeren Randbereich der Galaxie NGC 4168 aufgeleuchtet ist, sonst wäre sie sicherlich nicht so gut zu erkennen. Im Bild selbst sind noch eine ganze Menge weiterer Galaxien zu sehen, die hier von ASTAP nicht benannt worden sind, aber dann wäre das ganze Bild schnell unübersichtlich geworden. Das Bild selbst wurde übrigens nur 15 Minuten lang belichtet.

Und ein weiteres Objekt wollte ich haben: 

SN2026azd in MCG-1-33-68 um 1:39 MEZ

Hier zeige ich gleich einmal das durch nova.astrometry,net annotierte Bild. Die Galaxie MCG-1-33-68 ist so "klein", dass sie von astrometry.net gar nicht genannt wird. Die Supernova befindet sich, laut Entdeckermeldung vom TNS-Server ,auch noch im helleren Bereich der Galaxie, relativ dicht zum Kern. Ich habe jedoch den Eindruck, dass die SN so hell ist (ASTAP sagt hier sogar 14,3mag), das sie sich etwas von der ansonsten auf meinem Foto durchaus "flächigen" Galaxie abhebt. Leider gibt es noch keine weiteren Vergleichsfotos. Auch dieses Bild habe ich ca. 15 Minuten lang belichtet.
 
Anschließend habe ich noch die Gelegenheit genutzt, die verschiedenen von mir immer wieder gemessenen veränderlichen Sterne in der Nördlichen Krone zu fotografieren, R, S, T und W CrB.
Im übrigen: T CrB ist noch nicht ausgebrochen, sondern hat seine "übliche" Helligkeit von ca. 10mag. 
 
So hat es dann bis ca. 2:30 Uhr gedauert, dass ich tatsächlich ins Bett gegangen bin. 
 
 

8. - 15. Februar 2026: Die Sonne in den letzten Tagen

 Die meiste Zeit war der Himmel ja leider bewölkt, zwischendurch gelangen mir nur einzelne Sonnenaufnahmen, die ich aber gerne hier zeige.

Sonne am 8.2. 26 um 12:59 Uhr MEZ

 
Sonne am 9.2.26 um 12:12 Uhr MEZ

Sonne am 15.2.26 um 12:58 Uhr MEZ

Am 8. und 9. Februar war die große Gruppe AR4366 noch am rechten Rand der Sonne zu sehen. Gut konnte man erkennen, wie sie immer weiter an den Rand rotiert. Von den Flecken in der Mitte der Sonne ist nur noch einer vorhanden, die beiden ungefähr übereinander stehenden Flecken sind auch schon weg rotiert. Dafür erschienen auf der anderen Seite der Sonne neue Flecken, am 8.2. zunächst einer, der jetzt am 15.2. schon etwas über die Mitte hinweg ist, am 9.2. folgte dann noch ein weiterer, etwas schwächerer Fleck. Und auch am 15.2. ist ein weiterer neuer Fleck auf der linken, östlichen Seite der Sonne hineinrotiert. 

Insgesamt sind diese Flecken jetzt nicht sehr auffällig. Trotzdem gab es  in der Nacht vom 14. zum 15. Februar in Norddeutschland Polarlichter zu sehen. Diese stammten jedoch nicht von einem CME, sondern wurden durch eine CIR ausgelöst. Eine CIR ist eine "corotating interaction region". Ich übersetze hier einmal (mit Hilfe von deepL) einen passenden Wikipedia-Artikel, der im Original nur in der englischsprachigen Ausgabe der Wikipedia existiert:

Eine korotierende Interaktionsregion (CIR) ist eine wiederkehrende Plasmastruktur in der Heliosphäre, die entsteht, wenn schnelle Sonnenwindströme mit langsameren Sonnenwindströmen vor ihnen interagieren. [1] Diese Interaktion erzeugt einen komprimierten Bereich, der sich mit der Rotation der Sonne zu drehen scheint; daher wird er als „korotierend” bezeichnet. [2]

CIRs entstehen, wenn schneller Sonnenwind, der typischerweise aus koronalen Löchern stammt, langsamere Windströme einholt. Die daraus resultierende Kompression erzeugt deutliche Grenzen: eine Vorwärtsdruckwelle an der Vorderkante und eine Rückwärtsdruckwelle an der Hinterkante. In größerer Entfernung von der Sonne können sich diese Druckwellen zu Schockwellen entwickeln. [2]

Die dreidimensionale Struktur von CIRs wird durch die Konfiguration des Sonnenmagnetfeldes beeinflusst. Da der magnetische Äquator der Sonne oft gegenüber ihrem Rotationsäquator geneigt und verzerrt ist, weisen CIRs in der Regel erhebliche Nord-Süd-Neigungen auf, die sich zwischen den Hemisphären unterscheiden. Die Vorwärtswellen bewegen sich mit zunehmender Entfernung tendenziell in Richtung der Sonnenäquatorialebene, während sich die Rückwärtswellen in Richtung höherer Breitengrade ausbreiten. [2]

CIRs spielen mehrere wichtige Rollen im Weltraumwetter und in der Heliophysik: Sie können geomagnetische Stürme auslösen, wenn sie die Erde erreichen,[3] beeinflussen die Verteilung energiereicher Teilchen in der Heliosphäre, tragen zur Modulation kosmischer Strahlung bei, insbesondere in Zeiten geringer Sonnenaktivität, und verursachen eine Kompression des interplanetaren Magnetfelds. 

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version) 

14. Februar 2026 - Ein Interview mit der Neuen Westfälischen Zeitung

 In den letzten Woche hatte ein Journalist der Neuen Westfälischen Zeitung Kontakt mit unserer Volkssternwarte in Paderborn aufgenommen. Zum Start der Artemis II Mission wollte er ganz gerne ein Interview mit Mitgliedern der Sternwarte führen.

Das hat auch ganz gut geklappt. Der Start von Artemis II wurde zwar verschoben, aber das Interview mit Tobias Scholz vom Vorstand der Sternwarte und mir ist mittlerweile erschienen.

In der gedruckten Ausgabe erschien es am Samstag, den 14. Februar und auch online steht es jetzt im Internet (leider nur hinter eine Bezahlschranke). 

