Sonntag, 16. Juni 2019

17. - 23. Juni: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche haben wir die kürzesten Nächte des Jahres, Sommeranfang, außerdem Vollmond. Es wird also nicht wirklich richtig dunkel in den Nächten. Doch wenn das Wetter mitspielt, wollen wir auch diese Nächte und Tage genießen! Von den hellen Planeten kann mit Glück bald nach Sonnenuntergang Merkur im Nordwesten gefunden werden, kurz nach 23 Uhr geht er jedoch ebenfalls unter. Jupiter ist kurz nach seiner Opposition in der letzten Woche praktisch die ganze Nacht über zu beobachten. Saturn geht gegen 23 Uhr im Südosten auf. Neptun kann ab etwa 2:00 Uhr ebenfalls im Südosten beobachtet werden. Die ISS oder Iridiumflares sind in dieser Woche nicht zu beobachten.

Am Montag, den 17. Juni, geht die Sonne um 5:05 Uhr auf und um 21:46 Uhr unter. Um 10:31 Uhr erreicht der Mond seine exakte Vollmondposition, dann steht er bei uns jedoch unter dem Horizont. In der Vollmondnacht zum Montag steht er dicht bei Jupiter in maximal 16° Grad Höhe.

Am Dienstag, den 18. Juni, steht am Abend Merkur (0,3mag hell) nur 0,2° nördlich vom Mars (1,8mag), das ist weniger als ein Vollmonddurchmesser. heute Abend geht der noch zu 98 Prozent beleuchtete Mond um 22:49 Uhr auf, er pirscht sich in der Nacht an Saturn heran. Heute früh haben wir übrigens den frühesten Sonnenaufgang des Jahres! Wie auch zur Wintersonnenwende fallen frühester Sonnenaufgang oder spätester Sonnenuntergang nicht mit dem längsten Tag zusammen, sondern das kann sich um wenige Tage unterscheiden.

Am Mittwoch, den 19. Juni, steht am frühen Morgen der Mond nur 1,8° Grad südlich von Saturn. Am Abend und in der Nacht kann man beobachten, wie der Jupitermond Kallisto knapp oberhalb an Jupiter vorüber wandert. Der jetzt abnehmende Mond ist noch zu 94 Prozent beleuchtet und geht kurz vor Mitternacht auf.

Am Donnerstag, den 20. Juni, Fronleichnam, stehen in der Frühe alle vier galiläischen Monde auf der westlichen (rechten) Seite von Jupiter. Io wird ab 3:13 Uhr bedeckt. Der Mond geht erst nach Mitternacht (um 0:11 Uhr) auf und ist dann noch zu 88 Prozent beleuchtet.

Am Freitag, den 21. Juni, beginnt um 0:32 ein Vorübergang von Io vor der Jupiterscheibe (bis 2:43 Uhr), ab 0:47 Uhr wandert auch Ios Schatten über den Planeten (bis 2:59 Uhr). Heute ist exakt um 17:54 Uhr Sommeranfang, zu diesem Zeitpunkt erreicht die Sonne den "nördlichen Wendekreis". Sie erreicht (im Zenit) ihre nördlichste Stellung bei etwa 23° 26', also zum Beispiel über der Sahara. Von jetzt an wandert sie langsam wieder Richtung Süden, die Nächte bei uns werden wieder länger. Gegenüber Montag haben sich Sonnenauf- und untergangszeiten jedoch noch nicht wahrnehmbar geändert.

Am Samstag, den 22. Juni, stehen am Abend alle vier Jupitermonde auf der gleichen westlichen (linken) Seite, Ganymed und Io stehen zunächst sehr eng nebeneinander am Jupiterrand. Um 22:31 Uhr beginnt eine Bedeckung von Ganymed durch den Planeten. Kleinplanet Herculina (10,6mag) geht in nur 16' Bogenminuten Abstand an 41 Leo Minoris (5,0mag) vorüber.

