Dienstag, 21. November 2017

27. November: "Meteorite - Zeugen aus der Urzeit unseres Sonnensystems"

Am Montag, den 27. November, gibt es um 19:30 Uhr an der Volkssternwarte in Paderborn wieder einen spannenden Vortrag. Der Referent, Klaus Becker, ist Vorsitzender der Volkssternwarte Ennepetal und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Meteorite.

In der Ankündigung auf der Webseite der Sternwarte heißt es dazu:

Sternschnuppen sind eines der bekanntesten Himmelsphänomene. Selbstverständlich fallen dort keine Sterne, sondern „nur“ Stein- oder Metallbrocken vom Himmel. Solche Meteorite stellen die ursprünglichste Materie aus der Anfangszeit unseres Sonnensystems dar, welche wir auf der Erde praktisch „frei Haus“ geliefert bekommen.

In seinem Vortrag erläutert Klaus Becker die Entstehung dieser Objekte und stellt die Folgen eines Meteoritenfalls anhand des Tscheljabinsk-Ereignisses vom Februar 2013 vor, das von vielen Überwachungskameras dokumentiert wurde. Ausführlich geht er auf die verschiedenen Arten von Meteoriten ein und gibt Hinweise, wie man sie finden und erkennen kann. Welche Informationen geben uns diese Milliarden Jahre alten Boten aus dem All?
 


Der Eintritt kommt wie immer der Arbeit der Sternwarte zugute.

Samstag, 18. November 2017

20. - 26. November 2017: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche bestimmt wieder der zunehmende Mond den Abendhimmel. Von den großen Planeten sind morgens (ab ca. 4:30 Uhr) der Mars und ab ca. 6:30 Uhr Jupiter im Osten zu sehen. Die Venus am Morgen ist bestenfalls nur noch recht kurz direkt vor Sonnenaufgang zu sehen. Saturn oder vielleicht auch Merkur am Abend sind nur noch etwas für Spezialisten. Die ISS ist in dieser Woche nicht bei nächtlichen Überflügen zu sehen.

Am Montag, den 20. November, geht die Sonne um 7:52 Uhr auf und um 16:28 Uhr unter, damit ist der helle Tag 20 Minuten kürzer als noch vor einer Woche. Die schmale, nur zu 5 Prozent beleuchtete Mondsichel kann vielleicht schon am Abendhimmel gefunden werden, sie steht nicht weit von Saturn entfernt. Um 18:30 Uhr findet an der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus der zweite Teil des Kurses "Astronomie für Kinder" statt. Heute geht es um Planeten und Monde.

Am Dienstag, den 21. November, geht die zu 9 Prozent beleuchtete Mondsichel um 18:53 Uhr unter, heute Abend sollte sie schon gut gefunden werden können. Um 18:26 uhr gibt es in südsüdöstlicher Richtung  (Azimut 162° Grad) in 37° Grad Höhe einen Iridiumflare mit -4mag Helligkeit.

Am Mittwoch, den 22. November, geht der Mond um 19:42 Uhr unter. Da er im Sternbild Schütze steht, steigt er tagsüber kaum über 15° Grad am Himmel hinauf.

Am Donnerstag, den 23. November, geht der Mond um 20:27 Uhr unter, er ist heute Abend zu 22 Prozent beleuchtet.

Am Freitag, den 24. November,  kommt es um 17:53 Uhr zu einer Sternbedeckung durch den Mond. Ein 6,4mag schwaches Sternchen verschwindet am dunklen Mondrand, zur Beobachtung ist ein Fernglas unerlässlich. Der Mond ist jetzt in das Sternbild Steinbock gewandert und geht um 21:36 Uhr unter.

Am Samstag, den 25. November, geht Mond erst um 22:40 Uhr unter, um 21:18 Uhr wird der Stern 45 Cap (5,9mag) von ihm bedeckt.

Am Sonntag, den 26. November, erreicht der Mond um 18:03 Uhr exakt das Erste Viertel, er geht um 23:46 Uhr unter.