Ich hoffe, Ihr habt genügend Geld, um Euch die Zeitungsausgabe leisten zu können, oder den Artikel bei Interessse herunter zu laden. Wenn nicht, kann die Zeitung natürlich auch bei uns in der Volkssternwarte gelesen werden, wir haben natürlich gleich mehrere Exemplare gekauft. Oder Ihr kommt einfach mal bei mir vorbei :-)

Herzlichen Dank auf alle Fälle an die Neue Westfälische! Es tut gut, wenn man merkt, dass die Arbeit unserer Volkssternwarte auf diese Weise so wertgeschätzt wird! 

Montag, 9. Februar 2026

7. Februar 2026: Eine kleine Wiederholung und ein toller Lernprozess!

 Auch am 7. Februar war es am Abend länger klar geblieben. So habe ich mir gedacht, ich wiederhole einfach mal die Aufnahmen vom 5. Februar. Vielleicht kann man ja einiges an Unterschieden erkennen. Die Bilder sind alle mit den gleichen Koordinaten im Zentrum gestartet worden wie zwei Tage zuvor.

 

Uranus am 7. Februar um 18:40 Uhr

Schaut man genau hin und vergleicht dieses Bild mit dem von vor zwei Tagen, kann man so gerade erkennen, das sich Uranus von den rechts neben ihm stehenden kleinen Dreieck aus recht lichtschwachen Sternen ganz bisschen, bzw. langsam entfernt. Die Monde Oberon und Titania sind ebenfalls beide direkt an Uranus dran zu erkennen. Oberon ist jetzt von links nach oben gewandert, Titania von unten mehr nach links. Das stimmt gut mit den bei Stellarium eingegebenen Koordinaten überein. Beide Monde wurden übrigens schon 1787 entdeckt. Oberon braucht für einen Umlauf um Uranus übrigens 13,46 Tage, Titania nur 8,71. Wenn das gute Wetter anhalten würde, könnten wir sehen, wie Titania in ein paar Tagen Oberon überholt.

Jupiter am 7.2.26 um 18:52 Uhr

 Von Jupiter gelang mir diesmal merkwürdigerweise nur ein einziges Bild, also nur eine Belichtung von 10 Sekunden. In den Logdatein fand sich später die Fehlermeldung "LackofStars", wahrscheinlich muss da gerade als ich am Fotografieren war, eine Wolke durchgezogen sein. Trotzdem kann man auf diesem Bild im Vergleich schon einiges erkennen: Jupiter und seine Monde ist schon deutlich aus der Bildmitte nach oben rechts weiter gewandert.  Der oberste Mond Ganymed ist ein kleines Stück näher an Jupiter heran gerückt. Mond Io, der am 5.2. noch zwischen Jupiter und Ganymed zu sehen war, ist jetzt gar nicht zu sehen. Europa war am 5.2. nicht sichtbar, steht jetzt etwas links unterhalb von Jupiter und Mond Kallisto hat sich noch etwas weiter südlich von Jupiter weg bewegt.

(52) Europa am 7.2.26 um 18:50 Uhr

(52)Europa ist deutlich weiter nach Osten (links) gewandert. Der Kleinplanet zieht genau auf die Hyaden zu, die er im April erreichen wird. Der rote Kreis markiert die Position von Europa am 5.2.26.

AT2026brt am 7.2.26 um 19:44


  Diesmal konnte ich auch die AT2026brt länger belichten: 35 Minuten. Heute ist die Position deutlich besser zu erkennen. Wieder habe ich die Helligkeit mit ASTAP vermessen, diesmal ergab sich 15,9mag. Das passt sehr gut zu einer Aufnahme, die Astrofreund Markus Kempf ebenfalls am 7.2.26 gemacht hat. Er konnte mit seinem 16-Zöller das Objekt eine Stunde lang belichten und ermittelte eine Helligkeit von 15,88mag.

Was mag das für ein Objekt sein? Am Anfang, als ich danach suchte, hatte ich es ganz einfach nur für eine weitere Supernova gehalten, wie ich ja schon einige fotografiert habe. Und schließlich habe ich den Hinweis auf dieses Objekt ja auch der Seite "latest Supernova" gefunden.  Doch hätte ich vielleicht gleich etwas genauer hinschauen sollen. Anders, als ich im ersten Posting vom 5.2. zunächst geschrieben hatte, ist dort gar nicht die Rede von "SN2026brt", sondern es heißt "AT2026brt". Und auch die Typ-Bezeichnung ist "unk", also "unknown"/unbekannt. Und schließlich ist keine Ursprungsgalaxie angegeben.

Deshalb schrieb mir Manfred Mrozek die folgende Mail, für die ich ganz herzlich danke!

Rein formal solltest du das Objekt aber nicht als SN2026brt, sondern als AT2026brt bezeichnen, denn die Bestätigung, dass es sich um eine SN handelt, durch ein Spektrum samt Klassifikation liegt meines Wissens für AT2026brt noch nicht vor. So lange werden die Objekte eben mit AT statt SN bezeichnet. Es ist keine Galaxie in der Nähe erkennbar, in der eine SN aufgeleuchtet sein könnte. Jedenfalls kann ich weder beim SDSS noch bei PanSRARRS eine Galaxie erkennen. Eine SN beispielsweise vom Typ Ia mit der Helligkeit 15, 2 mag könnte etwa 250 Millionen Lichtjahre entfernt sein, wenn man SN2026atb (15,4 mag) in LEDA 1660507 zum Vergleich nimmt. Die sollte PanSTARRS abbilden können. 

Etwa 7 Bogenminuten weiter nördlich befindet sich die Galaxie LEDA 2133728, für die es leider keine Entfernungsangabe gibt. Angenommen, sie befindet sich in einer Entfernung von 250 Millionen Lichtjahren und durch irgendein Ereignis wurde ein enger Doppelstern, dessen eine Komponente sich zu einem Weißen Zwerg und dessen andere Komponente sich zu einem Roten Riesen entwickelt hat, mit einer Geschwindigkeit von 600 km/s aus der Heimatgalaxie geschleudert und ist jetzt als SN vom Typ Ia explodiert, dann müsste der Doppelstern mindestens 250 Millionen Jahre unterwegs gewesen sein und eine Strecke von mindestens 5000.000 Lichtjahren zurückgelegt haben. Die Zahlen sind für Bewgungen in der Sichtebene angegeben. Bei Bewegungen auf uns zu oder von uns weg erhöhen sich die Werte. Aber die Zahlenwerte sind nicht unmöglich. D.h. es könnte eine Supernova vom Typ Ia sein. Eine Kernkollapssupernova ist es wohl nicht, denn die notwendigen massereichen Vorgängersterne leben nicht so lange. 

