Am Abend des 19. Februar schien es aufzuklaren. Ich konnte schnell mit dem bloßen Auge Jupiter und ein paar Sterne sehen, doch leider waren wohl auch noch viele Wolken am Himmel.
Das Initialisieren meiner Beobachtungsstation klappte noch ganz gut, doch die Aufnahmen wurden schwierig.
![]() |
| Uranus am 19.2.26 um 21:09 Uhr MEZ |
Uranus war schnell zu finden, doch leider zeigte er auf dem Foto nach nur 15 Minuten Belichtungszeit schon einen deutlichen Hof.Trotzdem kann man darinnen noch zwei seiner Planeten erkennen, Oberon mit 14,1mag und Titania mit 13,9mag.
Leider wurden danach die Bedingungen nicht besser, nur schlechter. Ich hatte versucht, Kleinplaneten aufzunehmen, die mir in Stellarium angezeigt wurden. Leider gelang mir das nicht mehr, da die einzelnen Belichtungen wegen starker Bewölkung sehr früh abgebrochen wurden oder ich eben - selbst wenn mal ein 15-minütige Belichtung gelang - trotzdem nicht die sonst übliche "Tiefe" des Himmels erreichen konnte und mir so die gesuchten Kleinplamneten verborgen blieben. Hier mal als Beispiel ein Bild der Region um den Kleinplaneten (482)Petrina herum. Dieser sollte 14mag haben, aber war leider auf dem Bild nicht mehr zu finden.
![]() |
| Kein (482) Petrina |
![]() |
| Algol, nach nova.astrometry.net |
Algol, der veränderliche Stern im Perseus war mit seinen ca. 2,1 mag zwar hell genug, aber er zeigte natürlich auch einen großen Hof. So bin ich dann an diesem Abend bald wieder ins Bett gegangen, musste ich doch am 20.2. auch eine etwas längere Fahrt zu einem Termin in Münster machen. In der Nacht muss es wohl viel besser aufgeklart haben, denn am Morgen des Freitags schien die Sonne ganz prächtig. Das nützte mir nun jedoch nichts mehr, denn ich musste ja los. Und am Abend war der Himmel leider wieder total bewölkt und immer wieder regnete es.
Mal abwarten, wann wir wieder eine geeignete Beobachtungsnacht bekommen.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen