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Sonntag, 19. Oktober 2025

20. - 26. Oktober 2025: Der Himmel über Bad Lippspringe

 In dieser Woche haben wir Neumond, die Nächte eignen sich gut auch zur Beobachtung von lichtschwächeren Objekten am Himmel - wenn denn das Wetter mitspielt. Am Wochenende haben wir die Umstellung von der Sommerzeit zurück auf unsere normale Mitteleuropäische Zeit, für mich immer sehr erfreulich, denn man kann am Abend schon eine Stunde früher mit dem Sternegucken beginnen. Von den hellen Planeten ist Saturn die ganze Nacht über bis ca. 4:30 Uhr zu beobachten. Fernglasplanet Neptun steht immer noch in seiner Nähe, für ihn gelten die gleichen Zeiten. Uranus kann ab ca. 20 Uhr ebenfalls mit Fernglas beobachtet werden. Ab ca. 23:30 Uhr steigt auch Jupiter im Osten über die Egge. In der Morgendämmerung ab ca. 6:30 Uhr leuchtet auch noch die helle Venus als Morgenstern. Die Internationale Raumstation (ISS) kann bei morgendlichen Überflügen gesichtet werden.

Mit Glück können mit Hilfe eines Fernglases zwei Kometen am frühen Abendhimmel gefunden werden, beide haben eine Helligkeit von ca. 6mag. Komet C/2025 R2 (SWAN) kann gegen 20 Uhr in ca. 25° Grad Höhe im Süden gefunden werden. Komet C/2025 A6 (Lemmon) steht gegen 20 Uhr ca. 20° Grad hoch im Westen und zieht durch das Sternbild Bootes hindurch. Die genauen Positionen kann man in der Software "Stellarium" oder auf der Webseite von "heavens-above" finden.

Am Montag, den 20. Oktober, geht die Sonne um 7:58 Uhr auf und um 18:20 Uhr unter. Der helle Tag ist also erneut 27 Minuten kürzer als noch vor einer Woche. Die ISS kann einmal gegen 5:36 Uhr tief im Südosten überfliegend gesehen werden, zwischen 7:07 Uhr und 7:14 Uhr fliegt sie deutlich auffälliger in maximal 60° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg, dabei fliegt sie ganz dicht an Jupiter vorbei.

Am Dienstag, den 21. Oktober, haben wir exakt um 14:26 Uhr Neumond. Da der Mond die Erde zurzeit auf einer sehr südlich ausgerichteten Bahn umläuft und zudem die Ekliptik am Abend auch nur sehr flach über den Westhorizont verläuft, wird er wohl erst am Samstag dieser Woche wieder zu sehen sein.  Zwischen 6:22 Uhr und 6:28 Uhr fliegt die ISS vom Orion bis zum Horizont im Osten in maximal 46° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg. Um 21:00 Uhr zeigt der veränderliche Stern Algol ein Helligkeitsminimum.  Um 1:00 Uhr steht Kleinplanet (40)Harmonia (10,8mag) in 4' Bogenminuten Abstand zu Stern HIP34608 (6,4mag). Um 4:00 Uhr steht Kleinplanet (85)Io (10,7mag) in nur 1,5' Bogenminuten Abstand zu Stern HIP6513 (8,3mag). Und am Abend um 20:45 Uhr steht Kleinplanet (63)Ausonia (11,3mag) in ebenfalls nur 1,5' Bogenminuten Abstand zu Stern HIP102780 (6,2mag).

Am Mittwoch, den 22. Oktober, ist die ISS zum einen gegen 5:37 Uhr tief im Südosten unterhalb des Sternbilds Löwe zu sehen, zwischen 7:09 Uhr und 7:17 Uhr fliegt sie mit maximal 83° Grad Höhe sehr hoch über unseren Himmel hinweg. Bei Jupiter fallen ab ca. 2:00 Uhr die Schatten der Monde von Io und Europa gleichzeitig auf die Planetenoberfläche. Bereits ab 0:50 Uhr zieht Saturnmond Titan vor dem Planeten vorüber.

Am Donnerstag, den 23. Oktober, tritt die ISS um 6:23 Uhr im Sternbild Stier im Westen aus dem Erdschatten heraus und fliegt dann schnell in maximal 73° Grad Höhe bis 6:29 Uhr zum Osthorizont.

Am Freitag, den 24. Oktober, ist die ISS zum noch einmal gegen 5:38 Uhr tief im Südosten kurz im Sternbild Löwe zu sehen, zwischen 7:10 Uhr und 7:18 Uhr fliegt sie dann in hohem Bogen genau über unsere Stadt hinweg. Um 7h:13m:07sec ist sie dabei exakt 426 Kilometer über unserer Stadt. Um 6:40 Uhr steht Kleinplanet (7)Iris (10,4mag) in 43 Bogenminuten Abstand zu Stern 10 Sex (5,8mag). Und um 20:30 Uhr steht Kleinplanet (1)Ceres (7,8mag) in sogar nur 0,5' Bogenminuten Abstand zu Stern HIP3122 (6,8mag).

Am Samstag, den 25. Oktober, ist am Abend wahrscheinlich das erste Mal nach Neumond sichtbar. Bei Sonnenuntergang steht die zu 16 Prozent beleuchtete Sichel jedoch nur 5° Grad über dem Horizont in Richtung Südsüdwest. Der Mond geht um 19:26 Uhr unter. Die ISS fliegt zwischen 6:24 Uhr und 6:30 Uhr ein weiteres Mal genau über unsere Stadt hinweg (exakt um 6:25:19 Uhr)

Am Sonntag, den 26. Oktober, haben wir wieder in der Nacht die Zeitumstellung auf unsere Mitteleuropäische Zeit, Normalzeit. Das bedeutet, die Stunde zwischen 2:00 Uhr und 3:00 Uhr findet zweimal statt. Wer dann nicht gerade Sterne beobachtet, kann also eine Stunde länger schlafen, bevor ihn um 8 Uhr der Wecker vielleicht zum Sonntagsgottesdienst ruft. Wenn die Sonne aufgeht, steht unsere Uhr dann nicht, wie noch am Samstag auf kurz nach 8:00 Uhr, sondern erst auf 7:09 Uhr. Dafür wird es abends auch eine Stunde eher dunkel, die Sonne geht schon um 17:08 Uhr unter. Und wenn der Mond um 19:12 Uhr unter geht ist es auch schon viel, viel dunkler als noch am Vortrag zur gleichen Zeit. Der Mond ist heute Abend schon zu 23 Prozent beleuchtet. Die ISS ist einmal kurz gegen 4:46 Uhr im Osten hinter dem Sternbild Löwe zu sehen, zwischen 6:12 Uhr und 6:19 Uhr fliegt sie in maximal 76° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg.

Donnerstag, 10. April 2025

6.-10. April 2025: Auf der Suche nach Asteroiden

 Die Suche nach dem Kometen P/2010 H2 (Vales) motivierte mich, nach anderen kleinen Objekten unseres Sonnensystems zu schauen, die am Ende doch etwas einfacher zu finden und zu identifizieren sein sollten: Kleinplaneten und Asteroiden.

