In dieser Woche haben wir Neumond, da kann man nachts gut lichtschwache Objekte am Himmel beobachten. Von den großen Planeten kann am Abendhimmel bis etwa 22:30 Uhr nur Uranus mit einem Fernglas oder Fernrohr beobachtet werden. In der zweiten Nachthälfte kann ab etwa 2:00 Uhr Jupiter beobachtet werden, Mars ab ca. 4:00 Uhr und vielleicht Saturn in der Morgendämmerung ab etwa 6:00 Uhr. Die ISS kann in dieser Woche allenfalls noch am Montag gesichtet werden.
Am Montag, den 12. Februar, geht die Sonne um 7:45 Uhr auf und um 17:33 Uhr unter. Der helle Tag dauert heute also schon fast zehn Stunden. Vielleicht kann am frühen Morgen auch noch die nur noch zu 11 Prozent beleuchtete Mondsichel gefunden werden. Der Mond geht "mathematisch" um 5:42 Uhr auf, es wird jedoch noch etwas dauern, bis er im Südosten über das Eggegebirge aufgestiegen ist. Die ISS kann heute vielleicht noch einmal zwischen 18:34 Und 18:39 Uhr tief im Südwesten in maximal 18° Grad Höhe bei ihrem Vorbeiflug gesichtet werden.
Am Dienstag, den 13. Februar, kommt es wenige Sekunden vor 19:01 Uhr direkt neben dem Sternbild Orion in 47° Grad Höhe zu einem sehr hellem Iridiumflare der Stärke von -7mag.
Am Mittwoch, den 14. Februar, kommt es um 18:57 Uhr an fast gleicher Stelle wie gestern wieder zu einem Iridiumflare, diesmal ist er mit einer Helligkeit von -1mag nur wenig heller als die Sterne des Orion selbst.
Am Donnerstag, den 15. Februar, ist Neumond. Der Neumond steht sogar fast genau in der Ekliptikebene, so dass es in der Antarktis und im südlichen Südamerika zu einer partiellen Sonnenfinsternis kommt. Bei uns ist dieses Ereignis jedoch nicht sichtbar. Auch heute kommt es noch einmal um 18:53 Uhr direkt neben dem Sternbild Orion in 47° Grad Höhe zu einem sehr hellem Iridiumflare von sogar -8mag.
Am Freitag, den 16. Februar, kommt es um 18:47 Uhr zu einem weiteren Iridiumflare neben Orion, heute jedoch nur -2mag hell.
Am Samstag, den 17. Februar, kann vielleicht die noch sehr schmale Mondsichel (nur zu 3 Prozent beleuchtet) gesichtet werden. Sie geht um 19:30 Uhr im Südwesten unter.
Am Sonntag, den 18. Februar, geht die zu 8 Prozent beleuchtete Mondsichel um 20:40 Uhr im Südwesten unter. Der dunkle Seite des Mondes schimmert ein wenig im "Erdlicht". Um 18:44 Uhr wird ein nur 7mag schwaches Sternchen vom Mond bedeckt, vielleicht im Fernglas zu beobachten.
Sonntag, 11. Februar 2018
Sonntag, 4. Februar 2018
5. - 11. Februar: Der Himmel über Bad Lippspringe
In dieser Woche ist der abnehmende Mond nur noch in der zweiten Nachthälfte zu sehen. Die Abende eignen sich also in Umgebungen ohne künstliche Lichtquellen gut zur Beobachtung lichtschwacher Objekte am Sternenhimmel. Von den großen Planeten ist am Abendhimmel nach wie vor keiner zu sehen. Am Morgenhimmel erscheint Jupiter bald nach 2:00 Uhr im Osten, Mars kurz vor 4:00 Uhr und Saturn kann vielleicht bei klarer Sicht nach Südosten ab 6:00 Uhr vor Sonnenaufgang gefunden werden.
Am Montag, den 5. Februar, geht die Sonne um 7:58 Uhr auf und um 17:20 Uhr unter. Der helle Tag dauert also 23 Minuten länger als noch vor einer Woche. Um 18:16 Uhr und 48 Sekunden fliegt die ISS exakt über unsere Stadt hinweg, ab 18:13 Uhr steigt sie exakt im Westen empor und verschwindet um 18:19 Uhr kurz vor Erreichen des Horizonts im Osten im Erdschatten. Der Mond geht um 23:39 Uhr auf, bis er über die Egge kommt wird es vielleicht sogar schon Mitternacht.
