In dieser Woche lassen sich am Abendhimmel gut die Sterne beobachten, denn der abnehmende Mond zieht sich von Tag zu Tag weiter vom Nachthimmel zurück. Bei klarem Himmel will in dieser Woche die Sternwarte Schloß Neuhaus eine abendliche Exkursion zur Beobachtung des Sternenhimmels anbieten.Da der Beobachtungsabend nur bei gutem Wetter stattfinden kann, weist am
Veranstaltungstag ab ca. 17.00 Uhr ein Ansagedienst der Sternwarte
(Tel. 05254/9318272) auf die Exkursion hin. Am Morgenhimmel kann Merkur gefunden werden. Venus bis fast zwei Stunden nach Sonnenuntergang im Westen, Jupiter erscheint ab ca. 20 Uhr über der Egge, Mars später in der Nacht um 2:00 Uhr. Die ISS ist nur noch schwer am Morgenhimmel zu beobachten. Spektakulär könnte die Beobachtung des Kometen ISON werden. Einen schönen Artikel zu diesem Kometen hat jetzt Florian Freistätter in seinem Blog "Astrodictum Simplex" veröffentlicht.
Am Montag, den 25. November, geht die Sonne um 8:01 Uhr auf und um 16:23 Uhr unter. Der helle Tag ist jetzt also nur noch wenig über acht Stunden lang. Zuvor fliegt die ISS zwischen 6:31 Uhr und 6:35 Uhr in maximal 32° Grad Höhe über unseren Südhimmel hinweg. Um 19:30 Uhr beginnt an der Sternwarte Schloß Neuhaus die Veranstaltung "Teleskope in Theorie und Praxis". Der Mond erreicht heute um 20:28 Uhr das Letzte Viertel, er steht im unscheinbaren Sternbild Sextant und geht erst um Mitternacht auf. Bereits ab 21:21 Uhr kommt es zu einer Verfinsterung des Jupitermonds Ganymed.
Am Dienstag, den 26. November, stehen bei Jupiteraufgang alle vier Monde auf der gleichen Seite. Um 22:55 Uhr erreicht der veränderliche Stern Algol ein Helligkeitsminimum. Am Morgen tritt die ISS um 5:43 Uhr in 41° Grad Höhe in der Nähe des Mondes aus dem Erdschatten heraus und flegt dann schnell Richtung Südosten dem Horizont entgegen.
Am Mittwoch, den 27. November, tritt um 6:29 Uhr die ISS aus dem Erdschatten heraus, sie fliegt jedoch
nur noch in maximal 18° Grad Höhe tief am südlichen Himmel entlang.Und um 6:40 Uhr beginnt ein Durchgang von Io vor der Jupiterscheibe. Später am Abend stehen dann Io und Europa auf der einen, Ganymed und Kallisto auf der anderen Seite Jupiters.
Am Donnerstag, den 28. November, zeigt die schmale Mondsichel am frühen Morgen maximale Libration in Länge, der Krater Grimaldi ist randfern. Der Mond steht in der Jungfrau und ist nur noch zu 27% beleuchtet. Auf der dunklen Seite kann das Erdlicht wahrgenommen werden. Zwischen 5:42 Uhr und 5:45 Uhr kann ein letztes Mal in dieser Sichtbarkeitsperiode die ISS tief im Südosten beobachtet werden. Der Komet C/2012 S1 (ISON) erreicht heute sein Perihel, den sonnennächsten Punkt seiner Bahn. Er rast in einem Abstand von nur einem Sonnendurchmesser an der Sonne vorüber. Dies kann mit Hilfe der Sonnenbeobachtungssatelliten gut beobachtet werden. Ob ISON danach einen prächtigen Schweif entwickeln wird?
Am Freitag, den 29. November, erreicht Algol bereits um 19:44 Uhr ein Helligkeitsminimum.Ab 21:33 Uhr wird Jupitermond Io verfinstert. Theoretisch könnte ISON heute vielleicht am Taghimmel beobachtet werden. Er steht dann jedoch direkt neben der Sonne, so das diese Beobachtung nur Spezialisten vorbehalten sein wird. Vorsicht! Schauen Sie selbst bitte niemals ungeschützt in die Sonne!