Denn inzwischen hatte sich herausgestellt, dass der Komet wirklich vermisst wird. Nur ein Sternfreund hatte bislang zwei Fotos auf der Webseite der VdS veröffentlicht, doch schnell stellte sich heraus, zumindest auf einem Foto müsste er sich geirrt haben, nicht der Komet hatte eine kleine, etwas verwaschene Lichtspur hinterlassen, sondern eine ferne unscheinbare Galaxie. Die Fotos befinden sich jetzt auch schon nicht mehr auf der Webseite der Fachgruppe Kometen der VdS. Heute hieß es in den einschlägigen Diskussionsgruppen, der Komet müssen wohl eine Helligkeit von weniger als 21mag haben, also für die allermeisten Amateurgeräte praktisch unerreichbar. 

Und so habe ich dann am Abend des Sonntags lieber ein knappes Dutzend Kleinplaneten fotografiert, in der Hoffnung, diese dann in der Nacht vom Montag noch einmal fotografieren zu können, so dass sich durch den Vergleich der beiden Bilder dann eindeutig die flinken Kleinplaneten identifizieren lassen.

Hier kommen meine Ergebnisse, in der Reihenfolge wie ich die Objekte fotografiert habe. 

(15)Eunomia am 6.4.25

 Am 6.4. befand sich (15) Eunomia (10,5mag) "rechts", also westlich vom hellen Stern 1 Gem.

(15)Eunomia am 7.4.25

 Am 7.4. befand sich Eunomia schon auf der anderen, linken, östlichen Seite. Durch Vergleich der beiden Bilder kann man deutlich erkennen, wie der Kleinplanet innerhalb eines Tages seine Position verändert. Unten rechts in den beiden Bildern ist übrigens der kleine offene Sternhaufen NGC 2129 zu sehen.

Der nächste Kleinplanet auf meiner Liste war  (69) Hesperia (12,4mag):

Hesperia am 6.4. um 21:33 Uhr MESZ

Hesperia am 7.4. um 21:36 Uhr MESZ

Hesperia ist am Himmel zur Zeit etwas schneller als Eunomia unterwegs, deshalb habe ich beim zweiten Bild am 7.4. schon etwas nachjustieren, damit die Bilder wirklich vergleichbar sind. Wirklich notwendig wäre es jedoch nicht gewesen, die roten Kreise kennzeichnen die jeweilige Position von Hesperia am anderen Tag.

Und hier der dritte Kleinplanet, (13)Egeria (12,0mag):

(13)Egeria am 6.4. um 21:41 Uhr MESZ 

(13)Egeria am 6.4.25 um 21:44 MESZ

 Als nächstes der nur 12,9mag helle Asteroid (116)Sirona

(116)Sirona am 6.4.25 um 21:48 Uhr MESZ  

(116)Sirona am 7.4.25 um 21:52 Uhr MESZ

Übrigens wurden die meisten Fotos genau 5 Minuten lang belichtet, damit man einen realistischen Eindruck der jeweiligen Helligkeiten der Sterne und Kleinplaneten bekommen kann.

Dann passierte mir ein Mißgeschick. Ich wollte den Kleinplaneten (51)Nemausa fotografieren, der sich im Sternbild Zwillinge befand. Doch wie sich erst später herausstellte, habe ich mich bei der Eingabe der Koordinaten vertan und am 6.4. und 7.4. eine Gegend abgelichtet, die sich ca. 7° Grad südlicher befand. Dies habe ich erst gemerkt, als ich am 9. April ein weiteres Foto, diesmal jedoch mit den richtigen Koordinaten, aufgenommen habe:

(51)Nemausa am 9.4.25 um 23:52 Uhr MESZ

Dadurch fehlt mir jetzt hier natürlich ein echtes "Vergleichsfoto", so dass man die Bewegung des Asteroiden nachvollziehen kann.

Ohne Fehler ging es dann mit dem nächsten Kleinplaneten, (14)Irene, (zur Zeit nur 11,2mag) weiter:

(14)Irene am 6.4.25 um 22:20 Uhr MESZ

(14)Irene am 7.4.25 um 22:09 Uhr MESZ

Im Sternbild Wasserschlange entdeckte ich einen weiteren Kleinplaneten, (409)Aspasia, 11.9mag hell:

 

(409)Aspasia am 6.4.25 um 22:37 Uhr MESZ

(409)Aspasia am 7.4.25 um 22:31 Uhr MESZ

Das Bild vom 7.4. zeigt schon nicht mehr ganz so viele Sterne wie das Bild vom 6.4. Dies liegt daran, dass inzwischen der Mond immer volelr, also heller wird und sich nur ca. 20° Grad von (409)Aspasia befand.

Auch beim nächsten Kleinplaneten, (287)Nephthys (12,0mag) im Sternbild Löwe machte sich am 7.4. das Mondlicht störend aufhellend bemerkbar;

(287)Nephthys am 6.4.25 um 22:45 Uhr MESZ

(287)Nephthys am 7.4.25 um 22:48 Uhr MESZ 

Dieser Kleinplanet wurde in den USA von dem Dänen Christian Heinrich Friedrich Peters entdeckt. Ein Sohn aus einer Flensburger Pastorenfamilie, der in seinem Leben immer wieder am Existenzminimum leben musste, aber in vielen Ländern seine Leidenschaft für die Astronomie ausleben konnte und der großartige Entdeckungen gemacht hat. Es lohnt sich, seine Lebensgeschichte bei Wikipedia einmal nachzulesen. 


(704)Interamnia am 6.4.25 um 22:59 UT

(704)Interamnia (11,9mag) im Sternbild Sextant bewegt sich zur Zeit nur sehr langsam:

(704)Interamnia am 7.4.25 um 22:57 UT

 Sehr lesenswert ist der Wikipedia-Eintrag zu diesem Asteroiden, der in Oppositionszeiten auch mal 8,5mag hell werden kann.

(674)Rachele am 6.4.25

(674)Rachele hatte ebenfalls nur eine Helligkeit von 12,0 mag

(674)Rachele am 7.4.25 um 23:11 Uhr MESZ

 Am 10. April gelang mir noch ein weiterer besonderer Schnappschuss:

Leo-Triplett mit (8)Flora am 10.4.25 um 23:00 Uhr MESZ

Bei diesem Bild kam es mir nicht darauf an, die Schönheit dieses Galaxien-Trios zu dokumentieren, sondern ich wollte dokumentieren, wie gerade Kleinplanet (8)Flora (10,4mag) über die Hamburger-Galaxie NGC 3628 hinweg zieht (10.4.25, ca. 21:30-23:00 Uhr MESZ). Mit den Standardeinstellungen meines Vespera war dieses Bild nicht möglich, denn der Mond stand doch viel zu nah (14° Grad entfernt) und hätte mit seinem hellen Licht die lichtschwachen Galaxien schnell überstrahlt. Deshalb habe ich für dieses Bild die Belichtung manuell eingestellt und den Gain von 20 auf 10 reduziert. So konnte ich dieses Bild entstehen lassen. Es wurde aus insgesamt 360 Einzelbildern a 10 Sekunden gestackt, also eine gute Stunde lang netto belichtet. In dieser Stunde hat sich der Kleinplanet (8)Flora natürlich deutlich bewegt, so dass er nicht punktförmig, sondern als Strich oben links in diesem Bild abgebildet wurde.


