Sonntag, 8. Dezember 2019

Freitag, 13. Dezember: Astronomie für Kinder und Beobachtergruppe


Am Freitag, den 13. Dezember um 18:30 Uhr findet der letzte Abend des diesjähriges Kursus "Astronomie für Kinder" an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus statt. Thema des Abends ist diesmal:

Sterne, Nebel und schwarze Löcher


Auf der Webseite der Sternwarte heißt es dazu:

Im November und Dezember 2019 bietet die Volkssternwarte Paderborn jungen „Sternguckern“ faszinierende Einblicke in die fantastische Welt der Astronomie & Raumfahrt. Die vierteilige Veranstaltungsreihe „Astronomie für Kinder“ richtet sich gezielt an Acht- bis 14-Jährige, die mehr über „Sonne, Mond & Sterne“ erfahren möchten.

Mit einem Teleskop kann man neben verschiedenen Arten von Sternen auch weitere Objekte erkennen, die in den Weiten des Alls beheimatet sind. Doch was hat es mit den spektakulären Gasnebeln, fernen Milchstraßensystemen oder den berühmten „Schwarzen Löchern“ auf sich?

Drei Euro Eintritt kommend er Arbeit der Volkssternwarte zu gute.

Interessierte Erwachsene und ältere Jugendliche sind übrigens anschließend (ab ca. 20 Uhr) herzlich eingeladen zum Treffen der "Beobachtergruppe" der Sternwarte. Hier können wir uns über unsere letzten Beobachtungen austauschen, fachsimpeln, Erfahrungen austauschen, wie man seine Technik vielleicht noch verbessern kann und so weiter und so fort.

9. - 15. Dezember: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche haben wir Vollmond. Von den hellen Planeten sind am Abend nach Sonnenuntergang bis gegen 18 Uhr die Venus und Saturn zu sehen. Am Morgenhimmel kann Mars gefunden werden, er geht jetzt um ca. 5:30 Uhr auf. Und mit viel Glück am Anfang der Woche auch noch Merkur, Die ISS kann noch bei abendlichen Überflügen beobachtet werden.

Am Montag, den 9. Dezember, geht die Sonne um 8:19 Uhr auf und um 16:14 Uhr unter. Damit haben wir die Tage der frühesten Sonnenuntergänge des Jahres erreicht. Warum das so ist und diese jetzt schon und nicht erst am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres auftreten, wird auf der Webseite von Wiener Astronomen genau erklärt. Der helle Tag ist jetzt also keine acht Stunden mehr lang.   Die ISS ist zwischen 17:37 Uhr und 17:45 Uhr in maximal 32° Grad Höhe bei ihrem Überflug am frühen Abend zu sehen. Um 21:06 Uhr bedeckt der Mond am dunklen Rand den Stern SAO93327 (6.1mag).

Am Dienstag, den 10. Dezember,  ist die ISS zwischen 16:49 Uhr und 16:57 Uhr in maximal 44° Grad Höhe bei ihrem Überflug am frühen Abend zu sehen, sie fliegt sehr dicht an Atair, dem hellsten Stern des Adlers vorüber. Der Mond steht abends ca. 8° Grad südlich der Plejaden. Der veränderliche Stern Algol hat um 22:58 Uhr ein Helligkeitsminimum.

Am Mittwoch, den 11. Dezember,  ist die ISS zwischen 17:36 Uhr und 17:44 Uhr in maximal 17° Grad Höhe tief im Südwesten bei ihrem Überflug zu sehen. Heute Abend beginnt mit dem Mondaufgang um 15:59 Uhr die längste Vollmondnacht des Jahres, um Mitternacht erreicht der Vollmond seine größte Höhe am Nachthimmel mit 58,5° Grad und untergehen wird er erst am nächsten Morgen um 8:23 Uhr.

Am Donnerstag, den 12. Dezember, erreicht der Mond in der Frühe um 6:12 Uhr die exakte Vollmondposition. Merkur (-0,6mag) geht heute früh um 7:15 Uhr in nur 40' Bogenminuten Abstand (etwas mehr als eine Vollmondbreite) an beta Scorpii (2.9mag) vorüber und Mars (1.7mag) in nur 16' Bogenminuten Abstand an alpha Librae (2.9mag). Die ISS ist zwischen 16:47 Uhr und 16:56 Uhr in maximal 24° Grad Höhe tief im Süden bei ihrem Überflug zu sehen.