Am Sonntag, den 23. Juni, geht der immer noch zu 72 Prozent beleuchtete Mond um 1:06 Uhr auf. Ganymed taucht um 1:56 Uhr aus seiner Verfinsterung wieder auf. Am Abend stehen dann bei Jupiter zwei Monde rechts, zwei Monde links.

Donnerstag, 13. Juni 2019

12. Juni: Leuchtende Nachtwolken am Abendhimmel

Als ich am Mittwoch gegen 23 Uhr aus Paderborn kommend nach Hause fuhr, fielen mir am Himmel im Nordwesten hell leuchtende Wolken auf. Ein schneller Blick in das Internet klärte mich auf: heute waren tatsächlich schon am frühen Abend selbst in Süddeutschland sichtbare "leuchtende Nachtwolken" aufgetaucht.

In der Wikipedia kann man über diese Erscheinung folgendes lesen:  "Leuchtende Nachtwolken (Abk. NLC von engl. noctilucent clouds) sind Ansammlungen von Eiskristallen oberhalb der Mesosphäre in der Mesopause. Dort wird das absolute Temperaturminimum der Erdatmosphäre erreicht. Sie erscheinen in einer Höhe von 81 bis 85 km – im Gegensatz zu den Wolkenformen der Troposphäre, die maximal eine Höhe von 13 km erreichen. Die meisten Sichtungen in Mitteleuropa gibt es von Anfang Juni bis Ende Juli (also in den Monaten um die Sommersonnenwende) in der Dämmerung Richtung Norden als leuchtende faserige Wolken und sind nicht mit den polaren Stratosphärenwolken zu verwechseln." 

Der Ursprung dieser Wolken ist übrigens noch nicht endgültig geklärt, weil sie im Vergleich zu den normalen "irdischen Wolken" viel zu hoch über der Erde stehen. Es sind also wirklich keine "Cirrus-Wolken", wie mancher auf den ersten Blick hin denken mag. Zu sehen sind sie nur in klaren Sommernächten, und auch das nicht immer. In diesem Jahr wurden sie jedoch schon relativ früh und häufig beobachtet. Mit diesen NLCs verhält es sich manchmal ähnlich wie mit den Polarlichtern, um sie gut sehen zu können, ist ein möglichst nördlicher Standpunkt vorteilhaft. Natürlich muss es noch dunkel genug werden, um sie erkennen zu können.

Leider zogen bei uns auch immer wieder normale Wolken durch, so dass mir hier keine besonders schönen Bilder gelungen sind. Wer diese sucht, sollte mal in das spezielle NLC-Forum schauen.

NLC am 12.6.19 um 23:15 MESZ, Richtung Nordwest, Canon 5DM2, 0,5sec, f/4.0, 28mm, ISO3200
Wie stark bewölkt der Himmel war, zeigt die folgende Aufnahme, die keine NLCs zeigt, sondern ganz normale Wolken, die vom Mond hell angeleuchtet werden:

23:42 MESZ, Canon 5DM2, 4sec, f/1.8, 20mm, ISO400
Je später es wurde, desto tiefer schienen die NLCs am Horizont zu sinken, so dass die Fotos aus meinem Garten heraus schwieriger wurden. Man kann aber die breite Ausdehnung der NLCs von Richtung Nordwest ( etwa die Richtung des beleuchteten Fensters) bis nach Norden hin (ganz am rechten Bildrand) erkennen. In der Großansicht des Bildes kann man auch noch gut Kastor und Pollux erkennen, die Hauptsterne der Zwillinge, etwas links von der Bildmitte, die sich in etwa 8° Grad bzw. 6° Grad Höhe über dem Horizont befinden.

23:47 MESZ, Canon 5DM2, 1sec, f/1.8, 20mm, ISO400
Meine Schwägerin schickte mir über whatsapp kurz nach Mitternacht das folgende Bild von der Insel Amrum. Hier waren die NLC besonders schön zu sehen:

Leuchtende Nachtwolken vom gleichen Abend, fotografiert auf der Insel Amrum.
Und weitere schöne Bilder gibt es, wie gesagt, im NLC-Forum.