Ich habe noch einige weitere Kleinplaneten beobachtet und werde wahrscheinlich diesen Blogbeitrag bald ergänzen. Nun steht jedoch schon wieder der nächste klare Abend an. Mal sehen, was ich heute noch alles vor die Linse bekomme.

Sonntag, 30. März 2025

31. März - 6. April 2025: Der Himmel über Bad Lippspringe

 Der März hat uns ja viele schöne sonnige Tage und klare Nächte gebracht. Mal sehen, wie sich jetzt der April zeigen wird. In dieser Woche nimmt der Mond weiter zu und bestimmt zunehmend den Abend- und Nachthimmel. Von den hellen Planeten sind am Abend Jupiter und Mars noch gut zu sehen. Auch der Fernglas Planet Uranus kann noch im Westen gefunden werden, er geht gegen 23:30 Uhr unter. Jupiter ist bis ca. 1:30 Uhr im Westen zu finden, Mars geht erst deutlich nach 4:00 Uhr unter. Allerdings entfernt er sich zunehmend von der Erde, sein Scheibchen wird immer kleiner, der Durchmesser beträgt noch ca. 8'' Bogensekunden. Die ISS ist in dieser Woche nicht bei nächtlichen Überflügen zu sehen.

Am Montag, den 31. März, geht die Sonne um 7:02 Uhr auf und um 19:57 Uhr unter. Durch die Sommerzeit wird es also erst deutlich nach 20 Uhr dunkel. Die nur zu 9 Prozent beleuchtete Mondsichel geht um 23:26 Uhr unter.

Am Dienstag, den 1. April, geht der Mond erst nach Mitternacht um 1:01 Uhr unter. Er ist um 22 Uhr zu 16 Prozent beleuchtet. Ab ca. 23 Uhr zieht der Mond über die Plejaden hinweg. Man benötigt jedoch eine klare Sicht zum Nordwest-Horizont, da sich die Bedeckungen nur in 14° Grad Höhe oder noch niedriger über dem Horizont abspielen. Zur Beobachtung kann ich jedoch nur ermutigen, es gibt kaum eine andere Gelegenheit so viele Sternbedeckungen nacheinander innerhalb einer kurzen Zeit am Mond zu beobachten. Ein Fernglas oder Teleskop ist jedoch sehr zu empfehlen, da der Mond ansonsten die Plejaden sehr schnell überstrahlen wird.

Am Mittwoch, den 2. April, steht der Mond am Abend rechts und etwas oberhalb von Jupiter am Himmel, seine Sichel ist zu 26 Prozent beleuchtet, Untergang erfolgt um 2:27 Uhr.

Am Donnerstag, den 3. April, ist der Mond im Sternbild Stier deutlich weitergewandert, seine Sichel ist zu 37 Prozent beleuchtet, Untergang erfolgt um 3:36 Uhr. Um 22:35 Uhr bedeckt der Mond den 5,8mag hellen Stern HIP 27629.

Am Freitag, den 4. April, steht der Mond im Sternbild Zwillinge, seine Sichel ist gegen 22 Uhr zu 47 Prozent beleuchtet, Untergang erfolgt am Samstag gegen 4:25 Uhr, gerade wenn er sein Erstes Viertel erreicht hat. Asteroid (113)Amalthea (11,2mag) zieht gegen 5:00 Uhr in nur 6,5' Bogenminuten Abstand an Stern HIP 67875 (8,5mag) vorüber. Am Abend zieht (15)Eunomia (10,5mag) immer dichter an den kleinen offenen Sternhaufen NGC 2129 (6,7mag) heran, größte Annäherung am Samstag um 1:00 Uhr.

Am Samstag, den 5. April, steht der Mond am Abend gegen 22 Uhr dicht beim Mars, der Abstand beträgt ca. 1,6° Grad, also drei Vollmonddurchmesser. Der Mond ist zu 58 Prozent beleuchtet. Am Morgen könnte zwischen 2:00 Uhr und 4:00 Uhr der Barrow-Lichtstrahl auf der Mondoberfläche beobachtet werden. Tagsüber könnte von 13:40 Uhr bis 15:40 Uhr das "Lunar X" und von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr das "Lunar V" beobachtet werden. Außerdem zeigt der Mond heute Libration West, das Mare Crisium steht weit ab vom Rand. Um 0:34 Uhr beginnt ein Durchgang von Io vor der Jupiterscheibe, Ios Schatten fällt erst ab Jupiter-Untergang auf den Planeten. Gegen 5:00 Uhr zieht Asteroid (129)Antigone (11,9mag) in nur 6' Bogenminuten Abstand am Doppelstern alpha Cap (4,2mag) vorüber.

Am Sonntag, den 6. April, geht der Mond um 4:57 Uhr unter. Am Abend steht er dann im Sternbild Krebs und ist zu 68 Prozent beleuchtet. Ab 21:46 Uhr wird Jupitermond Io vom Planeten bedeckt, ab 23:00 Uhr wandert Jupitermond Europa vor der Planetenscheibe entlang. Bereits um 4:00 Uhr zieht Kleinplanet (3)Juno (10,6mag) in nur 7' Bogenminuten Abstand am Stern HIP 78870 (6,4mag) vorüber.

Sonntag, 10. März 2024

11. - 17. März 2024: Der Himmel über Bad Lippspringe

 In dieser Woche zeigt sich wieder der zunehmende Mond. Am Sonntag, den 17. März, erreicht er das Erste Viertel. Von den hellen Planeten ist nur Jupiter am Abendhimmel bis gegen 22:30 Uhr zu sehen. Uranus kann im Fernglas eine knappe Stunde länger gefunden werden. Ab Mitte der Woche kann mit Glück am Abend nach Sonnenuntergang auch noch Merkur gefunden werden, er geht eine gute Stunde nach der Sonne unter, zum Ende der bürgerlichen Dämmerung so gegen 19 Uhr steht er immerhin noch 6° Grad über dem Horizont. Wahrscheinlich bleibt er diese Woche noch ein Fernglasobjekt.

Am Montag, den 11. März, geht die Sonne um 6:47 Uhr auf und um 18:23 Uhr unter. Sie erreicht mittags immerhin schon eine Höhe von knapp 35° Grad über dem Horizont. Ein Blick auf die Sonne und ihre Flecken lohnt sich eigentlich immer. Die nur zu 3 Prozent beleuchtete schmale Sichel des Mondes kann vielleicht schon am Abendhimmel gesichtet werden, sie geht um 20:10 Uhr im Westen unter. In dieser Woche kann auch noch der Komet 12P/Pons-Brooks gut beobachtet werden, Er steht im Sternbild Andromeda und wandert Richtung Widder. Er ist mit 6,0mag schon fast für das bloße Auge sichtbar. Die ISS ist ab Donnerstag wieder bei abendliche  Überflügen sichtbar.

