Sonntag, 29. Dezember 2019

30. Dezember 2019 - 5. Januar 2020: Der Himmel über Bad Lippspringe


In dieser Woche nimmt der Mond immer weiter zu, so dass er zunehmend den Nachthimmel beherrscht. Es kommt in dieser Woche zu einer ganzen Reihe von Sternbedeckungen durch den Mond, meist sind die Sterne jedoch sehr lichtschwach, so dass zur Beobachtung mindestens ein gutes Fernglas notwendig sein wird. Von den großen Planeten leuchtet die Venus nach Sonnenuntergang im Südwesten als Abendstern und Mars kann am Morgen ab ca. 5:30 Uhr beobachtet werden. Die ISS ist bei morgendlichen Überflügen zu sehen.

Am Montag, den 30. Dezember, geht die Sinne um 8:32 Uhr auf und um 16:22 Uhr unter. Das ist der späteste Sonnenaufgang des Jahres. Der Sonnenuntergang am Abend ist jetzt aber schon sechs Minuten später als noch vor einer Woche. Vorher fliegt um 7:10 Uhr und 18 Sekunden die ISS ganz exakt durch den Zenit, also genau über unsere Stadt hinweg. Circa drei Minute vorher steigt sie aus dem Westen kommend auf und verschwindet circa vier Minuten später am östlichen Horizont. Um 18:00 Uhr kommt es am oberen Mondrand zu einer Sternbedeckung, der 6.5mag schwache Stern SAO164949 wird von der zu 20 Prozent beleuchteten Mondsichel bedeckt, um 19:01 Uhr kommt es zu einer weiteren Bedeckung eines 7.0mag Sterns. Um 20:53 Uhr geht dann der Mond unter.

Am Dienstag, den 31. Dezember 2019, Silvester, fliegt die ISS noch einmal fast genau über unsere Stadt hinweg, um 6:22:04 Uhr. Kurz vorher, um 6:21:44 Uhr tritt sie in 70° Grad Höhe am unteren Teil des Sternbilds Größe Bärin aus dem Erdschatten heraus. In der Silvesternacht geht der Mond um 22:00 Uhr unter.

Am Mittwoch, den 1. Januar 2020,  Neujahr, fliegt die ISS zwischen 7:08 Uhr und 7:14 Uhr in maximal 80° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg. Der Mond geht heute um 23:07 Uhr unter.

Am Donnerstag, den 2. Januar, fliegt die ISS um 6:22:22 Uhr noch einmal fast genau (88° Grad Höhe) über unsere Stadt hinweg. Wie vor zwei Tagen tritt sie jedoch erst kurz vorher aus dem Erdschatten heraus. Der Mond geht erst kurz nach Mitternacht unter, er zeigt maximale Libration in Breite, so dass sein Nordpol sichtbar ist. Um 20:29 Uhr erreicht der veränderliche Stern Algol ein Helligkeitsminimum.

Am Freitag, den 3. Januar, fliegt die ISS zwischen 7:09 Uhr und 7:16 Uhr in maximal 55° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel entlang. Der Mond erreicht um 5:45 Uhr das Erste Viertel, steht dann aber bei uns unter dem Horizont. Abends ist er bereits zu 56 Prozent beleuchtet. Um 19:15 Uhr kommt es zur Bedeckung eines 7.0mag schwach leuchtenden Sternes.

Am Samstag, den 4. Januar,  tritt die ISS um 6:22 Uhr aus dem Erdschatten heraus und fliegt dann in den folgenden sechs Minuten schnell dem Osthorizont entgegen. Der Mond ist abends zu 65 Prozent beleuchtet. Um 17:26 Uhr wird ein 7.1mag schwaches Sternchen bedeckt, um 21:45 Uhr ein Stern von 6.9mag.

Am Sonntag, den 5. Januar, fliegt die ISS zwischen 7:09 Uhr und 7:16 Uhr in maximal 31° Grad Höhe über den Morgenhimmel hinweg. Heute Abend ist der Mond schon zu 74 Prozent beleuchtet, er geht erst am nächsten Morgen um 3:36 Uhr unter. Am Abend (gegen 21:00 Uhr) ist der "goldene Henkel" besonders schön zu sehen. Die Erde erreicht heute um 8:48 Uhr übrigens den sonnennächsten Punkt auf ihrer Umlaufbahn. Sie ist dann 147 091 144 km von der Sonne entfernt.