Die Alternative ist ein energiereiches Ereignis auf einem lichtschwachen Stern unserer Galaxie, der bislang vom SDSS oder PanSTARRS im Ruhelicht noch nicht abgebildet wurde. Es könnte ein kataklysmischer Variabler sein. Novae können im Ausbruch 9-10 Größenklassen heller werden. Das entspräche eienr Helligkeit im Ruhelicht von ca. 24 mag und knapp über die Detektionsgrenze von PanSTARRS gehen..

Aber wie bereits gesagt, ohne ein Spektrum des Objekts, ist alles über seine Natur nur Spekulation.

 Ganz herzlichen Dank noch einmal an Manfred! Sterngucker sind schon coole Typen, die ihr Wissen gerne mit anderen teilen. So habe ich (und vielleicht auch meine Leserinnen und Leser hier) doch wieder etwas gelernt. Und meinen Blogbeitrag vom 5.2. habe ich auch entsprechend verändert.

 

Und weil es am Samstagabend so lange klar bliebt konnte ich diesmal noch ein Objekt zusätzlich belichten:

NGC 1555 am 7.2.26 um 23:52 Uhr

NGC 1555 wird auch "Hind's variable nebula" (Hinds veränderlicher Nebel) genannt. Es handelt sich um einen Reflexionsnebel, der durch den veränderlichen Stern T Tauri zum Leuchten gebracht wird. Dessen Helligkeit schwankt irregulär zwischen 9,3mag und 13,5mag. Der Nebel ist insgesamt recht klein, deshalb habe ich ihn - zusammen mit dem Stern T Tau - rötlich eingekreist. Dieses Bild habe ich netto zwei Stunden und 20 Minuten lang belichtet. Vaonis empfiehlt für dieses Objekt eine Mindesbelichtungszeit von 120 Minuten. Nach einer Stunde war vom Nebel in der Tat noch kaum etwas zu erkennen. Vielleicht kann ich ja in kommenden Nächten die Belichtungszeit noch etwas verlängern.

Später kam dann doch Hochnebel oder Wolken auf, aber erneut ein Abend, der sich sehr gelohnt hat, auch wenn ich diesmal (fast) nichts Neues fotografiert habe.
 


 

Samstag, 7. Februar 2026

9. - 15. Februar 2026: Der Himmel über Bad Lippspringe

 In dieser Woche steht gleich am Montag der Mond im Letzten Viertel und nimmt dann weiter ab, so dass die Nächte sich immer länger für die Beobachtung lichtschwacher "deep-sky"-Objekte eignen. Von den hellen Planeten ist am Abend und in der Nacht Jupiter bis zu seinem Untergang gegen 6:00 Uhr in der Frühe gut zu beobachten. Saturn geht im Südwesten schon bald nach 20:30 Uhr unter. Dafür kann mit viel Glück Merkur abends im Westen gefunden werden, eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang ist er in ca. 7° Grad Höhe und ca. 3° Grad nach links (Osten) versetzt über dem Sonennuntergangspunkt zu finden. Die ISS beginnt in dieser Woche eine neue Periode von Überflügen am Morgen.

Am Montag, den 9. Februar, geht die Sonne um 7:51 Uhr auf und um 17:28 Uhr unter, der helle Tag ist damit 24 Minuten länger als noch vor einer Woche. Der Mond geht heute um 1:48 Uhr auf und um 10:00 Uhr unter. Um 13:43 Uhr erreicht er exakt das Letzte Viertel, steht dann jedoch bei uns schon unter dem Horizont.

Am Dienstag, den 10. Februar, geht der Mond m 3:02 Uhr auf, er nähert sich dem Skorpion. Nach 6:00 Uhr ist er zu 44 Prozent beleuchtet, erreicht aber nur noch eine Höhe von ca. 12° Grad über dem Horizont. Kleinplanet (1584)Fuji steht heute in Opposition zur Sonne.

Am Mittwoch, den 11. Februar, geht der Mond um 4:12 Uhr auf. Er steht dicht unterhalb von Antares (Abstanbd knapp 2° Grad) und ist nur noch zu 35 Prozent beleuchtet. Um 7:25 Uhr bedeckt der Mond den 2,8mag hellen Stern tau Sco. Außerdem zeigt er eine ausgeprägte Südbreite, d.h. wir können auf seinen Nordpol schauen. Die ISS beginnt ihre Morgensichtbarkeit und soll um 7:08 Uhr scheinbar genau zwischen Mond und Antares hindurchfliegen, bevor sie um 7:14 Uhr im Osten hinter dem Horizont verschwindet. Kleinplanet (433)Eros (11,2mag) steht heute um 2:00 Uhr in nur 4,5' Bogenminuten Abstand bei Stern HIP17000 (6,7mag). Gegen Mitternacht steht Kleinplanet (1584)Fuji (12,8mag) in nur 5,5' Bogenminuten Abstand zu Stern HIP46669 (6,8mag).

Am Donnerstag, den 12. Februar, geht die nur noch zu 26 Prozent beleuchtete Mondsichel im Sternbild Schlangenträger auf. Um 8:27 Uhr (also deutlich nach Sonnenaufgang) erreicht er seine größte Höhe von 8,9° Grad über dem Horizont.

Am Freitag, den 13. Februar, geht die nur noch zu 18 Prozent beleuchtete Mondsichel um 6:05 Uhr im Sternbild Skorpion auf. Um ca. 12:03 Uhr kommt es heute auf einer Linie von Bielefeld über Detmold nach Nieheim und Beverungen zu einem Transit der ISS vor der Sonnenscheibe. Mehr Informationen dazu bekommt man u.a. auf diesen Websites: https://iss.vierwandfrei.de/ oder transit-finder.com Um 20:00 Uhr steht Kleinplanet (1584)Fuji (12,8mag) in 7,5' Bogenminuten Abstand zum Doppelstern HIP46404 (5,5mag).

