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Samstag, 14. März 2020
Sternwarte Paderborn Schloß Neuhaus ebenfalls geschlossen!
Liebe Freunde,
leider macht der Corona-Virus auch vor öffentlichen Sternwarten nicht halt. Die Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus ist daher ebenso wie Schulen und viele andere Einrichtungen zunächst einmal bis nach den Osterferien (19. April) geschlossen.
Die angekündigten Veranstaltungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
So traurig dies auch ist, aber eine Virusübertragung beim gemeinsamen Beobachten am Teleskop wäre schon mal keine gute Sache. Außerdem ist es zur Zeit leider wirklich wichtig, persönliche Kontakte zu reduzieren, um Übertragungsketten nicht noch zu beschleunigen. Dies verlangt allein schon unsere Solidarität mit dem Personal in Krankenhäusern, Altenheimen und vielen anderen Einrichtungen.
Freitag, 15. November 2019
22. November: Astronomie für Kinder - Monde und Planeten
Am Freitag, den 22. November findet die nächste Folge des Kurses "Astronomie für Kinder" an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus statt. Beginn ist 18:30 Uhr. Das Thema sind diesmal "Monde und Planeten".
Auf der Webseite der Sternwarte heißt es dazu:
Im November und Dezember 2019 bietet die Volkssternwarte Paderborn jungen „Sternguckern“ faszinierende Einblicke in die fantastische Welt der Astronomie & Raumfahrt. Die vierteilige Veranstaltungsreihe „Astronomie für Kinder“ richtet sich gezielt an Acht- bis 14-Jährige, die mehr über „Sonne, Mond & Sterne“ erfahren möchten.
„Planeten und Monde“ stehen auf dem Programm des zweiten Kursteils. Warum gibt es seit August 2006 nur noch acht Planeten und wie sehen diese fremden Welten aus? Was unterscheidet unsere Erde von den anderen „Wandelsternen“? Wie entstanden die Ringe des Saturn – und bringen Kometen wirklich Unglück?
Ich wünsche Ihren Kindern oder Enkelkindern viel Freude in diesem Kurs.
Donnerstag, 24. Oktober 2019
28. Oktober: Vortrag "Das Vermessen der Sterne"
Am Montag, den 28. Oktober, gibt es um 20 Uhr auf der Volkssternwarte Paderborn in Schloß Neuhaus wieder einen interessanten Vortag. gerhard Beer berichtet über
Auf der Webseite der Sternwarte heisst es zu diesem Vortrag:
Selbst wenn man das Firmament durch starke Teleskope betrachtet, bleiben die Sterne Lichtpunkte am zweidimensionalen Himmel. Das Einzige, was uns von den Sternen erreicht, ist ihr Licht. Aus der Analyse dieses Lichts haben die Astronomen überraschend viel über diese Lichtpunkte erfahren: Größe, Masse, Entfernung, Temperatur, Bewegung relativ zur Sonne, chemische Zusammensetzung und sogar ihr Alter.
In diesem Vortrag werden die einzelnen Verfahren beschrieben. Dabei sind viele Verfahren keine Mess-, sondern Vergleichsverfahren wie bei den meisten Entfernungsmessungen. Weil von sehr weit entfernten Sternen nur wenige Photonen in den Teleskopen ankommen, werden an die Messgeräte höchste Anforderungen gestellt, die erst seit wenigen Jahren realisiert wurden. Darauf ist der große Erkenntnisgewinn der letzten Jahre zurückzuführen.
Der Eintrii kommt wie immer der Arbeit der Volkssternwarte zu Gute.
"Das Vermessen der Sterne"
Auf der Webseite der Sternwarte heisst es zu diesem Vortrag:
Selbst wenn man das Firmament durch starke Teleskope betrachtet, bleiben die Sterne Lichtpunkte am zweidimensionalen Himmel. Das Einzige, was uns von den Sternen erreicht, ist ihr Licht. Aus der Analyse dieses Lichts haben die Astronomen überraschend viel über diese Lichtpunkte erfahren: Größe, Masse, Entfernung, Temperatur, Bewegung relativ zur Sonne, chemische Zusammensetzung und sogar ihr Alter.
In diesem Vortrag werden die einzelnen Verfahren beschrieben. Dabei sind viele Verfahren keine Mess-, sondern Vergleichsverfahren wie bei den meisten Entfernungsmessungen. Weil von sehr weit entfernten Sternen nur wenige Photonen in den Teleskopen ankommen, werden an die Messgeräte höchste Anforderungen gestellt, die erst seit wenigen Jahren realisiert wurden. Darauf ist der große Erkenntnisgewinn der letzten Jahre zurückzuführen.
Der Eintrii kommt wie immer der Arbeit der Volkssternwarte zu Gute.
Samstag, 31. August 2019
31. August: Space Night im Heinz Nixdorf MuseumsForum
Die Sternwarte Paderborn beteiligt sich im Rahmen einer Kooperation mit dem Heinz-Nixdorf-MuseumsForum ein weiteres Mal an der "Langen Nacht der Museen" in Paderborn.
Auf der Webseite des HNF heisst es dazu:
Space Night – Paderborner Museumsnacht im HNF
Datum: Samstag 31.08.2019
Beginn: 18:00
Ende: 23:59
Unendliche Weiten, gigantische Raketen und
schwerelose Astronauten - in der Paderborner Museumsnacht dreht sich im
HNF alles um den Weltraum. Planeten, Sterne, die Himmelsforschung und
Raumfahrt stehen an diesem Abend im Fokus.
Bis Mitternacht wartet ein spaciges Programm mit zahlreichen Mitmach-Aktionen auf Sie. Wir laden Sie ein, sich an einem 1.000-teiligen Weltraumpuzzle zu versuchen oder Lego-Modelle wie den Mars Rover Curiosity und die Saturn-V-Rakete zu testen. Absolvieren Sie selbst ein Weltraum-Training: Im Aerotrim können Jugendliche ab 12 Jahren testen, ob sie schwindelfrei sind. Berühmte Astronauten stellt Ihnen das diesjährige NRW-Kulturrucksackprojekt "Von wegen, hinterm Mond!" vor. Werfen Sie einen Blick in unser schwarzes Loch oder schauen Sie durch ein Fernrohr der Volkssternwarte Paderborn!
Den gesamten Abend lang können Sie das HNF und seine Ausstellungen kostenlos besichtigen. Freuen Sie sich auf die interaktiven Exponate in "Aufbruch ins All" oder entdecken Sie 50 beeindruckende NASA-Fotografien in "Ein kleiner Schritt".
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Und das beste dabei: Der Eintritt ist frei!
Bis Mitternacht wartet ein spaciges Programm mit zahlreichen Mitmach-Aktionen auf Sie. Wir laden Sie ein, sich an einem 1.000-teiligen Weltraumpuzzle zu versuchen oder Lego-Modelle wie den Mars Rover Curiosity und die Saturn-V-Rakete zu testen. Absolvieren Sie selbst ein Weltraum-Training: Im Aerotrim können Jugendliche ab 12 Jahren testen, ob sie schwindelfrei sind. Berühmte Astronauten stellt Ihnen das diesjährige NRW-Kulturrucksackprojekt "Von wegen, hinterm Mond!" vor. Werfen Sie einen Blick in unser schwarzes Loch oder schauen Sie durch ein Fernrohr der Volkssternwarte Paderborn!
Den gesamten Abend lang können Sie das HNF und seine Ausstellungen kostenlos besichtigen. Freuen Sie sich auf die interaktiven Exponate in "Aufbruch ins All" oder entdecken Sie 50 beeindruckende NASA-Fotografien in "Ein kleiner Schritt".
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Und das beste dabei: Der Eintritt ist frei!
Freitag, 28. Juni 2019
Ab 5. Juli: Aufbruch ins All - Weltraum erleben
Ab Freitag, dem 5. Juli 2019, ist im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum in Paderborn eine neue Ausstellung zu sehen:
Aufbruch ins All - Raumfahrt erleben
Die Ausstellung läuft bis zum 5. Januar 2020 und wurde vom HNF in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt. Auf der Webseite des HNF heisst es zur Ausstellung:
50 Jahre nachdem Neil Armstrong und Buzz Aldrin den Mond betraten, widmet sich diese große Ausstellung der Eroberung des Weltraums. Auf 800 Quadratmetern offenbart sich eine beeindruckende Kulisse aus Dunkelheit, Planeten und Raumfahrzeugen. Neben historisch-technischen Exponaten wie Robotern, Triebwerken oder Steuer-Modulen illustrieren zahlreiche Modelle von Raketen oder der Weltraumstation ISS anschaulich den Weg des Menschen in den Kosmos.
