Mit der Sonnenfinsternis waren die astronomischen Highlights des Tages noch lange nicht vorbei. In der folgenden Nacht kam es zum Maximum des diesjährigen Pwerseiden-Sternschnuppenstroms. Und weil der Himmel so klar und keinerlei Mondlicht stören konnte, musste auch diese Gelegenheit genutzt werden.
Während einige Sternefreunde auf den Eggekamm zum Beobachten gefahren waren, habe ich von unserem Garten zuhause aus beobachtet. Gemütlich auf einer Gartenliege nach oben geschaut und nebenbei einen Fotoapparat laufen gelassen. Mit den Freunden auf dem Eggekamm stand ich über unseren Threema-Chat ständig in Verbindung, so dass wir uns über besonders helle Sternschnuppen austauschen konnten. Die Entfernung betrüg ca. 21 Kilometer Luftline. Würde man da noch (oder schon) die gleichen Sternschnuppen sehen? Würden diese vielleicht etwas versetzt zueinander vor dem Sternenhimmel aufleuchten?
Um es gleich vorweg zu sagen, mal hat es geklappt, wohl die gleichen Schnuppen zu sehen, manchmnal auch nicht. In zwei Stunden hatten wir uns gegenseitig 15 Sternschnuppen gemeldet. Und ein paar mal waren es wohl auch die gleichen, aber auch nicht immer. Die Fotos selbst haben wir noch nicht gemeinsam ausgewertet.
Parallel hatte ich ja meine Kamera mit einem 16mm-Weitwinkelobjektiv mitlaufen lassen. Diese konnte ntürlich nur einen deutlich kleineren Teil des Himmels erfassen, als ich es mit bloßem Auge konnte. Knapp 500 Fotos habe ich in der Nacht gemacht. Auf fünf davon habe ich Sternschnuppen gefunden. Dafür sind praktisch auf jedem Foto Strichspuren von Satelliten und öfters auch von Flugzeugen drauf.
Hier meine "Beute":
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| Eine Perseide um 0:29 Uhr MESZ am 13.8.26 |
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| 0:31 Uhr MESZ |
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| 0:59 Uhr MESZ |
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| nur 40 Sekunden später, hier sind sogar gleich zwei Perseiden drauf! |
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| 1:30 Uhr MESZ |
Die letzte hier gezeigte Perseide zeigte am Himmel sogar eine kleine, nach leuchtende "Rauchspur", auf dem Foto ist diese jedoch nicht zu erkennen.
Perseiden kann man auf dem Foto gut an der eher grünlichen Spur erkennen. Die anderen kurzen Strichspuren stammen von Satelliten. Diese kann man besonders gut erkennen, wenn sie nicht nur auf einem, sondern auch auf dem Bild davor oder danach aks Strichspur auftauchen. Denn meine Bilder sind alle immer zehn Sekunden lang belichtet worden.Eine Sternschnuppe leuchtet jedoch in den allermeisten Fällen viel kürzer auf, ist also wirklich nur auf einem Foto zhu sehen. Satelliten dagegen sind auf ihrer Bahn am Himmel minutenlang zu sehen und tauchen daher meist gleich auf mehreren Bildern auf.
Haben Sie außerdem auf den Bildern die Andromedagalaxie gefunden?





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