Sonntag, 12. November 2017

13. - 19. November: Der Himmel über Bad Lippspringe

Meistens ist der Himmel ja bewölkt, "typisch" für unseren November. Doch wenn es mal aufklaren sollte, hier wieder meine Beobachtungstips für diese Woche: Die Nächte eignen sich gut zur Beobachtung des dunklen Sternenhimmels, denn diese Woche haben wir Neumond. Von den großen Planeten sind Venus und Jupiter am Morgen vor Sonnenaufgang zu sehen. Mars, allerdings nicht ganz so hell,  steigt bereits ab ca. 4:30 Uhr im Osten über die Egge. Am Abend können, jedoch nur mit optischen Hilfsmitteln, Uranus und Neptun beobachtet werden. Die ISS kann zu Beginn der Woche noch bei morgendlichen Überflügen gesehen werden.

Am Montag, den 13. November, geht die Sonne um 7:41 Uhr auf und um 16:37 Uhr unter, der helle Tag ist inzwischen kürzer als neun Stunden. Zwischen 6:36 Uhr und 6:42 Uhr kann die ISS in maximal 26° Grad Höhe bei einem Überflug gesehen werden. Dann sollten auch schon Jupiter und Venus über die Eggegestiegen sein, sie stehen heute früh sehr eng beieinander. Ihr Abstand ist geringer als ein Vollmondduchmesser, ein sicher lohnenswerter Anblick! Die Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus bleibt heute für den Publikumsverkehr geschlossen, da die Mitglieder über die Tätigkeit und das Programm im kommenden Jahr beraten wollen.

Am Dienstag, den 14. November, kann die ISS zwischen 5:46 Uhr und 5:50 Uhr im Südosten bei einem Überflug in maximal 36° Grad Höhe gesichtet werden. Der zu 17 Prozent beleuchtete Mond geht gegen 3 Uhr über der Egge auf.

Am Mittwoch, den 15. November, kann die ISS zwischen 6:29 Uhr und 6:35 Uhr in nur noch maximal 14° Grad Höhe bei ihrem Überflug gesichtet werden. Um 18:53 Uhr gibt es im Sternbild Fische (Höhe 40° Grad, Azimut 150° Grad (SSO)) einen mit -2mag etwa Jupiter hellen Iridiumflare.

Am Donnerstag, den 16. November, kann die ISS ein letztes Mal zwischen 5:38 Uhr im Süden bis 5:42 Uhr im Südosten in maximal 19° Grad Höhe bei einem morgendlichen Überflug gesichtet werden. Zu dieser Zeit wird auch die nur noch zu 5 Prozent beleuchtete Mondsichel über der Egge im Osten aufgehen. Der veränderliche Stern Algol erreicht um 19:23 Uhr ein Helligkeitminimum.

Am Freitag, den 17. November, gesellt sich der Mond zu Jupiter und Venus, aber ob er mit einer nur zu 2 Prozent beleuchteten Sichel in der Morgendämmerung noch wahrzunehmen sei wird? In dieser Nacht erreicht der Sternschnuppenstrom der Leoniden sein Maximum. Durch den Neumond sind die Beobachtungsbedingungen für die Leoniden gut, es wird jedoch für dieses Jahr keine große Aktivität vorher gesagt.

Am Samstag, den 18. November, erreicht der Mond exakt um 12:42 Uhr seine Neumond-Position. Dadurch ist er weder am Morgen zuvor noch am Abend danach zu beobachten.

Am Sonntag, den 19. November, wird der Mond wahrscheinlich auch noch nicht gesichtet werden können, bei Untergang um 17:34 Uhr wäre seine Sichel nur zu 2 Prozent beleuchtet. Am Abend geht Kleinplanet Iris (7,4mag) nur 4' Bogenminuten östlich am Stern SAO 92666 (6,7mag) vorüber.