Am Freitag, den 13. Dezember, erreicht der veränderliche Stern Algol (beta Persei) um 19:47 Uhr ein Helligkeitsminimum. Der immer noch (fast) volle Mond geht um 17:28 Uhr auf und steht im Sternbild Zwillinge. Die ISS kann heute Abend nicht gesehen werden. Um 18:30 Uhr findet an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus der vierte Teil des Kinderkursus Astronomie statt. Und anschließend gegen 20:00 Uhr trifft sich die Beobachtergruppe an der Sternwarte.

Am Samstag, den 14. Dezember,  kann die ISS letztmalig in dieser Abendsichtbarkeitsperiode zwischen 16:47 Uhr und 16:55 Uhr in maximal 13° Grad Höhe tief im Südwesten bei ihrem Überflug beobachtet werden. Heute Abend (ab etwa 23 Uhr) erreicht der Sternschnuppenstrom der Geminiden sein Maximum, der helle Mond wird aber wahrscheinlich fast alle Beobachtungen unmöglich machen.
.
Am Sonntag, 3. Advent, den 15. Dezember, endet um 5:21 Uhr die Bedeckung des Stern mü im Krebs (5.4mag), der Stern tritt am dunklen Mondrand wieder hervor. Der immer noch zu 85 Prozent beleuchtete Mond geht um 19:46 Uhr auf.

Donnerstag, 5. Dezember 2019

5. Dezember: noch mehr Sternenhimmel - und "Lichtverschmutzung"

In der Nacht vom 4. zum 5. Dezember blieb es klar - und das habe ich natürlich auch zum "Sterne gucken" genutzt.

Am Morgen des 5. Dezember habe ich dabein wieder Fotos von Merkur gemacht. Diesmal war ich etwas früher dran als gestern, dadurch war die Dämmerung nicht ganz so weit fortgeschritten - und ich habe eine echte Überraschung auf meinen Fotos gefunden.

Doch hier erstmal Merkur, direkt nach er über dem Horizont bei mir auftauchte. Zuerst ein Bild ohne nähere Erläuterungen. Merkur steckt noch im Gebüsch, aber Mars und Spica sind gut zu sehen:

5.12.19., 6:52 MEZ, Canon 5DM2, 47mm, 4sec bei f/4.0, ISO 400
Hier das gleiche Bild mit Erläuterungen zu Sternen und Planeten:

Merkur (im Gebüsch), Mars (in der Mitte) , Spica (oben rechts) sowie der Doppelstern Zubenelgenubi.
Merkur kann man am ehesten erkennen, wenn man durch einen Klick auf das Bild es sich in einem vergrößerten Format ansehen kann. Zubenelgenubi ist ein schöner Doppelstern im Sternbild Waage. Auch hier kann man in der Großansicht bereits den Begleitstern erkennen. Bei Spica ist mir leider der Name etwas weit ab vom hinweisenden Strich gerutscht.

Aber schaut man genauer hin, kann man noch mehr auf dem Bild erkennen. Im linken Bereich gibt es ein paar "Striche". Der längste davon ist auf ein nahes Flugzeug zurück zu führen. Doch daneben gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Strichspuren. Diese gehören alle zu einer Satellitengruppe, mit denen der Unternehmer Elon Musk (reich geworden durch die Gründung von Paypal, Besitzer von Space X und Tesla) weltweite Internetkommunikation ermöglichen möchte. Dazu braucht er jedoch nicht nur ein paar Satelliten, sondern gleich mehrere zehntausend. Die auf dem Bild fotografierten Spuren gehören alle zur zweiten "Kette" von Starlink-Satelliten. Diese werden wohl meist in "60er-Paketen" ins Weltall geschossen und sollen sich dann über den ganzen Himmel verteilen.