Am Dienstag, den 6. Februar, fliegt die ISS zwischen 18:57 Uhr und 19:02 Uhr in maximal 72° Grad Höhe über unseren Abendhimmel hinweg. Um 18 Uhr beginnt an der Sternwarte des Evangelischen Gymnasium in Lippstadt wieder ein "Astrotreff".
Am Mittwoch, den 7. Februar, erreicht der Mond um 16:54 das Letzte Viertel, dann steht er bei uns jedoch noch deutlich unter dem Horizont. Zwischen 18:05 Uhr und 18:12 Uhr fliegt die ISS noch einmal in maximal 84° Grad Höhe über unsere Stadt hinweg von West nach Ost.
Am Donnerstag, den 8. Februar, hat der Mond am Morgen bereits Jupiter überholt. In der Frühe bedeckt der Mond von 4:18 Uhr bis 5:27 Uhr den Stern gamma Librae (4,0mag). Die ISS fliegt heute zwischen 18:50 Uhr und 18:55 Uhr in maximal 48° Grad Höhe über unseren Abendhimmel hinweg, gegen Ende ihrer Bahn fliegt sie genau am Gürtel des Orion entlang.
Am Freitag, den 9. Februar, steht der Mond am Morgen oberhalb von Mars, er geht um ca. 3:00 Uhr auf. Die ISS fliegt heute zwischen 17:58 Uhr und 18:05 Uhr über unseren Himmel vorüber, im Orion trifft sie dabei (fast) genau den rötlichen Schulterstern Beteigeuze. Abends kann bei klarster Sicht im Westen nach Sonnenuntergang vielleicht auch das Zodiakallicht beobachtet werden.
Am Samstag, den 10. Februar, steht der Mond am frühen Morgen im Sternbild Schlangenträger zwischen Skorpion und Schütze etwa auf halber Strecke zwischen Mars und Saturn. Mars (auch "Ares" genannt) steht heute ca. 5° Grad nördlich vom hellsten Stern des Skorpion, dem ebenfalls rötlich leuchtendem "Antares" (dem "Anti-Ares"). Am Abend ist die ISS noch einmal zwischen 18:40 Uhr und 18:48 Uhr zu sehen, sie erreicht jedoch im Südwesten nur noch eine Höhe von 30° Grad über dem Horizont. Um 19:14 Uhr soll es im Sternbild Orion zu einem mit -8mag sehr, sehr hellem Iridiumflare kommen. Um 20:47 Uhr zeigt der veränderliche Stern Algol ein Helligkeitminimum.
Am Sonntag, den 11. Februar, geht der Mond um ca. 5:00 Uhr auf und nähert sich Saturn. Mit viel Glück kann die ISS vielleicht ein letztes Mal in dieser Woche um 19:28 Uhr herum in nur 11° Grad Höhe im Südwesten gesehen werden. Heute soll es noch einmal um 19:08 Uhr zu einem sehr, sehr hellem Iridiumflare von -8mag am Sternbild Orion kommen.
Am Montag, den 5. Februar, geht die Sonne um 7:58 Uhr auf und um 17:20 Uhr unter. Der helle Tag dauert also 23 Minuten länger als noch vor einer Woche. Um 18:16 Uhr und 48 Sekunden fliegt die ISS exakt über unsere Stadt hinweg, ab 18:13 Uhr steigt sie exakt im Westen empor und verschwindet um 18:19 Uhr kurz vor Erreichen des Horizonts im Osten im Erdschatten. Der Mond geht um 23:39 Uhr auf, bis er über die Egge kommt wird es vielleicht sogar schon Mitternacht.
Am Dienstag, den 6. Februar, fliegt die ISS zwischen 18:57 Uhr und 19:02 Uhr in maximal 72° Grad Höhe über unseren Abendhimmel hinweg. Um 18 Uhr beginnt an der Sternwarte des Evangelischen Gymnasium in Lippstadt wieder ein "Astrotreff".
Am Mittwoch, den 7. Februar, erreicht der Mond um 16:54 das Letzte Viertel, dann steht er bei uns jedoch noch deutlich unter dem Horizont. Zwischen 18:05 Uhr und 18:12 Uhr fliegt die ISS noch einmal in maximal 84° Grad Höhe über unsere Stadt hinweg von West nach Ost.