Auch die Volkssternwarte Paderborn hat zur Ausstellung einen kleinen Beitrag geleistet und wird mit mehreren Fernrohren zur langen Space Night am 31. August vor Ort sein.
Eine Reihe weiterer Veranstaltungen gibt es in einem Zusatzprogramm zur Ausstellung.
Die Ausstellung wird am 4. Juli im HNF feierlich eröffnet. Hier gibt es weitere Information (Preise, Schließungszeiten usw.) für einen Besuch.
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| "Aufbruch ins All" - ab 5. Juli im Heinz Nixdorf Museum |
Samstag, 9. März 2019
11. - 17. März 2019: Der Himmel über Bad Lippspringe
In dieser Woche ist die ISS vor Sonnenaufgang zu sehen. Der Mond nimmt kräftig zu und bestimmt zunehmend den Abend- und Nachthimmel. Von den hellen Planeten ist am Abend Mars zu sehen, er geht gegen 23:30 Uhr im Westen unter. Am Morgenhimmel sind Jupiter (ab ca. 3:00 Uhr), Saturn (ab ca. 4:45 Uhr) und die Venus (ab 5:50 Uhr) zu beobachten.
Am Montag, den 11. März, fliegt die ISS zwischen 5:50 Uhr und 5:56 Uhr über unseren Morgenhimmel hinweg. Sie erreicht dabei maximal eine Höhe von 39° Grad über dem Horizont in südsüdwestlicher Richtung. Sonnenaufgang ist um 6:49 Uhr und Untergang um 18:22 Uhr, der helle Tag dauert jetzt bald 12 Stunden, wir nähern uns dem Frühliungsanfang mit der Tag- und Nachtgleiche. der Mond steht unterhalb vom Mars und geht ebenfalls gegen 23:30 Uhr unter, er ist zu 24 Prozent beleuchtet. Um 20 Uhr halte ich an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus einen Vortrag über "Astronomie in der Praxis".
Am Dienstag, den 12. März, tritt die ISS um 5:00 Uhr kurz vor Arkturus dem hellsten Stern im Bärenhüter aus dem Erdschatten, und fliegt dann bis 5:05 Uhr schnell dem Osthorizont entgegen. Am Morgen kann man bei Jupiter zwischen 4:00 Uhr und 6:12 Uhr einen Durchgang des Mondes Io vor der Planetenscheibe beobachten, auch der Schatten von Io fällt bis 4:55 Uhr auf den Planeten. Der Mond wandert auf die Hyaden im Stier zu und geht erst nach Mitternacht um 0:47 Uhr unter.
Am Mittwoch, den 13. März, kommt es um 4:46 Uhr etwas südwestlich von Arkturus zu einem kleinem Iridiumflare von 1mag. Später fliegt die ISS zwischen 5:44 Uhr und 5:50 Uhr über unseren Morgenhimmel hinweg, dabei fliegt sie fast genau über Jupiter hinweg. Der Mond steht heute Abend bereits deutlich östlich der Hyaden. Wenn der Himmel am Nachmittag klar ist, kann man versuchen, das Mond-X und das Mond-V mit einem Fernglas zu beobachten. Tipps zur Beobachtung gibt es bei www.der-mond.org. Am frühen Abend, nach 19 Uhr, kann man auch noch einen Blick auf Uranus werfen, er steht dann nur 11' Bogenminuten entfernt von etwa gleichhellem Stern SAO 92659.
Am Donnerstag, den 14. März, ist die ISS nur einmal am Morgen kurz vor 5:00 Uhr im Südosten zu sehen. Um 11:27 Uhr erreicht der Mond exakt das Erste Viertel. Am Abend um 21 Uhr ist er dann schon zu 54 Prozent beleuchtet.
Am Freitag, den 15. März, fliegt die ISS zwischen 5:39 Uhr und 5:42 Uhr in nur noch 12° Grad Höhe, also sehr flach über dem Horizont am Morgenhimmel entlang. Der zu 65 Prozent beleuchtete Mond steht abends im Sternbild Zwillinge. Um 21:00 Uhr bedeckt er das schwach scheinende Sternchen (6.6mag) SAO 78852.
Am Samstag, den 16. März, kann die ISS letztmalig in dieser Morgensichtbarkeitsperiode gesichtet werden, um 4:50 Uhr tritt sie direkt neben Antares, dem hellsten Stern des Skorpion aus dem Erdschatten heraus und verschwindet dann schnell am Südost-Horizont. Beim Mond ist am Abend der "Goldene Henkel" besonders gut zu beobachten.
Am Sonntag, den 17. März, ist am Abend der Mond schon zu 85 Prozent beleuchtet. Er geht erst am nächsten Morgen nach 5:30 Uhr unter. Am Abend um 22:53 Uhrhat der veränderliche Stern Delta Cephei ein Helligkeitsmaximum.
Am Montag, den 11. März, fliegt die ISS zwischen 5:50 Uhr und 5:56 Uhr über unseren Morgenhimmel hinweg. Sie erreicht dabei maximal eine Höhe von 39° Grad über dem Horizont in südsüdwestlicher Richtung. Sonnenaufgang ist um 6:49 Uhr und Untergang um 18:22 Uhr, der helle Tag dauert jetzt bald 12 Stunden, wir nähern uns dem Frühliungsanfang mit der Tag- und Nachtgleiche. der Mond steht unterhalb vom Mars und geht ebenfalls gegen 23:30 Uhr unter, er ist zu 24 Prozent beleuchtet. Um 20 Uhr halte ich an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus einen Vortrag über "Astronomie in der Praxis".
Am Dienstag, den 12. März, tritt die ISS um 5:00 Uhr kurz vor Arkturus dem hellsten Stern im Bärenhüter aus dem Erdschatten, und fliegt dann bis 5:05 Uhr schnell dem Osthorizont entgegen. Am Morgen kann man bei Jupiter zwischen 4:00 Uhr und 6:12 Uhr einen Durchgang des Mondes Io vor der Planetenscheibe beobachten, auch der Schatten von Io fällt bis 4:55 Uhr auf den Planeten. Der Mond wandert auf die Hyaden im Stier zu und geht erst nach Mitternacht um 0:47 Uhr unter.
Am Mittwoch, den 13. März, kommt es um 4:46 Uhr etwas südwestlich von Arkturus zu einem kleinem Iridiumflare von 1mag. Später fliegt die ISS zwischen 5:44 Uhr und 5:50 Uhr über unseren Morgenhimmel hinweg, dabei fliegt sie fast genau über Jupiter hinweg. Der Mond steht heute Abend bereits deutlich östlich der Hyaden. Wenn der Himmel am Nachmittag klar ist, kann man versuchen, das Mond-X und das Mond-V mit einem Fernglas zu beobachten. Tipps zur Beobachtung gibt es bei www.der-mond.org. Am frühen Abend, nach 19 Uhr, kann man auch noch einen Blick auf Uranus werfen, er steht dann nur 11' Bogenminuten entfernt von etwa gleichhellem Stern SAO 92659.
Am Donnerstag, den 14. März, ist die ISS nur einmal am Morgen kurz vor 5:00 Uhr im Südosten zu sehen. Um 11:27 Uhr erreicht der Mond exakt das Erste Viertel. Am Abend um 21 Uhr ist er dann schon zu 54 Prozent beleuchtet.
Am Freitag, den 15. März, fliegt die ISS zwischen 5:39 Uhr und 5:42 Uhr in nur noch 12° Grad Höhe, also sehr flach über dem Horizont am Morgenhimmel entlang. Der zu 65 Prozent beleuchtete Mond steht abends im Sternbild Zwillinge. Um 21:00 Uhr bedeckt er das schwach scheinende Sternchen (6.6mag) SAO 78852.
Am Samstag, den 16. März, kann die ISS letztmalig in dieser Morgensichtbarkeitsperiode gesichtet werden, um 4:50 Uhr tritt sie direkt neben Antares, dem hellsten Stern des Skorpion aus dem Erdschatten heraus und verschwindet dann schnell am Südost-Horizont. Beim Mond ist am Abend der "Goldene Henkel" besonders gut zu beobachten.