Mittwoch, 8. November 2017

7. November: Polarlichter über Deutschland und Schweden

Am Abend des 7. Novembers gab es über Nordeuropa ein starkes Polarlicht. Bei uns in Ostwestfalen war der Himmel leider bewölkt, wir haben davon bei uns nichts mitbekommen.

Anders sah es jedoch in Norddeutschland an der Ostseeküste aus, dort konnte man von vielen orten aus das Polarlicht wahrnehmen. Mit den bloßen Augen zwar meist nur als leichte (weiße) Aufhellung eines schmalen Himmelsstreifen in Richtung Norden, auf längerbelichteten Fotos war jedoch das typische grünliche Leuchten der Polarlichter schnell sichtbar.

Bilder dazu findet man im "Polarlichtforum" des Arbeitskreis Meteore, der sich nicht nur mit Meteoren, sondern auch mit der Beobachtung und Auswertung von Meteoren, Halos, Polarlichtern, Leuchtenden Nachtwolken und anderen Erscheinungen der Erdatmosphäre beschäftigt.

Eine Nichte von mir arbeitet zur Zeit in Stockholm, sie hatte einen noch besseren Blick auf die Polarlichter und hat mir ein paar Bilder geschickt, die ich hier gerne zeige. Sie konnte das intensive grün auch mit den eigenen Augen sehen und schrieb mir sogar, "ein paar Sekunden hat man auch rötliches gesehen." 


Polarlicht am 7. November in Stockholm (c) J. Dzieran

Polarlicht am 7. November in Stockholm(c) J. Dzieran

Polarlicht am 7. November in Stockholm (c) J. Dzieran

Polarlicht am 7. November in Stockholm (c) J. Dzieran

Polarlicht am 7. November in Stockholm (c) J. Dzieran

Polarlicht am 7. November in Stockholm (c) J. Dzieran


(Ein Klick auf eines der Bilder öffnet eine etwas größere Ansicht.)

Deutlich kann man erkennen, dass das Polarlicht selbst nicht einfach nur ein heller grüner Streifen ist, sondern in sich vielerlei Strukturen hat, die man vielleicht mit Worten wie Strahlen, Aufhellungen, oder Vorhängen beschreiben kann. Auch von Stockholm aus musste man, genau wie an der Ostsee, nach Norden gucken, um diese Erscheinungen zu sehen. Deshalb wird Polarlicht ja auch "Nordlicht" genannt.

Herzlichen Dank an Johanna! 

Dienstag, 7. November 2017

Am 7. Dezember: Briefmarken zur Astrophysik

Am 7. Dezember erscheinen zwei neue Briefmarken der Deutschen Post, auf denen es um Themen aus der Astrophysik geht.

In der Briefmarke zu 45 Cent (Postkartenporto) wird der Satellit Gaia gezeigt, auf der zu 70 Cent (Standardbriefporto) geht es um die Entdeckung der Gravitationswellen.

Neue Briefmarken vom 7. Dezember 2017 
Gestaltung Postwertzeichen:
Andrea Voß-Acker, Wuppertal
Gaia-Satellit © ESA / ATG medialab / ESO / S. Brunier
Gravitationswellen © S. Ossokine, A. Buonanno (AEI), SXS, W. Benger (AHM)
Werte: 45/70 Cent


Damit werden zwei herausragende Leistungen der Wissenschaft gewürdigt, an der auch deutsche Forscher maßgeblich beteiligt waren. Auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums (ja, die sind für Briefmarken zuständig!) heißt es dazu:

"Die Astrophysik beschäftigt sich mit der physikalischen Beschaffenheit von Himmelskörpern. Sie ist, wie die gesamte Astronomie, keine experimentierende, sondern eine beobachtende Wissenschaft, die von der Theoriebildung lebt. Dass Albert Einstein (1879–1955) einer der größten Wissenschaftler aller Zeiten war, ist unumstritten. Auch über 60 Jahre nach seinem Tod macht der geniale Physiker noch Schlagzeilen. Über Jahrzehnte war es nicht möglich, eine seiner zentralen Theorien zu beweisen. Einstein hatte die Existenz von Gravitationswellen schon 1915 in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie vermutet. Heute wissen wir: Einstein hatte – wieder einmal – recht. 


