Heute kam es um 19:27 Uhr zu einem hellen Iridiumflare im Sternbild Orion. Ich habe also meine Kamera (Canon EOS350D mit Sigma 20mm Weitwinkel) aufs Stativ gesetzt und zunächst ein paar Testaufnahmen probiert. Blende 2.5 und ISO800 erschienen mir eine gute Wahl für ein 30 Sekunden lang belichtetes Bild. Der Himmel ist dann zwar nicht mehr richtig "schwarz", aber die Vielzahl der sichtbaren Sterne macht das Bild doch eindrucksvoller als bei niedrigerer ISO-Zahl. Und dann war es soweit, der Satellit war bereits mit bloßem Auge zu sehen und schien schon etwas heller zu werden, ein Funkwecker zeigte mir die genauen Sekunden. Um 19 Uhr 27 Minuten und 15 Sekunden drückte ich das erste Mal auf den Drahtauslöser, um die Spiegelvorauslösung zu schalten und drei Sekunden später, um das eigentliche Bild zu starten.
Hier das Ergebnis:
Deutlich kann man erkennen, wie der Satellit erst etwas heller, dann wieder dunkler wird. Durch die lange Belichtungszeit von 30 Sekunden sind natürlich auch die Sterne selbst nicht mehr punktförmig sondern schon eine kleine Strichspur gewandert.
Und auch hinterher blieb der Satellit noch für das bloße Auge sichtbar. Und weil es so schön geklappt hat, habe ich gleich noch zweimal auf den Auslöser gedrückt (für größere Darstellung auf das jeweilige Bild klicken)
Jetzt hatte der Satellit wohl nur noch eine Helligkeit von ca. + 4 bis +5 mag, weil er für mich mit bloßem Auge so gerade zu erkennen war. Am Mittwoch, den 2. Februar wird es hier um 19:12 Uhr ein sehr ähnliches Ereignis geben, wieder im Sternbild Orion. Dann wird der Iridiumflare mit -7mag jedoch noch heller sein!
Samstag, 29. Januar 2011
Sonntag, 23. Januar 2011
24.-30. Januar - Der Himmel über Bad Lippspringe
Am Montag, den 24. Januar, geht der Mond erst um Mitternacht auf, da kann man den ganzen Abend lang vorher gut auch die schwächeren Sterne am Himmel beobachten. Heute zeigt er mal wieder maximale Libration in breite, sein Nordpol ist sichtbar.Von den Planeten fällt Jupiter auf, abends im Süden/Südwesten das hellste Objekt am Himmel. Uranus steht in seiner Nähe, ist aber nur mit Fernglas zu erspähen. Venus und Saturn sind am Morgenhimmel zu finden. Der Kleinplanet Iris (7) steht heute Abend im Sternbild Krebs in Opposition zur Sonne und erreicht immerhin eine Helligkeit von 7,9mag. Iris befindet sich in einer Gegend mit relativ wenigen Sternen, mit einfachen Sternfeldaufnahmen könnte man über mehrere Tage hinweg durchaus seine Bewegung dokumentieren, wenn denn das Wetter mitspielt.
Am Dienstag, den 25. Januar, kann man bei klarem Himmel und guter Horizontsicht abends im Westen nach Sonnenuntergang das Zodiakallicht leuchten sehen. Dieses Leuchten des Staubes in der Ebene der Ekliptik gehört für mich zu den besonders faszinierenden Erscheinungen am Himmel. Richtig "gut" habe ich es bisher jedoch nur ein einziges Mal an der Nordsee auf der Insel Sylt gesehen. Bis Anfang Februar kann man dieses Leuchten nach Ende der Abenddämmerung für jeweils bis zu zwei Stunden sehen, theoretisch zumindest.
Am Mittwoch, den 26. Januar, hat abends um 19:14 Uhr der veränderliche Stern Algol im Sternbild Perseus wieder ein Helligkeitsminimum. Um 19:20 Uhr beginnt ein Durchgang von Io vor der Jupiterscheibe, sein Schatten folgt ab 20:27 Uhr. Heute Mittag um 13:57 Uhr exakt stand er Mond im letzten Viertel.