Am Donnerstag, den 8. Februar, hat der Mond am Morgen bereits Jupiter überholt. In der Frühe bedeckt der Mond von 4:18 Uhr bis 5:27 Uhr den Stern gamma Librae (4,0mag). Die ISS fliegt heute zwischen 18:50 Uhr und 18:55 Uhr in maximal 48° Grad Höhe über unseren Abendhimmel hinweg, gegen Ende ihrer Bahn fliegt sie genau am Gürtel des Orion entlang.
Am Freitag, den 9. Februar, steht der Mond am Morgen oberhalb von Mars, er geht um ca. 3:00 Uhr auf. Die ISS fliegt heute zwischen 17:58 Uhr und 18:05 Uhr über unseren Himmel vorüber, im Orion trifft sie dabei (fast) genau den rötlichen Schulterstern Beteigeuze. Abends kann bei klarster Sicht im Westen nach Sonnenuntergang vielleicht auch das Zodiakallicht beobachtet werden.
Am Samstag, den 10. Februar, steht der Mond am frühen Morgen im Sternbild Schlangenträger zwischen Skorpion und Schütze etwa auf halber Strecke zwischen Mars und Saturn. Mars (auch "Ares" genannt) steht heute ca. 5° Grad nördlich vom hellsten Stern des Skorpion, dem ebenfalls rötlich leuchtendem "Antares" (dem "Anti-Ares"). Am Abend ist die ISS noch einmal zwischen 18:40 Uhr und 18:48 Uhr zu sehen, sie erreicht jedoch im Südwesten nur noch eine Höhe von 30° Grad über dem Horizont. Um 19:14 Uhr soll es im Sternbild Orion zu einem mit -8mag sehr, sehr hellem Iridiumflare kommen. Um 20:47 Uhr zeigt der veränderliche Stern Algol ein Helligkeitminimum.
Am Sonntag, den 11. Februar, geht der Mond um ca. 5:00 Uhr auf und nähert sich Saturn. Mit viel Glück kann die ISS vielleicht ein letztes Mal in dieser Woche um 19:28 Uhr herum in nur 11° Grad Höhe im Südwesten gesehen werden. Heute soll es noch einmal um 19:08 Uhr zu einem sehr, sehr hellem Iridiumflare von -8mag am Sternbild Orion kommen.
Donnerstag, 1. Februar 2018
1. Februar: Mond und Planeten am Morgen (und Abend)
Für heute früh hatte der Wetterbericht wolkenfreien Himmel vorher gesagt. Da lohnt sich das frühe Aufstehen!
Die Vollmondnacht ging schon ihrem Ende zu, der Mond stand bereits weit und tief im Westen. Hier ein Foto. Im Vergleich zum Vollmondbild vom Abend des 30. Januar, das etwa 20 Stunden vor Neumond entstand, kann man heute früh, gut 16 Stunden nach der exakten Vollmondposition, genau sehen, dass heute am rechten, westlichen Mondrand Krater am besten zu sehen sind. Dort ist es jetzt abends, dort geht die Sonne unter und es beginnt die rund 14-tägige Mondnacht.
Nach dem Mond ist Jupiter zur Zeit das hellste Objekt am Morgenhimmel. Heute zeigten seine Monde eine interessante Konstellation. Wie zwei Pärchen waren sie östlich von ihm aufgereiht:
Die Namen der Jupitermonde von links außen nach innen: Kallisto, Ganymed und Io und Europa.
Sehr schön zu beobachten war heute die Position von Mars in der Schere des Skorpions. Mars steht sehr dicht bei Acrab, dem nördlichsten Stern der drei hellen Sterne der Schere. Dieses Übersichtsbild zeigt ihn in der Mitte des Bildes:
Das Bild zeigt nicht nur Mars in der Mitte, sondern auch Jupiter rechts oben und - noch hinter den Ästen des Baumes auf dem Nachbargrundstück etwas versteckt - Antares, den hellsten Stern im Skorpion. Außerdem kann man eine Flugzeugspur erkennen. Hier die Bilddaten: Kamera 5D Mark II, Objektiv Canon EF24-105mm f/4L IS USM, bei 58 mm Brennweite, ISO 1600, 4 Sekunden bei f/4.0.