Am Dienstag, den 12. März, ist die Mondsichel am Abend zu 9 Prozent beleuchtet, im dunklen Teil des Mondes schimmert das Erdlicht. Der Mond geht um 21:42 Uhr unter. Kleinplanet (23)Thalia (8,4mag) steht heute in Opposition zur Sonne.

Am Mittwoch, den 13. März, nähert sich am Abend die Mondsichel dem Planeten Jupiter. Sie ist zu 17 Prozent beleuchtet und geht um 23:13 Uhr unter. Um 19:18 Uhr bedeckt der Mond einen mit 7.3mag nur sehr schwach leuchtenden Stern. Zur Beobachtung dieser Bedeckung ist ein gutes Fernglas mindestens notwendig. Bereits um 0:51 Uhr zeigt der veränderliche Stern Algol ein Helligkeitsminimum. In der Frühe gegen 4:00 Uhr steht Kleinplanet (43)Ariadne (11,6mag) dicht beim Stern 22 Sco und Reflexionsnebel IC4605.

Am Donnerstag, den 14. März, ist der Mond am Abend schon zu 26 Prozent beleuchtet, er geht erst deutlich nach Mitternacht um 0:42 Uhr unter. Kleinplanet (40)Harmonia  (11,4mag) steht um 5:00 Uhr  dicht bei o Sgr (3,8mag). Die ISS kann heute erstmalig gegen 19:44 Uhr ganz kurz sehr tief im Süden in nur 11° Grad Höhe bei einem Überflug beobachtet werden.

Am Freitag, den 15. März,  ist der Mond am Abend zu 36 Prozent beleuchtet. Um 19:45 Uhr bedeckt der Mond den 5,4mag hellen Stern chi Tauri. Um 21:41 Uhr zeigt der veränderliche Stern Algol ein Helligkeitsminimum. Kleinplanet (3)Juno (9,0mag) steht um 4:00 Uhr dicht bei  37 Sex (6,4mag). Gegen 20:32 Uhr steigt die ISS im Südwesten auf und verschwindet kurz danach oberhalb von Sirius bvereits wieder im Erdschatten.

Am Samstag, den 16. März, zeigt der Mond maximale Libration in Länge, das Mare Crisium steht weit ab vom Rand. Der Mond ist am Abend zu 47 Prozent beleuchtet. Er geht erst am Sonntag um kurz nach 2:00 uhr unter. Um 23:30 Uhr steht Kleinplanet (18) Melpomene (10,8mag) dicht beim Doppelstern 83 Tau (5,4mag). Um Mitternacht steht (704)Interamnia (12,0mag) ganz dicht bei HIP258706 (6,3mag). Zwischen 19:42 Uhr und 19:47 Uhr kann die ISS im Süden in maximal 28° Grad Höhe bei einem Überflug gesichtet werden.Um ca. 23:00 Uhr kommt es auf einer Linie von Lippstadt-Lipperode über Salzkotten - Borchen - Grundsteinheim - Willebadessen zu einem Transit der ISS vor der Mondscheibe, ansonsten ist die ISS bei diesem Überflug nicht sichtbar, da sie im Schatten der Erde fliegt, die genauen Koordinaten und Zeiten dieses Transits findet man bei https://altitudeazimuth.de/ .

Am Sonntag, den 17. März,  erreicht der Mond exakt um 5:11 Uhr das Erste Viertel, dann steht er bei uns jedoch unter dem Horizont. Am Abend ist er dann schon zu 57 Prozent beleuchtet und steht gegen 21 Uhr im Sternbild Fuhrmann. Wenn der Himmel klar ist, kann man am Nachmittag die bekannten Phänome des Lunar X (14:00-16:00 Uhr) und Lunar V (16:00-18:00 Uhr) beobachten. Um 20:51 Uhr bedeckt der Mond ein 7,5mag schwaches Sternchen. Um 20:30 Uhr steigt die ISS im Südwesten auf und verschwindet um 20:34 Uhr in 64° Grad Höhe im Süden im Schatten der Erde.

Sonntag, 2. Juli 2023

3. - 9. Juli 2023: Der Himmel über Bad Lippspringe

 In dieser Woche haben wir Vollmond, sein helles Leuchten verschönert die ohnehin nicht dunklen Nächte. Von den hellen Planeten ist die Venus noch als Abendstern zu sehen, sie steht jedoch jeden Tag bei Sonnenuntergang schon etwas dichter am Horizont, sie geht diese Woche bald nach 23 Uhr unter. Mars wird ebenfalls immer schwieriger in der Dämmerung zu finden, er geht rund eine Viertelstunde später als die Venus unter. Die Aufgangszeiten von Saturn dagegen werden täglich etwas früher, er ist jetzt schon bald nach Mitternacht in Richtung Ostsüdost zu finden, Jupiter folgt schon vor 2:00 Uhr deutlich weiter nördlich. Die ISS ist bei mehreren Überflügen in diesen Nächten zu beobachten.

Am Montag, den 3. Juli, geht die Sonne um 5:11 Uhr auf und um 21:46 Uhr unter. Die Tageslänge hat sich dadurch gegenüber dem letzten Montag nur um 6 Minuten verkürzt. Exakt um 13:39 Uhr erreicht der Mond seine Vollmondposition gegenüber der Sonne, dann steht er bei uns jedoch unter dem Horizont. Am Morgen geht der volle Mond um 4:16 Uhr unter, am Abend um 22:39 Uhr auf. Die ISS tritt um 3:13 Uhr im Südwesten aus dem Erdschatten heraus und fliegt dann schnell in maximale 39° Grad Höhe bis 3:19 Uhr Richtung Osten der aufgehenden Sonne entgegen.

Am Dienstag, den 4. Juli, ist die ISS zuerst gegen 2:29 Uhr im Südosten bei einem Überflug in 29° Grad Höhe zu sehen, beim nächsten Überflug zwischen 3:58 Uhr und 4:07 Uhr erreicht sie schon eine Höhe von 78° Grad im Süden. Am Abend geht der immer noch zu 97 Prozent beleuchtete Mond um 23:21 Uhr auf. In dieser Nacht zeigt der Mond maximale Libration in Breite, so dass wir auf seinen Nordpol schauen können.

Am Mittwoch, den 5. Juli, ist die ISS gegen 1:40 Uhr kurz tief im Osten zu sehen, ein zweiter Überflug findet zwischen 3:11 Uhr und 3:18 Uhr statt, hier erreicht sie bereits 64° Grad Höhe, im Osten fliegt sie haarscharf an Jupiter vorüber. Um 3:57 Uhr endet die Bedeckung eines 6,2mag hellen Sternchens, dies taucht auf der (kleinen) Schattenseite des Mondes wieder auf. Der zu 91 Prozent beleuchtete Mond geht um 23:49 Uhr auf.