Freitag, 27. Dezember 2019

27. Dezember 2019: Der Himmel heute Abend


Der Himmel heute Abend (leider ziehen immer wieder Wolken durch):

Orion, Zwillinge, Stier - zusammengesetzt aus mehreren Einzelbildern (die jeweils eine Minute belichtet wurden, bei ISO3200, 24mm, f/4) mit Adobe Lightroom

Donnerstag, 26. Dezember 2019

26. Dezember 2019: Ringförmige Sonnenfinsternis


Heute früh gab es von der arabischen Halbinsel beginnend über Indien hinweg bis nach Sumatra hin eine Sonnenfinsternis zu bestaunen. Da der Mond sich zur Zeit in Erdferne befindet, reichte seine Größe nicht aus, um die Sonne ganz zu bedecken und dadurch die Korona zum Erstrahlen zu bringen. Stattdessen blieb immer ein schmaler "Sonnenring" um den Mond herum erhalten, und selbst dieses wenige Sonnenlicht reichte natürlich aus, um die die Korona völlig zu überstrahlen.

Auf facebook fand ich dieses Bild vom Sonnenaufgang:

Sonnenaufgang in Katar, El-Wakrah, (c)
Alexander Manannikov


Mein Astrofreund Daniel Fischer schickte über seinen Blog und über Mailing-Listen jedoch schon phantastische Bilder dieses Ereignisses. Da im Oman die Sonne zum Zeitpunkt der Finsternis noch sehr tief am Himmel stand und dieser zusätzlich mit Wolken ziemlich bedeckt war, konnte die meiste Zeit sogar ohne extra Sonnenfilter fotografiert werden.

Hier eines seiner Bilder:

Sonnenfinsternis über dem Oman (c) Daniel Fischer
Mehr Bilder hat Daniel in seinem Blog veröffentlicht: https://bonnstern.wordpress.com/2019/12/26/ring-sofi-krimi-im-oman/ oder auf twitter unter https://twitter.com/cosmos4u oder bei facebook unter: https://www.facebook.com/planetarium.bochum.

Aus Sri Lanka gab es einen Livestream, der bei YouTube jetzt auch als mehrstündige Aufzeichnung zur Verfügung steht: https://youtu.be/4OwDo4SAjCg.

Noch mehr Informationen und weitere Links auf http://www.sonnenfinsternis.org/sofi2019a/index.htm

Ich wünsche Euch allen noch einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag!


Sonntag, 22. Dezember 2019

23. - 29. Dezember 2019: Der Himmel über Bad Lippspringe


In dieser Woche feiern wir Weihnachten. Hoffentlich haben Sie eine Chance, den Blick auch mal Richtung Himmel schweifen zu lassen. Und wer weiß? Vielleicht entdecken Sie ja ihren ganz persönlichen Weihnachtsstern dort oben.

In dieser Woche haben wir Neumond, die Nächte eignen sich also gut zur Beobachtung lichtschwacher Objekte am Himmel. Von den großen Planeten ist die Venus am Abend bis gegen 18:30 tief im Südwesten unser Abendstern. Uranus und Neptun sind nur mit Teleskopen zu sehen. Mars steigt am Morgen nach 5:30 Uhr über die Egge. Die ISS ist bei morgendlichen Überflügen zu sehen.

Am Montag, den 23. Dezember, fliegt die ISS zwischen 6:22 Uhr und 6:24 Uhr ganz kurz und tief in nur maximal 12° Grad Höhe über unseren südöstlichen Himmel. Mars und Mond (Aufgang um 5:04 Uhr) stehen heute früh etwas unterhalb der ISS Flugbahn dicht beieinander am Morgenhimmel. Sonnenaufgang ist um 8:29 Uhr und Sonnenuntergang um 16:16 Uhr, der Aufgang ist fünf Minuten später als noch vor einer Woche, aber auch der Untergang ist zwei Minuten später. 