Zoomt man etwas tiefer in die Umgebung von Mars bekommt man dieses Bild:
Hier habe ich mal ein paar Sternnamen hinzugefügt. Wen es interessiert, der kann dieses Bild ja einmal mit einem Sternatlas vergleichen. Unterhalb von Mars ist ein auffälliger Doppelstern zu sehen: Omega Scorpius. Die beiden hellen Komponenten stehen jedoch nur zufällig so dicht beieinander. Die obere Komponente, omega-1, ist von uns rund 470 Lichtjahre entfernt, die untere, omega-2, mit einer Entfernung von 290 Lichtjahren doch deutlich näher. Die schwächsten Sterne auf diesem Bild haben etwa 8mag, sind also mit dem bloßen Auge überhaupt nicht zu sehen. Für die Fotografen hier noch die Daten zum Foto: 105mm Brennweite, f/4.0 und 6 Sekunden bei ISO 1600.
****************** Ergänzung vom Abend des 1. Februar *********************
Hier noch ein Foto des Mondes. Jetzt vom Abend, aufgenommen um 22:45 Uhr, als der Mond zwischen den duchziehenden Wolken strahlte:
Im Vergleich zu dem Bild vom Morgen kann man jetzt schon deutlicher erkennen, das wir einen abnehmenden Mond haben. Die Tag/Nahct-Grenze auf dem Mond, der terminator, ist schon deutlich dichter an das Mare Crisium heran gerückt. Die von der Erde aus sichtbare Oberfläche des Mondes ist nur noch zu 97 Prozent beleuchtet.
Im Fernglas konnte man neben dem Mond auch noch sehr schön den Stern Regulus sehen. gegen 23 Uhr betrug der Abstand aber schon mehr als zwei Vollmondduchmesser. Helle Planeten waren am Abend natürlich nicht zu sehen.
Die Vollmondnacht ging schon ihrem Ende zu, der Mond stand bereits weit und tief im Westen. Hier ein Foto. Im Vergleich zum Vollmondbild vom Abend des 30. Januar, das etwa 20 Stunden vor Neumond entstand, kann man heute früh, gut 16 Stunden nach der exakten Vollmondposition, genau sehen, dass heute am rechten, westlichen Mondrand Krater am besten zu sehen sind. Dort ist es jetzt abends, dort geht die Sonne unter und es beginnt die rund 14-tägige Mondnacht.
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| 16-Stunden nach Vollmond - Der Mond am 1. Februar 2018, kurz nach 6 Uhr früh |
Nach dem Mond ist Jupiter zur Zeit das hellste Objekt am Morgenhimmel. Heute zeigten seine Monde eine interessante Konstellation. Wie zwei Pärchen waren sie östlich von ihm aufgereiht:
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| Jupiter mit Monden |
Die Namen der Jupitermonde von links außen nach innen: Kallisto, Ganymed und Io und Europa.
Sehr schön zu beobachten war heute die Position von Mars in der Schere des Skorpions. Mars steht sehr dicht bei Acrab, dem nördlichsten Stern der drei hellen Sterne der Schere. Dieses Übersichtsbild zeigt ihn in der Mitte des Bildes:
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| Mars und Jupiter am Morgenhimmel |
Das Bild zeigt nicht nur Mars in der Mitte, sondern auch Jupiter rechts oben und - noch hinter den Ästen des Baumes auf dem Nachbargrundstück etwas versteckt - Antares, den hellsten Stern im Skorpion. Außerdem kann man eine Flugzeugspur erkennen. Hier die Bilddaten: Kamera 5D Mark II, Objektiv Canon EF24-105mm f/4L IS USM, bei 58 mm Brennweite, ISO 1600, 4 Sekunden bei f/4.0.
Zoomt man etwas tiefer in die Umgebung von Mars bekommt man dieses Bild:
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| Mars im Skorpion |
Hier habe ich mal ein paar Sternnamen hinzugefügt. Wen es interessiert, der kann dieses Bild ja einmal mit einem Sternatlas vergleichen. Unterhalb von Mars ist ein auffälliger Doppelstern zu sehen: Omega Scorpius. Die beiden hellen Komponenten stehen jedoch nur zufällig so dicht beieinander. Die obere Komponente, omega-1, ist von uns rund 470 Lichtjahre entfernt, die untere, omega-2, mit einer Entfernung von 290 Lichtjahren doch deutlich näher. Die schwächsten Sterne auf diesem Bild haben etwa 8mag, sind also mit dem bloßen Auge überhaupt nicht zu sehen. Für die Fotografen hier noch die Daten zum Foto: 105mm Brennweite, f/4.0 und 6 Sekunden bei ISO 1600.