Sonntag, 9. Juni 2019

10. - 16. Juni: Der Himmel über Bad Lippspringe

Die Tage sind lang, die Nächte kurz - und bleiben durch die nur wenig unter dem Horizont stehende Sonne und den zunehmenden Mond auch recht hell. Von den Planeten sind gleich nach Sonnenuntergang Merkur und Mars zu sehen. Jupiter steht diese Woche in Opposition zur Sonne, geht also bei Sonnenuntergang auf und bei Sonnenaufgang unter. Saturn geht kurz vor Mitternacht auf. Die Internationale Raumstation ist zur Zeit nicht bei nächtlichen Überflügen zu sehen. Ebenso ist kein Iridiumflare mehr vorher gesagt.

Am Pfingstmontag, den 10. Juni, geht die Sonne um 5:07 Uhr auf und um 21:42 Uhr unter, sie sinkt nur noch 15° Grad unter den Horizont, so dass es Richtung Norden auch in der Nacht immer ein bisschen dämmerig bleibt. Jupiter steht heute genau in Opposition zur Sonne, er steigt im Sternbild Schlangenträger (zwischen Skorpion und Schütze) nachts nicht sehr hoch über den Horizont, aber die Beobachtung seiner Monde ist trotzdem lohnenswert. Unser Mond erreicht um 7:59 Uhr das Erste Vierttel, steht dann jedoch unter dem Horizont, am Abend um 22:15 ist er bereits zu 57 Prozent beleuchtet.

Am Dienstag, den 11. Juni, können Sie bei klarer Sicht Richtung Nordwesten nach Sonnenuntergang mal nach Merkur und Mars Ausschau halten. In den nächsten Tagen wird sich der helle Merkur (-0,3mag) immer dichter an Mars (1,8mag) annähern.

Am Mittwoch, den 12. Juni, zeigt der Mond maximale Libration in Breite, diesmal wird sein Südpol sichtbar. Mittwoch früh gegen 2:00 Uhr stehen die Jupitermonde Ganymed, Kallisto und Io eng beieinander, ab 4:22 Uhr zieht Io vor der Jupiterscheibe vorüber, auch sein Schatten wandert dann über den Planeten.

Am Donnerstag, den 13. Juni, bedeckt der Mond um 1:52 Uhr einen kleinen Stern von 6,9mag. Der Mond selbst ist bereits zu 79 Prozent beleuchtet. Am Abend beginnt um 22:48 Uhr ein Durchgang von Io vor der Jupiterscheibe, Ios Schatten wandert ab 22:52 Uhr über die Planetenscheibe. Der Durchgang endet gegen 1:00 Uhr am Freitag.

Am Freitag, den 14. Juni, geht am Abend Jupiter zunächst nur mit drei Monden auf, um 22:11 Uhr endet dann eine Verfinsterung von Io

Am Samstag, den 15. Juni, findet in der frühe ab ca. 3:20 Uhr ein Durchgang mit Schattenvorübergang von Europa beim Jupiter statt. Der Mond zeigt maximale Libration in Länge, das Mare Crisium steht weitab vom Mondrand.

Am Sonntag, den 16. Juni,beginnt am Abend die kürzeste Vollmondnacht des Jahres. Der Mond steht dabei nur 1,5° Grad entfernt von Jupiter. Ab 22:20 bedeckt die Planetenscheibe von Jupiter den Mond Europa, so dass Jupiter scheinbar nur drei Monde hat in dieser Nacht.

Freitag, 7. Juni 2019

5. Juni: Mondsichel abends im Nordwesten, Jupiter im Südosten

In diesen Tagen zeigt sich am Abend im Nordwesten eine schmale Mondsichel. Leider meistens auch bgleitet von dichten Wolken. Ich hatte gehofft, in der Dämmerung viellecht auch noch Merkur und Mars zu sichten, das ist mir bislang jedoch nicht gelungen.