Am Donnerstag, den 27. Januar, zeigt die ISS morgens um 7:30 Uhr einen sehr schönen hellen Überflug in 60° Höhe. Abends gibt es um 18:10 recht genau im Süden (187°) und in 34° Höhe einen -4mag hellen Iridiumflare, später geht um 19:46 Uhr eine Verfinsterung von Io zu Ende. Noch eine Stunde später tauschen dann Io und Europa die Plätze. Heute Abend um 19:30 Uhr in der Kaiser-Karl-Trinkhalle gibt es außerdem den zweiten Teil des hervorragenden Vortrags von Professor Anthony "Steht unser Schicksal in den Sternen?".
Am Freitag, den 28. Januar, beginnt um 19:39 Uhr die Verfinsterung des Jupitermonds Ganymed. Die anderen drei Monde stehen übrigens alle auf der gleichen Seite.
Am Samstag, den 29. Januar, steht morgens früh der Mond in der Nähe von Antares und der Venus, der er Sonntagfrüh noch näher kommt. Abends wird ab 18:47 Uhr bei Jupiter der Mond Europa bedeckt.
Am Sonntag, den 30. Januar, stehen abends die Jupitermonde wieder einmal paarig rechts und links vom Jupiter selbst. Schauen Sie heute früh noch einmal nach der schmalen Mondsichel unterhalb der Venus aus. Morgen dürfte der Mond nicht mehr zu sehen sein. Die ISS fliegt heute um 7:14 Uhr fast genau (87°) über uns hinweg.
Am Dienstag, den 25. Januar, kann man bei klarem Himmel und guter Horizontsicht abends im Westen nach Sonnenuntergang das Zodiakallicht leuchten sehen. Dieses Leuchten des Staubes in der Ebene der Ekliptik gehört für mich zu den besonders faszinierenden Erscheinungen am Himmel. Richtig "gut" habe ich es bisher jedoch nur ein einziges Mal an der Nordsee auf der Insel Sylt gesehen. Bis Anfang Februar kann man dieses Leuchten nach Ende der Abenddämmerung für jeweils bis zu zwei Stunden sehen, theoretisch zumindest.
Am Mittwoch, den 26. Januar, hat abends um 19:14 Uhr der veränderliche Stern Algol im Sternbild Perseus wieder ein Helligkeitsminimum. Um 19:20 Uhr beginnt ein Durchgang von Io vor der Jupiterscheibe, sein Schatten folgt ab 20:27 Uhr. Heute Mittag um 13:57 Uhr exakt stand er Mond im letzten Viertel.
Am Donnerstag, den 27. Januar, zeigt die ISS morgens um 7:30 Uhr einen sehr schönen hellen Überflug in 60° Höhe. Abends gibt es um 18:10 recht genau im Süden (187°) und in 34° Höhe einen -4mag hellen Iridiumflare, später geht um 19:46 Uhr eine Verfinsterung von Io zu Ende. Noch eine Stunde später tauschen dann Io und Europa die Plätze. Heute Abend um 19:30 Uhr in der Kaiser-Karl-Trinkhalle gibt es außerdem den zweiten Teil des hervorragenden Vortrags von Professor Anthony "Steht unser Schicksal in den Sternen?".
Am Freitag, den 28. Januar, beginnt um 19:39 Uhr die Verfinsterung des Jupitermonds Ganymed. Die anderen drei Monde stehen übrigens alle auf der gleichen Seite.
Am Samstag, den 29. Januar, steht morgens früh der Mond in der Nähe von Antares und der Venus, der er Sonntagfrüh noch näher kommt. Abends wird ab 18:47 Uhr bei Jupiter der Mond Europa bedeckt.
Am Sonntag, den 30. Januar, stehen abends die Jupitermonde wieder einmal paarig rechts und links vom Jupiter selbst. Schauen Sie heute früh noch einmal nach der schmalen Mondsichel unterhalb der Venus aus. Morgen dürfte der Mond nicht mehr zu sehen sein. Die ISS fliegt heute um 7:14 Uhr fast genau (87°) über uns hinweg.