****************** Ergänzung vom Abend des 1. Februar *********************
Hier noch ein Foto des Mondes. Jetzt vom Abend, aufgenommen um 22:45 Uhr, als der Mond zwischen den duchziehenden Wolken strahlte:
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| Mond am 1.2.18 um 22:45 Uhr |
Im Fernglas konnte man neben dem Mond auch noch sehr schön den Stern Regulus sehen. gegen 23 Uhr betrug der Abstand aber schon mehr als zwei Vollmondduchmesser. Helle Planeten waren am Abend natürlich nicht zu sehen.
Mittwoch, 31. Januar 2018
31. Januar: Totale Mondfinsternis
Gerade gibt es in Asien und Teilen Amerikas eine wunderschöne totale Mondfinsternis zu bestaunen. Toll, das wir über das Internet daran teilhaben können.
z.B. hier: https://livestream.com/GriffithObservatoryTV/LunarEclipseJanuary2018
Hier ein Screenshot daraus:
INzwischen ist die Mondfinsternis Geschichte. Doch die Freunde der Griffith-Sternwarte haben das Ereignis in Form eines eine gute Minute langen Zeitraffers für uns erhalten:
z.B. hier: https://livestream.com/GriffithObservatoryTV/LunarEclipseJanuary2018
Hier ein Screenshot daraus:
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| Totale Mondfinsternis am 31. Januar 2018 |
INzwischen ist die Mondfinsternis Geschichte. Doch die Freunde der Griffith-Sternwarte haben das Ereignis in Form eines eine gute Minute langen Zeitraffers für uns erhalten:
Dienstag, 30. Januar 2018
30. Januar: Die ISS über Bad Lippspringe und warten auf die Mondfinsternis
Heute Abend ist der Himmel halbwegs klar. Naja, Wolken ziehen immer wieder durch, aber es ist nicht so dunstig wie an anderen Tagen und durch die Wolkenlücken lassen sich trotz der Vollmondnacht hellere Sterne erkennen. Zwischen 18:37 Uhr und 18:42 Uhr flog heute die ISS über unseren Himmel hinweg. Hier ein paar Fotos:
Ein erstes Testfoto um ca. 18:30 Uhr zeigte trotz der Wolken auch einige Sterne am Himmel. Am linken Bildrand kann man das Sternbild Orion erkennen, darüber gut das liegende "V", der offene Sternhaufen der "Hyaden" im Sternbild Stier. Ich war gespannt, würde sich die ISS zwischen den Wolken erkennen lassen?
Aus dem Westen kommend steigt die ISS unverkennbar am Himmel hinauf. Am linken Bildrand kann man eine Flugzeugspur erkennen, diese Spur zeigt das Aufblinken der Positionslichter, so etwas hat die ISS nicht. Die ISS wird einzig von der Sonne angestrahlt und ihr Licht reflektiert zurück zu uns auf der Erde. Leider stört rechts unten eine helle Straßenlampe das Bild erheblich.
Jetzt ist die ISS gut zu sehen. Da ich auch die Kamera etwas höher schauend ausgerichtet habe, sind am oberen Bildrand die Plejaden zu erkennen.
Jetzt fliegt die ISS oberhalb des Sternbilds Orion dem Osten entgegen. Von dort leuchtet der helle Vollmond. Das Bild entstand Sekunden bevor die ISS im Schatten der Erde verschwand.
Alle Bilder entstanden mit meiner Canon 5D Mark2 Kamera und dem 24-105mm Zoom-Objektiv bei Blende f/4.0 und 24mm Weitwinkeleinstellung. Es wurde jeweils 20 Sekunden belichtet, damit die Sterne noch keine längeren Spuren zeigen. Beim ersten Bild ohne ISS hatte ich noch ISO 800 Empfindlichkeit eingestellt, bei den drei Bildern mit der ISS dann nur ISO 400.
Zum Abschluss noch ein Bild des Mondes von heute Abend, auch wenn ich es schon vor der ISS-Serie aufgenommen habe. Wenn man ganz genau hinschaut, kann man am linken, östlichen Rand, insbesondere im unteren Bereich noch deutlich Krater und ihre Schatten erkennen. Ein Zeichen, das wir noch kurz vor dem tatsächlichen Vollmondzeitpunkt sind, noch habe wir also zunehmenden Mond. Morgen werden wir solche Schatten am rechten, westlichen Mondrand haben. Dies zeigt uns dann, dass der tatsächliche Vollmond schon vorüber ist und er dann langsam wieder abnimmt.