Die Starlink-Satelliten mögen auf den ersten Blick spektakulär erscheinen, doch wenn erstmal der Himmel damit gefüllt sein wird - so fürchten viele - wird man kaum noch schöne Fotos vom Nachthimmel machen können, ohne immer wieder Spuren dieser Satelliten zu finden.

Deshalb hier noch einmal auch diese deutlich markiert:


Flugzeuge und Satelliten
Auf der Webseite von heavens-above findet man übrigens genaue Vorherberechnungen, wann die einzelnen Starlink-Satelliten bei uns sichtbar sind. Während die Flugzeuge eher von links nach rechts (Ost nach West) fliegen, zogen die Satelliten in Richtung Osten, dem Horizont entgegen (so wie in etwa auch die ISS am Himmel fliegt). Nach den Berechnungen von heavens-above handelt es sich auf dem Bild (von unten nach oben) um die Satelliten mit den laufenden Nummern 1054 (der etwas links "neben" der Hauptkette), sowie 1031, 1024, 1035, 1032, 1011, 1036 (von unten nach oben).

Dies war jedoch nicht mein einziges Foto an diesem Morgen. Schon ein paar Minuten vorher und auch danach noch habe ich Fotos gemacht, und auf allen sind zu dieser Zeit Spuren der Starlink-Satelliten zu sehen.

Mittwoch, 4. Dezember 2019

4. Dezember: Merkur in der Morgendämmerung


Heute Morgen war der Himmel klar. Die Temperaturen gingen natürlich in den Keller, Frost bei -2° Grad.

Doch das störte nicht. Nach dem Frühstück war es schon fast zu spät geworden, doch um 7:35 Uhr habe ich ihn zuerst mit dem Fernglas doch noch erwischt: Der Planet Merkur zeigt sich zur Zeit in der Morgendämmerung. Mit dem bloßen Auge habe ich ihn nicht mehr gesehen, im Fernglas war er jedoch schnell zu finden und deutlich zu erkennen.

Auch mit der Kamera liess er sich dann noch einfangen. Auch wenn er hier schon nicht mehr so einfach zu finden war. Deshalb hier als erstes ein "Such"-Bild ohne Beschreibung:

Aufnahme mit Canon 5D Mark II, 105mm, f/4, 1/60 sec, ISO200
Hier das gleiche Bild mit "Auflösung":

Merkur im Südosten (Azimut 133°) und in 9° Grad Höhe über dem (mathematischen) Horizont.

Sonntag, 1. Dezember 2019

2. - 8. Dezember: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche nimmt der Mond weiter zu und bestimmt immer mehr den Himmel derganzen Nacht. Von den hellen Planeten kann mit viel Glück abends die Venus im Südwesten gefunden werden, sie geht jedoch noch deutlich vor 18 Uhr unter, Saturn ist ca 45 Minuten länger zu sehen. Am Morgen geht Mars vor 6 Uhr auf, ebenso mit viel Glück kann ca. eine Stunde vor Sonnenaufgang auch Merkur tief im Südosten in der Morgendämmerung gefunden werden. Die ISS ist bei abendlichen Überflügen zu sehen.

Am Montag, den 2. Dezember, geht die Sonne um 8:10 Uhr auf und um 16:17 Uhr unter. Der helle Tag ist also nur noch etwas über acht Stunden lang. Um 18:25 Uhr steigt die ISS aus dem Westen kommend an unserem Himmel hoch und steil hinauf, wenige Sekunden vor 18:30 Uhr verschwindet die ISS dann hoch im Zenit im Erdschatten. Der Mond ist heute Abend zu 35 Prozent beleuchtet, er geht um 22:02 Uhr unter. Gegen 19:55 Uhr kommt es entlang einer Linie von Hamm über Bielefeld Richtung Herford zu einer streifenden Sternbedeckung. Sternfreunde aus OWL wollen diese zwischen Spenge und Bünde gemeinsam beobachten.  Von Bad Lippspringe aus gesehen, zieht der Mond ganz knapp oberhalb des Sternes vorüber.

Am Dienstag, den 3. Dezember, geht der zu 45 Prozent beleuchtete Mond um 23:10 Uhr unter. Die ISS ist bei ihrem Überflug zwischen 17:37 Uhr und 17:43 Uhr zu sehen, sie fliegt dabei exakt über Bad Lippspringe hinweg, also in genau 90° Grad Höhe durch unseren Zenit (exakt um 17h:41m:12s).