Am Sonntag, den 17. März, ist am Abend der Mond schon zu 85 Prozent beleuchtet. Er geht erst am nächsten Morgen nach 5:30 Uhr unter. Am Abend um 22:53 Uhrhat der veränderliche Stern Delta Cephei ein Helligkeitsmaximum.
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Vortrag
Dienstag, 5. März 2019
11. März: Die Welt der Astronomie (4) – Astronomie in der Praxis
Am Montag, den 11. März, wird der Erwachsenenkurs Astronomie an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus durch mich selbst fortgesetzt. Um 20 Uhr halte ich einen Vortrag über
Die Welt der Astronomie (4) – Astronomie in der Praxis
Im Zeitraum Januar bis März 2019 bietet die Volkssternwarte Paderborn eine leicht verständliche Einführungsreihe in die faszinierende Welt der Astronomie für Erwachsene und Jugendliche ab ca. 14 Jahren an. An vier Abenden erfahren die Zuhörer Wissenswertes und Interessantes zu zentralen Themenbereichen der Sternenkunde. Alle Vorträge sind inhaltlich abgeschlossen und können somit auch einzeln besucht werden.
Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe zeigt Wolfgang Dzieran, dass man kein teures Teleskop benötigt, um in die Tiefen des Alls vorzudringen, sondern auch mit einfachen Mitteln erfolgreich astronomische Beobachtungen durchführen kann. Welche Himmelsphänomene lassen sich schon mit bloßem Auge oder einem Fernglas erspähen? Was leisten kleinere Teleskope? Und welche Ausrüstung ist erforderlich, um den Nachthimmel fotografieren zu können? Der Referent erläutert leicht verständlich, wie sich jedermann am Himmel orientieren kann und unterschiedliche Objekte sicher erkennt. Tipps und Tricks zum Umgang mit optischen Instrumenten und sonstiger astronomischer Ausrüstung bilden einen weiteren Schwerpunkt des Abends. Eine Beschreibung des abendlichen Sternenhimmels im Frühling inklusive lohnenswerter Beobachtungsobjekte sowie eine Übersicht astronomischer Ereignisse in den kommenden Monaten runden den praxisorientierten Vortrag ab.
Der Eintritt von 4 Euro kommt wie immer der Arbeit der Sternwarte zugute.Ich freue mich, wenn ih Sie dort treffe!
Dienstag, 19. Februar 2019
25. Februar: Die Welt der Astronomie (3) – Sternhaufen, Nebel und Galaxien
Am Montag, den 25. Februar, wird der Erwachsenenkurs Astronomie an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus fortgesetzt. Frank Bewermeyer hält um 20 Uhr einen Vortrag über
Die Welt der Astronomie (3) – Sternhaufen, Nebel und Galaxien
Auf der Webseite der Volkssternwarte heißt es dazu:Im Zeitraum Januar bis März 2019 bietet die Volkssternwarte Paderborn eine leicht verständliche Einführungsreihe in die faszinierende Welt der Astronomie für Erwachsene und Jugendliche ab ca. 14 Jahren an. An vier Abenden erfahren die Zuhörer Wissenswertes und Interessantes zu zentralen Themenbereichen der Sternenkunde. Alle Vorträge sind inhaltlich abgeschlossen und können somit auch einzeln besucht werden.
Im dritten Teil der Einführungsreihe führt die Reise weit hinter die Grenzen unseres Sonnensystems. Die Sternhaufen und Gasnebel am Firmament sind zwar bereits einige hundert bis tausend Lichtjahre von uns entfernt, zählen jedoch zumeist noch zu unserem Milchstraßensystem, einer Welteninsel mit einem Durchmesser von etwa 100.000 Lichtjahren, die bis zu 300 Milliarden Sterne enthält. Bereits mit bloßem Auge ist neben einigen besonders auffälligen Objekten in unserer eigenen Galaxis, etwa dem offenen Sternhaufen der Plejaden, auch der Andromeda-Nebel sichtbar. In 2,5 Millionen Lichtjahren Distanz bildet er die Nachbargalaxie unserer Milchstraße und übertrifft diese mit rund einer Billion Mitgliedssternen noch einmal deutlich an Größe. Der Referent stellt eine Vielzahl sogenannter „Deep Sky Objekte“ vor und erläutert ihre Entstehung sowie ihre Bedeutung im All. Neben Sternhaufen und Galaxien geht er auch auf verschiedene Typen von Gasnebeln ein. Ein Ausflug in die geheimnisvolle Welt der Quasare und Schwarzen Löcher fehlt ebenso wenig. Auch erhalten die Zuhörer Tipps zur Beobachtung der gezeigten Phänomene.
Der Eintritt von 4 Euro kommt wie immer der Arbeit der Sternwarte zugute.
Samstag, 9. Februar 2019
11. Februar: Die Welt der Astronomie (2) – Unser Planetensystem
Am Montag, den 11. Februar, wird an der Volkssternwarte in Paderbor Schloß Neuhaus der "Erwachsenenkurs" über die Astronomie fortgesetzt. Unter dem Titel
Die Welt der Astronomie (2) – Unser Planetensystem
gibt es einen Vortrag von Sigrid Haak. In der Ankündigung auf der Webseite der Sternwarte heißt es dazu:Im Zeitraum Januar bis März 2019 bietet die Volkssternwarte Paderborn eine leicht verständliche Einführungsreihe in die faszinierende Welt der Astronomie für Erwachsene und Jugendliche ab ca. 14 Jahren an. An vier Abenden erfahren die Zuhörer Wissenswertes und Interessantes zu zentralen Themenbereichen der Sternenkunde. Alle Vorträge sind inhaltlich abgeschlossen und können somit auch einzeln besucht werden.
Zusammen mit unserer Erde umrunden noch sieben weitere große Planeten auf Ellipsenbahnen die Sonne. Sie bilden mit zahlreichen Monden, Zwerg- und Kleinplaneten sowie Kometen unser heute bekanntes Planetensystem. Die Referentin lädt die Zuhörer zu einem gedanklichen Ausflug durch unser Sonnensystem ein und zeigt Phänomene in ungeahnten Dimensionen. So stellte man auf dem mondähnlichen Planeten Merkur extreme Temperaturschwankungen fest, während auf der Oberfläche der Venus ein Atmosphärendruck wie in 900 Metern Wassertiefe auf der Erde herrscht. Auf dem Mars erhebt sich der größte Vulkan unseres Sonnensystems in eine Höhe, die den Mount Everest als Modell erscheinen lässt. Erste Nahaufnahmen des fernen Pluto verdanken wir der Raumsonde New Horizons, die den Zwergplaneten im Juli 2015 passierte. Neben neuesten Bildern aus der Weltraumfahrt enthält der Vortrag Tipps und Tricks zur Beobachtung der Himmelskörper im Sonnensystem.
Der Eintritt von 4 Euro kommt wie immer der Arbeit der Sternwarte zugute.
Freitag, 25. Januar 2019
28.1.19: Astrokurs für Erwachsene ab 14 (Teil 1): Die Sonne - ein unterdurchschnittlicher Stern
An unserer Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus gibt es wieder einen "Astrokurs". Die erste Veranstaltung findet statt am Montag, den 28. Januar 2019 um 20 Uhr:
Im Zeitraum Januar bis März 2019 bietet die Volkssternwarte Paderborn eine leicht verständliche Einführungsreihe in die faszinierende Welt der Astronomie für Erwachsene und Jugendliche ab ca. 14 Jahren an. An vier Abenden erfahren die Zuhörer Wissenswertes und Interessantes zu zentralen Themenbereichen der Sternenkunde. Alle Vorträge sind inhaltlich abgeschlossen und
können somit auch einzeln besucht werden.
An diesem Montag geht es um die Sonne - ein unterdurchschnittlicher Stern.
Seit jeher ist die Menschheit von unserer Sonne fasziniert, zeitweise erfuhr sie gar gottgleiche Verehrung. Die wissenschaftliche Erforschung unseres Zentralgestirns hat insbesondere im vergangenen Jahrhundert viele Erkenntnisse auch über weit entfernte Sonnen hervorgebracht. Die Vielfalt an unterschiedlichen Sterntypen verrät viel über die Vergangenheit und Zukunft unseres eigenen Sonnensystems. Im praxisnahen Teil seines Vortrags beschreibt der Referent ausführlich Methoden zur gefahrlosen Beobachtung der Sonne mit einfachen Mitteln und Amateurteleskopen und erläutert die sichtbaren Phänomene. Von Sonnenflecken bis hin zu gewaltigen Gasausbrüchen reicht das Spektrum der sichtbaren Erscheinungen auf unserem Zentralgestirn.
Die weiteren Termine und Themen:
Sie sind herzlicheingeladen, egal ob sie einfach nur neugierig sind oder schon Grundkenntnisse oder mehr in der Astronomie besitzen. Kommen Sie vorbei! Der Eintritt kommt wie immer der Arbeit der Sternwarte zugute.
Im Zeitraum Januar bis März 2019 bietet die Volkssternwarte Paderborn eine leicht verständliche Einführungsreihe in die faszinierende Welt der Astronomie für Erwachsene und Jugendliche ab ca. 14 Jahren an. An vier Abenden erfahren die Zuhörer Wissenswertes und Interessantes zu zentralen Themenbereichen der Sternenkunde. Alle Vorträge sind inhaltlich abgeschlossen und
können somit auch einzeln besucht werden.
An diesem Montag geht es um die Sonne - ein unterdurchschnittlicher Stern.
Seit jeher ist die Menschheit von unserer Sonne fasziniert, zeitweise erfuhr sie gar gottgleiche Verehrung. Die wissenschaftliche Erforschung unseres Zentralgestirns hat insbesondere im vergangenen Jahrhundert viele Erkenntnisse auch über weit entfernte Sonnen hervorgebracht. Die Vielfalt an unterschiedlichen Sterntypen verrät viel über die Vergangenheit und Zukunft unseres eigenen Sonnensystems. Im praxisnahen Teil seines Vortrags beschreibt der Referent ausführlich Methoden zur gefahrlosen Beobachtung der Sonne mit einfachen Mitteln und Amateurteleskopen und erläutert die sichtbaren Phänomene. Von Sonnenflecken bis hin zu gewaltigen Gasausbrüchen reicht das Spektrum der sichtbaren Erscheinungen auf unserem Zentralgestirn.
Die weiteren Termine und Themen:
| 1.02.2019 | Die Welt der Astronomie (2): Unser Planetensystem |
| 25.02.2019 | Die Welt der Astronomie (3): Sternhaufen, Nebel und Galaxien |
| 11.03.2019 | Die Welt der Astronomie (4): Astronomie in der Praxis |
Sie sind herzlicheingeladen, egal ob sie einfach nur neugierig sind oder schon Grundkenntnisse oder mehr in der Astronomie besitzen. Kommen Sie vorbei! Der Eintritt kommt wie immer der Arbeit der Sternwarte zugute.
Sonntag, 13. Januar 2019
14. - 20. Januar 2019: Der Himmel über Bad Lippspringe
Schon die dritte Woche des neuen Jahres, doch außer am 2. und 3. Januar gab es bisher wenig klare Momente in den Nächten. Ob der Wettergott ein Einsehen hat und insbesondere es in der Nacht vom 20. zum 21. Januar klar werden lässt? Denn dann könnten wir sogar wieder eine totale Mondfinsternis sehen!
In dieser Woche nimmt der Mond immer weiter zu und beherrscht dadurch im Laufe der Woche die komplette Nacht. Von den hellen Planeten ist weiterhin Mars bis in die späten Abendstunden im Südwesten zu sehen, Venus und Jupiter können zu ähnlichen Zeiten wie in der vergangenen Woche am Morgenhimmel gefunden werden. Die ISS ist in dieser Woche nicht bei nächtlichen Überflügen zu beobachten.
Am Montag, den 14. Januar, erreicht der Mond um 7:46 Uhr exakt die Position des Ersten Viertels, steht dann jedoch bei uns unter dem Horizont (Untergang schon 0:28 Uhr). Danach geht die Sonne um 8:28 Uhr auf und um 16:37 Uhr unter. Damit geht sie morgens nur zwei Minuten früher als letzten Montag auf, aber abends schon fünf Minuten später, so dass die Tage doch so langsam wieder länger werden. Der Mond ist am Abend zu 56 Prozent beleuchtet, um 18:50 Uhr erreicht er seine höchste Position im Süden. Heute zeigt er maximale Libration in Breite, wir können auf seinen Nordpol schauen. Am Abend halte ich um 20 Uhr in der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus einen Vortrag über die Astrohighlights des Jahres 2018.
Am Dienstag, den 15. Januar, geht die Venus (-4.4mag) nur 4' Bogenminuten nördlich am Stern chi Ophiuchi (4.9mag) vorüber. Am Abend wird um 17:52 Uhr der 4.3mag helle Stern mü Ceti vom Mond am dunklen Rand bedeckt, ab 18:35 Uhr ist der Stern wieder am hellen Mondrand zu sehen. Und Kleinplanet Herculina (9.2mag) geht in nur 20' Bogenminuten Abstand westlich an 22 Leonis (5.3mag) vorüber.
Am Mittwoch, den 16. Januar, gibt es um 6:39 Uhr genau zwischen Venus und Jupiter am Morgenhimmel einen hellen Iridiumflare von -5mag zu sehen, wenn denn das Wetter mitspielt. Der Mond (Untergang 2:50 Uhr) zeigt maximale Libration in Länge, das Mare Crisium steht weit ab vom Mondrand.
Am Donnerstag, den 17. Januar, gibt es um 6:42 Uhr, diesmal dicht bei der Venus erneut einen Iridiumflare von -5mag zu sehen. Der Mond steht am Abend dicht bei Aldebaran im Stier. Um 19 Uhr beträgt der Abstand nur 1° Grad, das sind zwei Vollmonddurchmesser.
Am Freitag, den 18. Januar, erreicht der veränderliche Stern Algol um 1:55 Uhr wieder ein Helligkeitsminimum. Der Mond ist in der Frühe zu 87 Prozent beleuchtet und geht erst um 5:20 Uhr unter.
Am Samstag, den 19. Januar, wird um 3:33 Uhr der 4.4mag helle Stern Chi Orion vom Mond bedeckt (bis 4:28 Uhr). Der Mond ist dann schon zu 93 Prozent beleuchtet. Bei Jupiter stehen heute früh alle vier Monde auf der gleichen Seite.
Am Sonntag, den 20. Januar, wird morgens um 5:57 Uhr der Stern Zeta Gemini vom Mond bedeckt, um 6:36 Uhr taucht der Stern wieder auf. Da wir fast Vollmond haben, strahlt der Mond sehr hell und Beobachtung der Bedeckung wird sicherlich nicht einfach. Um 22:44 Uhr zeigt Algol wieder ein Helligkeitsminimum. Am Abend haben wir dann eine echte Vollmondnacht. Die exakte Vollmondposition wird jedoch erst am Montagmorgen um 6:16 Uhr erreicht. Da sich dann Sonne, Erde und Mond exakt auf einer Linie und befinden, kommt es sogar zu einer totalen Mondfinsternis. Der Mond beginnt ab 4:33 Uhr MEZ in den Kernschatten einzutreten, Beginn der totalen Phase ist dann um 5:41 Uhr. Das Maximum findet um den Vollmondzeitpunkt statt. Die totale Phase endet um 6:43 Uhr. Um 8:32 Uhr, also in etwa zeitgleich zum Sonnenaufgang, geht dann der Mond im Westen unter.
In dieser Woche nimmt der Mond immer weiter zu und beherrscht dadurch im Laufe der Woche die komplette Nacht. Von den hellen Planeten ist weiterhin Mars bis in die späten Abendstunden im Südwesten zu sehen, Venus und Jupiter können zu ähnlichen Zeiten wie in der vergangenen Woche am Morgenhimmel gefunden werden. Die ISS ist in dieser Woche nicht bei nächtlichen Überflügen zu beobachten.
Am Montag, den 14. Januar, erreicht der Mond um 7:46 Uhr exakt die Position des Ersten Viertels, steht dann jedoch bei uns unter dem Horizont (Untergang schon 0:28 Uhr). Danach geht die Sonne um 8:28 Uhr auf und um 16:37 Uhr unter. Damit geht sie morgens nur zwei Minuten früher als letzten Montag auf, aber abends schon fünf Minuten später, so dass die Tage doch so langsam wieder länger werden. Der Mond ist am Abend zu 56 Prozent beleuchtet, um 18:50 Uhr erreicht er seine höchste Position im Süden. Heute zeigt er maximale Libration in Breite, wir können auf seinen Nordpol schauen. Am Abend halte ich um 20 Uhr in der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus einen Vortrag über die Astrohighlights des Jahres 2018.