Das Weltall einmal komplett zu durchmessen und zu kartieren scheint bei der Größe des Universums ein Ding der Unmöglichkeit. Dennoch dringen Wissenschaftler der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit Hilfe von Satelliten und leistungsstarker Kameras immer weiter in die Tiefen des Alls vor. Der ESA-Satellit Gaia verfügt über eine solche Kamera: Mit einer Milliarde Pixel kann sie ein Haar aus 1000 Kilometern Entfernung erkennen. 106 Detektoren können Position, Bewegungen sowie Helligkeit und Farben der Sterne exakt bestimmen. Ende 2013 startete Gaia von Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guayana). Schon jetzt hat Gaia die umfangreichste Karte unserer Galaxie erstellt. 2019 wird die Gaia-Mission voraussichtlich enden. Die Publikation des Sternenkatalogs soll 2022 erfolgen.
Wenn im Weltall Massen beschleunigt werden, breiten sich periodische Verzerrungen des Raums in Wellen aus. Sind die Massen groß genug, etwa bei der Verschmelzung superschwerer Schwarzer Löcher, können diese Gravitationswellen auf der Erde gemessen werden. Sie lassen sich während ihrer Ausbreitung an Stauchungen und Streckungen des Raums erkennen. Wissenschaftler verkündeten Anfang 2016, dass sie mit dem in den USA befindlichen Gravitationswellendetektor LIGO (Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory) erstmals Gravitationswellen nachweisen konnten. "

Montag, 6. November 2017

6./7. November: Zweimal Mond in einer Nacht

Als ich heute Abend von einer Sitzung nach Hause kam, stand der abnehmende Mond gerade zwischen zwei Wolkenbändern, so dass ich schnell dieses Foto schießen konnte:

Abnehmender Mond am 6. November gegen 21:45 Uhr
Das Mare Crisium ist schon stark verfinstert, obwohl der Mond noch zu 90 Prozent beleuchtet ist. In der letzten Nacht hätte ich mich noch mehr über den freien Blick zum Mond gefreut. Doch da war es die ganze Zeit bedeckt. Ich hatte mir zwar extra für 3:30 Uhr den Wecker gestellt, in der Hoffnung die Bedeckung des Aldebarans durch den Mond beobachten zu können. Doch da gab es nur eine geschlossene Wolkendecke. Schade! Aber umso mehr freue ich mich heute über diesen schönen Blick auf meinen alten Freund!

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Am frühen Morgen des 7. November konnte ich ein weiteres Foto des Mondes machen, Schon beim Aufstehen bemerkte ich, dass der Himmel halbwegs klar war, also schnell vor dem Frühstück noch einmal raus und dieses Foto hier gemacht. Deshalb habe ich auch die Überschrift dieses Blogeintrags noch einmal geändert. Um den Vergleich mit dem Bild von gestern Abend hinzubekommen, habe ich es etwas gedreht. Deutlich erkennt man, das Mare Crisium ist jetzt praktisch vollkommen in der Mondnacht verschwunden.

Mond am 7. November gegen 6:15 Uhr
Zwischen beiden Bildern liegen ca. 8 1/2 Stunden, da wandert auch die Tag-/Nacht-Grenze auf dem Mond ein ganz erhebliches Stück weiter. Noch waren heute früh 87 Prozent des Mondes beleuchtet, aber die drei Prozent weniger zu gestern Abend machen doch schon einen deutlichen Unterschied aus.