Montag, 17. Januar 2011
17. Januar - Morgenhimmel über Bad Lippspringe
Fast die ganze Nacht war klar. Und die Temperaturen sanken erst gegen den frühen Morgen an die Null-Grad-grenze am Boden heran. Eine wunderschöne Nacht zum Sterne beobachten. Für richtige deep-sky-Aufnahmen von Galaxien und ähnlichen lichtschwachen Objekte störte zwar der helle Mond, aber auch so ließen sich am Himmel viele Objekte beobachten.
Hier ein Foto vom Morgenhimmel, aufgenommen heute gegen 7 Uhr früh:
Knapp über den Häusern steht in südsüdöstlicher Richtung die strahlend helle Venus. Selbst in der Dämmerung ist sie nicht zu übersehen. Rechts neben ihr, also etwas mehr nach Süden hin, erkennt man den gerdae aufgehenden Skorpion. Die drei Sterne seiner Schere sind gut zu erkennen, der helle Antares steht noch tief hinter den Ästen des Busches.
In südlicher Richtung findet man zwei annähernd gleich helle Sterne, schräg übereinander. Der untere ist Spica, hellster Stern im Sternbild Jungfrau. Und dadrüber steht der Ringplanet Saturn.
Für mich begann der Tag heute zusätzlich mit einem besonders glücklichen Moment. Im Osten konnte ich sogar noch eine helle Sternschnuppe zwischen den Sternbildern Leier und Herkules sehen.
Hier ein Foto vom Morgenhimmel, aufgenommen heute gegen 7 Uhr früh:
Knapp über den Häusern steht in südsüdöstlicher Richtung die strahlend helle Venus. Selbst in der Dämmerung ist sie nicht zu übersehen. Rechts neben ihr, also etwas mehr nach Süden hin, erkennt man den gerdae aufgehenden Skorpion. Die drei Sterne seiner Schere sind gut zu erkennen, der helle Antares steht noch tief hinter den Ästen des Busches.
In südlicher Richtung findet man zwei annähernd gleich helle Sterne, schräg übereinander. Der untere ist Spica, hellster Stern im Sternbild Jungfrau. Und dadrüber steht der Ringplanet Saturn.
Für mich begann der Tag heute zusätzlich mit einem besonders glücklichen Moment. Im Osten konnte ich sogar noch eine helle Sternschnuppe zwischen den Sternbildern Leier und Herkules sehen.
Sonntag, 16. Januar 2011
17.-23. Januar - Der Himmel über Bad Lippspringe
Nachdem die letzte Woche mit klarem Himmel angefangen hatte, waren die letzten Tage leider doch sehr verregnet. Trotzdem freue ich mich, brachte doch allein ein Link aus dem Forum der Wetterzentrale wegen des kleinen ISS-Videos in zwie Tagen über 1000 Besucher zu meinem kleinen Blog. Ansporn, bei jedem Wetter weiter zu machen.
Am Montag, den 17. Januar, geht die Sonne um 8:23 Uhr auf, also immerhin schon 8 Minuten früher, als zu ihrem spätesten Aufgang. Der Untergang findet um 16:46 Uhr statt, das ist schon eine gute halbe Stunde später als die frühesten Untergänge im Dezember. Der Mond ist zu 95% beleuchtet, also fast voll. Er geht um 14 Uhr auf und erst am kommenden Morgen nach 7 Uhr unter. In dieser Nacht gibt es eine Reihe von Sternbedeckungen durch den Mond. Wegen seiner Helligkeit wird er jedoch wahrscheinlich die schwächeren Sterne alle überstrahlen. Interessant ist es jedoch um 21:44 Uhr: dann wird 1 Geminorum, imemrhin 4,3mag hell, von der noch unbeleuchteten Seite des Mondes bedeckt. Mit jedem guten Feldstecher soltle diese Bedeckung zu beobachten sein. Um 3:16 Uhr wird sogar der noch etwas hellere Stern Eta Geminorum (3,7mag) vom Mond bedeckt. und wer diese Nacht aufbleibt, mag auch noch gleich um 4:46 Uhr das Minimum des veränderlichen Stern Algol beobachten. Denken Sie auch an die Veranstaltung in der Sternwarte Schloß Neuhaus heute abend, vielleicht kann man bei klarem Himmel ja anschließend die Sternbedeckung um viertel vor zehn gemeinsam beobachten.