Am Dienstag, den 15. Januar, geht die Venus (-4.4mag) nur 4' Bogenminuten nördlich am Stern chi Ophiuchi (4.9mag) vorüber. Am Abend wird um 17:52 Uhr der 4.3mag helle Stern mü Ceti vom Mond am dunklen Rand bedeckt, ab 18:35 Uhr ist der Stern wieder am hellen Mondrand zu sehen. Und Kleinplanet Herculina (9.2mag) geht in nur 20' Bogenminuten Abstand westlich an 22 Leonis (5.3mag) vorüber.
Am Mittwoch, den 16. Januar, gibt es um 6:39 Uhr genau zwischen Venus und Jupiter am Morgenhimmel einen hellen Iridiumflare von -5mag zu sehen, wenn denn das Wetter mitspielt. Der Mond (Untergang 2:50 Uhr) zeigt maximale Libration in Länge, das Mare Crisium steht weit ab vom Mondrand.
Am Donnerstag, den 17. Januar, gibt es um 6:42 Uhr, diesmal dicht bei der Venus erneut einen Iridiumflare von -5mag zu sehen. Der Mond steht am Abend dicht bei Aldebaran im Stier. Um 19 Uhr beträgt der Abstand nur 1° Grad, das sind zwei Vollmonddurchmesser.
Am Freitag, den 18. Januar, erreicht der veränderliche Stern Algol um 1:55 Uhr wieder ein Helligkeitsminimum. Der Mond ist in der Frühe zu 87 Prozent beleuchtet und geht erst um 5:20 Uhr unter.
Am Samstag, den 19. Januar, wird um 3:33 Uhr der 4.4mag helle Stern Chi Orion vom Mond bedeckt (bis 4:28 Uhr). Der Mond ist dann schon zu 93 Prozent beleuchtet. Bei Jupiter stehen heute früh alle vier Monde auf der gleichen Seite.
Am Sonntag, den 20. Januar, wird morgens um 5:57 Uhr der Stern Zeta Gemini vom Mond bedeckt, um 6:36 Uhr taucht der Stern wieder auf. Da wir fast Vollmond haben, strahlt der Mond sehr hell und Beobachtung der Bedeckung wird sicherlich nicht einfach. Um 22:44 Uhr zeigt Algol wieder ein Helligkeitsminimum. Am Abend haben wir dann eine echte Vollmondnacht. Die exakte Vollmondposition wird jedoch erst am Montagmorgen um 6:16 Uhr erreicht. Da sich dann Sonne, Erde und Mond exakt auf einer Linie und befinden, kommt es sogar zu einer totalen Mondfinsternis. Der Mond beginnt ab 4:33 Uhr MEZ in den Kernschatten einzutreten, Beginn der totalen Phase ist dann um 5:41 Uhr. Das Maximum findet um den Vollmondzeitpunkt statt. Die totale Phase endet um 6:43 Uhr. Um 8:32 Uhr, also in etwa zeitgleich zum Sonnenaufgang, geht dann der Mond im Westen unter.
Sonntag, 9. Dezember 2018
10. - 16. Dezember 2018: Der Himmel über Bad Lippspringe
In dieser Woche nimmt der Mond wieder kräftig zu und bestimmt von Tag zu Tag mehr unseren Nachthimmel. Von den großen Planeten sind die Venus als strahlender Morgenstern (ab ca. 4:30 Uhr) und Mars am Abendhimmel (bis gegen 23:30 Uhr) gut zu beobachten. Spezialisten finden vielleicht auch noch Merkur am Morgenhimmel oder auch die nur mit eine Fernglas oder Fernrohr sichtbaren Planeten Uranus und Neptun (in der Nähe von Mars). Die ISS ist in der ersten Wochenhälfte noch bei abendlichen Überflügen zu sehen. Besonders in der ersten Wochenhälfte, wenn das Mondlicht nicht stört, kann der Komet 46/P Wirtanen am Himmel gesucht werden. Er steigt Abend für Abend höher hinauf und its im Sternbild Stier zu finden. Für das bloße Auge ist er jedoch wohl nur an dunkelsten Orten sichtbar, ein Fernrohr wird wohl in den allermeisten Fällen nötig zur Beobachtung sein.
Am Montag, den 10. Dezember, kommt es um 6:12 Uhr zu einem der letzten Iridiumflares, im Südsüdosten (Azimut 153° Grad, Höhe 12° Grad) leuchtet dieser mit einer Helligkeit von -1mag auf. Danach geht die Sonne um 8:20 Uhr auf und um 16:14 Uhr unter. Der helle Tag dauert jetzt keine acht Stunden mehr. Wir haben bereits jetzt, und nicht erst zum Winteranfang, die Zeit der frühesten Sonnenuntergänge des Jahres erreicht. Warum dies so ist, erklärt sehr anschaulich ein Artikel eines österreichischen Sternfreunds. Die zu 11 Prozent beleuchtete Mondsichel geht heute kurz nach 19:00 Uhr unter. Die ISS ist zwischen 17:29 Uhr und 17:38 Uhr in maximal 48° Grad Höhe am Abendhimmel zu sehen. Um 20:00 Uhr halte ich in der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus einen Vortrag zum Wintersternenhimmel und zur kommenden Mondfinsternis im Januar.
Am Dienstag, den 11. Dezember, fliegt die ISS zwischen 18:13 Uhr und 18:19 Uhr in maximal 20° Grad Höhe, also deutlich unterhalb des Mars, aber oberhalb des Mondes, über unseren südwestlichen Abendhimmel. Um 19:17 Uhr erreicht der veränderliche Stern Algol im Perseus ein Helligkeitminimum.Der Mond geht um 20:08 Uhr unter.
Am Mittwoch, den 12. Dezember, ist die ISS zwischen 17:21 Uhr und 17:29 Uhr am Abendhimmel zu sehen. Sie erreicht dabei maximal 29° Grad Höhe über dem Horizont. Um 21:11 Uhr geht der zu 25 Prozent beleuchtete Mond im Westen unter.
Am Donnerstag, den 13. Dezember, kann die ISS ganz flach im Südwesten in maxmal 11° Grad Höhe gegen 18:07 Uhr gesehen werden. Um 18:38 Uhr kommt es wohl letztmalig bei uns zu einem sehr, sehr hellem Iridiumflare von -8mag in Richtung Nordost (34° Grad Azimut und 45° Grad Höhe). Der Mond geht um 22:16 Uhr unter. In dieser Nacht steuert der Meteorstrom der Geminiden auf sein Maximum zu.
Am Freitag, den 14. Dezember, kann die ISS letztmalig in dieser Abendsichtbarkeitsperiode ganz flach im Südwesten in maxmal 17° Grad Höhe gegen 17:16 Uhr gesehen werden. Der Mond nähert sich dem Planeten Mars und geht um 23:21 Uhr unter. Auch heute Nacht können, nach Monduntergang, vielleicht noch einmal viele Sternschnuppen der Geminiden gezählt werden.
Am Samstag, den 15. Dezember, erreicht der Mond um 12:49 Uhr - da steht er bei uns noch unter dem Horizont - das Erste Viertel. Am Abend geht er dann erst kurz nach Mitternacht unter.
Am Sonntag, den 16. Dezember, 3. Advent, kann man vielleicht am frühen Morgen nach Merkur Ausschau halten, er geht kurz nach6:30 Uhr im Südosten am Himmel auf.
Am Montag, den 10. Dezember, kommt es um 6:12 Uhr zu einem der letzten Iridiumflares, im Südsüdosten (Azimut 153° Grad, Höhe 12° Grad) leuchtet dieser mit einer Helligkeit von -1mag auf. Danach geht die Sonne um 8:20 Uhr auf und um 16:14 Uhr unter. Der helle Tag dauert jetzt keine acht Stunden mehr. Wir haben bereits jetzt, und nicht erst zum Winteranfang, die Zeit der frühesten Sonnenuntergänge des Jahres erreicht. Warum dies so ist, erklärt sehr anschaulich ein Artikel eines österreichischen Sternfreunds. Die zu 11 Prozent beleuchtete Mondsichel geht heute kurz nach 19:00 Uhr unter. Die ISS ist zwischen 17:29 Uhr und 17:38 Uhr in maximal 48° Grad Höhe am Abendhimmel zu sehen. Um 20:00 Uhr halte ich in der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus einen Vortrag zum Wintersternenhimmel und zur kommenden Mondfinsternis im Januar.