Am Donnerstag, den 6. Juli, fliegt die ISS zwischen 2:23 Uhr und 2:29 Uhr in maximal 50° Grad Höhe über uns hinweg, beim nächsten Überflug fliegt sie um 4:00 Uhr exakt über Bad Lippspringe hinweg durch unseren Zenit, zuvor steigt sie ab 3:55 Uhr genau aus dem Westen kommend den Himmel hinauf und verschwindet um 4:05 Uhr genau in östlicher Richtung am Horizont. Um 2.59 Uhr kommt es zu einem seltenen Sternbedeckung: der Kleinplanet (884)Priamus (16,2mag) bedeckt den schwachen Stern UCAC4484-13544(14,6mag). Die vorausberechnete Zentrallinie der Bedeckung verläuft über Bad Lippspringe hinweg. Nähere Informationen zu diesem Ereignis findet man auf dieser Webseite. Gegen 3:30 Uhr zieht der Mond knapp unterhalb des Sterns 37 Cap(5,8mag) entlang, weiter südlich in Deutschland kommt es ungefähr auf einer Linie von Ulm über Nürnberg nach Leipzig zu einer streifenden Sternbedeckung. Kleinplanet (393)Lampetia (10,5mag) steht heute in Opposition zur Sonne. Der Mond nähert sich langsam Saturn, geht aber erst kurz nach Mitternacht auf.

Am Freitag, den 7. Juli, fliegt die ISS zwischen 1:35 Uhr und 1:39 Uhr in maximal 39° Grad Höhe über unseren südöstlichen Himmel hinweg, zwischen 3:07 Uhr und 3:17 Uhr fliegt sie fast genau (in 85° Grad Höhe) durch unseren Zenit hinweg. Gegen 3:00 Uhr geht Kleinplanet (2)Pallas (9,2mag)  in nur 5' Bogenminuten Abstand am Stern  SAO 118001(6,0mag) vorüber. Die Venus erreicht heute Abend in ihrer immer schmaler werdenden Sichelgestalt ihre größte Helligkeit, den "größten Glanz" von -4,7mag. Kleinplanet (15)Eunomia (8,7mag) steht heute in Opposition zur Sonne.

Am Samstag, den 8. Juli, geht der Mond (zu 73 Prozent beleuchtet), inzwischen an Saturn vorbeigezogen, um 0:25 Uhr auf. Die ISS ist gleich viermal bei Überflügen zu sehen: um 0:48 Uhr kurz im Osten oberhalb von Saturn und Mond, zwischen 2:20 Uhr und 2:27 Uhr bei einem Überflug über den ganzen Himmel in maximal 75° Grad Höhe, zwischen 3:55 Uhr und 4:04 Uhr bei einem weiteren Überflug in der Morgendämmerung in sogar maximal 84° Grad Höhe und dann noch einmal um Mitternacht wieder ganz kurz in östlicher Richtung. Kleinplanet (18)Melpomene (10,2mag) geht in nur 9' Bogenminuten Abstand an Stern 95 Piscium (7,3mag) vorüber.

Am Sonntag, den 9. Juli, geht der zu 63 Prozent beleuchtete Mond um 0:38 Uhr auf. Die ISS fliegt zwischen 1:32 Uhr und 1:38 Uhr in maximal 61° Grad Höhe, und zwischen 3:04 Uhr und 3:145 Uhr bei einem weiteren Überflug praktisch genau über unsere Stadt hinweg. Am Abend kann sie dann zwischen 23:10 Uhr und 23:12 Uhr noch einmal ganz kurz tief im Osten gesehen werden. Mars geht heute Abend eine knappe Vollmondbreite an Regulus vorüber. Ob man dies in der Abenddämmerung noch beobachten kann?


Samstag, 18. April 2020

20. - 26. April 2020: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche ist am Donnerstag Neumond, die Nächte eignen sich also hervorragend zur Beobachtung lichtschwacher Objekte am Himmel. Von den hellen Planeten ist die Venus am Abend bis gut nach Mitternacht im Westen zu sehen. Am Morgenhimmel kann man ab ca. 3:30 Uhr Jupiter im Südosten finden, Saturn geht ca. eine Viertelstunde später auf, Mars folgt ab etwa 4:30 Uhr. Die ISS ist bei nächtlichen Überflügen nicht zu beobachten.

Am Montag, den 20. April, in der Frühe ist die schmale Mondsichel wahrscheinlich nicht mehr am Morgenhimmel zu sehen. Sie geht um 6:00 Uhr auf und ist nur zu 6 Prozent beleuchtet. Die Sonne nur wenig später um 6:17 Uhr auf und um 20:31 Uhr unter. Der helle Tag dauert jetzt also schon länger als 14 Stunden. Astronomisch dunkel wird es nur noch zwischen 23:00  Uhr und 4:00 Uhr morgens.

Am Dienstag, den 21. April, zeigen sich bei Jupiter am Morgen nur drei galileische Monde, Kallisto, Ganymed und Io.

Am Mittwoch, den 22. April, wandert ab 5:10Uhr der Schatten von Io über die Planetenscheibe des Jupiter.

Am Donnerstag, den 23. April, erreicht der Meteorstrom der Lyriden sein Maximum. Um 4:26 Uhr erreicht der Mond seine exakte Neumondposition. Die Kleinplaneten Harmonia und Thalia (beide ca. 10mag) stehen heute in Opposition zur Sonne.

Am Freitag, den 24. April, stehen bei Jupiter heute früh alle vier galileischen Monde auf der gleichen Seite. Bei Saturn stehen die Monde Thethys und Titan in westlicher Elongation und sind ebenfalls relativ einfach zu sehen. Die schmale Mondsichel ist zu drei Prozent beleuchtet, können sie sie am Himmel finden? Der Mond geht um 22 Uhr unter.

Am Samstag, den 25. April, steht die Mondsichel am Abend im "goldenen Tor der Ekliptik" zwischen den Hyaden und Plejaden. Sie geht um 23:16 Uhr unter. Sie ist zu 7 Prozent beleuchtet, im dunklen Teil des Mondes schimmert das Erdlicht.

Am Sonntag, den 26. April, steht der Mond am Abend unterhalb der Venus. Er geht erst nach Mitternacht unter und ist zu 13 Prozent beleuchtet.




Sonntag, 9. Februar 2020

10. - 16. Februar 2020: Der Himmel über Bad Lippspringe


In dieser Woche nimmt der Mond wieder ab, so dass zum Ende der Woche am Abend wieder die Möglichkeit besteht, auch lichtschwächere Objekte am Himmel zu beobachten. Von den Planeten kann insbesondere in der ersten Hälfte der Woche Merkur bald nach Sonnenuntergang im Südwesten gefunden werden. Er geht dann kurz nach 19 Uhr unter. Die Venus überstrahlt bis zu ihrem Untergang nach 21 Uhr alle anderen Sterne und Planeten am Himmel. Am Morgenhimmel kann Mars ab bald nach 5:00 Uhr im Südosten gefunden werden. Vielleicht können ab ca. 6:30 Uhr in der Morgendämmerung auch der Jupiter und ab 7:00 Uhr der Saturn noch ausgemacht werden. Die ISS ist in dieser Woche nicht bei nächtlichen Überflügen zu beobachten. Dafür können am Morgenhimmel so meist zwischen 6:00 und 7:00 Uhr die Satelliten aus dem vierten Starlink-Start als "leuchtende Kette" gesehen werden.