Samstag, 4. November 2017

6. - 12. November: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche zieht sich der abnehmende Mond allmählich vom Abendhimmel zurück. Von den hellen Planeten sind nur wenige zu sehen: Die Morgensichtbarkeit der Venus verkürzt sich auf eine Stunde vor Sonnenaufgang, Mars geht schon bald nach 4 Uhr morgens auf. Abends ist Saturn nur noch kurz nach Sonnenuntergang tief im Südwesten zu finden. Die ISS kann bei morgendlichen Überflügen gesichtet werden.

Am Montag, den 6. November, geht die Sonne um 7:28 Uhr auf und um 16:48 Uhr unter, der "helle" Tag dauert also nur noch 9 Stunden und 20 Minuten.  Direkt nach Sonnenuntergang gibt es um 16:50 Uhr in 76° Grad Höhe und bei Azimut 61° Grad (ONO) einen extrem hellen Iridiumflare von -8,5mag. In der Frühe zwischen 3:53 Uhr und 4:34 Uhr bedeckt der Mond den hellen Stern Aldebaran. Besonders faszinierend wird das Ende der Bedeckung sein, wenn Aldebaran hinter dem dunklen Mondrand plötzlich wieder auftaucht, quasi wieder "angeknipst" wird. Zwischen 6:15 Uhr und 6:20 Uhr fliegt die ISS hoch über unseren Köpfen, fast exakt über Bad Lippspringe hinweg. Sie steigt zunächst genau in den Hyaden auf, die zuvor in der Nacht vom Mond teilweise bedeckt worden sind. Der noch zu 90 Prozent beleuchtete Mond geht am Abend  gegen 19 Uhr auf. Bereits um 18:30 Uhr beginnt an der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus der erste Teil des Kursus "Astronomie für Kinder".

Am Dienstag, den 7. November, wird von 0:28 Uhr bis 1:34 Uhr der 4,3mag Stern 119 Tauri vom Mond bedeckt. Um 5:25 Uhr tritt genau im Süden in 77° Grad Höhe die ISS aus dem Erdschatten heraus und fliegt in den kommenden vier Minuten schnell dem Osten entgegen. Der Mond geht abends um 19:49 Uhr auf.

Am Mittwoch, den 8. November, fliegt die ISS zwischen 6:09 Uhr und 6:13 Uhr exakt über unsere Stadt hinweg. Der zu 72 Prozent beleuchtete Mond geht um 20:52 Uhr im Sternbild Zwillinge auf.

Am Donnerstag, den 9. November, endet um 6:14 Uhr die Bedeckung von 81 Gem, einem Stern von 4,9mag, durch den Mond. Zwischen 6:50 Uhr und 6:58 Uhr fliegt die ISS in maximal 63° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel, deutlich oberhalb des Mondes, hinweg. Am Abend geht der Mond um 22:01 Uhr im Sternbild Krebs auf.

Am Freitag, den 10. November,  fliegt die ISS zwischen 6:00 Uhr und 6:06 Uhr in maximal 75° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg. Am Abend erreicht der Mond exakt um 21:36 Uhr das Letzte Viertel, er geht jedoch erst gute zwei Stunden später im Osten im Sternbild Löwe auf.

Am Samstag, den 11. November, fliegt die ISS am Morgen zwischen 6:42 Uhr und 6:49 Uhr in nur noch maximal 41° Grad Höhe, deutlich unterhalb des Mondes, über unseren Morgenhimmel entlang. Der Mond geht abends erst nach Mitternacht auf.

Am Sonntag, den 12. November, fliegt die ISS zwischen 5:52 Uhr und 5:58 Uhr knapp unterhalb des Mondes an unseren Morgenhimmel vorüber. Wenn Sie morgens früh die Venus sehen, halten sieauch mal Ausschau nach Jupiter, dieser steht nur 1° Grad unterhalb der Venus, am Montagmorgen werden die beiden Planeten noch dichter beieinander stehen. Und am Abend? Schauen Sie einmal ganz hoch in den Himmel und versuchen Sie die Andromedagalaxie zu finden, um 21:30 Uhr steht sie fast 80° Grad hoch genau im Süden.