Am Dienstag, den 11. Dezember, fliegt die ISS zwischen 18:13 Uhr und 18:19 Uhr in maximal 20° Grad Höhe, also deutlich unterhalb des Mars, aber oberhalb des Mondes, über unseren südwestlichen Abendhimmel. Um 19:17 Uhr erreicht der veränderliche Stern Algol im Perseus ein Helligkeitminimum.Der Mond geht um 20:08 Uhr unter.
Am Mittwoch, den 12. Dezember, ist die ISS zwischen 17:21 Uhr und 17:29 Uhr am Abendhimmel zu sehen. Sie erreicht dabei maximal 29° Grad Höhe über dem Horizont. Um 21:11 Uhr geht der zu 25 Prozent beleuchtete Mond im Westen unter.
Am Donnerstag, den 13. Dezember, kann die ISS ganz flach im Südwesten in maxmal 11° Grad Höhe gegen 18:07 Uhr gesehen werden. Um 18:38 Uhr kommt es wohl letztmalig bei uns zu einem sehr, sehr hellem Iridiumflare von -8mag in Richtung Nordost (34° Grad Azimut und 45° Grad Höhe). Der Mond geht um 22:16 Uhr unter. In dieser Nacht steuert der Meteorstrom der Geminiden auf sein Maximum zu.
Am Freitag, den 14. Dezember, kann die ISS letztmalig in dieser Abendsichtbarkeitsperiode ganz flach im Südwesten in maxmal 17° Grad Höhe gegen 17:16 Uhr gesehen werden. Der Mond nähert sich dem Planeten Mars und geht um 23:21 Uhr unter. Auch heute Nacht können, nach Monduntergang, vielleicht noch einmal viele Sternschnuppen der Geminiden gezählt werden.
Am Samstag, den 15. Dezember, erreicht der Mond um 12:49 Uhr - da steht er bei uns noch unter dem Horizont - das Erste Viertel. Am Abend geht er dann erst kurz nach Mitternacht unter.
Am Sonntag, den 16. Dezember, 3. Advent, kann man vielleicht am frühen Morgen nach Merkur Ausschau halten, er geht kurz nach6:30 Uhr im Südosten am Himmel auf.
Mittwoch, 21. November 2018
26. November: Interstellare Reisen – Vision oder Fiktion?
Am Montag, dem 26. November, wird an der Volkssternwarte in Schloß Neuhaus ein neues Veranstaltungsformat ausprobiert. Statt eines klassischen Vortrags soll es eine große Diskussion mit den Besuchern geben. Das Thema lautet:
Interstellare Reisen – Vision oder Fiktion?
In der Ankündigung der Sternwarte heißt es dazu:
Dr. Martin Otte diskutiert an diesem Abend mit Gästen sowie dem Publikum über die mögliche Zukunft der Raumfahrt. Das derzeit am weitesten entfernte menschgemachte Objekt, die Raumsonde Voyager 1, befindet sich in 140-facher Entfernung Erde-Sonne, inzwischen im interstellaren Raum. Ist sie nur noch einen Katzensprung zum nächsten Stern entfernt? Können wir in absehbarer Zeit einen Stern erreichen? Diese und ähnliche Fragen sind Grundlage zur Diskussionsrunde zu interstellaren Reisen, bei der auch die Zuschauer herzlich dazu eingeladen sind, sich aktiv zu beteiligen.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kommt wie immer der Arbeit der Sternwarte zugute.
Mittwoch, 3. Oktober 2018
8. Oktober: China – die "neue Größe" in Astronomie und Raumfahrt?
Am Montag, den 8. Oktober 2018, hält mein Sternfreund Heinz-Bernd Eggenstein um 20 Uhr in der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus einen interessanten Vortrag zum Thema:
China – die "neue Größe" in Astronomie und Raumfahrt?
Auf der Webseite der Sternwarte heißt es dazu in der Ankündigung:
"Die bemannte Weltraumfahrt hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch gewandelt: Nach dem Ende des Space Shuttle können die USA derzeit keine Menschen in den Weltraum befördern. Angesichts der Pläne hauptsächlich privatwirtschaftlicher Anbieter wie SpaceX vergisst man leicht, dass es zurzeit neben Russland eine weitere Nation gibt, die bemannte Weltraumflüge durchführen kann: China hat mehrmals demonstriert, dass es sogar die nötige Technologie zum Betrieb einer eigenen bemannten Weltraumstation beherrscht.
In der astronomischen Forschung setzt China ebenfalls Akzente: Zu einer Zeit, als das bekannte US-amerikanische Arecibo-Radioteleskop darum kämpfen musste, wegen Geldmangels nicht eingemottet zu werden, baute China mit FAST 500 ein neues weltgrößtes Radioteleskop mit einer einzelnen großen Antenne.
Welche Ziele verfolgt China im Weltraum und in der Astronomie? Warum gibt es so wenig Kooperationen zwischen den USA und China auf diesen Gebieten? Wird China - zusammen mit z.B. Indien - schon bald eine führende Rolle einnehmen? Diesen Fragen und anderen Fragen zum Aufschwung Chinas in Raumfahrt und Astronomie geht der Referent in diesem Vortrag ausführlich ein."
Der Eintritt zum Vortrag kommt wie immer der Arbeit der Sternwarte zugute.
Donnerstag, 13. September 2018
17. September: Vortrag Astronomie aktuell: Die Erde - ein Planet unter Planeten?
Am Montag, den 17. September, hält um 20 Uhr an der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus mein Sternfrend Ferry Dörfel wiedermal einen Vortrag. Diesmal geht es um:
Die Erde - ein Planet unter Planeten?
In der Ankündigung auf der Webseite der Sternwarte heißt es dazu:
Als Wiege der Menschheit und allen uns bekannten Lebens erscheint uns die Erde riesig, ja unerschöpflich. Aus dem Weltall betrachtet erkennt man von unserer Zivilisation fast nichts - keine Staatsgrenzen, ja nicht einmal unsere größten Bauten. Dabei sollte uns klar werden: Globale Probleme betreffen nie nur einzelne Staaten, sondern uns alle.
Während der Referent zu Beginn des Vortrages über den herbstlichen Sternenhimmel mit seinen astronomischen Ereignissen spricht, möchte er im Anschluss die Erde als Planeten und einzige Heimat der Menschheit in den Fokus rücken. Er möchte die Zuhörer wieder für diesen faszinierenden Planeten, der eben einfach „nur“ ein Planet ist, sensibilisieren.
Mit den Zuhörern möchte er den Optimismus teilen, dass es uns, trotz einiger rückwärtsgewandter und zerstörerischer Kräfte, mithilfe der Forschung gelingen wird, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um diesen schönen „Blauen Punkt im All“, unser aller Lebensraum, für die Zukunft zu erhalten.
Der Eintritt kommt wie immer der Arbeit der Sternwarte zugute.
Dienstag, 28. August 2018
3. September: Sternbilder und ihre Mythen
Am Montag, den 3. September 2018, gibt es um 20 Uhr an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus wieder einen schönen Vortrag von Peter Stöver:
Sternbilder und ihre Mythen
In der Ankündigung auf der Webseite der Sternwarte heißt es dazu:
Seit jeher blickt die Menschheit fasziniert zum gestirnten Himmel und versucht, die dort sichtbaren Phänomene zu verstehen. Hierzu zählte gerade vor Beginn der wissenschaftlichen Himmelserforschung auch, scheinbar „benachbarte“ Sterne zu Konstellationen oder Sternbildern zusammenzufassen, welche die Mythen der Völker widerspiegeln.
So hatten der Legende zufolge die Königin Kassiopeia und ihr Gatte Kepheus die Götter erzürnt und sollten daher ihre Tochter Andromeda einem schrecklichen Seeungeheuer, dem Walfisch, opfern. Gerade noch rechtzeitig erschien jedoch der Held Perseus und errettete Andromeda, indem er dem Ungetüm den abgeschlagenen Kopf der Medusa vorhielt. In der Folge wurden alle Figuren am Himmel verewigt, wo man sie noch heute in Form der Sternbilder finden kann.