Am Mittwoch, den 4. Dezember,  steigt die ISS zwischen 18:25 Uhr und 18:30 Uhr im Westen bis auf 68° Grad Höhe, bevor sie in südlicher Richtung weit oberhalb des Mondes im Erdschatten verschwindet. Der Mond hat heute bereits um 7:58 Uhr am Morgen das Erste Viertel erreicht. Im Heinz Nixdorf Museumsforum gibt es heute um 19 Uhr einen Vortrag zum Thema "Woher kommt unser Wissen über das Weltall?"

Am Donnerstag, den 5. Dezember, ist der Mond am Abend zu 67 Prozent beleuchtet. Die ISS fliegt zwischen 17:37 Uhr und 17:43 Uhr in maximal 80° Grad Höhesehr hoch über unseren Abendhimmel hinweg. Bereits gegen 17:15 Uhr wird der Stern 30 Psc am oberen Rand vom Mond bedeckt, die Bedeckung endet um 17:37 Uhr. Um 19:14 Uhr wird dann der Stern 33 Psc vom Mond bedeckt. Beide Sterne haben eine Helligkeit von 4.7mag.

Am Freitag, den 6. Dezember, Nikolaustag, fliegt die ISS zwischen 18:26 Uhr und 18:30 Uhr in maximal 42° Grad Höhe über unseren Abendhimmel hinweg, bevor sie noch vor Erreichen des Mondes in südlicher Richtung im Erdschatten verschwindet. Der Mond zeigt heute maximale Libration in Breite, so dass wir auf seinen Nordpol schauen können.

Am Samstag, den 7. Dezember, fliegt die ISS zwischen17:37 Uhr und 17:43 Uhr quer über unseren gesamten Abendhimmel hinweg.

Am Sonntag, den 8. Dezember, fliegt die ISS zwischen 16:48 Uhr und 16:57 Uhr in maximal 70°Grad Höhe in der Abenddämmerung über unseren Himmel hinweg. bei eine zweiten Überflug zwischen 18:26 Uhr und 18:30 Uhr erreicht sie im Südwesten nur noch eine Höhe von ca. 23 ° Grad über dem Horizont. Bereits um 2:09 Uhr in der Frühe hat der veränderliche Stern Algol ein Helligkeitsminimum erreicht.

Mittwoch, 27. November 2019

4. Dezember: Woher kommt unser Wissen über das Weltall?


Am Mittwoch, den 4. Dezember gibt es um 19:00 Uhr einen sicherlich spannenden Vortrag im Heinz Nixdorf Museums Forum. Professor Dr. Sascha Skorupka spricht über das Thema:

Woher kommt unser Wissen über das Weltall? Himmelsbeobachtung von der Antike bis heute

Auf der Webseite des HNF heißt es dazu:

Die Menschen interessieren sich schon seit Jahrtausenden für das Geschehen am Himmel und das Universum. Die Vorstellungen davon, was das Weltall ist und wie es funktioniert, haben sich dabei immer wieder gewandelt. Aber woher wissen wir das alles? 

Konnten Beobachtungen zunächst nur mit bloßem Auge ausgeführt werden, so entwickelten die Menschen im Laufe der Jahre immer bessere und genauere Geräte und Verfahren, um tief in den Weltraum zu schauen. Schließlich haben wir uns sogar aufgemacht, in den Weltraum zu reisen. Auf dem Mond sind wir schon gewesen, aber zur Sonne, oder gar ins Zentrum unserer Galaxis kann man nicht einfach hinfahren. 

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der Himmelsbeobachtung und zeigt, mit welchen Mitteln wir versuchen, dem Universum die letzten Geheimnisse zu entlocken.

Und das beste: das Museum ist bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet. Der Eintritt ist ab 17 Uhr frei!

