Obwohl es Sonntag ist, bin ich heute früh zur üblichen Weckerklingelzeit um ca. 5:45 Uhr aufgewacht. "Eine gute Gelegenheit, um für die Mondfinsternis zu proben", dachte ich mir. Außerdem sollte es ja um 5:55 Uhr noch eine Sternbedeckung geben. Doch auch wenn ich mich ganz schnell warm angezogen hatte, die habe ich nicht mehr mitbekommen. Zeitlich hatte es zwar noch so gerade gereicht, doch der Stern war am Mondrand nicht mehr zu finden. Dafür strahlt der volle Mond dann wohl dch zu hell. Allerdings war auffällig, dass durch die Kälte der Nacht (das Thermometer sagte -8° Grad) am Boden, die Luft insgesamt sehr "flimmerig" war. der Mond war am Rand gar nicht wirklich scharf zu stellen.
Dafür ist es mir dann gelungen, einen etwas schwächeren Iridiumflare zu fotografieren. Der Satellit Iridium 45 leuchtete heute früh um 6:42 Uhr an fast der gleichen Stelle auf, wie es in der Mondfinsternisnacht der Satellit Iridium 32 tun wird.
Hier das Foto:
Ein Iridiumflare am 20.1.2919 um 6:42 Uhr |
Der Iridiumflare ist die von oben links nach unten rechts "fallende" Spur in der Mitte des Bildes. Deutlich kann man erkennen, wie der Satellit erst heller wird und dann wieder dunkler, so ähnlich wie eine Sternschnuppe. Die andere Spur im Bild (von links unten nach rechts oben, links vom Iridiumflare) kommt von den Positionsscheinwerfern eines Flugzeugs, dass zufällig im gleichen Moment durch das Bild flog. Hier kann man durch die einzelnen Punkte auch deutlich das Blinken einer der Lampen erkennen. Ich habe heute morgen nicht mehr überprüft, welcher Flieger das wohl gewesen sein wird.
Der Iridiumflare in der Mondfinsternisnacht (um 6:36 Uhr) soll wesentlich heller werden, heller als die Venus! Lassen wir uns überraschen!
Hier noch ein Foto des Mondes von heute früh 6:20 Uhr. es ist kein schönes, scarfes Foto. Deutlich sieht man den unscharfen Rand, verursacht durch die flimmernde Luft:
Der Mond am 20.1.19 um 6:20 Uhr MEZ |
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