Am Dienstag, den 24. Dezember, Heiligabend, geht die schmale Mondsichel, sie ist nur zu 3 Prozent beleuchtet,  erst um 6:22 Uhr auf. Ob man den Mond dann noch wird entdecken können? Der Krater Grimaldi ist nahe am Rand zu sehen, der Mond zeigt also maximale Libration in Breite. Die ISS taucht um 7:07 Uhr im Südwesten auf, erreicht um 7:10 Uhr im Südosten den höchsten Punkt ihrer Bahn und verschwindet um 7:13 Uhr im Osten.

Ich wünschen allen meinen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest!



Am Mittwoch, den 25. Dezember, erster Weihnachtsfeiertag, ist die ISS zwischen 6:20 Uhr und 6:24 Uhr bei ihrem Überflug in maximal 23° Grad Höhe zu sehen. Kurz vor Neumond eignet sich die komplette Nacht zur deep-sky-Beobachtung.

Am Donnerstag, den 26. Dezember,zweiter Weihnachtsfeiertag,  ist die ISS zwischen 7:06 Uhr und 7:13 Uhr bei ihrem Überflug in maximal 57° Grad Höhe zu sehen. Exakt um 6:13 Uhr ist heute Neumond. Es kommt dabei zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis, die bei uns jedoch nicht sichtbar sein kann, da hier ja noch dunkle Nacht herrscht. In Saudiarabien, Indien und Sumatra kann man die Finsternis jedoch verfolgen. Mehr Informationen zu dieser Finsternis gibt es auf sonnenfinsternis.org

Am Freitag, den 27. Dezember, ist die ISS zwischen 6:20 Uhr (Austritt aus dem Erdschatten unterhalb des Sternbilds Löwe) und 6:26 Uhr bei ihrem Überflug in maximal 43° Grad Höhe zu sehen.

Am Samstag, den 28. Dezember, ist die ISS zwischen 7:07 Uhr und 7:12 Uhr bei ihrem Überflug hoch über unseren Köpfen, in maximal 81° Grad Höhe, zu sehen. Am Abend kann wieder der Mond gesehen werden. Er ist zu 6 Prozent beleuchtet und geht um 18:37 Uhr unter. In seinem dunklen Teil schummert heute und an den folgenden drei Tagen das Erdlicht. Die Mondsichel nähert sich von Westen kommend der Venus und steht am Abend ca. 4° Grad südwestlich von ihr.

Am Sonntag, den 29. Dezember, tritt die ISS um 6:20 Uhr im Sternbild Löwe aus dem Erdschatten heraus und ist bis 6:24 Uhr bei ihrem Überflug in maximal 69° Grad Höhe zu sehen. Der Mond ist am Abend schon an der Venus vorbeigezogen und steht jetzt ca. 7° Grad östlich von ihr. Er geht um 19:44 Uhr unter und ist zu 12 Prozent beleuchtet.

Sonntag, 15. Dezember 2019

16. - 22. Dezember: Der Himmel über Bad Lippspringe


In dieser Woche zieht sich der Mond in den Morgenhimmel zurück, die Abende und Nächte eignen sich immer besser für die beobachtung lichtschwacher "deep-sky"-Objekte. Von den großen Planeten kann am frühen Abend tief im Südwesten die Venus gesehen werden. Mars geht am Morgenhimmel gegen 5:30 Uhr auf. Saturn, Uranus, Neptun sind nur noch für Spezialisten mit einem Fernrohr zu finden. Die ISS beginnt am 22. Dezember wieder eine Morgensichtbarkeitsperiode.

Am Montag, den 16. Dezember, geht die Sonne um 8:24 Uhr auf und um 16:14 Uhr unter. Spezialisten können ja mal probieren, ob sie heute früh noch Merkur finden, der um 7:20 Uhr aufgeht. Der zu 76  Prozent beleuchtete Mond geht um 21:00 Uhr auf.

Am Dienstag, den 17. Dezember, steht der Mond am Morgen bei Regulus im Löwen. Er geht erst um 12:22 Uhr unter und am Abend um 22:21 Uhr wieder auf. Kleinplanet Eunomia (9.9mag) geht 18' Bogenminuten südlich an 22 Aquarii (5.2mag) vorüber.

Am Mittwoch, den 18. Dezember, geht der Mond erst kurz vor Mitternacht um 23:42 Uhr auf. Er steht am Abend in "Erdnähe", d.h. er erscheint etwas größer als gewöhnlich. Doch da dies eh keiner merkt und wir auch keinen Vollmond haben (er ist nur noch zu 53 Prozent beleuchtet), wird keine Presse vom "Supermond" schreiben.

