Dienstag, 23. Juni 2020

23. - 28. Juni 2020: Zunehmender Mond im Westen

Mondsichel am Abend des 23. Juni 2020

Heute Abend leuchtet die nur zu 7 Prozent beleuchtete Mondsichel tief im Nordwesten. In der noch hellen Abenddämmerung ist sie nicht sehr auffällig. Das tut ihrer Schönheit aber keinen Abbruch.

Hier ein Foto der Mondsichel vom 24. Juni:

Mond am 24. Juni


 Und noch ein weiteres Bild vom 25. Juni:

Mond am 25. Juni 2020

Man kann gut sehen, wie der Mond von Tag zu Tag zunimmt. Der "Terminator", die Schattengrenze zwishen Nacht und Tag, wandert auf dem Mond immer weiter nach "links", also Richtung Osten. So kommen jeden Abend neue Krater und Mare in den Blick. Die Beobachtung des Mondes und die Bestimmung seiner einzelnen Punkte bleibt also immer spannend.

Am 26. Juni war es leider recht dunstig, so dass um den Mond herum ein heller Hof zu sehen war, der kommt auf dem nachfolgenden Foto zum Glück nicht zu sehr heraus:

Mond am 26. Juni

Am 27. Juni war der Himmel zu bewölkt. Leider gab es hier kein Gewitter und Regen, die Erde hätte das Wasser gut gebrauchen können.

Und hier noch ein Nachtrag: Der Mond am 28. Juni um ca. 22:45 MESZ:

Mond am 28. Juni 2020
Heute Vormittag, vor ca. 12 Stunden, hat der Mond das Erste Viertel erreicht, jetzt ist er schon etwas über 50 Prozent beleuchtet. Heute ist mir im südlichen Bereich besonders ein Krater im südlichen Bereich aufgefallen: der Krater Maginus. Der Kraterboden ist noch weitgehend dunkel. An einer Stelle scheint der Kraterwall jedoch flacher zu sein, und von dort fällt das helle Licht bereits in den Krater hinein. Hier ein weiteres Foto, der Krater Maginus ist rot umrandet.

Krater Maginus
der Krater hat einen Durchmesser von ca. 155 Kilometer. So zerklüftet wie der Kraterrand ist, so alt wird der Krater wohl auch sein. Achten sie auch mal auf die rechte (östliche) Nachbarschaft von Maginus. Haben sich dort die Krater nicht auf eine interessante Weise überlagert? Es handelt sich dabei um verschiedene Wälle der Krater Heraklit und Licetus. Schlagen Sie ruhig einmal die Namensgeber dieser Krater bei Wikipedia nach. So lässt sich vom Mond ausgehend besonders viel lernen!

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