Dienstag, 28. Januar 2020

28. Januar 2020: Mondsichel, Venus und noch einmal Neptun


Eigentlich sah das Wetter heute überhaupt nicht so aus, als ob man auch nur irgendetwas am Himmel beobachten könnte. Doch gegen 19 Uhr sah ich plötzlich ganz kurz die Mondsichel durchs Fenster leuchten.

Und tatsächlich, zwischen den stürmisch dahin ziehenden Wolken gab es immer mal wieder kurze Augenblicke, so dass man den Mond oder die von ihm nicht weit entfernte Venus sehen konnte. Ein schöner Anblick.

Doch es dauerte eine Weile, bis ich endlich Glück hatte, auch mal eine etwas größere Wolkenlücke zu erwischen, um beide zu fotografieren.

Mond und Venus verschwinden schon fast hinter dem Dach des Hauses auf dem Nachbargrundstück.

Von einer anderen Position in meinem Garten aus hatte ich etwas mehr Glück.

Hier eine Ausschnittsvergrößerung. Die Venus steht heute schon deutlich oberhalb von Phi Aquarius.

Das gleiche Bild mit Text. Vergleichen Sie mal die Position von Venus und Neptun mit dem Bild von vorgestern.
Zum Glück hat dieser Baum im Winter keine Blätter, so dass die Sterne und Planeten hindurch scheinen können. Finden Sie auch hier den Neptun?

Der Mond durchs Fernrohr. Man kann schon viel mehr Details, Krater und Mare erkennen als noch vor zwei Tagen.

Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Venus doch über den Himmel bewegt. Vor zwei Tagen stand sie noch deutlich unterhalb von Phi Aquarius. Gestern stand sie direkt neben Neptun, leider spielte da das Wetter nicht mit, um ein Foto zu machen. Und heute ist sie schon deutlich weiter gezogen.

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