Am Samstag, den 30. November, geht morgens um 6:51 Uhr Kleinplanet Ceres (8,7mag) nur 16'' Bogensekunden südlich am Stern SAO 119649 mit 8,2mag vorüber. Im Fernrohr sicherlich eine spannende Begegnung. Die nur noch zu 6 % beleuchtete Mondsichel geht zuvor um 4:42 Uhr auf. Am Abend kommt es um 18:38 Uhr zu einer engen Begegnung zwischen Kleinplanet Iris (9,5mag) und dem Stern SAO 145838 (7,8mag) mit einem Abstand von nur 1' Bogenminute. Auch wandert wieder einmal Io vor der Jupiterscheibe vorüber (bis 21:48 Uhr). Bis 20:58 Uhr fällt sein Schatten auf den Planeten. Ab 22:37 Uhr fällt dann der Schatten von Europa auf Jupiter.
Am Sonntag, den 1. Dezember, geht die nur noch zu 4 % beleuchtete Mondsichel gegen 6 Uhr auf. Ob sie so kurz vor Neumond noch gefunden werden kann? In der Nähe könnten, bei klarer Sicht zum Horizont vielleicht auch noch Saturn und Merkur gefunden werden. Am Abend wandert bis 21:06 Uhr Jupitermond Kallisto vor der Planetenscheibe entlang.
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Samstag, 23. November 2013
25. November - 1. Dezember: Der Himmel über Bad Lippspringe
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Donnerstag, 14. November 2013
14. November: Zwei Kometen gesehen!
Heute Morgen wachte ich plötzlich schon um 4:45 Uhr auf. Ich hatte den Vorhang vor dem Schlafzimmerfenster nicht ganz zugezogen und von draußen blinzelten mich Sterne an. "Sterne? - Sterne!" schoß es mir durch den Kopf. "Dann kann draußen ja doch nicht der übliche Morgennebel der letzten Novembertage vorherrschen, das musst Du ausnutzen!" Schnell und leise stand ich auf, zog warme Sachen an und schaute mir den Himmel im Osten an. Tatsächlich - sternenklar! Im Westen war Orion schon am Untergehen, Jupiter strahlte hell, unterhalb des Löwen war Mars zu erkennen und darunter weitere Sterne der Jungfrau. Deren hellster Stern Spica war gerade aufgegangen.
Dann sollte da doch auch irgendwo der Komet ISON zu finden sein. Zu diesem Kometen wird - zumindest in der "Astronomen-Szene" - von manchen Teleskopherstellern und anderen ein richtiger "Hype" inszeniert. Und es stimmt ja auch, wenn der Komet seine größte Annäherung an die Sonne Ende November übersteht und er nicht auseinander fällt, dann könnte er im Dezember an unserem Himmel eine stattliche Erscheinung werden. "Wenn ... könnte..." Wir werden es sehen. Doch ich wollte diesen Kometen schon jetzt sehen.
ISON steht zur Zeit im Sternbild Jungfrau, also am frühen Morgen knapp über dem Horizont. Da er sich zur zeit schnell der Sonne nähert, rückt er am Himmel natürlich auch immer näher an die Sonne, geht also von Tag zu Tag erst später in der Dämmerung auf und wird daher - fast egal wie hell er wird - von Tag zu Tag schwieriger zu sehen.
Doch ich hatte Glück. Er war tatsächlich von der Dachluke aus zu sehen, denn von ihr oben habe ich aus meinem Haus heraus einfach den besseren Blick zum Horizont als aus dem Erdgeschoss. Hier ein Foto von heute morgen:
"Wo ist denn da der Komet?" werden Sie wahrscheinlich suchend fragen. In der Tat ist ISON zur Zeit ein sehr unscheinbares Objekt, dicht am Horizont und auf diesem Foto und auch draußen in der Praxis nur für "Kenner" zu finden.