Am Samstag, den 14. Februar, fliegt die ISS zwischen 6:21 Uhr und 6:30 Uhr in maximal 21° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg. Die nur noch zu 11 Prozent beleuchtete Mondsichel geht um 6:42 Uhr auf.

Am Sonntag, den 15. Februar, wird man die Mondsichel einen Tag vor Neumond wohl nicht mehr finden können. Die ISS fliegt zwischen 5:36 Uhr und 5:43 Uhr in maximal 15° Grad Höhe sehtr tief über unseren südöstlichen Himmel hinweg. Kleinplanet (1)Ceres (9,1mag) steht in 5,5' Bogenminuten Abstand zu Stern HIP6432 (6,2mag).

7. Februar 2026: Noch einmal Sonne hinter Wolken

 Auch heute gelang mir wieder nur ein Foto der Sonne hinter den Wolken:

Sonne am 7.2.26 um 14:05 Uhr

Durch die vielen Wolken ist ein fokussieren recht schwierig, mit dem bloßen Auge kann man die Flecken auch im Spektiv kaum oder nur ganz kurz ausmachen. Doch zum Glück hilft der Lightroom-Regler "Dunst entfernen" bei diesen Wetterbedingungen zuverlässig weiter.

 Die große Aktivitätsregion AR4366 wandert langsam an den Westrand der Sonne, wo sie in wenigen Tagen verschwinden wird. Doch links am Ostrand ist schon wieder eine neuer vielleicht noch größer werdender,Fleck zu sehen.


 

5. Februar 2026: wieder ein kleines Wolkenloch

 Am 5. Februar schien tagsüber die Sonne durch die Wolken, was ich natürlich gleich wieder zu einem Foto ausgenutzt habe. Klar war der Himmel jedoch nicht, so dass ich schon kräftig den Lightroom-Regler "Dunst entfernen" benutzen musste, um die Flecken auf der Sonne wirklich deutlich zu machen:

Die Sonne am 5.2.26 um 12:30 Uhr


 Am Abend war es dann überraschenderweise jedoch eine kurze Zeit ebenfalls klar, so dass ich endlich auch wieder im Dunkeln fotografieren konnte. Zuerst habe ich drei "schnelle" Bilder von großen und kleinen Planeten gemacht:

Jupiter mit Monden am 5.2.26 um 18:22 Uhr

 Das Bild wurde nur 50 Sekunden lang belichtet. Schräg links unterhalb von Jupiter ist sein Mond Kallisto zu sehen und schräg rechts oberhalb die Monde Io und Ganymed. Der Mond Europa steht noch zu dicht neben Jupiter und wird von ihm überstrahlt. Der Schatten Europas fällt gerade auch auf Jupiter, aber um dies zu sehen bräuchte es ein größeres Teleskop.

 

Uranus mit Monden um 18:36 Uhr

In der Mitte des Bildes, das 5 Minuten belichtet wurde, sieht man den 5,7mag hellen Planeten Uranus. Schaut man genau hin, lassen sich direkt bei ihm zwei seiner Monde erkennen. Links neben Uranus der Mond Oberon und rechts unterhalb der Mond Titania. Beide sind ca. 14mag hell. 

Kleinplanet (52) Europa um 18:46 Uhr, 6z Minuten belichtet

 Zufällig entdeckte ich in Stellarium, dass der Kleinplanet (52) Europa gerade im Süden stand und ebenfalls gut zu fotografieren sein sollte. Er steht in einer recht sternenarmen Gegend im Sternbild Widder und ist zur Zeit 12,0mag hell. (52)Europa hatte ich bislang noch nicht fotografiert. Schön, dass mir das jetzt gelang.

Und schließlich habe ich mich wieder auf die Suche nach einer möglichen Supernova gemacht:

AT2026brt am 5.2.26 um 19:34 Uhr

 

AT2026brt wurde am 26. Januar 2026 entdeckt mit einer Helligkeit von ca. 19mag, sollte jetzt schon fast 15mag erreicht haben. Leider konnte ich dieses Bild nur 22 Minuten belichten, dann war der Himmel schon wieder dicht. Auf meinem Bild ist nur ein kleiner sehr schwacher Lichtpunkt zu erkennen, allerdings wohl schon an der richtigen Stelle, sofern ich mein Bild mit Hilfe von "nova.astrometry.net" richtig vermessen habe.  Aber ist das wirklich die Supernova? 

Ich habe das Bild ebenfalls mit der Software ASTAP analysiert. Unterhalb meines Lichtpunkt wird da 16,5mag angegeben. ASTAP meldet jedoch einen "unknown star" etwas links davon mit sogar 15,0 mag. Leider habe ich noch keine Fotos anderer Supernova-Sucher von diesem Objekt gefunden, so dass ich mein Bild mit anderen vergleichen kann. Ich werde mein Bild mal anderen Sternfreunden zuschicken. Mal sehen, was die dazu sagen werden.

Hier ein Ausschnitt aus dem ASTAP-Bild der entsprechenden Region:

 Die gleiche Region mit ASTAP analysiert


 Auch wenn es an diesem Abend nur weniger als zwei Stunden dunkel genug war, um den Himmel zu beobachten, hat es sich doch gelohnt. 

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Am Abend des 7. Februar konnte ich die gleichen Objekte noch einmal fotografieren, das ergab ganz spannende Vergleiche! Und zu dem letzten Objekt "2026brt" gibt es dort dann auch noch eine sehr hilfreiche Erklärung!

 

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Am Nachmittag des 7. Februar hat mir Sternfreund Rolf Stadelmeier eine schöne kleine Animation geschickt, die zeigt, dass ich schon das richtige Objekt identifiziert hatte. Er hat einfach mein Bild und das des fotografischen Aladin-Katalogs übereinander gelegt:

Vergleich meines Bildes mit der "Entdecker-Markierung"

 Und hier gleich noch eine Anmerkung von mir:

ASTAP schreibt seine Helligkeitsangaben, wenn ich das richtig sehe,  immer oberhalb des Sterns hin. Die 16,5mag können sich also nicht auf "meinen" Lichtpunkt beziehen, für diesen doch etwas diffusen Fleck gibt es gar keine ASTAP-Angabe. Andererseits kann ich allerdings auch nicht sagen, auf welchen Stern oder Fleck in meinem Bild sich die Helligkeitsangabe bezieht. Ich sehe da eigentlich nichts! 

