Sonntag, 1. Februar 2026

1. Februar 2026: Die Sonne und ein aktiver Sonnenfleck und noch einmal etwas Mond

 Am 1. Februar konnte ich die Sonne und ihre Flecken fotografieren. Die Bedingungen waren nicht die allerbesten, einige hohe Zirren trübten immer wieder den Himmel, aber die Luft war doch recht ruhig.

Die Sonne am 1. Februar 2026 um 13:48 Uhr, ca. 20° Grad hoch.

 Man erkennt oben links eine größere Gruppe, AR4366. Aus dieser Gruppe kam heute sogar ein X-Flare, sie scheint kräftig aktiv zu sein. Ob sie wohl einen erdgerichteten CME verursachen kann? Unterhalb dieser Gruppe ist der kräftige Fleck AR4362 zu erkennen, außerdem noch drei weitere Flecken, dichter am Rand.

 Tags zuvor waren die Bedingungen zur Sonnenfotografie viel schlechter:

Die Sonne am 31. Januar um 9:42 Uhr.

 Am Morgen schien die Sonne noch hell vom Himmel, doch für 10:00 Uhr war schon wieder dichte Bewölkung vorhergesagt. Im Moment der Aufnahme stand die Sonne nur 10° Grad hoch über dem Horizont. Die Luft war so stark am flimmern, dass es mir überhaupt nicht gelang, ein scharfes Bild vom Rand der Sonne einzustellen. Man sieht dies auch auf dem Foto. Und wenn der Rand nicht scharf zu bekommen ist, bekommt man natürlich auch keine Bilder der Flecken. Zumindest fast keine. Wenn man genau schaut, kann man links in der Nähe des Randes zwei Flecken(-gruppen) erkennen. Am besten sieht man etwas unterhalb der Mitte den Fleck AR4362. Die Gruppe AR4366 lässt sich auf diesem Bild nur erahnen. So dicht am Rand schaut man aber natürlich auch noch nicht "von oben", sondern doch mehr "von der Seite" auf die Fleckengruppe, so dass ihre tatsächlich Größe noch gar nicht zu erfassen ist. 

In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar schien kurz vor Mitternacht auch der Mond durch die Wolken. Sein Licht führte zu einem netten kleinen "Hof" in den Wolken um den Mond herum:

Mond mit Hof am 31.1.26 um 23:23 Uhr

 Ab und an war der Blick zum Mond etwas freier:

Der Mond am 31.1.26 um 23:25 Uhr
 

24 Stunden vor Vollmond waren am linken Mondrand noch etliche Krater einigermaßen gut zu erkennen. Schade, dass die Bedingungen insgesamt nicht besser waren. Trotzdem kann man erkennen, dass, selbst wenn noch etwas Dunkelheit am linken Mondrand herrscht,  der Krater Wagentin relativ dicht zum Rand steht, während rechts das Mare Crisium doch etwas weiter als üblich vom Rand entfernt ist. Beide Bilder entstanden mit meiner Nikon P950 aus freier Hand.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen