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Donnerstag, 23. Juli 2026

23. bis 25. Juli 2026: Der tiefstehende Mond

Obwohl es an den letzten Abenden immer wieder einmal Abschnitte mit klarem Himmel gab, habe ich den Mond zunächst lange nicht zu Gesicht bekommen.

Dies lag daran, dass er zur Zeit auf einer recht tiefen, südlichen Bahn zieht. Und so ist er schnell durch Bäume oder Häuser auf den Nachbargrundstücken bedeckt.

Heute Abend habe ich ih. jedoch erwischt.

Zunächst ein Bild, aufgenommen mit einem Weitwinkel-Objektiv:

Der Mond um 20:23 Uhr MESZ

 Das Bild zeigt den Mond, kurz bevor er den "höchsten" Punkt seiner Bahn im Süden erreicht. Er steht hier gerade mal 12° Grad hoch über dem (mathematischen) Horizont.

Etwas später gelang mir dann noch dieses Bild mit einem Teleobjektiv:

Der Mond um 21:43 Uhr MESZ

 Bei 2000mm Brennweite kann man viele Krater und andere Einzelheiten auf dem Mond erkennen. Der große auffällige Krater dicht am Terminator, also der Schattengrenze auf dem Mond, ist der Krater "Kopernikus". Dieser Krater hat einen Durchmesser von ca. 93 Kilometern, weitere Informationen dazu finden sich natürlich bei Wikipedia.

Der Mond wird in den nächsten Tagen weiter zunehmen, in einer knappen Woche, am Mittwoch, den 29. Juli haben wir Vollmond. Und dann dauert es nur noch zwei Wochen zum nächsten Neumond, der dann exakt vor der Sonne vorüber zieht und uns so in Island und Spanien eine totale Sonnenfinsternis bescheren wird.

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Auch am 24. Juli 2026 konnte ich den Mond wieder am frühen Abend fotografieren. Da er wieder nur knapp 10° Grad hoch am Horizont stand, und diesmal wohl auch schon leichte Bewölkung über den Himmel zug, leuchtete er wieder recht gelblich/orange in die Nacht hinein:

Der Mond am 24.7.26 um 22:34 Uhr MESZ

 Man kann jetzt deutlich erkennen, dass der Terminator sich inzwischen ein gutes Stück vom Krater Kopernikus entfernt hat. Dafür ist im oberen Teil des Mondes das Jura-Gebirge, der "Goldene Henkel" des Mondes noch recht gut zu erkennen.

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Und auch am 25. Juli 2026 war der Himmel am Abend zunöächst noch klar. Ein weiteres Mondbild:

Der Mond am 25. 7.26 um 21:40 Uhr MESZ

 Und wieder ist der Terminator ein Stück weiter gewandert. Der für uns sichtbare Teil des beleuchteten Mondes wächst von 72 Prozent am 23.7., über 80 Prozent am 24.7. auf jetzt 87 Prozent.

Und es ist auch immer wieder erstaunlich, wie sich - auch bei scheinbar klarem Himmel - die athmospärischen Bedingungen von Tag zu Tag etwas unterscheiden. Inzwischen sollen sich auch schon Aerosole / Staub aus den großen Waldbränden in Spanien und Frankreich in unserem Himmel befinden.

Donnerstag, 28. Dezember 2017

28. Dezember: verschleierter Mond

Heute war mir das Glück nicht mehr so hold. Der Mond konnte sich kaum gegen die Wolken durchsetzen. Sterne waren gar nicht zu sehen, von der Sternbedeckung um 20:33 Uhr ganz zu schweigen.

Trotzdem hier ein Foto, einfach um den Zuwachs des beleuchteten Teil des Mond zu dokumentieren.

Mond am 28. Dezember 2017 um 20:35 Uhr.
Das Foto sieht besser aus als der Mond im Spektiv mit bloßem Auge zu sehen war. Denn da zogen immer wieder die Wolken durch, immer wieder war er auch ganz verschwunden. Doch zum Glück kann man ja mit Hilfe der Fotografie auch einzelne Momente "einfrieren". Wobei dies gar  nicht so einfach war, denn durch die ziehenden Wolken hatte der Autofokus der Kamera große Probleme. Von 24 Fotos sind nur ganz wenige halbwegs ansehnlich geworden.

Der der Erde zugewandte Teil des Mondes ist jetzt bereits zu 75 Prozent beleuchtet. Heute ist der Krater Kopernikus schon deutlich nach "innen" gerückt, die Grenze zum Sonnenaufgang, zum "Mond-Morgen" ist deutlich weiter gewandert. Selbst der "Goldener Henkel" ist als solcher schon nicht mehr sichtbar, dazu hätte man wohl vier oder fünf Stunden früher auf den Mond schauen müssen, jetzt liegt nicht nur das Jura-gebirge, sondern auch schon die komplette Regenbogenbucht in der Sonne.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

27. Dezember: Mond zum Dritten

Als ich heute Abend bald nach 21 Uhr vom Theater nach Hause kam schien ein weiteres Mal der Mond vom Himmel herab. Und wieder war diese Wolkenlücke gar nicht angekündigt. Meine Wetter-App meldete gar "Bad Lippspringe 4° Grad bewölkt". Doch das stimmte gar nicht. Was für ein Glück!

Schnell wieder mein kleines Spektiv (kleines Fernrohr) heraus geholt und ein paar Fotos geschossen. Hier das vielleicht beste:

Mond am 27. Dezember um 21:33 Uhr MEZ
 Heute Abend ist der Mond jetzt schon zu 66 Prozent beleuchtet. Auffalend der Krater Kopernikus, noch dicht am "Terminator", an der Schattengrenze etwa in der Mitte des Mondes. Im Süden des Mondes ist der große Krater Clavius zu erkennen.

Dann kam die Wettervorhersage jedoch doch noch zu ihrem Recht. Schnell zogen wieder Wolken auf und von den Sternen war nur noch wenig zu sehen. Nun sitze ich wieder drinnen am Computer - doch der Mond scheint schon wieder hell durchs Fenster. Sind die Wolken schon wieder weg? Soll ich vielleicht doch noch einmal nach draußen?

Auf diesem Bild sind die Wolken gut zu sehen. Erstaunlich, dass sich auf dem Foto noch Sterne bis zur 7,5 Größenklasse erkennen lassen. Trotz Wolkn zeigt der Chip hier mehr Sterne, als it dem bloßen Auge zu erkennen sind.

Sternenhimmel am 27. Dezember 2017 um kurz nach 22 Uhr.
Orion ist unten in der Bildmitte zu erkennen, links oben leuchten Castor und Pollux von den Zwillingen. Oben rechts kann man die Plejaden finden, darunter (das auf der Seite liegende "V") ist der Sternhaufen der Hyaden, ebenfalls im Stier. Die Strichspuren stammen von Flugzeugen. Dieses Bild wurde mit einem 20mm Weitwinkel-Objektiv und meiner Canon 5D Mark II Kamera geschossen, bei ISO1600, 10 Sekunden belichtet bei Blende f=2.0.

Sonntag, 3. September 2017

3. September: Der Mond am Abend

In der Nacht von Samstag zu Sonntag habe ich einmal wieder unseren Mond fotografiert. Er war zu 88 Prozent beleuchtet, es geht auf den Vollmond zu.

Am linken Rand, am Terminator, sind deutlich Krater und Mare zu erkennen. Auch kann man heute schon sehen, dass das Mare Crisium auf der rechten Seite relativ dicht am Rand steht, wir haben also auch wieder eine starke Libration.

Hier das Bild:

Mond am 2.9.2017 um 22:10 GMT, bzw. 3.9.17 um 0:10 Uhr MESZ

Im unteren bereciht, etwas nach links, fällt Krater Tycho deutlich auf, von ihm ausgehend ziehen sich "Strahlen" in mehrere Richtungen fast über die ganze sichtbare Mondoberfläche zu ziehen. Ein zeichen dafür, dass Tycho ein verhältnismäßig junger Krater auf dem Mond ist.

Von Tycho aus gesehen noch etwas weizter nach links fällt ein Krater auf, der so gar nicht kreisförmig aussieht, der eher lang gezogen, wie ein Schuhabdruck erscheint. Dieser Krater wurde nach dem deutschen Astronomen Julius Schiller benannt.

Montag, 28. Dezember 2015

Ein Paderborner Schüler auf dem Mond



Ein Paderborner Schüler auf dem Mond? Soll das ein Witz sein?

Nein!  Den gibt es tatsächlich dort. Einer der vielen Krater auf dem Mond wurde nach einem berühmten Schüler aus unserer Stadt benannt.

Karl Weierstraß war ein deutscher Mathematiker, geboren am 31. Oktober 1815 in Ostenfelde im Münsterland, gestorben am 19. Februar 1897 in Berlin. Sein Vater war preußischer Steuerinspektor, im Jahr 1827 zog die Familie nach Paderborn, wo Karl später  das „Theo“ besuchte. Dieses heutige Gymnasium („Gymnasium Theodorianum“) ist eine der zehn ältesten in Deutschland noch bestehenden Schulen und führt seine Wurzeln bis auf die erste „Domschule“ aus dem Jahr 799 zurück.

Gedenktafel am Theodorianum
An der Schule ist eine Gedenktafel für die berühmtesten Schüler angebracht, auf der auch der Name von Karl Weierstraß verzeichnet ist. Karl machte hier 1834 schon nach fünfeinhalb Jahren sein Abitur als „primus omnium“, üblich waren zu seiner Zeit sieben Schuljahre. 

Weierstraßweg in Paderborn
Neben der Tafel an der Schule erinnert heute in Paderborn eine kleine Straße an ihn. Der "Weierstraßweg" zweigt in der Nähe der Georgskirche von der Neuhäuser Straße ab.

Nach Studium in Bonn und Münster arbeitete Karl Weierstraß zunächst als Lehrer für Mathematik, Botanik und Turnen an verschiedenen Schulen in Deutschland.  1854 veröffentlichte er im damals bekannten „Crelles Jounal“ (eine Mathematikzeitschrift) eine „Theorie der Abelschen Funktionen“, für die er noch im gleichen Jahr von der Universität Königsberg die Ehrendoktorwürde verliehen bekam.

1856 wurde er Professor an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin, wo er alsbald einen exzellenten Ruf besaß und viele Studenten um sich versammelte. Karl Weierstraß gilt als der Begründer der modernen Analysis, wie sie auch heute noch an den Universitäten der Welt gelehrt wird.

In Berlin trägt das „Weierstrass-Institut für angewandte Analysis und Stochastik“ seinen Namen.

An der Paderborner Universität wird an Karl Weierstraß seit 2011 jährlich durch eine besondere „Weierstrass-Vorlesung“ gedacht, zu der die berühmtesten Mathematiker der Gegenwart eingeladen werden. Im Jahr seines 200. Geburtstag wurde an der Universität sogar ein "Weierstraß-Jahr" ausgerufen.

Viele Krater auf dem Mond sind nach berühmten Astronomen, Physikern oder Mathematikern benannt. Und so ist es auch kein Wunder, dass man dort oben einen Krater findet, der „Weierstrass“ heißt. Der Krater befindet sich auf der Mondvorderseite ganz im Westen.  1976 wurde der frühere Krater „Gilbert N“ von der IAU nach Weierstraß benannt. Er ist nicht sonderlich groß, er misst nur 33 Kilometer im Durchmesser. Für kleine Teleskope oder mit einem 400mm Teleobjektiv sollte er jedoch zu finden sein. 

Dies ist in der Praxis jedoch nicht einfach. Denn Mondkrater kann man meist nur dann gut erkennen, wenn die Kraterwände gute Schatten werfen, wenn also bei ihnen die Sonne gerade auf- oder untergeht. Da der Krater sich ziemlich am Westrand befindet, kann man ihn am besten kurz nach Neumond oder kurz nach Vollmond erkennen. 

Die Mondsichel am 21. April 2015
Kurz nach Neumond bedeutet jedoch, das dann der Mond als schmale Sichel nur sehr tief am Horizont steht - und dann durch das Flimmern der Atmosphäre scharfe Fotos nicht einfach sind. Da der Mond außerdem auf seiner Bahn der Erde doch nicht immer exakt das gleiche „Gesicht“ zeigt, sondern ein wenig schwankt, also uns mal mehr oder weniger zugeneigt ist, muss man auch diese „Libration“ genannte Erscheinung  berücksichtigen. Steht das „Mare Crisium“ „randnah“, wie ich in meinen Übersichten manchmal schreibe, ist der Krater praktisch nicht auszumachen. Steht es „randfern“, steigen die Chancen. Hier ein Foto des Mondrands vom 21. April 2015, zwei Tage vor maximaler Libration. 

In diesem 1:1 Ausschnitt aus dem Original habe ich den Krater Weierstrass markiert (ein Klick auf das Bild zeigt es in größerer Darstellung:

Weierstrass ist der kleine Krater genau in der Mitte der roten Markierung
 Der Krater erscheint im Foto nicht kreisrund, sondern oval. Dies ist jedoch nur eine "optische Täuschung", da wir nicht von oben, sondern nur von der Seite auf den Krater schauen. Eine genaue topographische Karte findet man auf der Webseite des ""Lunar and Planetary Institute".

Einen Tag nach Vollmond
Am 29. September 2015, einen Tag nach Vollmond (und Mondfinsternis), gelang mir ebenfalls ein Foto, auf dem der Krater zu erkennen ist.  Kurz nach Neumond ist über dem Krater die Sonne gerade aufgegangen, d.h. die Kraterwand wirft ihren Schatten in Richtung Westen. Nach Vollmond geht die Sonne gerade über dem Krater unter, dann reichen die Schatten nach Osten. Schon am zweiten Tag nach Vollmond ist vom Krater nichts mehr zu sehen, dann liegt er komplett im Dunkel der Mondnacht verborgen. Auch hier gibt es wieder einen 1:1-Ausschnitt aus dem Original:

Der Weierstrass-Krater am Mondrand

 Nach Karl Weierstraß wurde übrigens auch ein Asteroid benannt. In meinem Vortrag "Astronomische Sternstunden 2015" an der Paderborner Sternwarte am 18. Januar 2016 in Schloß Neuhaus können Sie darüber etwas mehr erfahren.

Hier noch ein paar weitere Links zum Krater und zu Karl Weierstraß:

Wikipedia (deutsch) zum Weierstrass-Krater
Wikipedia zu Karl Weierstraß
Project Gutenberg zum Krater (engl.)
Karl Weierstraß in der deutschen Biografie
Das Fotoalbum für Weierstraß bei google books
"Ein großer Sohn der Stadt" - Artikel zum 200. Geburtstag in der Neuen Westfälischen Zeitung
Berliner Mathematische Gesellschaft


P.S.: Meine Mond-Bilder entstanden übrigens durch ein Spektiv mit 400mm Brennweite und angesetzter Kleinbildkamera. Eine praktische Lösung, die man schnell aufgebaut hat und bei der Mondfotografie sich meines Erachtens sehr bewährt.

Freitag, 4. Oktober 2013

Der abnehmende Mond in der letzten Woche

Die letzten Tage brachten ja eine regelrechte "Schönwetterkatastrophe". Tagsüber strahlenden blauen Himmel und Nachts funkelnden Sternenhimmel. Endlich war das Wetter mal so richtig ideal für uns Hobbyastronomen. Für die Leser meines Blogs habe ich mal eine Serie des abnehmendes Mondes fertig gestellt.  Die Bilder entstanden in den letzten Tagen meist so um 6:30 Uhr am Morgen:

Der Mond im Letzten Viertel am 27. September

Mond am 28. September, der Krater "Kopernikus" ist in der Bildmitte deutlich zu erkennen.

Mond am 29. September, im oberen Bereich erkennt man gut die "Regenbogenbucht"

Mond am 30. September, unten ist das Mare Humorum mit dem Krater Gassendi zu sehen.


Mond am 1. Oktober, die Krater Schickard und Wargentin fallen unten auf.

Mond am 2. Oktober, der "dunkle" Krater ist "Grimaldi, darüber Hevelius und Cavalerius.

schmale Mondsichel am 3. Oktober

Haben Sie einen Atlas oder einen Himmelsbuch mit einer Mondkarte? Dann nehmen Sie diese doch einmal zur Hans und schauen sie, ob sie noch weitere Krater oder Mondformationen identifizieren können. Ein Klick auf das jeweilige Bild zeigt diese in größerer Form bis hin zur "Originalgröße".

Die oberen Bilder habe ich alle mit einem Spektiv mit 400mm Brennweite und einer Kleinbildkamera aufgenommen, nur das unterste Foto entstand mit einem gewöhnlichen Kameraobjektiv bei 105mm Brennweite.

Heute, am 4. Oktober, war es dann mit dem schönen Wetter vorbei. Aber die nur noch zu weniger als 1 % beleuchtete Mondsichel wäre kurz vor Neumond ohnehin kaum zu finden gewesen.

Morgenrot am 4. Oktober.

Dienstag, 1. November 2011

1. November - Mond, Venus und Jupiter

Heute bin ich von einem Kurzurlaub aus dem Schwarzwald zurück gekommen. Auf der Rückfahrt schien zu Beginn die Sonne, in Hessen war es die ganze Zeit über hochnebelartig bewölkt, doch in Lichtenau klarte es auf und hier in Bad Lippspringe sind nur einige Kondensstreifen am Himmel zu sehen.

Der Mond steht hoch im Süden und ist zur Zeit prima zu beobachten.



Wie ich schon in meiner Wochenübersicht geschrieben habe, zeigt der Mond heute maximale Libration in Länge, das Mare Crisium ist heute "randfern" zu sehen. es ist also nicht dicht am Mondrand. Schaut man genau hin, kann man rechts davon, direkt am Mondrand noch etwas diffuse dunklere Flecken erkennen. Dies ist das "Mare Marginis", das nur bei dieser starken Libration sichtbar wird.

Auffällig in der Nähe des "Terminators", des Schattenrandes auf dem Mond sind schon im Fernglas die Krater Theophilus, Cyrillus und Catharina (von oben nach unten) zu sehen. Theophilus ragt etwas in Cyrillus hinein, muss also jüngeren Datums sein. Wenn Ihre Hände zu stark zittern, versuchen Sie doch einmal, das Fernglas auf einem Stativ zu befestigen. Wenn so ein Glas wirklich ruhig steht, kann man plötzlich wesentlich mehr Einzelheiten sehen. Können Sie die "Zentralberge" in diesen Kratern ausmachen?

Kurz vor 17 Uhr verschwand die Sonne. Wenige Minuten später konnte ich mit dem Fernglas knapp über dem Horizont auch die Venus ausmachen. Mit dem bloßen Auge war es jedoch zu dunstig, sie in weniger als 5° Grad Höhe über dem Horizont ausfindig zu machen. Um 17:45 Uhr geht die Venus zur zeit unter.

Den ISS Überflug heute habe ich doch glatt verpasst.

Im Osten leuchtet Jupiter hell. Der Mond Io steht noch dicht an der Planetenscheibe, er wird sich im Laufe des Abends immer weiter von ihr entfernen. Auf Ios Seite steht noch relativ weit von Jupiter entfernt der Mond Kallisto, auf der anderen Seite befinden sich von innen nach außen Europa und Ganymed.