Am Montag, den 10. Februar, steht am Morgen der immer noch zu 99 Prozent beleuchtete Mond knapp 5° Grad östlich von Regulus im Sternbild Löwe. Die Sonne geht um 7:50 Uhr auf und um 17:29 Uhr unter.  Die Tage werden immer schneller heller, das sind morgens schon 12 Minuten früher als noch vor einer Woche und am Abend 13 Minuten später. Heute erreicht Merkur (-0.5mag) seinen maximalen östlichen Abstand von der Sonne in dieser Sichtbarkeitsperiode, er geht um 19:08 Uhr unter, um 18 Uhr sollte er 10° Grad über dem Horizont stehend zu finden sein. Der Mond geht um 19:04 Uhr auf.

Am Dienstag, den 11. Februar, können Spezialisten noch einmal probieren, nach dem Untergang von Merkur auch den Neptun zu finden. Er steht heute nur 2' Bogenminuten entfernt von phi Aquarii, ein deutlich rötlich leuchtender Stern, der am 28. Januar genau zwischen Neptun und Venus stand. Beim Mond, der um 20:30 Uhr aufgeht, können wir heute wieder relativ gut auf den Südpol schauen, da er maximale Libration in Breite zeigt. Und um Mitternacht zeigt der veränderliche Stern Algol wieder ein Helligkeitsminimum.

Am Mittwoch, den 12. Februar, geht der Mond erst um 21:55 Uhr auf, ab dem Ende der astronomischen Dämmerung (entspricht einem Sonnenstand von 18° Grad unter dem Horizont) um 19:26 Uhr, haben wir also schon gut zwei Stunden Möglichkeit, "deep-sky"-Objekte zu beobachten. Finden Sie die Andromedagalaxie?

Am Donnerstag, den 13. Februar, kann man am frühen Morgen bei Jupiter drei seiner Monde (Kallisto, Ganymed, Europa) vorauseilen sehen, sie stehen also westlich (rechts) vom Planeten, Io steht bis 7 Uhr hinter der Jupiterscheibe. Der Mond geht am Abend erst um 23:16 Uhr auf.

Am Freitag, den 14. Februar, endet um 2:39 Uhr eine Bedeckung eines 6.6mag schwachen Sternchens, diese Bedeckung verläuft in Süddeutschland "streifend". Am Abend zeigt Algol um 20:49 Uhr wieder ein Helligkeitsminimum. Abends geht der Mond erst nach Mitternacht auf.

Am Samstag, den 15. Februar, erreicht der Mond um 23:17 Uhr das Letzte Viertel, er geht jedoch erst am Sonntag früh um 2:00 Uhr auf und steht dann etwas oberhalb der Schere des Skorpions. Da das Mondlicht nicht stört, kann man heute ja vielleicht mal nach Kleinplaneten Ausschau halten: Vesta (8.0mag) steht etwa im Grenzgebiet von Widder, Walfisch und Stier, Astraea (9.7mag) steht zwischen den Zwillingen und Krebs, allerdings ein sehr sternenreiches Umfeld, Juno (10.2mag) in der Jungfrau ist da vielleicht schon besser zu finden.

Am Sonntag, den 16. Februar, zeigt der Mond am Morgen auf seiner dunklen Seite langsam schon wieder das "Erdlicht". Die Merkur-Sichtbarkeit geht praktisch schon wieder zu Ende. Seine Helligkeit ist gegenüber dem 10.2. um mehr als eine Größenordnung gesunken, so dass es immer schwieriger wird, ihn in der Dämmerung auszumachen. Das Kosmos Himmelsjahr weist auf einige schöne Sternhaufen und andere Objekte hin, die man jetzt am Abend gut beobachten kann.

Sonntag, 12. Januar 2020

20. Januar 2020: Astronomische Sternstunden 2019


Am Montag, den 20. Januar 2020 halte ich um 20 Uhr wieder einen Vortrag an der Volkssternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus. Das Thema lautet:

Astronomische Sternstunden 2019


In der Ankündigung der Sternwarte, die vor gut eineinhalb Jahren formuliert wurde, heißt es noch:

Was waren die astronomischen Highlights des Jahres 2019? Der Referent wird nicht nur die großen bekannten Ereignisse wie die Mondfinsternis vom Januar oder den Merkurtransit vom November noch einmal an Hand ausgesuchter schöner Bilder Revue passieren lassen, sondern sicherlich auch wieder eine Vielzahl überraschender Neuentdeckungen präsentieren.

Welche neuen Ergebnisse hat die Planetenforschung gebracht? Was erreichten die chinesischen Satelliten auf dem Mond? Gibt es neue Erkenntnisse über schwarze Löcher oder Gravitationswellen? Und welche Fortschritte gab es in der Raumfahrt? Vielleicht gelangen aber auch Hobbyastronomen spektakuläre Beobachtungen. Auch diesmal werden eine Vielzahl der vielleicht schönsten Astronomie- Fotos des Jahres 2019 sowie das eine oder andere Video und ein kurzer Ausblick, was wir vom Jahr 2020 astronomisch erwarten können, den kurzweiligen Vortrag abrunden.

Und in der Tat gab es 2019 eine ganze Reihe herausragender astonomischer Ereignisse und Entdeckungen:

Natürlich werde ich Bilder zeigen von den Mond- und Sonnenfinsternissen des letzten Jahres. Vielleicht das herausragendste Ereignis in der Raumfahrt war die Landung einer chinesischen Raumsonde auf der Rückseite des Mondes. Hier berichte ich insbesondere über die deutsche Beteiligung und Unterstützung des Projektes. Aber auch andere Raumfahrtleistungen wie der erste Vorbeiflug an einem Kuiper-Belt-Objekt oder die erfolgreichen Missionen zu Kleinplaneten werde ich erwähnen. Den professionellen Astronomen gelang zum ersten Mal die Fotografie eines Schwarzen Loches. Und sogar der Nobelpreis für Physik ging im letzten an Jahr Astronomen. Unser Sonnensystem bekam erneut Besuch von einem Objekt von weit her aus unserer Galaxie und in Deutschland gab es einen spektakulären Meteoritenfall. Und über noch einige weitere Ereignisse werde ich berichten. Lassen Sie sich überraschen!

Ich freue mich schon auf diesen Vortrag und ihren Besuch! Der Eintritt von 4 Euro kommt wie immer der Arbeit der Volkssternwarte zu gute.

Samstag, 5. Dezember 2015

7. - 13. Dezember: Der Himmel über Bad Lippspringe

Diese Woche ist Neumond, die Nächte eignen sich also gut zur "deep-sky"-Beobachtung, da praktisch kein helles Mondlicht mehr stört. Am Morgenhimmel sind immer noch die Planeten Jupiter (Aufgang ca. 0:45 Uhr), Mars (Aufgang gegen 3:00 Uhr) und Venus (Aufgang gegen 5:00 Uhr) zu beobachten.
Die ISS ist bei abendlichen Überflügen zu beobachten. Zum Ende der Woche hin können vielleicht auch gut Sternschnuppen beobachtet werden, die "Geminiden" zeigen die ihre größte Aktivität.