Am Dienstag, den 18. Januar, gibt es um 18:11 Uhr einen -6mag hellen Iridiumflare. Diese Flares sehen aus wie der Fall einer langsamen Sternschnuppe. Ein Satellitenpanel leuchtet zunächst immer heller auf, um anschließend wieder dunkler zu werden, zu "verglühen". Der Flare findet statt in 15° Gard Höhe, also relativ knapp über dem Horizont, in WestNordWest bei 290° Grad. Außerdem wird ab 19:59 Uhr der Jupitermond Io bedeckt.
Am Mittwoch, den 19. Januar, hat ab 17:19 Uhr einen Durchgang von Io vor der Jupiterscheibe begonnen, ab 18:31 Uhr folgt der Io Schatten auf der Planetenscheibe. Solche Ereignisse lassen sich mit einem guten, stärker vergrößernden Fernrohr verfolgen, ein "normaler" Feldstecher reicht dafür nicht aus. Um 22:21 Uhr ist dann Vollmond.
Donnerstag, den 20. Januar, ist der Lauf der Jupitermonde ebenfalls wieder interessant zu beobachten. Zunächst wird Io noch verfinstert, er taucht dann ab 17:51 Uhr etwa auf halber Strecke zwischen Jupiter und Mond Europa wieder auf, um ca. 18:35 Uhr "tauschen" dann beide Monde ihre Plätze und ab 20:35 Uhr beginnt Europa einen Durchgang vor der Jupiterscheibe. In dieser Nacht gibt es ebenfalls wieder ein Algol-Minimum, diesmal um 1:35 Uhr. Und vergessen Sie auch nicht heute den spannenden VHS-Lehrgang von Professor Anthony!
Am Freitag, den 21. Januar, fehlt nach Sonnenuntergang beim Jupiter zunächst der Mond Ganymed, dessen Verfinsterung geht um 18:10 Uhr zu Ende. In dieser Nacht steht um 1 Uhr der Mond übrigens im Perigäum seiner Bahn, also im erdnähesten Punkt seiner Ellipse. Wenn er Ihnen heute einen Ticken größer vorkommt als gewöhnlich, kann das durchaus gut beobachtet sein. Heute beginnt auch wieder eine Serie von ISS-Überflügen. Diese finden jetzt jedoch immer morgens in aller Frühe statt, heute ab 7:57 Uhr.
Am Samstag, den 22. Januar, ist Mondaufgang erst nach 21 Uhr, da kann man dann vorher auch schon mal wieder für drei Stunden "deep-sky" Beobachtung betreiben.Um 21:00 Uhr geht beim Jupiter die Verfinsterung von Europa zu Ende, anschließend stehen alle vier Monde auf der gleichen Seite.
Am Sonntag, den 23. Januar, steht Io schon wieder auf der anderen Seite des Jupiters, alle anderen sind jedoch noch "rechts",also östlich von ihm zu finden. Mondaufgang ist heute offiziell um 22:20 Uhr, wegen des Eggegebirges jedoch eher erst gegen 23 Uhr. Da lässt sich vorher noch gut um 22:24 Uhr ein weiteres Algol-Minimum beobachten. Heute früh fliegt die ISS um 7:18 Uhr direkt an der Venus vorbei.