 

Dienstag, 3. Februar 2026

3./4. Februar 2026: Sonne am Morgen

Brrr, ist das eisig kalt draußen! Offiziell sind es -3° Grad, aber der Wind bläst heute mit Windstärke 6, in Böen sogar bis Windstärke 8 aus Ostsüdöstlicher Richtung. Gefühlt sind es dadurch draußen bestenfalls -10°. Da sollte man doch lieber im Hause bleiben!

Trotzdem habe ich versucht, ein Foto der Sonne zu machen. Sie zeigte sich zwar nur durch Schleierwolken hindurch, aber mit Hilfe des Reglers "Dunst entfernen" in Adobe Lightroom kann man doch schon (fast) durch die Wolken hindurch gucken. Hier das Ergebnis:

Sonne am 3.2.26 gegen 12 Uhr

 Die große Fleckengruppe, die man übrigens auch mit bloßem Auge (und Sonnenfinsternisbrille) sehen kann, fällt sofort auf. Doch auch mehrere kleine Flecken sind zu erkennen.

Schade nur, das die Sonnenstrahlen noch nicht wärmender sind :-) 

 ***************. Ergänzung 4. Februar ************

Die Fleckengruppe ist weiterhin sehr aktiv und hat auch heute wieder einen X-Flare erzeugt. Die Flares sind teilweise auch mit CMEs verbunden, so dass ab heute (Impact gegen 16 Uhr) auch wieder mit Polarlichtern in Deutsachland zu rechnen ist. Sicherlich nicht so stark wie zuletzt im Januar, aber fotografisches PL in Norddeutschland sollte möglich sein. Wenn denn das Wetter mitspielt. Hier in Bad Lippspringe ist es jedoch zur Zeit meistens bewölkt.

Tagsüber schien jedoch auch am 4. Februar die Sonne recht nett vom Himmel. Inzwischen erreicht sie mittags schon wieder eine Höhe von knapp über 20° Grad über dem Horizont:

Sonne mit Flecken am 4.2.26 um 12:28 Uhr MEZ

 Die große Gruppe (AR4366) ist übrigens mit einer Sonnenfinsternisbrille auch mit bloßem Auge sichtbar.

 

Sonntag, 1. Februar 2026

2.-8. Februar 2026: Der Himmel über Bad Lippspringe

Am Sonntag hatten wir Vollmond, er nimmt in den Tagen dieser Woche langsam ab und geht jeden Abend später auf. Von den hellen Planeten steht am Abend Saturn schon recht tief im Westen, um 19 Uhr ca. 18° Grad, um 20 Uhr nur noch 10° Grad hoch. Jupiter dagegen ist fast die ganze Nacht zu sehen, zunächst im Osten (gegen 18 Uhr schon ca. 30° Grad hoch), gegen 22:30 Uhr hoch im Süden und er geht gegen 6:30 Uhr im Westen unter. Der Fernglasplanet Neptun kann in der Nähe von Saturn gefunden werden und Uranus ca. 5° Grad südwestlich der Plejaden im Stier. Die ISS ist in dieser Woche nicht bei nächtlichen Überflügen zu beobachten.

 Am Montag, den 2. Februar, geht die Sonne um 8:02 Uhr auf und um 17:15 Uhr unter, der helle Tag dauert jetzt also schon deutlich über 9 Stunden. Der immer noch zu 99 Prozent beleuchtete Mond geht um kurz nach 18 Uhr auf. Er steht in der Nähe von Regulus, dem hellsten Stern im Löwen, gegen 4:30 Uhr zieht er knapp unterhalb von Regulus vorbei. Von 19:23 Uhr bis 19:26 Uhr steigt der Satellit Blue Walker 3 im Westen am Himmel auf bis zu 77° Grad Höhe und wird bis zu 1mag hell. Leider ein weiteres Beispiel für einen ungebremsten Satellitenwahn, der möglicherweise in naher Zukunft himmlische Astronomie sehr erschweren wird.

Am Dienstag, den 3. Februar, geht der zu 96 Prozent beleuchtete Mond um 19:36 Uhr auf. Bereits um 3:00 Uhr in der Frühe steht Kleinplanet (511)Davida (10,7mag) in nur 7,5' Bogenminuten Abstand zu Stern 64 Leo (6,4mag). Erneut zieht Blue Walker 3 über unseren Himmel, zwischen 18:47 Uhrt und 18:52 Uhr zieht er mit 86° Grad Höhe fast durch unseren Zenit.

Am Mittwoch, den 4. Februar, geht der immer noch zu 90 Prozent beleuchtete Mond um 20:47 Uhr auf. Er zeigt starke Libration "West", der Krater Grimaldi steht nah am Rand. Um 22:20 Uhr steht der veränderliche Stern Algol im Perseus im Helligkeitsminimum. Uranus beendet heute seine Oppositionsschleife und wird wieder rechtläufig, wandert jetzt also ganz allmählich auf das "goldene Tor der Ekliptik" zu, im Juli wird er genau zwischen den Sternhaufen der Plejaden und der Hyaden stehen. Zwischen 18:12 Uhr und 18:18 Uhr zieht erneut Blue Walker 3 bis in 85° Grad über unseren Abendhimmel hinweg.

Am Donnerstag, den 5. Februar, geht der zu 83 Prozent beleuchtete Mond um kurz nach 22 Uhr auf. 

Am Freitag, den 6. Februar, geht der zu 73 Prozent beleuchtete Mond um 23:19 Uhr auf. Der Kleinplanet (403)Cyane (12,5mag) steht heute in Opposition. Er steht nur 6' Bogenminuten entfernt von HIP44551 mit 7,7mag. An der Volkssternwarte Paderborn gibt es heute um 19 Uhr einen Vortrag von Frank Sackenheim zum Thema "Fake oder Echt? Die Farben in der Astrofotografie". Heute hätte eigentlich der erste mögliche Starttermin für den Artemis II Flug zum Mond sein sollen. Auf Grund von Problemen bei der Betankung der Rakete wurde der erste mögliche Starttermin jedoch auf den März verschoben. Lassen wir uns überraschen, wann es wirklich wieder los geht mit einem Flug von Menschen zum Mond. 