Am Donnerstag, den 19. Dezember, endet kurz nach Mondaufgang (noch am Mittwoch) um 0:32 Uhr eine Sternbedeckung. Der Stern nü Vir (4.5mag) taucht am dunklen Mondrand wieder auf. Um 5:57 Uhr erreicht der Mond exakt das Letzte Viertel.

Am Freitag, den 20. Dezember, geht der Mond um 1:03 Uhr auf. Heute früh zeigt er wieder einmal maximale Libration in Breite, so dass wir auch seinen Südpol sehen können. Bis kurz vor Neumond zu Weihnachten können wir in seinem dunklen Teil nun auch wieder das Erdlicht schimmern sehen.

Am Samstag, den 21. Dezember, steht der Mond am Morgen ca. 7° Grad nordöstlich von Spica in der Jungfrau.

Am Sonntag, den 22. Dezember, 4. Advent, Winteranfang, fliegt die ISS zwischen 7:07 Uhr und 7:14 Uhr tief (in maximal 18° Grad Höhe) über unseren südöstlichen Morgenhimmel hinweg. Astronomisch gesehen haben wir heute um 5:09 Uhr Wintersonnenwende, d.h. die Sonne hat ihre südlichste Position am Himmel erreicht, wir haben Winteranfang. Von nun an werden die Tage, zunächst kaum merkbar, wieder länger werden. Am Abend können vielleicht ein oder zwei Sternschnuppen mehr als üblich gesehen werden, der Ursiden Meteorstrom erreicht sein Maximum.

Samstag, 14. Dezember 2019

14. Dezember: Beobachtungen der letzten Tage


Eigentlich soll es draußen klar sein, saht zumindest meine Handy-App zum Wetter. Doch leider ziehen trotzdem viele Wolken durch, so dass der Himmel zu 7/8 bedeckt ist. Naja, für ein Mondfoto hat es trotzdem gereicht. Hier der Mond von heute Abend:

Der Mond am 14.12.2019 um 22:06 MEZ
Vor zwei tagen war Vollmond, heute ist er noch zu 92 Prozent beleuchtet. Vor sechs Tagen habe ich auch ein Foto des Mondes machen können:

Der Mond am 8.12.2019 um ca. 19:50 Uhr
Damals war der Mond zu 88 Prozent beleuchtet, also ähnlich wie heute, allerdings war dies noch vor Vollmond, da nahm der Mond noch zu, jetzt nimmt seine Phase wieder ab.

An diesem Abend konnte ich übrigens auch mal wieder die ISS bei einem Überflug fotografieren. Auch dies haben zwar Wolken fast verhindert, aber zum Glück nur fast. Hier ein Foto aus einer Serie von mehreren, die ich bei dem Überflug gemacht habe:

Die ISS über Bad Lippspringe am 8.12.2019 um 18:30 Uhr
Das Foto wurde mit einem 20mm Weitwinkel-Objektiv gemacht, bei Blende F/2 habe ich 30 Sekunden belichtet. Dadurch sind die ziehenden Wolken sehr langgezogen.Die ISS hat etwa in der Mitte des Bildes, relativ nah über den Häusern ebenfalls ihre Spur hinterlassen. Über der ISS ist eine zweite Leuchtspur zu entdecken. Diese stammt jedoch von einem irdischen Flugzeug. besonders in der Vergrößerung ist zu erkennen, dass hier auch Positionslichter blinken, während die ISS eine homogen durchgezogene Leuchtspur hat. Ebenfalls kann man in der Vergrößung zwischen den Wolken noch eine Reihe von kleinen Strichspuren von etlichen Sternen erkennen. In dem relative freien Himmelsbereich zwischen der Spur der ISS und dem des Flugzeugs zeigt das Bild mindestens Sterne bis zu 8mag. Etwas oberhalb vom linken Ende der Flugzeugspur ist dadurch auf diesem Bild sogar der Planet Neptun mit drauf, er hat an diesem Abend eine Helligkeit von 7.9mag

Ich habe in der letzten Zeit nicht nur den Mond oder die ISS fotografiert, sondern auch nach den Planeten unseres Sonnensystems Ausschau gehalten. Am 10. Dezember konnte ich tatsächlich die nahe Begegnung ("Konjunktion") von Saturn und Venus fotografieren:

Venus und Saturn am 10. Dezember 2019
Die strahlende Venus ist recht leicht ungefähr in der MItte des Bildes zu erkennen. Saturn steht fast genau senkrecht über ihr, ist aber deutlich lichtschwächer. Das Bild entstand um 17:00 Uhr MEZ, also noch in der Abenddämmerung. Fotografiert habe ich mit meiner Canon 5D Mark II Spiegelreflexkamera mit einer Brennweite von 105mm, Belichtung F/4, 1/8 Sekunde bei ISO400.