Der Referent, Dr. Peter Stöver, bietet in seinem unterhaltsamen Vortrag einen interessanten Einblick in die „himmlische“ Sagenwelt und stellt ausgewählte Konstellationen des nördlichen Sternenhimmels und ihre Mythen vor.
Der Eintritt zur Veranstaltung (4 Euro, erm. 3 Euro) kommt wie immer der Arbeit de Sternwarte zugute.
Mittwoch, 22. August 2018
31. August: Astronomischer Workshop für Kinder - Unsere Sonne
Am Freitag, 31. August 2018 findet um 18:30 Uhr in der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus ein astronomischer Workshop für Kinder von Sigrid Haak und Kornelia Dörfel mit dem Titel "Unsere Sonne" statt.
Die Teilnehmerzahl an diesem Workshop ist auf 15 Kinder im Alter von ca. acht bis 14 Jahren begrenzt. Eine verbindliche Voranmeldung ist zwingend erforderlich und wird bis zum 20.08.2018 per E-Mail an mail@vspb.de oder telefonisch unter 05254/932042 (Anrufbeantworter) entgegengenommen.
Weitere Einzelheiten findet Ihr auf der Homepage der Sternwarte (https://www.vspb.de/vortrag_20180831).
Sonntag, 17. Juni 2018
18. - 24. Juni 2018: Der Himmel über Bad Lippspringe
In dieser Woche haben wir Sommeranfang, dies ist die Woche der längsten Tage und kürzesten Nächte des Jahres. Nachts sinkt die Sonne bei uns keine 15° Grad unter den Horizont, "astronomisch dunkel" wird es daher gar nicht. Am Abend begleitet uns wieder der zunehmende Mond. Von den hellen Planeten steht die Venus strahlend hell im Nordwesten, sie geht gegen Mitternacht unter. Im Süden leuchtet stark der Jupiter, sein Untergang ist gegen 3:00 Uhr. Saturn steht nächste Woche in Opposition zur Sonne, er geht also bald nach Sonnenuntergang im Südosten auf und ist dann die ganze Nacht zu sehen. Mars geht noch vor 1:00 Uhr ebenfalls im Südosten auf, seine Opposition ist jedoch erst Ende nächsten Monats. Spezialisten können versuchen, nach Sonnenuntergang auch Merkur im Nordwesten zu finden, er zeigt in diesen Tagen eine bescheidene Abendsichtbarkeit. Die Internationale Raumstation (ISS) ist in dieser Wche nicht bei nächtlichen Überflügen zu beobachten.
Am Montag, den 18. Juni, ist am Abend der Mond zu 44 Prozent beleuchtet. Er geht erst am Dienstag nach 1:00 Uhr unter. Ab 23:04 Uhr wandert der Schatten des Jupitermonds Ganymed über die Planetenscheibe. An der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus halte ich heute um 20 Uhr einen Vortrag zur kommenden Mondfinsternis und Marsopposition im Juli.
Am Dienstag, den 19. Juni, steht Kleinplanet Vesta in Opposition zur Sonne. Vesta ist zur Zeit 5,5mag hell, also an dunklen Orten sogar mit dem bloßen Auge zu sehen.
Am Mittwoch, den 20. Juni, erreicht der Mond um 12:51 Uhr das Erste Viertel, am Abend um 23:00 Uhr ist er dann bereits zu 55 Prozent beleuchtet. Um 23:41 Uhr gibt es im Westen (Azimut 259° Grad, Höhe 39° Grad), im unscheinbaren Sternbild "Harr der Bereneike", das dem bald untergehenden Löwen folgt, einen Iridiumflare der Helligkeit von -4mag, also etwa so hell wie die Venus.
Am Donnerstag, den 21. Juni, ist Sommeranfang. Heute erreicht die Sonne an ihrer scheinbaren Bahn am Himmel den nördlichsten Punkt. Nördlich des Polarkreises geht sie überhaupt nicht unter. Bei uns geht sie um 5:06 Uhr auf und um 21:47 Uhr unter, der helle Tag dauert also 16 Stunden und 41 Minuten. Im Süden Deutschlands (z.B. in Grainau, Zugspitze) dauert er nur knapp 16 Stunden (Sonnenauf/untergang: 5:19 Uhr/21:17 Uhr) und im Norden auf der Nordseeinsel Amrum sogar deutlich mehr als 17 Stunden (Sonnenauf/untergang: 4:50 Uhr / 22:07 Uhr). Der Mond zeigt heute wieder einmal maximale Libration in Länge, das Mare Crisium steht weit ab vom Mondrand.
Am Freitag, den 22. Juni, kann man am Abend mal probieren, mit einem Fernrohr, die Saturnmonde zu beobachten. Der hellste, Titan, steht in westlicher Elongation, Tethys in östlicher Elongation.
Am Samstag, den 23. Juni, steht der Mond nicht weit entfernt (ca. 3° Grad, 6 Vollmonddurchmesser), oberhalb von Jupiter. Er zeigt heute Abend wieder einmal seinen "goldenen Henkel".
Am Sonntag, den 24. Juni, hat am Abend der bereits zu 90 Prozent beleuchtete Mond sich schon deutlich von Jupiter entfernt und nähert sich dem Sternbild Skorpion. Ab 23:50 Uhr wandert der Schatten von Jupitermond Io über den Planeten.
Am Montag, den 18. Juni, ist am Abend der Mond zu 44 Prozent beleuchtet. Er geht erst am Dienstag nach 1:00 Uhr unter. Ab 23:04 Uhr wandert der Schatten des Jupitermonds Ganymed über die Planetenscheibe. An der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus halte ich heute um 20 Uhr einen Vortrag zur kommenden Mondfinsternis und Marsopposition im Juli.
Am Dienstag, den 19. Juni, steht Kleinplanet Vesta in Opposition zur Sonne. Vesta ist zur Zeit 5,5mag hell, also an dunklen Orten sogar mit dem bloßen Auge zu sehen.
Am Mittwoch, den 20. Juni, erreicht der Mond um 12:51 Uhr das Erste Viertel, am Abend um 23:00 Uhr ist er dann bereits zu 55 Prozent beleuchtet. Um 23:41 Uhr gibt es im Westen (Azimut 259° Grad, Höhe 39° Grad), im unscheinbaren Sternbild "Harr der Bereneike", das dem bald untergehenden Löwen folgt, einen Iridiumflare der Helligkeit von -4mag, also etwa so hell wie die Venus.
Am Donnerstag, den 21. Juni, ist Sommeranfang. Heute erreicht die Sonne an ihrer scheinbaren Bahn am Himmel den nördlichsten Punkt. Nördlich des Polarkreises geht sie überhaupt nicht unter. Bei uns geht sie um 5:06 Uhr auf und um 21:47 Uhr unter, der helle Tag dauert also 16 Stunden und 41 Minuten. Im Süden Deutschlands (z.B. in Grainau, Zugspitze) dauert er nur knapp 16 Stunden (Sonnenauf/untergang: 5:19 Uhr/21:17 Uhr) und im Norden auf der Nordseeinsel Amrum sogar deutlich mehr als 17 Stunden (Sonnenauf/untergang: 4:50 Uhr / 22:07 Uhr). Der Mond zeigt heute wieder einmal maximale Libration in Länge, das Mare Crisium steht weit ab vom Mondrand.
Am Freitag, den 22. Juni, kann man am Abend mal probieren, mit einem Fernrohr, die Saturnmonde zu beobachten. Der hellste, Titan, steht in westlicher Elongation, Tethys in östlicher Elongation.
Am Samstag, den 23. Juni, steht der Mond nicht weit entfernt (ca. 3° Grad, 6 Vollmonddurchmesser), oberhalb von Jupiter. Er zeigt heute Abend wieder einmal seinen "goldenen Henkel".
Am Sonntag, den 24. Juni, hat am Abend der bereits zu 90 Prozent beleuchtete Mond sich schon deutlich von Jupiter entfernt und nähert sich dem Sternbild Skorpion. Ab 23:50 Uhr wandert der Schatten von Jupitermond Io über den Planeten.