Am Montag, den 7. Dezember, geht die Sonne um 8:17 Uhr auf und um 16:15 Uhr unter. Der helle Tag dauert jetzt also weniger als acht Stunden. Gegenüber der letzten Woche sind das jedoch nur noch 13 Minuten weniger, man merkt deutlich, wir nähern uns der Wintersonnenwende. Der Mond steht morgens dicht bei der Venus, er ist nur noch zu 17% beleuchtet. Bereits 24 Minuten nach Sonnenuntergang, um 16:38 Uhr gibt es im Westen in 30° Grad Höhe mit -7mag einen sehr hellen Iridiumflare zu beobachten. Die ISS ist zwischen 18:50 Uhr und 18:52 Uhr kurz im Südwesten zu sehen, sie steigt bis auf eine Höhe von 24° Grad, bevor sie im Erdschatten verschwindet. An der Sternwarte in Schloß Neuhaus findet heute der dritte Teil des Astronomie-Kurs für Kinder statt.

Am Dienstag, den 8. Dezember, steht der Mond am Morgen bereits 6° Grad östlich von der Venus. Am Abend ist die ISS zwischen 17:58 Uhr und 18:02 Uhr bei ihrem Überflug im Süden in maximal 23° Grad Höhe zu sehen.

Am Mittwoch, den 9. Dezember,  ist die ISS gleich zweimal zu beobachten. Zwischen 17:08 Uhr und 17:11 Uhr fliegt sie tief im Süden in maximal 16° gard Höhe über dne Himmel, zwischen 18:40 Uhr und 18:42 Uhr steigt sie noch einmal aus Südwesten kommend in eine Höhe von 44° Grad, verschwindet jedoch bereits ziemlich genau in südlicher Richtung schauend im Erdschatten.  Die Kleinplaneten Psyche (9,4mag) und Aspasia (11,2mag) stehen heute in Opposition zur Sonne.

Am Donnerstag, den 10. Dezember, ist die schmale Mondsichel nur noch für begabte Spezialisten mit einem Fernglas bei klarer Sicht nach Osten sichtbar. Sie ist nur noch zu 2 % beleuchtet und geht um 6:50 Uhr auf. Um 17:41 Uhr gibt es fast genau im Süden (191° Grad) in 27° Grad Höhe erneut einen mit -7mag sehr hellen Iridiumflare. Die ISS ist zwischen 17:50 Uhr und 17:53 Uhr bei ihrem Überflug im Süden in maximal 38° Grad Höhe zu beobachten. Kleinplanet Laetitia (10,0mag) steht heute Abend nur 6' Bogenminuten nördlich der Spiralgalaxie M77 im Walfisch.

Am Freitag, den 11. Dezember,  ist um 11:29 Uhr Neumond. Die ISS fliegt zwischen 16:58 Uhr und 17:02 in maximal 26° Grad Höhe vorüber, später zwischen 18:33 Uhr und 18:36 Uhr steigt sie aus Westsüdwest kommend auf eine Höhe von 71° Grad hoch.

Am Samstag, den 12. Dezember, erreicht die ISS zwischen 17:41 Uhr und 17:45 Uhr eine Höhe von 59° Grad bei ihrem Überflug im Süden.

Am Sonntag, den 13. Dezember,  kann am frühen Morgen um 6:03 Uhr fast genau im Norden (350° Grad) in 39° Grad Höhe mit -8mag ein sehr heller Iridiumflare beobachtet werden. Am Abend um 17:32 Uhr dann einer mit -6mag in Richtung Südsüdwest (197° Grad) in 23° Grad Höhe. Dann kann auch vielleicht die nur zu 4 % beleuchtete Mondsichel tief im Südwesten gefunden werden, sie geht um 18:42 Uhr unter. Bereits zwischen 16:48 Uhr und 16:54 Uhr fliegt die ISS im Süden in maximal 42° Grad Höhe vorüber, bei ihrem zweiten Überflug steigt sie im Westen um 18:24 Uhr auf, durchfliegt praktisch den Zenit und verschwindet um 18:28 Uhr in der Nähe des Sternbilds Cassiopeia ("Himmels-W") im Erdschatten. Der Mond (Untergang um 18:42 Uhr) zeigt maximale Libration in Breite, das Mare Crisium steht nah am Rand. Und der Sternschnuppenstrom der Geminiden soll in der Nacht zum Montag sein Maximum erreichen.

Sonntag, 2. Oktober 2011

3. - 9. Oktober - Der Sternenhimmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche kann man abends den von Tag zu Tag zunehmenden Mond beobachten. Bald die ganze Nacht lang ist auch eine Beobachtung von Jupiter und (mit einem kleinen Fernrohr) seiner Monde möglich. Nach Mitternacht geht dann auch Mars auf. Die lichtschwächeren Planeten Uranus und Neptun können mit Fernrohren am Abend beobachtet werden.

Am Montag, den 3. Oktober, geht die Sonne um 7:28 Uhr auf und schon um 18:58 Uhr unter. Der Mond geht erst nach Mitternacht, also am Dienstag um 0:15 Uhr unter. Er zeigt maximale Libration in Länge, das Mare Crisium ist randfern. Um ca. 23 Uhr geht der Kleinplanet Nausikaa (9,4mag) nur 9 Bogenminuten südlich am Stern rho Aquarii (5,4mag) vorüber.  Bei klarem Himmel und mit einer guten Sternkarte kann man den Kleinplaneten mit einem guten Fernglas (auf Stativ befestigen) sicherlich leicht finden. Um Mitternacht beginnt auch noch ein Durchgang des Mondes Europa vor der Jupiterscheibe. Morgens um 6:26 Uhr fliegt die ISS in 64° Höhe über unserem Himmel hinweg.

Am Dienstag, den 4. Oktober, ist (exakt um 5:15 Uhr) der Mond im ersten Viertel. Heute früh kann man die ISS gleich zweimal sehen. Um 5:26 Uhr taucht sie ziemlich genau direkt über uns in 77° Grad Höhe aus dem Erdschatten auf und fliegt nach Osten der Sonne entgegen. Bei einem zweiten Überflug um 7:00 Uhr erreicht sie dann jedoch nur noch 32° Grad Höhe, auch dürften dann die meisten Sterne schon verblasst sein. Am Abend kommt es um 21:05 Uhr zu einem extrem hellen Iridiumflare bei 49° Grad Höhe und 106° Grad Ostsüdost.

Ab Mittwoch, den 5. Oktober, ist bei klarer Sicht zum Horizont morgens vor Sonnenaufgang so gegen 6 Uhr bis ca. zum 8. Oktober das Zodiakallicht sichtbar. Am Abend geht um ca. 20 Uhr Kleinplanet Vesta (7,0mag) nur 3 Bogenminuten südlich an Psi capricornii (4,3mag) vorüber, eine Stunde später um 21 Uhr geht Kleinplanet ceres (7,9mag) 19 Bogenminuten nördlich an 107 Aquarii (5,7mag) vorüber. Um 20:23 Uhr taucht Jupitermond Europa aus der Bedeckung durch den Planeten wieder auf. Die ISS ist heute früh am besten um 6:02 Uhr in bis zu 47° Grad Höhe zu beobachten, sie fliegt t.B. durch den oberen Teil des Sternbilds Orion.