Der exakte Vollmondzeitpunkt ist morgen um 14:29 MEZ, bei uns steht da der Mond leider unter dem Horizont. Da der Mond diesmal genau durch den Erdschatten wandert, gibt es sogar eine totalle Mondfinsternis. Diese wird auf verschiedenen Kanälen im Internet übertragen. Einzelheiten dazu finden Sie auf der Webseite meines Sternfreunds Stefan Krause: http://www.mondfinsternis.net/mofi2018t/2018t1.htm.
Bei uns findet die nächste sichtbare Mondfinsternis am 27. Juli 2018 statt.
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| Der Himmel noch ohne ISS |
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| Die ISS um 18:39 Uhr |
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| Die ISS um 18:40 Uhr |
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| Die ISS um 18:41 Uhr |
Alle Bilder entstanden mit meiner Canon 5D Mark2 Kamera und dem 24-105mm Zoom-Objektiv bei Blende f/4.0 und 24mm Weitwinkeleinstellung. Es wurde jeweils 20 Sekunden belichtet, damit die Sterne noch keine längeren Spuren zeigen. Beim ersten Bild ohne ISS hatte ich noch ISO 800 Empfindlichkeit eingestellt, bei den drei Bildern mit der ISS dann nur ISO 400.
Zum Abschluss noch ein Bild des Mondes von heute Abend, auch wenn ich es schon vor der ISS-Serie aufgenommen habe. Wenn man ganz genau hinschaut, kann man am linken, östlichen Rand, insbesondere im unteren Bereich noch deutlich Krater und ihre Schatten erkennen. Ein Zeichen, das wir noch kurz vor dem tatsächlichen Vollmondzeitpunkt sind, noch habe wir also zunehmenden Mond. Morgen werden wir solche Schatten am rechten, westlichen Mondrand haben. Dies zeigt uns dann, dass der tatsächliche Vollmond schon vorüber ist und er dann langsam wieder abnimmt.
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| Der Mond am 30. Januar 2018, ca. 20 Stunden vor der Mondfinsternis |
Der exakte Vollmondzeitpunkt ist morgen um 14:29 MEZ, bei uns steht da der Mond leider unter dem Horizont. Da der Mond diesmal genau durch den Erdschatten wandert, gibt es sogar eine totalle Mondfinsternis. Diese wird auf verschiedenen Kanälen im Internet übertragen. Einzelheiten dazu finden Sie auf der Webseite meines Sternfreunds Stefan Krause: http://www.mondfinsternis.net/mofi2018t/2018t1.htm.
Bei uns findet die nächste sichtbare Mondfinsternis am 27. Juli 2018 statt.
Sonntag, 28. Januar 2018
29. Januar - 4. Februar: Der Himmel über Bad Lippspringe
In dieser Woche haben wir Vollmond. Von den großen Planeten sollte besonders Mars (Aufgang gegen 4:00 Uhr) am Morgenhimmel beachtet werden. Er zieht in das Sternbild Skorpion und wandert dabei in dieser Woche dicht am obersten Stern der Schere des Skorpions (beta Sco, Acrab) vorüber. Gelingt es, Mars dort jeden Morgen zu beobachten, kann man wunderschön sehen, wie schnell dieser Planet zur Zeit an den Sternen vorbei wandert. Jupiter geht um 3:15 Uhr auf und Saturn erscheint in der Morgendämmerung ab ca. 7:00 Uhr im Südosten. Die ISS ist bei abendlichen Überflügen zu beobachten.
Am Montag, den 29. Januar, geht die Sonne morgens um 8:09 Uhr auf und abends um 17:08 Uhr unter, der helle Tag ist damit praktisch wieder neuen Stunden lang. In der Frühe kommt es zwischen 2:00 Uhr und 4:00 Uhr zu mehreren Sternbedeckungen durch den Mond, da werden die meisten von uns jedoch sicherlich noch schlafen. Am Abend steht der bereits zu 95 Prozent beleuchtete Mond im Sternbild Zwillinge. Die ISS fliegt zwischen 17:54 Uhr und 17:58 Uhr in nur 17° Grad Höhe relativ flach über unseren Südhimmel hinweg.