Hier die Auflösung:
Und hier noch einmal ein kleiner Ausschnitt aus dem obigen Bild in Originalgröße (bitte anklicken):
Und hier noch einmal dieses Bild, jedoch mit Helligkeitsangaben für viele der angezeigten Sterne. Sterne der 6. Größenklasse sind an dunklen Orten so gerade noch mit bloßem Auge zu sehen. Eine Digitalkamera mit empfindlichem Chip hat es da natürlich etwas einfacher, auch solche lichtschwachen Objekte noch abzubilden. Hier sieht man (natürlich je nach Kamera und Objektiv) auch Sterne bis zur 10. Größenklasse.
Vergleicht man diese Sterne mit der Helligkeit von ISON, so würde ich schon sagen, dass ISON heute früh tendenziell schon eher bei 6mag als bei 7mag liegt. Und wenn sie sich das Bild noch etwas genauer anschauen, ist da nicht so eine ganz leichte Aufhellung oberhalb der Strichspur von ISON zu sehen? Ist das vielleicht der Schweif dieses Kometen?
Dass der Schweif gegenüber der Strichspur etwas nach oben geknickt ist, ist logisch, denn der Schweif zeigt immer von der Sonne weg. Nach unten hin würde die Verlängerung dieser Richtung in etwa zum späteren Sonnenaufgangspunkt zeigen.
Es tut sich also was am Himmel. Noch ist ISON ein recht unscheinbares Objekt, in der Praxis (noch) nichts fürs bloße Auge und kaum etwas für einen Feldstecher, aber doch schon recht einfach am Himmel nachweisbar. Und im größeren Feldstecher oder kleinem Teleskop ein durchaus interessanter Anblick!
Im Teleskop war ein kleiner Schweif durchaus zu erkennen, aber davon habe ich kein Foto gemacht. Heute früh beobachtete ich natürlich nicht als einziger den Kometen. Jan Hattenbach in Aachen hat seine Beobachtung von ISON von heute früh ebenfalls in einem Blog beschrieben. Im Blog "Scilogs" veröffentlichte er ein Foto, welches er durch sein Teleskop aufgenommen hat.Auch er kam zu dem Schluss, dass ISON mittlerweile die 6mag erreicht hat und damit mit bloßem Auge sichtbar sein kann (wenn er nicht zu tief im Dunst und Dämmerung steht).
Wer mehr über ISON lesen will findet auch genau heute im Blog von Florian Freistätter weitere sehr interessante Informationen. Und eine sehr schöne Bildersequenz, wie ISON heute früh in Louisiana am Himmel aufgestiegen ist.
Und wenn man einen "richtigen" Kometen am Himmel sehen will, gibt es zur Zeit noch einen weiteren Kandidaten am Himmel. Das ist der Komet C/2013 R1 Lovejoy. Und der befindet sich viel höher am Himmel und da zur Zeit in guter Beobachtungsposition. Auch hier habe ich ein Foto gemacht, sie werden den kleinen "grünen Kerl" sicherlich schnell finden:
Am rechten Bildrand sieht man mitten im Sternbild Krebs den offenen Sternhaufen Praesepe (M44) und zum linken Bildrand hin fällt sofort der grüne Fleck auf, das ist der Komet Lovejoy, der sich oberhalb des Sternbilds Löwe befindet.. Auch im Fernglas ist er leicht zu finden und im Teleskop ein richtiger "Prachtkerl". Auch hier ein kleiner 1:1 Ausschnitt aus dem Bild:
Ein tolles Foto von diesem Komet, als er am 7. November ganz nahe beim Sternhaufen Praesepe stand findet man übrigens auf Gary W. Kronks Kometenseiten.
Ich finde das irgendwie herrlich, alle Welt redet vom Kometen ISON, über ihn wurden schon viele Bücher geschrieben, und auch ich habe vor kurzem in der Sternwarte ja viel über diesen "Superkometen" geredet. Und dann kommt urplötzlich noch ein anderer Komet vorbei, der überraschenderweise viel heller wird als erwartet. So spannend und aufregend kann die Himmelsbeobachtung sein!