Am Samstag, den 7. Februar, sollte um 3:41 Uhr das erste Startfenster für einen Flug von Artemis II zum Mond beginnen. Der abnehmende Mond steht dann ca. 4° Grad südwestlich entfernt von Spica, dem hellsten Stern in der Jungfrau. 

Am Sonntag, den 8. Februar, geht der Mond um 0:33 Uhr auf, er ist dann noch zu 65 Prozent beleuchtet. Zum Ende dieser Woche beginnt eine Abendsichtbarkeitsperiode von Merkur. Er geht ca. eine Stunde nach Sonnenuntergang im Westen unter, um 18 Uhr steht er heute noch gut 4° Grad über dem Horizont. Die Bedingungen werden bis zum 19. Februar von Tag zu Tag besser.

1. Februar 2026: Die Sonne und ein aktiver Sonnenfleck und noch einmal etwas Mond

 Am 1. Februar konnte ich die Sonne und ihre Flecken fotografieren. Die Bedingungen waren nicht die allerbesten, einige hohe Zirren trübten immer wieder den Himmel, aber die Luft war doch recht ruhig.

Die Sonne am 1. Februar 2026 um 13:48 Uhr, ca. 20° Grad hoch.

 Man erkennt oben links eine größere Gruppe, AR4366. Aus dieser Gruppe kam heute sogar ein X-Flare, sie scheint kräftig aktiv zu sein. Ob sie wohl einen erdgerichteten CME verursachen kann? Unterhalb dieser Gruppe ist der kräftige Fleck AR4362 zu erkennen, außerdem noch drei weitere Flecken, dichter am Rand.

 Tags zuvor waren die Bedingungen zur Sonnenfotografie viel schlechter:

Die Sonne am 31. Januar um 9:42 Uhr.

 Am Morgen schien die Sonne noch hell vom Himmel, doch für 10:00 Uhr war schon wieder dichte Bewölkung vorhergesagt. Im Moment der Aufnahme stand die Sonne nur 10° Grad hoch über dem Horizont. Die Luft war so stark am flimmern, dass es mir überhaupt nicht gelang, ein scharfes Bild vom Rand der Sonne einzustellen. Man sieht dies auch auf dem Foto. Und wenn der Rand nicht scharf zu bekommen ist, bekommt man natürlich auch keine Bilder der Flecken. Zumindest fast keine. Wenn man genau schaut, kann man links in der Nähe des Randes zwei Flecken(-gruppen) erkennen. Am besten sieht man etwas unterhalb der Mitte den Fleck AR4362. Die Gruppe AR4366 lässt sich auf diesem Bild nur erahnen. So dicht am Rand schaut man aber natürlich auch noch nicht "von oben", sondern doch mehr "von der Seite" auf die Fleckengruppe, so dass ihre tatsächlich Größe noch gar nicht zu erfassen ist. 

In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar schien kurz vor Mitternacht auch der Mond durch die Wolken. Sein Licht führte zu einem netten kleinen "Hof" in den Wolken um den Mond herum:

Mond mit Hof am 31.1.26 um 23:23 Uhr

 Ab und an war der Blick zum Mond etwas freier:

Der Mond am 31.1.26 um 23:25 Uhr
 

24 Stunden vor Vollmond waren am linken Mondrand noch etliche Krater einigermaßen gut zu erkennen. Schade, dass die Bedingungen insgesamt nicht besser waren. Trotzdem kann man erkennen, dass, selbst wenn noch etwas Dunkelheit am linken Mondrand herrscht,  der dunkle Krater Grimaldi relativ dicht zum Rand steht, während rechts das Mare Crisium doch etwas weiter als üblich vom Rand entfernt ist. Beide Bilder entstanden mit meiner Nikon P950 aus freier Hand.

Freitag, 30. Januar 2026

30. Januar 2026: Einmal Mond

 

Der Mond am 30.1.26 um 17:28 Uhr

Kurz vor dem Handballspiel Deutschland gegen Kroatien sah ich in einer Wolkenlücke den Mond oberhalb von Jupiter stehen. Schnell habe ich ein Foto gemacht. Nach all den Wolken der vergangenen Tage eine willkommene Abwechslung.

Später habe ich auch noch mein Vespera nach draußen gestellt, auch damit konnte ich den Mond ablichten, doch für andere gute Fotos hat die wolkenfreie Zeit doch nicht gereicht.

Heute hat die NASA bekannt gegeben, dass wegen des kaltern Wetters in Florida ein letzter großer Test vor dem Flug von Artemis II zum Mond nicht wie vorgesehen jetzt am Wochenende beginnen kann, sondern erst mit zwei Tagen Verspätung. So verschiebt sich der nächstmögliche Starttermin ebenfalls um zwei Tage. Frühester Starttermin von Artemis II ist jetzt Montag, der 9. Februar um 5:20 Uhr MEZ. 

Zuerst hatte ich ja gedacht, der Start musste verschoben werden, weil auch die NASA den Mond erstmal wieder suchen musste. Doch mein Foto zeigt ja eindeutig: er ist noch da! 

In einem speziellen YouTube-Video kann man übrigens die ganze Zeit schon die Rakete auf ihrem Startplatz auf dem Kennedfy Space Center in Florida sehen. 

Einen guten deutschsprachigen Artikel zum Stand des Artemis II Flugs und darüber hinaus kann man übrigens auf der Webseite des MDR finden. 

Sonntag, 25. Januar 2026

26. Januar - 1. Februar 2026: Der Himmel über Bad Lippspringe

 In dieser Woche haben wir am Sonntag Vollmond. Das helle Licht des Mondes macht aber auch in den Tagen vorher schon die Beobachtung von lichtschwächeren Objekten schwierig. Also am besten aus der Not eine Tugend machen und viele schöne Mondspaziergänge unternehmen, wenn es das Wetter zulässt. Von den hellen Planeten ist Jupiter kurz nach seiner Opposition praktisch immer noch die ganze Nacht zu sehen, abends im Osten, Mitternacht im Süden, am frühen Morgen im Westen. Saturn kann noch in den ersten Abendstunden schon recht tief im Südwesten gefunden werden. Die ISS kann in dieser Woche noch bei abendlichen Überflügen gesehen werden.

