Montag, 6. November 2017

6./7. November: Zweimal Mond in einer Nacht

Als ich heute Abend von einer Sitzung nach Hause kam, stand der abnehmende Mond gerade zwischen zwei Wolkenbändern, so dass ich schnell dieses Foto schießen konnte:

Abnehmender Mond am 6. November gegen 21:45 Uhr
Das Mare Crisium ist schon stark verfinstert, obwohl der Mond noch zu 90 Prozent beleuchtet ist. In der letzten Nacht hätte ich mich noch mehr über den freien Blick zum Mond gefreut. Doch da war es die ganze Zeit bedeckt. Ich hatte mir zwar extra für 3:30 Uhr den Wecker gestellt, in der Hoffnung die Bedeckung des Aldebarans durch den Mond beobachten zu können. Doch da gab es nur eine geschlossene Wolkendecke. Schade! Aber umso mehr freue ich mich heute über diesen schönen Blick auf meinen alten Freund!

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Am frühen Morgen des 7. November konnte ich ein weiteres Foto des Mondes machen, Schon beim Aufstehen bemerkte ich, dass der Himmel halbwegs klar war, also schnell vor dem Frühstück noch einmal raus und dieses Foto hier gemacht. Deshalb habe ich auch die Überschrift dieses Blogeintrags noch einmal geändert. Um den Vergleich mit dem Bild von gestern Abend hinzubekommen, habe ich es etwas gedreht. Deutlich erkennt man, das Mare Crisium ist jetzt praktisch vollkommen in der Mondnacht verschwunden.

Mond am 7. November gegen 6:15 Uhr
Zwischen beiden Bildern liegen ca. 8 1/2 Stunden, da wandert auch die Tag-/Nacht-Grenze auf dem Mond ein ganz erhebliches Stück weiter. Noch waren heute früh 87 Prozent des Mondes beleuchtet, aber die drei Prozent weniger zu gestern Abend machen doch schon einen deutlichen Unterschied aus.

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