Am Montag, den 17. Januar, geht die Sonne um 8:23 Uhr auf, also immerhin schon 8 Minuten früher, als zu ihrem spätesten Aufgang. Der Untergang findet um 16:46 Uhr statt, das ist schon eine gute halbe Stunde später als die frühesten Untergänge im Dezember. Der Mond ist zu 95% beleuchtet, also fast voll. Er geht um 14 Uhr auf und erst am kommenden Morgen nach 7 Uhr unter. In dieser Nacht gibt es eine Reihe von Sternbedeckungen durch den Mond. Wegen seiner Helligkeit wird er jedoch wahrscheinlich die schwächeren Sterne alle überstrahlen. Interessant ist es jedoch um 21:44 Uhr: dann wird 1 Geminorum, imemrhin 4,3mag hell, von der noch unbeleuchteten Seite des Mondes bedeckt. Mit jedem guten Feldstecher soltle diese Bedeckung zu beobachten sein. Um 3:16 Uhr wird sogar der noch etwas hellere Stern Eta Geminorum (3,7mag) vom Mond bedeckt. und wer diese Nacht aufbleibt, mag auch noch gleich um 4:46 Uhr das Minimum des veränderlichen Stern Algol beobachten. Denken Sie auch an die Veranstaltung in der Sternwarte Schloß Neuhaus heute abend, vielleicht kann man bei klarem Himmel ja anschließend die Sternbedeckung um viertel vor zehn gemeinsam beobachten.
Am Dienstag, den 18. Januar, gibt es um 18:11 Uhr einen -6mag hellen Iridiumflare. Diese Flares sehen aus wie der Fall einer langsamen Sternschnuppe. Ein Satellitenpanel leuchtet zunächst immer heller auf, um anschließend wieder dunkler zu werden, zu "verglühen". Der Flare findet statt in 15° Gard Höhe, also relativ knapp über dem Horizont, in WestNordWest bei 290° Grad. Außerdem wird ab 19:59 Uhr der Jupitermond Io bedeckt.
Am Mittwoch, den 19. Januar, hat ab 17:19 Uhr einen Durchgang von Io vor der Jupiterscheibe begonnen, ab 18:31 Uhr folgt der Io Schatten auf der Planetenscheibe. Solche Ereignisse lassen sich mit einem guten, stärker vergrößernden Fernrohr verfolgen, ein "normaler" Feldstecher reicht dafür nicht aus. Um 22:21 Uhr ist dann Vollmond.
Donnerstag, den 20. Januar, ist der Lauf der Jupitermonde ebenfalls wieder interessant zu beobachten. Zunächst wird Io noch verfinstert, er taucht dann ab 17:51 Uhr etwa auf halber Strecke zwischen Jupiter und Mond Europa wieder auf, um ca. 18:35 Uhr "tauschen" dann beide Monde ihre Plätze und ab 20:35 Uhr beginnt Europa einen Durchgang vor der Jupiterscheibe. In dieser Nacht gibt es ebenfalls wieder ein Algol-Minimum, diesmal um 1:35 Uhr. Und vergessen Sie auch nicht heute den spannenden VHS-Lehrgang von Professor Anthony!
Am Freitag, den 21. Januar, fehlt nach Sonnenuntergang beim Jupiter zunächst der Mond Ganymed, dessen Verfinsterung geht um 18:10 Uhr zu Ende. In dieser Nacht steht um 1 Uhr der Mond übrigens im Perigäum seiner Bahn, also im erdnähesten Punkt seiner Ellipse. Wenn er Ihnen heute einen Ticken größer vorkommt als gewöhnlich, kann das durchaus gut beobachtet sein. Heute beginnt auch wieder eine Serie von ISS-Überflügen. Diese finden jetzt jedoch immer morgens in aller Frühe statt, heute ab 7:57 Uhr.
Am Samstag, den 22. Januar, ist Mondaufgang erst nach 21 Uhr, da kann man dann vorher auch schon mal wieder für drei Stunden "deep-sky" Beobachtung betreiben.Um 21:00 Uhr geht beim Jupiter die Verfinsterung von Europa zu Ende, anschließend stehen alle vier Monde auf der gleichen Seite.
Am Sonntag, den 23. Januar, steht Io schon wieder auf der anderen Seite des Jupiters, alle anderen sind jedoch noch "rechts",also östlich von ihm zu finden. Mondaufgang ist heute offiziell um 22:20 Uhr, wegen des Eggegebirges jedoch eher erst gegen 23 Uhr. Da lässt sich vorher noch gut um 22:24 Uhr ein weiteres Algol-Minimum beobachten. Heute früh fliegt die ISS um 7:18 Uhr direkt an der Venus vorbei.