Ach ja, und dann gab es schließlich gegen 6:30 Uhr noch ein Zugabe, dann war nämlich auch der Planet Merkur im Osten aufgegangen und gut sichtbar geworden. Aber den habe ich dann doch nicht mehr fotografiert, sondern lieber in Ruhe mit meiner Frau gefrühstückt.
Dann sollte da doch auch irgendwo der Komet ISON zu finden sein. Zu diesem Kometen wird - zumindest in der "Astronomen-Szene" - von manchen Teleskopherstellern und anderen ein richtiger "Hype" inszeniert. Und es stimmt ja auch, wenn der Komet seine größte Annäherung an die Sonne Ende November übersteht und er nicht auseinander fällt, dann könnte er im Dezember an unserem Himmel eine stattliche Erscheinung werden. "Wenn ... könnte..." Wir werden es sehen. Doch ich wollte diesen Kometen schon jetzt sehen.
ISON steht zur Zeit im Sternbild Jungfrau, also am frühen Morgen knapp über dem Horizont. Da er sich zur zeit schnell der Sonne nähert, rückt er am Himmel natürlich auch immer näher an die Sonne, geht also von Tag zu Tag erst später in der Dämmerung auf und wird daher - fast egal wie hell er wird - von Tag zu Tag schwieriger zu sehen.
Doch ich hatte Glück. Er war tatsächlich von der Dachluke aus zu sehen, denn von ihr oben habe ich aus meinem Haus heraus einfach den besseren Blick zum Horizont als aus dem Erdgeschoss. Hier ein Foto von heute morgen:
| Sternenhimmel Richtung Osten am 14.11.2013 um 5:11 Uhr, Canon 5D Mark II, 50mm, ISO800, 15 Sek. bei f/2,5 |
Hier die Auflösung:
Und hier noch einmal ein kleiner Ausschnitt aus dem obigen Bild in Originalgröße (bitte anklicken):
Und hier noch einmal dieses Bild, jedoch mit Helligkeitsangaben für viele der angezeigten Sterne. Sterne der 6. Größenklasse sind an dunklen Orten so gerade noch mit bloßem Auge zu sehen. Eine Digitalkamera mit empfindlichem Chip hat es da natürlich etwas einfacher, auch solche lichtschwachen Objekte noch abzubilden. Hier sieht man (natürlich je nach Kamera und Objektiv) auch Sterne bis zur 10. Größenklasse.
Vergleicht man diese Sterne mit der Helligkeit von ISON, so würde ich schon sagen, dass ISON heute früh tendenziell schon eher bei 6mag als bei 7mag liegt. Und wenn sie sich das Bild noch etwas genauer anschauen, ist da nicht so eine ganz leichte Aufhellung oberhalb der Strichspur von ISON zu sehen? Ist das vielleicht der Schweif dieses Kometen?
Dass der Schweif gegenüber der Strichspur etwas nach oben geknickt ist, ist logisch, denn der Schweif zeigt immer von der Sonne weg. Nach unten hin würde die Verlängerung dieser Richtung in etwa zum späteren Sonnenaufgangspunkt zeigen.
Es tut sich also was am Himmel. Noch ist ISON ein recht unscheinbares Objekt, in der Praxis (noch) nichts fürs bloße Auge und kaum etwas für einen Feldstecher, aber doch schon recht einfach am Himmel nachweisbar. Und im größeren Feldstecher oder kleinem Teleskop ein durchaus interessanter Anblick!
Im Teleskop war ein kleiner Schweif durchaus zu erkennen, aber davon habe ich kein Foto gemacht. Heute früh beobachtete ich natürlich nicht als einziger den Kometen. Jan Hattenbach in Aachen hat seine Beobachtung von ISON von heute früh ebenfalls in einem Blog beschrieben. Im Blog "Scilogs" veröffentlichte er ein Foto, welches er durch sein Teleskop aufgenommen hat.Auch er kam zu dem Schluss, dass ISON mittlerweile die 6mag erreicht hat und damit mit bloßem Auge sichtbar sein kann (wenn er nicht zu tief im Dunst und Dämmerung steht).