Hier ein kleines Bild vom Mittwochabend, da war der Mond zu 7 Prozent beleuchtet:

Mondsichel am 5. Juni nach 22 Uhr im Nordwesten.
Hier ein Bild der schmalen Sichel durch mein Teleskop:

Mondsichel, zu 7 Prozent beleuchtet


Etwas später klarte es dann doch noch auf, so dass ich kurz nach Mitternacht dieses Bild von Jupiter und dem Sternbild Skorpion im Süden aufnehmen konnte:

Jupiter und das Sternbild Skorpion kurz nach Mitternacht
Das Bild zeigt auch, wie hell Straßenlaternen und andere künstliche Beleuchtung die Umgebung meines Hauses aufhellen.

Sonntag, 2. Juni 2019

3. - 9. Juni: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche haben wir am Montag Neumond, danach nimmt der Mond im Laufe der Woche von Tag zu Tag ein wenig zu. Von den hellen Planeten kann der Mars abends noch knapp im Westen gesehen werden, er geht gegen 23:30 Uhr unter, Jupiter steht kurz vor der Opposition und ist praktisch die ganze Nacht zu sehen, Saturn geht gegen Mitternacht im Südosten auf. Merkur beginnt eine (schwierige) Abendsichtbarkeit. Die ISS kann - wenn überhaupt - nur am Montag noch bei einem Überflug beobachtet werden.

Am Montag, den 3. Juni, geht die Sonne um 5:11 Uhr auf und um 21:36 Uhr unter. Wir nähern uns der Sommersonnenwende, die Tage werden nur noch wenig länger, gegenüber letztem Montag sind es nur 13 Minuten. Die Sonne sinkt nachts nur 15°-16° Grad unter den Horizont, astronomisch gesehen wird es gar nicht richtig dunkel. Heute ist Neumond. Um 22:30 Uhr kann vielleicht noch einmal die ISS ganz flach, in maximal 14° Grad Höhe, über dem Südwesthorizont gesehen werden.

Am Dienstag, den 4. Juni, geht die nur zu 2 Prozent beleuchtete Mondsichel um 22:46 Uhr unter. Der Mond steht unterhalb von Merkur, der um 23:02 Uhr untergeht. Der Abstand der beiden beträgt ca. 4° Grad.

Am Mittwoch, den 5. Juni,  sind in der Frühe zwischen 2:29 Uhr und 3:54 Uhr gleich zwei Schatten von Jupitermonden (von Io und Ganymed) auf der Planetenoberfläche zu sehen. Heute Abend ist der zu 8 Prozent beleuchtete Mond bereits unterhalb am Mars vorbeigezogen und geht um 23:48 Uhr unter. 

Am Donnerstag, den 6. Juni, geht der mittlerweile zu 15 Prozent beleuchtete Mond erst nach Mitternacht (also erst am Freitag) um 0:38 Uhr unter. Vorher, um 23:24 Uhr, soll es noch einmal einen Iridiumflare geben. Iridium 76 soll in 44° Grad Höhe bei Azimut 241° Grad (WSW, zwischen Arkturus und dem Schwanzende des Löwen) mit etwa Venushelligkeit von -4mag aufleuchten.

Am Freitag, den 7. Juni,  ist der Mond bereits zu 24 Prozent beleuchtet.

Am Samstag, den 8. Juni, steht der Mond am Abend dicht bei regulus, dem hellsten Stern des Löwen.

Am Pfingstsontag, den 9. Juni,  steht der Mond kurz vor dem Ersten Viertel. Merkur geht heute Abend um 23:18 Uhr unter.

Sonntag, 26. Mai 2019

27. Mai - 2. Juni 2019: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche zieht sich der abnehmende Mond immer weiter vom Morgenhimmel zurück. Von den hellen Planeten ist der Mars nur noch kurze Zeit tief im Westen am Abendhimmel zu sehen. Jupiter geht schon gegen 22:30 Uhr auf, Saturn folgt ab etwa 1:00 Uhr im Südosten. Die Internationale Raumstation ist nur noch an den ersten Abenden der Woche zu sehen. Iridiumflares sind diese Woche nicht zu erwarten.