Mittwoch, 12. Januar 2011
ab 17. Januar: Einführungskurs in die Astronomie
An der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus gibt es im Januar und Februar wieder einmal einen Einführungskurs in die Astronomie. Die Veranstaltungsreihe "Die Welt der Astronomie" bietet einen leichtverständlichen Einblick in die faszinierende Welt der Astronomie und richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab ca. 14 Jahren. An vier Abenden erfahren die Zuhörer Wissenswertes und Interessantes zu zentralen Themenbereichen der Sternenkunde. Alle Vorträge sind inhaltlich abgeschlossen und können somit auch einzeln besucht werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist jeweils 19:30 Uhr, der Eintritt beträgt 3 Euro, bzw. 2 Euro mit Ermäßigung. Die nachfolgenden Links führen zu ausführlicheren Veranstaltungsbeschreibungen.
Am ersten Abend am Montag, den 17. Januar geht es um die Sonne.
Am zweiten Abend am Montag, den 31. Januar steht unser Planetensystem auf dem Programm.
Am dritten Abend am Montag, den 14. Februar geht es um Sternhaufen, Nebel und Galaxien.
Und am vierten Abend, am Montag den 28. Februar geht es um die Astronomie in der Praxis, also die Beobachtung des Himmels mit dem bloßen Auge, Feldstecher oder auch kleinem Fernrohr.
Bei gutem Wetter ist mit allen Teilnehmern und Interessierten in der Woche vom 1. bis 4. März eine gemeinsame Beobachtungsexkursion außerhalb der Stadt geplant, eine "Nacht der Teleskope".
Am ersten Abend am Montag, den 17. Januar geht es um die Sonne.
Am zweiten Abend am Montag, den 31. Januar steht unser Planetensystem auf dem Programm.
Am dritten Abend am Montag, den 14. Februar geht es um Sternhaufen, Nebel und Galaxien.
Und am vierten Abend, am Montag den 28. Februar geht es um die Astronomie in der Praxis, also die Beobachtung des Himmels mit dem bloßen Auge, Feldstecher oder auch kleinem Fernrohr.
Bei gutem Wetter ist mit allen Teilnehmern und Interessierten in der Woche vom 1. bis 4. März eine gemeinsame Beobachtungsexkursion außerhalb der Stadt geplant, eine "Nacht der Teleskope".
Montag, 10. Januar 2011
13. Januar - Treffen der Planetariumsgesellschaft
Am Donnerstag, den 13. Januar findet um 19:30 Uhr in Bad Lippspringe in den Westfälischen Stuben (mitten im Zentrum in der Waldstr. 1, Telefon 05252-977819) wieder einmal ein zwangloses Treffen der Planetariumsgesellschaft statt. Mitglieder, Interessierte und Freunde sind wie immer herzlich eingeladen.
10. Januar - Die ISS vor dem Mond
Heute ist die ISS direkt vor dem Mond vorbei geflogen, zumindest für Beobachter von Bad Lippspringe aus.
Ich habe versucht, dieses Ereignis mit meinem Spektiv und meiner Kleinbildkamera zu filmen. Leider war ich im entscheidenden Moment zu unaufmerksam, so dass der Film sehr unscharf geworden ist. Aber im Prinzip hat es durchaus geklappt. Hier das Ergebnis, nach etwa 20 Sekunden kommt die ISS angeflogen:
Dass es mit der Schärfe des Bildes besser geht, zeigt dieses Foto vom Mond, welches ich kurz zuvor aufgenommen habe:
Ein Klick auf das Foto zeigt dieses in größerer Auflösung. Beim nächsten solchen Ereignis werde ich sicherlich nicht mehr so aufgeregt sein wie heute und es vielleicht besser hin bekommen. Wahrscheinlich war mein Fehler, dass ich die Kamera "zu früh" fertig hatte. Nachdem ich parallel eine zweite Kamera für die Strichspuraufnahmen von unten vorbereitet hatte, ging die erste Kamera plötzlich in den "Energiesparmodus" über. Da konnte ich sie zwar schnell wieder heraus aktivieren, aber offensichtlich blieben dadurch nicht alle Einstellungen, insbesondere halt die Schärfe, erhalten.