Am Donnerstag, den 6. Oktober, kommt es um 19:26 Uhr zu einer Sternbedeckung durch den Mond. 9 Aquarii (6,6mag) wird bedeckt. Weiter östlich davon geht Kleinplanet Nausikaa (9,5mag) 39 Bogenminuten (etwas mehr als eine Vollmondbreite) an Theta Aquarii (4,3mag) vorbei. Die ISS erreicht beim Überflug um 6:38 Uhr nur noch 23° Höhe über dem Südhorizont.

Am Freitag, den 7. Oktober, kann man am frühen Abend (so ab 17:30 Uhr), schon vor Sonnenuntergang, mit einem Fernglas am Mond den "goldenen Henkel" beobachten. Um ca. 20:56 Uhr wird ein schwaches Sternchen mit 6,8mag vom Mond bedeckt. Östlich davon, leider auch näher zum Horizont geht Kleinplanet Ceres nur 8 Bogenminuten entfernt an 106 Aquarii (5,3mag) vorüber. Die ISS taucht um 5:40 Uhr im südlichen Teil des Sternbild Orion auf und fliegt gen Osten weiter.

Am Samstag, den 8. Oktober, kommt es am Abend erneut zu einer Sternbedeckung durch den Mond. Um 22:11 Uhr wird der Stern kappa Aquarii (5,3mag) durch den Mond bedeckt. Zuvor gibt es einen Vorübergang von Io vor der Jupiterscheibe, der um 20:44 Uhr beendet wird. Und dann könnte es an diesem Abend ganz besonders spannend werden, wenn der Himmel klar ist. Heute Abend soll es das Maximum der Draconiden-Sternschnuppen geben. Einige Sternschnuppenforscher haben berechnet, dass die Erde an diesem Abend durch einen besonders dichten Staubrest des Kometen Giacobini-Zinner geht, so dass es vielleicht sogar zu einigen hundert Sternschnuppen in der Stunde kommen könnte. Der helle, fast volle, Mond wird viele davon wahrscheinlich überstrahlen, aber wer weiß - wenn die Berechnungen stimmen, und der Himmel klar ist ... Das Maximum soll zwischen 19 und 22 Uhr stattfinden !?

Am Sonntag, den 9. Oktober, zeigt der Mond maximale Libration in Breite, dann ist sein Südpol sichtbar. Gleich nach Mitternacht, zu Beginn des Sonntags um 0:33 Uhr wird ein 6,4mag schwaches Sternchen durch den Mond verfinstert. Rund 24 Stunden später, Montag früh um 1:39 Uhr wird dann auch noch der 4,9mag Stern kappa im Sternbild Fische (Piscium) bedeckt.

Sonntag, 24. Juli 2011

25. Juli - 31.Juli - Der Himmel über Bad Lippspringe

Von den hellen Planeten ist abends nur Saturn zu beobachten. Nach Mitternacht kann man jedoch auch schon Jupiter beobachten, gegen Morgen dann auch noch den Mars. Alle Iridiumflares dieser Woche finden Sie bei http://www.heavens-above.com.

Am Montag, den 25. Juli, geht die Sonne um 5:36 Uhr auf, Sonnenuntergang ist um 21:25 Uhr. Der Tag ist also knapp 20 Minuten kürzer als vor einer Woche.  Der Mond geht erst nach Mitternacht um 1:09 Uhr auf. Er zeigt heute maximale Libration in Breite, der Krater Grimaldi ist randfern.In dieser Woche kann man abends daher wieder gut "deep-sky"-beobachtung betreiben. Außerdem haben die Sommerferien angefangen, jetzt kann man vielleicht auch mal länger aufbleiben und die Nächte "durchmachen". Um 22:30 Uhr geht Kleinplanet Pallas (9,5mag) eine Vollmondbreite (32 Bogenminuten) nördlich an 13 Sagittae (5,6mag) vorüber.

Am Dienstag, den 26. Juli, steht der Mond in der Frühe 6° Grad östlich der Plejaden. Um 4:30 Uhr geht Kleinplanet Ceres (8,4mag) nur 11 Bogenminuten östlich an 9 Ceti (6,4mag) vorüber.

Am Mittwoch, den 27. Juli, kommt es zwischen 1:27 Uhr und 3:28 Uhr zu einer Verfinsterung des Jupitermonds Ganymed. Der Mond steht gut 6° westlich vom Mars. Kurz nach Mitternacht (bei Jupiteraufgang) stehen alle seine Monde auf der gleichen Seite.


Am Donnerstag, den 28. Juli, steht der Mond in den frühen Morgenstunden nun 6° östlich vom Mars.

Am Freitag, den 29. Juli, kann man abends nach Einbruch der Dunkelheit die Milchstrasse gut beobachten.

Am Samstag, den 30. Juli, geht morgens um 4:30 Uhr der Kleinplanet Amphitrite (10,6mag) 35 Bogenminuten südlich an 27 Arietis (6,4mag) vorüber. Um 20:40 Uhr exakt ist Neumond.

Am Sonntag, den 31. Juli, kann man, klaren Himmel vorausgesetzt, die ganze Nacht wunderschön "deep-sky"-Beobachtung betreiben. Zwischen 0:17 und 2:44 Uhr steht die Sonne mehr als 18° Grad unter dem Horizont, so dass es wirklich dunkel werden kann.

Sonntag, 21. Januar 2007

Montag 22.01: Vortrag in Paderborn

Kometen, Asteroiden & Co. - kleine Objekte im Sonnensystem


so lautet der Titel eines Vortrags am Montag, den 22. Januar an der Sternwarte in Paderborn. Thomas Payer, erfahrener Kleinplanetenbeobachter von der Sternwarte Essen wird diesen halten. In der Ankündigung der Sternwarte heisst es zu diesem Vortrag:

Im vergangenen August machte die "Degradierung" des Planeten Pluto zum "Zwergplaneten" weltweit Schlagzeilen und rückte das Thema "Kleinkörper im Sonnensystem" kurzfristig in den Fokus der Medien. Neben den nunmehr noch acht großen Planeten mit ihren mehr als 150 Monden sind derzeit auch über 338.000 Planetoiden sowie Hunderte Kometen bekannt, die auf verschiedensten Bahnen um die Sonne kreisen und Größen von wenigen Metern bis weit über 100 Kilometern erreichen.

Regelmäßig kommen Kleinkörper der Sonne und oftmals auch der Erde recht nahe, was gerne von der Presse aufgegriffen wird: "Weltuntergang in 96 Jahren?" titelte etwa eine große deutsche Boulevardzeitung im März 2006. Doch auch die Wissenschaft setzt sich mit der Frage auseinander, ob Asteroiden oder Kometen eine Gefahr für das Leben auf der Erde darstellen könnten.

Der Referent, Thomas Payer, geht in seinem Vortrag neben dieser spannenden Frage nicht nur auf Herkunft und Natur der kleinen Objekte im Sonnensystem ein, sondern zeigt zudem auf, wie sie mit Mitteln, die dem Amateurastronomen zur Verfügung stehen, beobachtet werden können.

Ich werde sicherlich auch dabei sein! Denn wer träumt nicht davon, irgendwann mal seinen eigenen Planeten zu entdecken?