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Vortrag
Montag, 11. Juni 2018
18. Juni: Vortrag "Roter Planet und roter Mond"
Am Montag, den 18. Juni, halte ich an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus wieder einmal einen kleinen Vortrag. In der Reihe "Astronomie aktuell" geht es um den Sommerhimmel und gleich zwei besondere Ereignisse, die auf den 27. Juli fallen. Eine totale Mondfinsternis und die Opposition des Mars. Der Vortrag heißt:
Im Sommer 2018 strahlt der „rote Planet“ Mars besonders hell am Abendhimmel. Etwa alle 15 Jahre kommt er der Erde besonders nahe. Sein orange-rötliches Leuchten ist dann besonders auffällig und wird auch in diesem Sommer wieder für einigen Gesprächsstoff bei sommerlichen Grillabenden sorgen.
Am Abend der Marsopposition, dem 27. Juli 2018, ereignet sich zudem auch eine von Deutschland aus sichtbare totale Mondfinsternis, ein besonderer astronomischer Höhepunkt des Jahres. In der Vergangenheit symbolisierte der Mars für viele Völker ihren Kriegsgott. Mit Erfindung des Fernrohrs konnte man schnell feststellen, dass ein Tag auf dem Mars nur ca. 40 Minuten länger dauert als auf der Erde, und dass es dort auch Jahreszeiten geben muss.
Heute ist Mars der am häufigsten von irdischen Raumsonden erforschte Planet. Doch wie erdähnlich ist dieser Planet nun wirklich? Und gibt oder gab es dort vielleicht sogar Leben? Der Referent zeigt, wo und wie sich der rote Planet und die Mondfinsternis in diesem Sommer am besten beobachten lassen. Er stellt die neuesten Forschungsergebnisse vor und zeigt auf, wo heute noch größere Probleme bei möglichen bemannten Reisen zum Mars liegen.
Der Eintritt kommt wie immer der Arbeit der Volkssternwarte zugute. Ich freue mich schon auf ihr Kommen!
Astronomie aktuell: Roter Planet und roter Mond
Und in der Ankündigung auf der Webseite der Volkssternwarte heißt es dazu:Im Sommer 2018 strahlt der „rote Planet“ Mars besonders hell am Abendhimmel. Etwa alle 15 Jahre kommt er der Erde besonders nahe. Sein orange-rötliches Leuchten ist dann besonders auffällig und wird auch in diesem Sommer wieder für einigen Gesprächsstoff bei sommerlichen Grillabenden sorgen.
Am Abend der Marsopposition, dem 27. Juli 2018, ereignet sich zudem auch eine von Deutschland aus sichtbare totale Mondfinsternis, ein besonderer astronomischer Höhepunkt des Jahres. In der Vergangenheit symbolisierte der Mars für viele Völker ihren Kriegsgott. Mit Erfindung des Fernrohrs konnte man schnell feststellen, dass ein Tag auf dem Mars nur ca. 40 Minuten länger dauert als auf der Erde, und dass es dort auch Jahreszeiten geben muss.
Heute ist Mars der am häufigsten von irdischen Raumsonden erforschte Planet. Doch wie erdähnlich ist dieser Planet nun wirklich? Und gibt oder gab es dort vielleicht sogar Leben? Der Referent zeigt, wo und wie sich der rote Planet und die Mondfinsternis in diesem Sommer am besten beobachten lassen. Er stellt die neuesten Forschungsergebnisse vor und zeigt auf, wo heute noch größere Probleme bei möglichen bemannten Reisen zum Mars liegen.
Der Eintritt kommt wie immer der Arbeit der Volkssternwarte zugute. Ich freue mich schon auf ihr Kommen!
Samstag, 7. April 2018
13. April 17:30 Uhr: Lesung für Kinder "Das Fest der Sternbilder"
Am Freitag, den 13. April, gibt es um 17:30 Uhr an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus eine besondere Veranstaltung für Kinder bis zum Grundschulalter. Es liest Beatrix Lord, Tochter von Uta Koppel, der Autorin des Kinderbuchs "Das Fest der Sternbilder":
In der Ankündigung der Sternwarte dazu heißt es:
„Es lebte vor vielen hundert Jahren in dem Kaiserreich China der berühmte Hofsternforscher Tsching Fu.“ So beginnt das Kinderbuch „Das Fest der Sternbilder“ der Paderborner Autorin Uta Koppel. Es ist 2016 posthum erschienen und richtet sich an Kinder bis zum Grundschulalter.
Im Rahmen dieser Veranstaltung liest die Tochter der Autorin, Beatrix Lord, aus dem Werk ihrer 2005 verstorbenen Mutter. Die Zuhörer lernen zahlreiche Sternenbilder kennen, die in dieser märchenhaften Erzählung ihre Positionen am Himmelszelt verlassen haben. Die Geschichte um Tsching Fu stellt zahlreiche dieser Konstellationen unterhaltsam vor.
Im Anschluss an die Lesung zeigt Sigrid Haak, dass sich um viele Sternbilder tatsächlich faszinierende Geschichten und Legenden ranken. Einige dieser interessanten Figuren kann man sehr einfach am Himmel erkennen. Die Referentin erklärt, wie dies an einem klaren Abend auch für unerfahrene „Sterngucker“ leicht möglich ist und welche interessanten Phänomene sich ohne weitere Hilfsmittel verfolgen lassen.
Über die Autorin Uta Koppel kann man bei Wikipedia lesen:
Nach dem Abitur (1957) studierte Koppel Germanistik und Theatergeschichte in Mainz, Saarbrücken und Wien. Sie bestand ihr Examen in Philosophie und Pädagogik und absolvierte eine Ausbildung als Schauspielerin in Wien und Wiesbaden. 1963 erlangte sie die Bühnenreifeprüfung. Seit 1967 wohnte sie in Paderborn. Dort war sie pädagogisch tätig. Von 1981 bis 1983 hatte Koppel einen Lehrauftrag an der Universität Paderborn und seit 1979 bot sie Literaturkurse an der Volkshochschule Paderborn an. Von 1988 bis 1994 machte sie Pressearbeit für die Autorenvereinigung „Die Kogge“. Sie lebte als Malerin und Schriftstellerin in Paderborn.
Das Buch ist als gebundene Ausgabe im ausgewählten Buchhandel, zum Beispiel hier in Bad Lippspringe über die Buchhandlung Waltemode, für 19,90 Euro (vor)bestellbar.
In der Ankündigung der Sternwarte dazu heißt es:
„Es lebte vor vielen hundert Jahren in dem Kaiserreich China der berühmte Hofsternforscher Tsching Fu.“ So beginnt das Kinderbuch „Das Fest der Sternbilder“ der Paderborner Autorin Uta Koppel. Es ist 2016 posthum erschienen und richtet sich an Kinder bis zum Grundschulalter.
Im Rahmen dieser Veranstaltung liest die Tochter der Autorin, Beatrix Lord, aus dem Werk ihrer 2005 verstorbenen Mutter. Die Zuhörer lernen zahlreiche Sternenbilder kennen, die in dieser märchenhaften Erzählung ihre Positionen am Himmelszelt verlassen haben. Die Geschichte um Tsching Fu stellt zahlreiche dieser Konstellationen unterhaltsam vor.
Im Anschluss an die Lesung zeigt Sigrid Haak, dass sich um viele Sternbilder tatsächlich faszinierende Geschichten und Legenden ranken. Einige dieser interessanten Figuren kann man sehr einfach am Himmel erkennen. Die Referentin erklärt, wie dies an einem klaren Abend auch für unerfahrene „Sterngucker“ leicht möglich ist und welche interessanten Phänomene sich ohne weitere Hilfsmittel verfolgen lassen.
Über die Autorin Uta Koppel kann man bei Wikipedia lesen:
Nach dem Abitur (1957) studierte Koppel Germanistik und Theatergeschichte in Mainz, Saarbrücken und Wien. Sie bestand ihr Examen in Philosophie und Pädagogik und absolvierte eine Ausbildung als Schauspielerin in Wien und Wiesbaden. 1963 erlangte sie die Bühnenreifeprüfung. Seit 1967 wohnte sie in Paderborn. Dort war sie pädagogisch tätig. Von 1981 bis 1983 hatte Koppel einen Lehrauftrag an der Universität Paderborn und seit 1979 bot sie Literaturkurse an der Volkshochschule Paderborn an. Von 1988 bis 1994 machte sie Pressearbeit für die Autorenvereinigung „Die Kogge“. Sie lebte als Malerin und Schriftstellerin in Paderborn.
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