Am Dienstag, den 30. Januar, ist der Mond (fast) ganz voll, mit 99 Prozent ist dies praktisch die erste Vollmondnacht in dieser Woche. Um 17:41 Uhr kommt es im Westen (Azimut 280° Grad) in 20° Grad Höhe zu einem hellen Iridiumflare von -6mag. Die ISS fliegt zwischen 18:37 Uhr und 18:41 Uhr in maximal 41° Grad Höhe über unseren Abendhimmel hinweg.
Am Mittwoch, den 31. Januar, erreicht der Mond exakt um 14:27 Uhr seine Vollmondposition. In den Ländern, in denen er zu dieser Zeit über dem Horizont steht, gibt es sogar zwischen 12:48 Uhr und 16:11 Uhr eine totale Mondfinsternis zu sehen. Bei uns geht er jedoch erst um 17:11 Uhr auf, wir bekommen davon nichts mit, sondern können praktisch eine weitere Vollmondnacht genießen. Außerdem steht heute Kleinplanet Ceres (7,5mag) in Opposition zur Sonne. Ceres steht am Rand des Sternbild Krebs zum Löwen hin, deutlich oberhalb des Mondes. Zwischen 17:44 Uhr und 17:51 Uhr fliegt die ISS in der Abenddämmerung ein erstes Mal über unseren Abendhimmel hinweg, sie erreicht dabei eine Höhe von maximal 29° Grad. Um 18:21 Uhr kommt es genau im Süden (182°Grad) in 38° Grad Höhe zu einem sehr hellen Iridiumflare von -7mag. Um 19:19 Uhr steigt die ISS noch einmal im Westen bis auf 71° Grad Höhe den Himmel hinauf, verschwindet dann jedoch schon um 19:24 Uhr im Erdschatten.
Am Donnerstag, den 1. Februar, geht der Mond um 18:36 Uhr zusammen mit Regulus, dem hellsten Stern des Löwen im Osten auf. Regulus steht ganz dicht neben dem Mond, an anderen Orten auf der Erde kommt es sogar zu einer Bedeckung durch den Mond. Ob bei uns Regulus so tief in der Dämmerung zu sehen sein wird, bleibt jedoch fraglich. Eine Stunde nach Mondaufgang beträgt der Abstand schon wieder ca. einen Vollmonddurchmesser. Die ISS fliegt zwischen 18:28 Uhr und 18:33 Uhr in maximal 63° Grad Höhe hoch über unseren Abendhimmel hinweg.
Am Freitag, den 2. Februar, geht der Mond erst kurz vor 20 Uhr auf. Bereits um 19:12 Uhr steigt die ISS aus dem Westen kommend immer höher an unserem Himmel auf und verschwindet exakt über unserer Stadt um 19:16 Uhr im Schatten der Erde.
Am Samstag, den 3. Februar, fliegt die ISS zwischen 18:20 Uhr und 18:25 Uhr in maximal 82° Grad Höhe sehr hoch über unseren Abendhimmel hinweg. Der Mond geht um 21:13 Uhr auf, vorher kann man am Himmel durchaus schon "deep-sky"-Objekte, also besonders lichtschwache Objekte beobachten. Ohne den Mond kann man in klaren Nächten an Orten mit besonders dunklem, klaren Himmel im Südwesten nach Sonnenuntergang in den nächsten Tagen das Zodiakallicht beobachten.
Am Sonntag, den 4. Februar, fliegt die ISS zwischen 19:04 Uhr und 19:08 Uhr ein weiteres Mal fast exakt über unsere Stadt hinweg, sie steigt aus dem Westen kommen hoch hinauf und verschwindet hinter dem Sternbild Fuhrmann, nachdem sie dicht am hellen Stern Capella vorbei geflogen ist, im Schatten der Erde. Der abnehmende Mond ist nur noch zu 75 Prozent beleuchtet und geht um 22:28 Uhr auf. Er zeigt maximale Libration, der Krater Grimaldi steht nahe am Rand.
Am Montag, den 29. Januar, geht die Sonne morgens um 8:09 Uhr auf und abends um 17:08 Uhr unter, der helle Tag ist damit praktisch wieder neuen Stunden lang. In der Frühe kommt es zwischen 2:00 Uhr und 4:00 Uhr zu mehreren Sternbedeckungen durch den Mond, da werden die meisten von uns jedoch sicherlich noch schlafen. Am Abend steht der bereits zu 95 Prozent beleuchtete Mond im Sternbild Zwillinge. Die ISS fliegt zwischen 17:54 Uhr und 17:58 Uhr in nur 17° Grad Höhe relativ flach über unseren Südhimmel hinweg.