Am Montag, den 26. Januar, geht die Sonne um 8:13 Uhr auf und um 17:02 Uhr unter. Am Abend merkt man jetzt schon, das es etwas länger hell ist als noch zur Weihnachtszeit. Der zunehmende Mond ist am Abend (20:00 Uhr) zu 57 Prozent beleuchtet, er geht erst am Dienstag um 1:32 Uhr unter. Ab ca. 20:50 Uhr wird der Stern mü Arietis gerade so um unteren Mondrand bedeckt. Etwas südlich von uns findet die Bedeckung streifend statt, noch südlicher gibt es keine Bedeckung. Kleinplanet (41)Daphne (11,3mag) steht bereits um 4:00 Uhr morgens in nur 3' Bogenminuten Abstand zu Stern HIP46529 (6,1mag). Die ISS fliegt zwischen 17:54 Uhr und 18:01 Uhr in maximal 66° Grad Höhe hoch über unseren Himmel hinweg. Zwischen 19:32 Uhr und 19:34 Uhr ist sie noch einmal kurz in maximal 21° Grad Höhe im Südwesten zu sehen.

Am Dienstag, den 27. Januar, ist der Mond am Abend zu 68 Prozent beleuchtet. Er zieht ab 21:30 Uhr am oberen Rand der Plejaden vorüber und bedeckt dabei einige Sterne. Die Bedeckung des hellsten Sterns, 19 Tau, Taygeta, 4,3mag beginnt ca. 22:20 Uhr. Die ISS fliegt zwischen 18:43 Uhr und 18:49 Uhr in maximal 29° Grad Höhe hoch über unseren Himmel hinweg.

Am Mittwoch, den 28. Januar, ist der Mond am Abend zu 78 Prozent beleuchtet. Er zeigt ausgeprägte Libration in Breite, so dass wir auf seinen Südpol sehen können. Gegen 1:28 Uhr kommt es zu einer weiteren streifenden Bedeckung durch den Mond, bei uns schrammt der Mond dicht am Stern vorbei (HIP 18046, 6,8mag). Um 4:00 Uhr in der Frühe steht Kleinplanet (10)Hygiea (11,1mag) in nur 6' Bogenminuten Abstand zu Stern 121 Tau (5,4mag). Die ISS fliegt zwischen 17:55 Uhr und 18:03 Uhr in maximal 40° Grad Höhe hoch über unseren Himmel hinweg. Zwischen 19:33 Uhr und 19:36 Uhr ist streift sie noch einmal kurz in maximal 10° Grad Höhe im Südwesten zu sehen.

Am Donnerstag, den 29. Januar, ist der Mond am Abend schon zu 87 Prozent beleuchtet. Er steht um 21:46 Uhr 66° Grad hoch am Himmel. Gegen 19:57 Uhr bedeckt der Mond den 5,6mag hellen Stern HIP27629. Zwischen 18:44 Uhr und 18:48 Uhr ist sie noch einmal kurz in maximal 15° Grad Höhe im Südwesten zu sehen. Um 19:56 Uhr kommen sich die Jupitermonde Io und Europa bis auf 5,5'' Bogensekunden nah.

Am Freitag, den 30. Januar, ist der Mond am Abend zu 94 Prozent beleuchtet. Er steht oberhalb von Jupiter, beträgt der Abstand um 18 Uhr noch 6° Grad, so sind es um Mitternacht nur noch 4° Grad. Die ISS fliegt zwischen 17:55 Uhr und 18:03 Uhr in maximal 22° Grad Höhe hoch über unseren Himmel hinweg. 

Am Samstag, den 31. Januar, ist der Mond am Abend zu 98 Prozent beleuchtet, wer genau hinschaut, wird linken des Mondes einzelne Krater noch gut erkennen können. Um 6:00 Uhr steht Kleinplanet (14)Irene (11,4mag) in 7,5' Bogenminuten Abstand zu Stern phi Oph (43mag).

Am Sonntag, den 1. Februar, erreicht der Mond um 23:09 Uhr seine exakte Vollmondposition. Von seinem Aufgang um 16:35 Uhr bis zum Untergang um 8:31 Uhr dauert diese Vollmondnacht fast 16 Stunden. Kleinplanet (29)Amphitrite (11,5mag) steht um 5:55 Uhr in nur 6,5' Bogenminuten Abstand zu Stern HIP78246 (5,4mag). Gegen 17:58 Uhr ist die ISS letztmalig in dieser Abendsichtbarkeitsperiode kurz in 11° Grad Höhe im Südwesten zu sehen. 

Samstag, 24. Januar 2026

17.-23. Januar 2026: intergalaktische Wanderer, Supernova, "deep-sky", Sonne, Mond und mehr

In der Woche 17. bis 23. Januar war der Himmel am Abend meistens sehr klar. Leider wurden auch die Temperaturen kälter und meine Müdigkeit nahm im Laufe der Nacht und der Woche auch zu. Trotzdem gelangen meinen Geräten wieder einige schöne Fotos. also nicht nur die schon gezeigten Polarlichtbilder.

Der kleine längliche "verwaschene" Fleck in der Bildmitte: 3I/ATLAS am 17.1.2026

 Der interstellare Komet 3I/ATLASS ist immer noch gut zu beobachten. Er befindet sich zur Zeit im Sternbild Krebs. Er zeigt immer noch ein kometenentsprechendes Bild mit einem kleinen Schweif. Er entfernt sich jetzt immer mehr von Sonne und Erde, noch befindet er sich jedoch zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter, also "mitten" in unserem Sonennsystem.