Am Montag, den 27. Mai, geht die Sonne um 5:17 Uhr auf und um 21:29 Uhr unter, der helle Tag dauert jetzt länger als 16 Stunden. Und da die Sonne nachts nur noch 16° - 17° Grad unter den Horizont sinkt, wird es auch gar nicht mehr astronomisch dunkel. Zwischen 23:24 Uhr und 23:29 Uhr fliegt die ISS in maximal 56° Grad Höhe über den Abendhimmel hinweg.

Am Dienstag, den 28. Mai, der abnehmende Mond ist nur noch zu knapp 30 Prozent beleuchtet, er geht um 3:19 Uhr auf. Auf seiner dunklen Hälfte schimmert in den nächsten Tagen das Erdlicht. Zwischen 22:34 Uhr und 22:41 Uhr fliegt die ISS in maximal 71° Grad Höhe über den Abendhimmel hinweg. Bis 23:54 Uhr wandert noch der Schatten des Jupitermonds Ganymed über den Planeten.

Am Mittwoch, den 29. Mai, zeigt der Mond am Morgen maximale Libration in Breite, der Krater Grimaldi steht weit ab vom Rand. Am Abend fliegt die ISS zwischen 23:22 Uhr und 23:26 Uhr in nur noch 33° Grad Höhe über den Abendhimmel hinweg. Kleinplanet Ceres steht heute in Opposition zur Sonne. Ceres leuchtet mit 6,9mag. Im Sternengewimmel zwischen Schlangenträger und Skorpion ist er jedoch nicht einfach zu finden. Heute beginnt im Campingpark Geldern Europas größtes Teleskoptreffen, das ITV. Wenn Sie mal durch traumhaft schöne und große Teleskope schauen möchten, fahren sie hin! Mehr Informationen im Web.

An Himmelfahrt, Donnerstag, den 30. Mai, erreicht der Mond am Morgen maximale Libration in Breite,, so dass wir auf seinen Nordpol schauen können. Er geht erst um 3:55 Uhr auf und ist nur noch zu 19 Prozent beleuchtet. Am Abend fliegt die ISS zwischen 22:32 Uhr und 22:38 Uhr in immerhin noch einmal 46° Grad Höhe über den Abendhimmel hinweg.

Am Freitag, den 31. Mai, ist die ISS am Abend nur noch kurz gegen 23:21 Uhr in maximal 19° Grad Höhe im Südwesten zu sehen.

Am Samstag, den 1. Juni, ist die ISS letztmalig in dieser Sichtbarkeitsperiode zwischen 22:30 Uhr und 22:35 Uhr in maximal 26° Grad Höhe am noch dämmerigen Abendhimmel zu sehen. Erst ab dem 3. Juli wird sie wieder regelmäßig sichtbar.

Am Sonntag, den 2. Juni, stehen am Abend bei Jupiter alle vier galliläischen Monde auf der gleichen Seite.






26. Mai 2019, 0:15 Uhr: 60 Satelliten auf einmal

26. Mai, 0:15 MESZ, Canon 5DM2, 10sec, 20mm, f/2.0, ISO1600

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Diese Strichspur stammt nicht von einem Satelliten, sondern von gleich 60, die dicht hintereinander her fliegen. Im Fernglas ein verstörender, schockierender Anblick, wenn da am Himmel gleich 60 Punkte schnurstracks hintereinander über den Himmel eilen.

Bei dieser Satellitenkette handelt es sich um die ersten 60 Satelliten der Starlink Konstellation, die SpaceX am 24.05. mit einer Falcon 9 ins All geschossen hat. Mehr Informationen darüber kann man sich sicherlich googeln, bzw. auch hier finden: https://forum.meteoros.de/viewtopic.php?f=1&t=58726

Weitere Informationen auch hier: https://himmelslichter.net/elon-musks-starlink-das-ende-des-nachthimmels-wie-wir-ihn-kennen-2/