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Dienstag, 8. März 2016

14. März: Vortrag zum Frühlingssternhimmel und Merkurtransit

Am Montag, den 14. März, hält in de Sternwarte Paderborn mein Freund Ferry Dörfel einen Vortrag über den Frühlingssternhimmel und das astronomische Highlight des Jahres, den Vorübergang des Planeten Merkur vor der Sonnenscheibe am 9. Mai. In der Ankündigung der Sternwarte zu dem Vortrag heißt es:

Astronomie aktuell: Merkur vor der Sonnenscheibe


Der Frühlingssternenhimmel bietet - stetig kürzer werdenden Nächten zum Trotz - dem Beobachter eine große Vielfalt interessanter Himmelsobjekte, vor allem zahllose ferne Milchstraßensysteme unterschiedlichster Typen; so etwa die auch als Whirlpool-Galaxie bekannte Spiralgalaxie M51 oder gleich drei benachbarte Milchstraßensysteme im Sternbild Löwe. 

Aber auch Sternfreunde ohne optische Hilfsmittel können beispielsweise die Bewegung des Planeten Jupiter am Abendhimmel verfolgen oder Mitte April den sonnennächsten Planeten Merkur bei einer seiner raren Abendsichtbarkeiten erspähen. Am Nachmittag des 9. Mai 2016 schließlich zieht der flinke Planet langsam vor der Sonnenscheibe entlang, was bei klarem Himmel von Deutschland aus verfolgt werden kann. Hierbei müssen jedoch unbedingt wichtige Maßnahmen zum Schutz der Augen beachtet werden, auf die der Referent ausführlich eingeht. Zudem zeigt er anschaulich auf, welche gewaltigen Temperaturunterschiede auf dem Merkur herrschen, der im Mittel lediglich 58 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt ist und dem Erscheinungsbild des Erdmondes auffallend ähnelt. Mittels der Bilder verschiedener Raumsonden entführt der Referent in diese bizarre Welt. 

Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr, der Eintritt von 3 Euro (ermäßigt 2 Euro) ist wie immer für die Arbeit der Sternwarte bestimmt.

Samstag, 21. März 2015

23. März: Der Sternenhimmel im Frühjahr

Am Montag, den 23. März, gibt es an der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus um 19:30 Uhr einen Kurzvortrag (ca. 45 Minuten) von Frank Bewermeyer zum Thema

Der Sternenhimmel im Frühling


Im Ankündigungstext auf der Webseite der Sternwarte heisst es dazu:

Auch wenn die Nächte bereits zusehends kürzer werden, bietet der Frühlingshimmel dem Beobachter lohnenswerte Objekte; allen voran zahlreiche Galaxien, die zum Teil bereits mit kleineren Fernrohren problemlos erspäht werden können. So etwa die auch als Whirlpool-Galaxie bekannte Spiralgalaxie M51 oder gleich drei benachbarte Milchstraßensysteme im Sternbild Löwe. 

Aber auch Sternfreunde ohne optische Hilfsmittel können beispielsweise die Bewegung des Planeten Saturn am Abendhimmel verfolgen. Seine berühmten Ringe und einige seiner mehr als 60 Monde werden im Fernrohr sichtbar. Im Mai 2015 steht Saturn in Opposition zur Sonne und damit in optimaler Beobachtungsposition. Auch der flinke Planet Merkur kann im selben Monat zeitweise kurz nach Sonnenuntergang erspäht werden. 

Der Referent stellt in seinem ca. 45-minütigen Vortrag ausgewählte Beobachtungsobjekte vor und gibt Tipps zur Beobachtung des nächtlichen Frühlingshimmels und seiner Phänomene. 

Die 2 Euro Eintritt zu Gunsten der Arbeit der Sternwarte sind sicherlich ihr Geld wert!

Sonntag, 14. April 2013

14. April: Mond und Jupiter am Abend, plus Komet und ISS

Vorhin gelang mir dieses Foto vom Mond zwischen Jupiter und Aldebaran. Leider ist der Himmel nicht ganz klar. Nach dem warmen Nachmittag heute, ist es etwas dunstig, dadurch zeigt der Mond einen "Hof".

Mond mit Jupiter (oberhalb) und Aldebaran (unterhalb)

Nachdem die Amseln in der Dämmerung ein wunderschönes Konzert gegeben haben, erscheinen jetzt die schmale Mondsichel und die Sterne am Himmel. Draußen sind es noch 16° Grad, Frühling liegt in der Luft. Die beste Zeit für einen romantischen Spaziergang unterm Sternenhimmel.

Doch eigentlich wollte ich noch einmal schauen, ob der Komet Panstarrs noch am Himmel zu sehen ist. Es war nicht einfach, ihn zu finden. Dort, wo ich ihn vermutete, knapp unterhalb des Sternbilds Cassiopeia, hielt sich lange eine Wolke auf. Doch schließlich hatte ich noch Glück, wie dieses Foto beweist:

Komet C/2011-Panstarrs in der Bildmitte, f=70mm, f/4.0, 10sec, ISO6400, 22:36 MESZ

Der Komet stand schon tief am Horizont. Er ist in der Bildmitte an seinem inzwischen recht kleinem Schweif aber noch gut zu erkennen.  Der "helle" Stern direkt unterhalb des Kometen hat nur eine Helligkeit von 5,9mag, ist also bei richtig dunklem Himmel gerade noch so mit bloßem Auge zu erkennen. Panstarrs selbst dürfte inzwischen für das bloße Auge unsichtbar sein und nur noch mit Fernglas, oder eben auf länger belichteten Fotografien zu sehen sein.

Von diesem Abend kann ich noch ein weiteres Foto zeigen:

ISS im Zenit, f=70mm, 30sec, f/4.0, ISO6400, 22:43 MESZ

Auch wenn ich diese Überflüge immer wieder in meinem Blog ankündige, war ich doch selbst kurz nach 22:40 Uhr etwas überrascht, die ISS plötzlich im Westen aufsteigen zu sehen. Schnell die Kamera auf die Raumstation gezielt und ausgelöst. Dieses Bild zeigt sehr schön, wie die ISS (von rechts, Westen,  nach links, Osten, fliegend) langsam in den Erdschatten eindringt und praktisch unsichtbar wird.  Der Übergang in den Erdschatten ist durch die Atmosphäre recht fließend.