 

Sonntag, 24. November 2019

25. November - 1. Dezember 2019: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche haben wir Neumond, die Nächte eignen sich also gut zur Beobachtung lichtschwacher "deep-sky"-Objekte am Himmel. Im Osten gehen am Abend nach und nach die Wintersternbilder auf, für uns Hobbyastronomen mit die schönste Jahreszeit. Von den hellen Planeten können nach Sonnenuntergang bis ca. 17:30 Uhr noch Venus und vielleicht auch Jupiter dicht beieinander im Südwesten gefunden werden, Saturn ist etwa eine Stunde länger sichtbar. Mars ist mit ca. 1.7mag am Morgenhimmel ab ca. 5:30 Uhr recht unauffällig, vielleicht kann in der Morgendämmerung jedoch Merkur (-0.5mag) ab ca. 6:30 Uhr gefunden werden. Die ISS kann bei nächtlichen Überflügen beobachtet werden.

Am Montag, den 25. November, geht die Sonne um 8:00 Uhr auf und um 16:23 Uhr unter. Der helle Tag ist noch einmal 20 Minuten kürzer als noch vor einer Woche. Heute früh geht die nur noch zu 3 Prozent beleuchtete Mondsichel in etwa zusammen mit Merkur auf, der Mond steht rund 2,5° (5 Vollmonddurchmesser) östlich von Merkur. Die ISS fliegt zwischen 17:39 Uhr und 17:44 Uhr in maximal 18° Grad Höhe über unseren Südhimmel hinweg.

Am Dienstag, den 26. November, ist exakt um 16:06 Uhr Neumond. Die ISS fliegt zwischen 18:26 Uhr und 18:30 Uhr in maximal 45° Grad Höhe über unseren Südwesthimmel hinweg.

Am Mittwoch, den 27. November, fliegt die ISS zwischen 17:38 Uhr und 17:44 Uhr in maximal 34° Grad Höhe über unseren Südhimmel hinweg.

Am Donnerstag, den 28. November, kommt es um 10:31 Uhr zu einer Bedeckung des Planeten Jupiter durch den Mond. Jupiter verschwindet am dunklen Mondrand. Da beide jedoch gerade erst im Osten aufgegangen sind, findet das ganze jedoch nur drei Grad über dem Horizont statt und wird praktisch kaum zu beobachten sein. Um 11:36 Uhr taucht Jupiter am hellen Mondrand wieder auf. Am Abend geht die nur zu fünf Prozent beleuchtete Mondsichel um 17:55 Uhr unter. Die ISS fliegt zwischen 18:26 Uhr und 18:30 Uhr aus dem Westen kommend in maximal 71° Grad Höhe an unserem Abendhimmel hinauf, bevor sie in südlicher Richtung in den Erdschatten eintaucht.

Am Freitag, den 29. November, fliegt die ISS zwischen 17:37 Uhr und 17:44 Uhr in maximal 57° Grad Höhe hoch über unseren Abendhimmel hinweg. Die Mondsichel steht unterhalb und westlich von Saturn, sie ist heute Abend zu 11 Prozent  beleuchtet, sie zeigt maximale Libration in Länge, das Mare Crisium steht fern vom Rand. Der Mond geht um 18:49 Uhr unter. Um 18:30 Uhr findet an der Sternwarte Paderborn Schloß Neuhaus der dritte Teil des Astronomiekurs für Kinder statt: "Der Flug zum Mond":

Am Samstag, den 30. November, steht Mars (1.6mag) am Morgen nur 9' Bogenminuten entfernt von lambda Virginis (4.6mag). Am Abend steht die Mondsichel schon 10° Grad östlich von Saturn, sie ist zu 18 Prozent beleuchtet, der Mond geht um 19:49 Uhr unter. Die ISS fliegt zwischen 18:25 Uhr und 18:30 Uhr aus dem Westen kommend auf maximal 88° Grad Höhe hinauf, also praktisch genau über unseren Köpfen im Zenit, bevor sie bald danach in östlicher Richtung in den Erdschatten eintaucht.

Am Sonntag, den 1. Dezember, fliegt die ISS zwischen 17:37 Uhr und 17:43 Uhr in maximal 81° Grad Höhe hoch über unsere Stadt hinweg. Der Mond ist zu 26 Prozent beleuchtet und geht um 20:55 Uhr unter.