Die nachfolgenden Bilder zeigen mit Hilfe einer zweiten Kamera noch einmal den Anflug der ISS auf den Mond. Da es noch relativ hell war, konnte ich diese Bilder jeweils nur 10 Sekunden belichten. Damit der Mond nicht zu sehr überbelichtet wird, musste ich stark abblenden, was aber wiederum die Spur der ISS nur schwach sichtbar werden lässt. Der helle "Stern" unterhalb des Mondes ist übrigens der Planet Jupiter.
Auf dem ersten Bild sieht man die Spur der ISS oberhalb des einzeln stehenden Baumes:
Auf dem zweiten Bild kommt die ISS dem Mond schon recht nahe. Zuerst dachte ich, sie würde über ihn hinweg fliegen....
Und im dritten Bild geht die Strichspur tatsächlich durch den Mond. Wenn man es ganz genau nimmt, nicht durch den beleuchteten Teil, dieser wird ganz knapp verfehlt, aber der unbeleuchtete Teil wird tatsächlich durchquert:
Das ganze wurde von http://www.heavens-above.com vorhergesagt. Eine Kopie dieser Vorhersage findet sich in diesem pdf-Dokument. Die ISS flog nicht durch den Zenit, also nicht direkt über uns, sondern viel weiter südlich über Deutschland. Hier ein Bild des zugehörigen Groundtracks.
Ich habe versucht, dieses Ereignis mit meinem Spektiv und meiner Kleinbildkamera zu filmen. Leider war ich im entscheidenden Moment zu unaufmerksam, so dass der Film sehr unscharf geworden ist. Aber im Prinzip hat es durchaus geklappt. Hier das Ergebnis, nach etwa 20 Sekunden kommt die ISS angeflogen:
Dass es mit der Schärfe des Bildes besser geht, zeigt dieses Foto vom Mond, welches ich kurz zuvor aufgenommen habe:
Ein Klick auf das Foto zeigt dieses in größerer Auflösung. Beim nächsten solchen Ereignis werde ich sicherlich nicht mehr so aufgeregt sein wie heute und es vielleicht besser hin bekommen. Wahrscheinlich war mein Fehler, dass ich die Kamera "zu früh" fertig hatte. Nachdem ich parallel eine zweite Kamera für die Strichspuraufnahmen von unten vorbereitet hatte, ging die erste Kamera plötzlich in den "Energiesparmodus" über. Da konnte ich sie zwar schnell wieder heraus aktivieren, aber offensichtlich blieben dadurch nicht alle Einstellungen, insbesondere halt die Schärfe, erhalten.
Die nachfolgenden Bilder zeigen mit Hilfe einer zweiten Kamera noch einmal den Anflug der ISS auf den Mond. Da es noch relativ hell war, konnte ich diese Bilder jeweils nur 10 Sekunden belichten. Damit der Mond nicht zu sehr überbelichtet wird, musste ich stark abblenden, was aber wiederum die Spur der ISS nur schwach sichtbar werden lässt. Der helle "Stern" unterhalb des Mondes ist übrigens der Planet Jupiter.
Auf dem ersten Bild sieht man die Spur der ISS oberhalb des einzeln stehenden Baumes:
Auf dem zweiten Bild kommt die ISS dem Mond schon recht nahe. Zuerst dachte ich, sie würde über ihn hinweg fliegen....
Und im dritten Bild geht die Strichspur tatsächlich durch den Mond. Wenn man es ganz genau nimmt, nicht durch den beleuchteten Teil, dieser wird ganz knapp verfehlt, aber der unbeleuchtete Teil wird tatsächlich durchquert:
Das ganze wurde von http://www.heavens-above.com vorhergesagt. Eine Kopie dieser Vorhersage findet sich in diesem pdf-Dokument. Die ISS flog nicht durch den Zenit, also nicht direkt über uns, sondern viel weiter südlich über Deutschland. Hier ein Bild des zugehörigen Groundtracks.
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