 Ein ganz anderes Objekt, das aber ursprünglich sogar für ein  extragalaktisches Objekt gehalten wurde ist NGC 2419, knapp 300.000 Lichtjahre vom Milchstrassenzentrum entfernt:

In der Bildmitte Kugelsternhaufen NGC 2419 (18.1.26)

Diesmal konnte ich NGC 2419 sogar eine Stunde lang am Stück belichten, uf Grund der großen Entfernung lässt er sich von meinem kleinen Teleskop auch am Rand praktisch nicht mehr in Einzelsterne auflösen. Diesmal kann man auch links in der unteren Ecke die Balken-Galaxie NGC 2424 erkennen.

 

Nova 2025abao in M31

 Noch ist die Nova 2025abao nicht viel dunkler geworden als bei meinem ersten Foto.

Ich habe übrigens eine alte Aufnahme von M31 vom November 2023 gefunden, da ist die Nova eindeutig nicht zu sehen: 

Ausschnitt M31 vom November 2023 ohne Nova.


Supernova SN2025advo in der Galaxie UGC4316

 Diese Supernova wurde schon am 17. November 2025 entdeckt. Sie hatte schon bei der Entdeckung eine Helligkeit von ca. 16,3mag. Die ASTAP-Software hat bei mir jetzt eine Helligkeit von 15,3mag ausgewiesen. Das Bild wurde gut 45 Minuten belichtet. 

Supernova 2025ajvg 

 Die SN 2025ajvg wurde am 29. Dezember 2025 in der auf meinem Bild völlig unsichtbaren fernen Galaxie LEDA1422807 entdeckt. Mit der ASTAP Software messe ich hier eine Helligkeit von 15,3mag. Das Bild wurde 41 Minuten belichtet. 

Der "Kaliforniennebel", NGC 1499

NGC 1499 ist die uns am nächsten liegende HII-Region und dadurch am Himmel recht groß (160' x 40' Bogenminuten), so dass ich für dieses Bild die Mosaik-Funktion meines Vespera genutzt habe. Das Bild wurde über zwei Stunden lang belichtet.

IC 417 (rechts) und NGC 1931 (rechts)

 Dieses Bild von IC 417 wurde jetzt insgesamt vier Stunden belichtet. Anders als bei meinem früheren Versuch im Mai 2023 nun endlich ausreichend Belichtungszeit. Diesmal habe ich auch gleich den Mosaik-Modus genutzt um noch NGC 1931 mit im Bild aufzunehmen. 

SH2-239 - ein Dunkelnebel mit Wasserstoff-Kern?


 Dieses Bild der Region SH2-239 wurde zweieinhalb Stunden brutto belichtet, leider wurden viele Einzelbilder verworfen, so dass die Netto-Belichtungszeit nur 98 Minuten beträgt. Man kann hier in der Mitte des Bildes gut einen großen Dunkelnebel erkennen, dieser trägt die Bezeichnung LDN 1551. Innerhalb dieser Wolke gibt es Sternentstehungsgebiete, die auf meinem Bild jedoch nicht zu sehen sind. Zum einen fehlt es dafür wohl sehr an zusätzlicher Belichtungszeit, zum anderen sind die Gebiete auch sehr klein. Mit größeren Teleskopen lassen sich jedoch sehr interessante Bilder erzeugen, wie zum Beispiel hier und hier und hier.

Auch ein Messier-Objekt stand mal wieder auf meiner Zielliste:

M74 am 20. Januar 

 

Dieses Bild der schönen Spiralgalaxie M74 wurde 90 Minuten belichtet 

 Auch der Mond war öfters mein Ziel:

Der Mond am 21. Januar 2026 um 17:31 Uhr 

Auch die Sonne war natürlich mehrfach mein Ziel:

Die Sonne am 23. Januar um 11:10 Uhr

 

Die Sonne zieht jetzt im Winter nur sehr flache Bögen am Himmel. Dadurch bleibt sie oft im horizontnahen Dunst. Es ist dann nicht einfach scharfe Bilder zu erzeugen.

Auf diesem Bild habe ich mal die Fleckengruppe AR4341 markiert, aus der am 18. Januar der X2-Flare kam, und dessen CME dann zu den tollen Polarlichtern am 19. und 20. Januar geführt hat.

Mittwoch, 21. Januar 2026

20. Januar 2026: Noch einmal Polarlicht

 Der Sonnensturm war so heftig, dass auch am Dienstag das Aurora-Oval immer noch zu bei uns sichtbaren Polarlichtern führte. Nicht mehr so stark wie am Montag, aber teilweise doch leicht visuell sichtbar. Es war jedoch keine lang andauernde Show, sondern es trat anscheinend nur noch "in Wellen" auf. Von der letzten Nacht noch müde, habe ich nur von meinem Garten aus fotografiert. Diesmal hätte sich das Rausfahren sicherlich mehr gelohnt, denn der freie Blick nach Norden ist von meinem Garten doch sehr eingeschränkt.  Hier Bilder aus der ersten Welle gegen 18:30 MEZ und der zweiten gegen 19:30 MEZ. Gegen 23:30 Uhr gab es eine weitere Welle, hier habe ich jedoch kein sehenswertes Bild mehr gemacht.

Erstes Polarlicht um 18:27 Uhr MEZ
 
18:34 Uhr: das Polarlicht reicht bis zum Polarstern hoch.

 
Um 19:37 Uhr kann man "Beamer" durch das PL ziehen sehen.

19:41 Uhr 


Um 19:46 Uhr flaute es schon wieder ab.










 

Montag, 19. Januar 2026

19. Januar 2026: Polarlicht über Bad Lippspringe

Aufgenommen Nähe Bahnübergang Bad Lippspringe - Benhausen, 21:58 Uhr MEZ

22:20 Uhr, im eigenen Garten

22:54 Uhr

22:48 Uhr, helle Streifen ober- und unterhalb von Orion

22:54 Uhr, das "Nordlicht" wandelt sich zum "Südlicht" :-)

 Das Polarlicht heute leuchtete zunächst (um 21 Uhr) in nördlicher Richtung, wie es sich für ein richtiges "Nordlicht" gehört. Doch später (22:30 Uhr) sogar im Süden, wo gerade das Sternbild Orion stand. 

So ein helles Polarlicht, mit so leuchtenden, strahlenden Farben, die man nicht nur auf den Fotos, sondern tatsächlich immer wieder auch mit bloßen Augen wahrnehmen konnte, das ist wirklich selten. Das war ja schon "Skandinavien-Feeling"!