Wer mehr über ISON lesen will findet auch genau heute im Blog von Florian Freistätter weitere sehr interessante Informationen. Und eine sehr schöne Bildersequenz, wie ISON heute früh in Louisiana am Himmel aufgestiegen ist.
Und wenn man einen "richtigen" Kometen am Himmel sehen will, gibt es zur Zeit noch einen weiteren Kandidaten am Himmel. Das ist der Komet C/2013 R1 Lovejoy. Und der befindet sich viel höher am Himmel und da zur Zeit in guter Beobachtungsposition. Auch hier habe ich ein Foto gemacht, sie werden den kleinen "grünen Kerl" sicherlich schnell finden:
| Komet Lovejoy und Sternhaufen Praesepe, 14.11.2013, 10 Sek bei ISO3200 und f/2,5 |
Ein tolles Foto von diesem Komet, als er am 7. November ganz nahe beim Sternhaufen Praesepe stand findet man übrigens auf Gary W. Kronks Kometenseiten.
Ich finde das irgendwie herrlich, alle Welt redet vom Kometen ISON, über ihn wurden schon viele Bücher geschrieben, und auch ich habe vor kurzem in der Sternwarte ja viel über diesen "Superkometen" geredet. Und dann kommt urplötzlich noch ein anderer Komet vorbei, der überraschenderweise viel heller wird als erwartet. So spannend und aufregend kann die Himmelsbeobachtung sein!
Ach ja, und dann gab es schließlich gegen 6:30 Uhr noch ein Zugabe, dann war nämlich auch der Planet Merkur im Osten aufgegangen und gut sichtbar geworden. Aber den habe ich dann doch nicht mehr fotografiert, sondern lieber in Ruhe mit meiner Frau gefrühstückt.
Sonntag, 13. Oktober 2013
Kometen - schmutzige Schneebälle am Firmament
Am Montag, den 14. Oktober, halte ich um 19:30 Uhr an der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus einen Vortrag mit dem Titel:
In diesem Vortrag versuche ich ein wenig, die Natur von Kometen zu klären. Woher sie kommen, woraus sie bestehen und warum sie so schwer vorherzusagen sind.
Ausführlich werde ich über verschiedene Kometen der letzten Jahre und Jahrhunderte erzählen, über Kometenfurcht früher und heute. Ich zeige viele Bilder aus der aktuellen Kometenforschung und werde auch auf die Möglichkeiten der Beobachtung des Kometen ISON in den kommenden Monaten eingehen. Dieser könnte vielleicht mit bloßem Auge am Himmel sichtbar werden.
Sie sind herzlich eingeladen. Der Eintritt - zugunsten der Arbeit der Sternwarte - beträgt 3 Euro. Wenn wir noch genügend Exemplare haben, bekommen alle Besucher des Vortrags ein 64-seitiges Büchlein zum Kometen ISON geschenkt.
"Kometen - schmutzige Schneebälle am Firmament"
In diesem Vortrag versuche ich ein wenig, die Natur von Kometen zu klären. Woher sie kommen, woraus sie bestehen und warum sie so schwer vorherzusagen sind.
Ausführlich werde ich über verschiedene Kometen der letzten Jahre und Jahrhunderte erzählen, über Kometenfurcht früher und heute. Ich zeige viele Bilder aus der aktuellen Kometenforschung und werde auch auf die Möglichkeiten der Beobachtung des Kometen ISON in den kommenden Monaten eingehen. Dieser könnte vielleicht mit bloßem Auge am Himmel sichtbar werden.
Sie sind herzlich eingeladen. Der Eintritt - zugunsten der Arbeit der Sternwarte - beträgt 3 Euro. Wenn wir noch genügend Exemplare haben, bekommen alle Besucher des Vortrags ein 64-seitiges Büchlein zum Kometen ISON geschenkt.
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