Am Dienstag, den 30. Januar, ist der Mond (fast) ganz voll, mit 99 Prozent ist dies praktisch die erste Vollmondnacht in dieser Woche. Um 17:41 Uhr kommt es im Westen (Azimut 280° Grad) in 20° Grad Höhe zu einem hellen Iridiumflare von -6mag. Die ISS fliegt zwischen 18:37 Uhr und 18:41 Uhr in maximal 41° Grad Höhe über unseren Abendhimmel hinweg.
Am Mittwoch, den 31. Januar, erreicht der Mond exakt um 14:27 Uhr seine Vollmondposition. In den Ländern, in denen er zu dieser Zeit über dem Horizont steht, gibt es sogar zwischen 12:48 Uhr und 16:11 Uhr eine totale Mondfinsternis zu sehen. Bei uns geht er jedoch erst um 17:11 Uhr auf, wir bekommen davon nichts mit, sondern können praktisch eine weitere Vollmondnacht genießen. Außerdem steht heute Kleinplanet Ceres (7,5mag) in Opposition zur Sonne. Ceres steht am Rand des Sternbild Krebs zum Löwen hin, deutlich oberhalb des Mondes. Zwischen 17:44 Uhr und 17:51 Uhr fliegt die ISS in der Abenddämmerung ein erstes Mal über unseren Abendhimmel hinweg, sie erreicht dabei eine Höhe von maximal 29° Grad. Um 18:21 Uhr kommt es genau im Süden (182°Grad) in 38° Grad Höhe zu einem sehr hellen Iridiumflare von -7mag. Um 19:19 Uhr steigt die ISS noch einmal im Westen bis auf 71° Grad Höhe den Himmel hinauf, verschwindet dann jedoch schon um 19:24 Uhr im Erdschatten.
Am Donnerstag, den 1. Februar, geht der Mond um 18:36 Uhr zusammen mit Regulus, dem hellsten Stern des Löwen im Osten auf. Regulus steht ganz dicht neben dem Mond, an anderen Orten auf der Erde kommt es sogar zu einer Bedeckung durch den Mond. Ob bei uns Regulus so tief in der Dämmerung zu sehen sein wird, bleibt jedoch fraglich. Eine Stunde nach Mondaufgang beträgt der Abstand schon wieder ca. einen Vollmonddurchmesser. Die ISS fliegt zwischen 18:28 Uhr und 18:33 Uhr in maximal 63° Grad Höhe hoch über unseren Abendhimmel hinweg.
Am Freitag, den 2. Februar, geht der Mond erst kurz vor 20 Uhr auf. Bereits um 19:12 Uhr steigt die ISS aus dem Westen kommend immer höher an unserem Himmel auf und verschwindet exakt über unserer Stadt um 19:16 Uhr im Schatten der Erde.
Am Samstag, den 3. Februar, fliegt die ISS zwischen 18:20 Uhr und 18:25 Uhr in maximal 82° Grad Höhe sehr hoch über unseren Abendhimmel hinweg. Der Mond geht um 21:13 Uhr auf, vorher kann man am Himmel durchaus schon "deep-sky"-Objekte, also besonders lichtschwache Objekte beobachten. Ohne den Mond kann man in klaren Nächten an Orten mit besonders dunklem, klaren Himmel im Südwesten nach Sonnenuntergang in den nächsten Tagen das Zodiakallicht beobachten.
Am Sonntag, den 4. Februar, fliegt die ISS zwischen 19:04 Uhr und 19:08 Uhr ein weiteres Mal fast exakt über unsere Stadt hinweg, sie steigt aus dem Westen kommen hoch hinauf und verschwindet hinter dem Sternbild Fuhrmann, nachdem sie dicht am hellen Stern Capella vorbei geflogen ist, im Schatten der Erde. Der abnehmende Mond ist nur noch zu 75 Prozent beleuchtet und geht um 22:28 Uhr auf. Er zeigt maximale Libration, der Krater Grimaldi steht nahe am Rand.
Samstag, 27. Januar 2018
27. Januar 2018: Der Mond heute Abend
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