Die Venus hat eine Helligkeit von -3.8mag und steht 7,2° Grad über dem Horizont, Saturn steht mit 9,1° Grad etwas höher, seine Helligkeit beträgt 0.6mag.

Dieses Foto ist für mich in gewisser Weise eine Testaufnahme. In gut einem Jahr, im Dezember 2020, wird in etwa um diese Uhrzeit nicht die Venus, sondern Planet Jupiter am Saturn vorbeiziehen. Das ganze findet etwas weiter südlich statt (auf dem Foto nach links verschoben), denn auch Saturn wird sich am Himmel im Laufe eines Jahres natürlich etwas weiter bewegen. Da er jedoch für eine komplette Umrundung der Sonne 29 Jahre braucht, verschiebt sich auch seine Position am Himmel innerhalb eines Jahres nur um ca. 1/30 des Himmelsumfang, also um etwa 12 Grad. Aber die Konjunktion zwischen Jupiter und Saturn im nächsten Jahr zu dieser Zeit wird viel, viel enger sein. Beide Planeten kommen sich bis auf 6' Bogensekunden nahe. Der Vollmond hat einen Durchmesser von gut 30 Bogensekunden. Beide Planeten werden also so dicht beieinander eher aussehen wie ein heller Doppelstern. Aber auch dieses Ereignis wird, wie jetzt die Begegnung von Venus und Saturn, nur in der Abenddämmerung zu sehen sein. Doch meine Vorfreude auf diese Begegnung ist jetzt schon riesig!

Über die Beobachtung von Mars und Merkur am 5. Dezember habe ich ja schon in einem früheren Blogbeitrag berichtet. Aber ein weiteres Mondbild, vom 4. Dezember 2019 möchte ich noch nachreichen:

Der Mond am 4. Dezember 2019 um 17:33 Uhr
Aufgenommen mit meinem Spektiv und einer Kleinbildkamera. Hier hatte ich wirklich Glück mit den atmosphärischen Bedingungen. Für ein Einzelbild ist der Mond schön "scharf" geraten.

Sonntag, 8. Dezember 2019

Freitag, 13. Dezember: Astronomie für Kinder und Beobachtergruppe


Am Freitag, den 13. Dezember um 18:30 Uhr findet der letzte Abend des diesjähriges Kursus "Astronomie für Kinder" an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus statt. Thema des Abends ist diesmal:

Sterne, Nebel und schwarze Löcher


Auf der Webseite der Sternwarte heißt es dazu:

Im November und Dezember 2019 bietet die Volkssternwarte Paderborn jungen „Sternguckern“ faszinierende Einblicke in die fantastische Welt der Astronomie & Raumfahrt. Die vierteilige Veranstaltungsreihe „Astronomie für Kinder“ richtet sich gezielt an Acht- bis 14-Jährige, die mehr über „Sonne, Mond & Sterne“ erfahren möchten.

Mit einem Teleskop kann man neben verschiedenen Arten von Sternen auch weitere Objekte erkennen, die in den Weiten des Alls beheimatet sind. Doch was hat es mit den spektakulären Gasnebeln, fernen Milchstraßensystemen oder den berühmten „Schwarzen Löchern“ auf sich?

Drei Euro Eintritt kommend er Arbeit der Volkssternwarte zu gute.

Interessierte Erwachsene und ältere Jugendliche sind übrigens anschließend (ab ca. 20 Uhr) herzlich eingeladen zum Treffen der "Beobachtergruppe" der Sternwarte. Hier können wir uns über unsere letzten Beobachtungen austauschen, fachsimpeln, Erfahrungen austauschen, wie man seine Technik vielleicht noch verbessern kann und so weiter und so fort.