Samstag, 28. März 2026

28. März 2026: Astronomietag unter Wolken

 Ausgerechnet zum Astronomietag zog ein weiterer Tiefausläufer über das Land und brachte viel Regen und Wolken mit.

Trotz des schlechten Wetters tagsüber konnten wir an der Volkssternwarte Paderborn über 80 Gäste begrüßen. Wir hatten ab 15 Uhr geöffnet. Als erste Besucher kamen gleich mehrere junge Familien. Ich glaube, die Kinder und Erwachsenen hatten schon ihren Spaß, auch wenn Sie nicht durch die großen Teleskope in unser Kuppel schauen konnten, da es um diese Zeit auch noch regnete. 

In unserer Kuppel. ((c)Nicolas, VSPB))

Die Kuppel war natürlich das begehrteste Ziel aller Besucher. Wegen des Regens konnten wir aber nicht einmal terrestische Ziele (wie z.B. die Spitze des Schlosses) anfahren.

Aber wir hatten im Flur des Schulgebäudes kleine Beobachtungsstationen aufgebaut:

Hier konnte man "trockenen Fusses" beobachten ... ((c)Sebastian, VSPB) 


 Wir haben hier im Flur und auch an anderen Ecken des Gebäudes zum Beispiel die Funktionsweise der neuen Smart-Teleskope erläutert. 

Und wer durch die Dobson schaute sah am Ende des Flures:

... einen ISS Astronauten beim "Außenbordeinsatz" :-) ((c)Sebastian, VSPB)

 Dank eines einfaches "Plan B" gab es mehrere gut besuchte Vorträge zu Themen wie der Frage "wie lange dauert ein Sonnenuntergang?", zur "Deep-Sky-Fotografie" und natürlich auch zu den eigentlichen Zielobjekten des Astronomietags, dem Mond und seinem "Goldenen Henkel", zum Abendstern Venus und zum Riesenplaneten Jupiter.

Ich zeige gerade den Landeplatz von Apollo 11 auf dem Mond ((c)Monika, VSPB)

 Um 19 Uhr war es dann trocken. Doch leider blieben die Lücken in den Wolken zu klein, so dass man wirklich nicht gut beobachten konnte, auch wenn man zwischendurch durchaus mal kurz den Mond, die Venus oder den Jupiter aufleuchten sah.

Der Sonnenuntergang mit seinen Wolkenstrahlen war jedoch spektakulär:

Sonnenuntergang am 28. März 2026 ((c)Sebastian, VSPB)

 Einen ganz herzlichen Dank an dieser Stelle für das gute Dutzend aktiver Mitglieder, die sich bis nach 20 Uhr um die vielen Besucher intensiv gekümmert haben. 

Später am Abend, als ich wieder zuhause war, da schien dann auch wieder der Mond am Himmel. Doch da war ich schon im Bett, um die kürzeste Nacht des Jahres (Um 2:00 Uhr gab es die Zeitumstellung auf 3:00 Uhr Sommerzeit) wenigstens ein wenig zu verschnarchen.

 

 

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