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Donnerstag, 23. August 2018

22. August: Mondbeobachtungen


Am Mittoch, den 22. August, war der Himmel amAbend wieder einmal klar und ich konnte den Mond und die Planeten Mars und Saturn beobachten.

Hier ein paar Fotos vom Mond, die an diesem Abend entstanden sind. Als erstes ein Übersichtsbild mit dem kompletten Mond, alle Bilder entstanden an meinem Fernrohr mit Hilfe einer Kleinbildkamera:

Der Mond am 22. August um 21 Uhr MESZ

Der Mond war am Abend zu 88 Prozent beleuchtet, etwas links von der Mitte ist der Krater Kopernikus noch gut zu erlennen.

Hier noch ein paar Aufnahmen, die an mit etwa höherer Vergrößerung entstanden sind und dadurch nur Ausschnitte zeigen können:

Mond mit Juragebirge um 22:37 Uhr MESZ
Um unteren Rand ist der Krater Kopernikus zu sehen. Im oberen Teil des Bildes kann man gut das Juragebirge erkennen, welches halbkreisförmig am Rande der Regenbogenbucht (Sinus Iridum) liegt, am Tag zuvor war es noch gut als "goldener Henkel" zu erkennen. Heute ist die Tag/Nacht-Grenze schon deutlich weiter und hat links am Rand den hellen Krater Aristarchus erreicht.

Meer der Feuchtigkeit um 22:38 MESZ

Unterhalb von Aristarchus ist das runde "Meer der Feuchtigkeit" gut zu erkennen. An seinem oberen Rand fällt sofort der schöne Krater "Gassendi" auf, der an seinem nördlichen Wall einen weiteren Krater trägt, so dass dies insgesamt aussiejt wie ein Ring mit einer Perle daran.

Tycho und viele andere Mondkrater um 22:44 Uhr
Im Süden des Mondes fällt der Krater Tycho auf, von dem aus sich helle Strahlen über die komplette Mondoberfläche entlang ziehen. Außerdem macht sofort die längliche Form des Kraters Schiller neugierig. Sind hier zwei Krater ineinander verwoben oder ist ein Meteorit in sehr flachem Winkel auf den Mond gesürzt? Schiller ist 180 km lang, aber nur 70km breit.Sein Wall im Süden ist bis zu 4000 m hoch.

Ich habe an diesem Abend auch noch Mars und Saturn beobachtet. Leider steigt Mars am Abend keine 12 Grad über den Horizont, sein Bild muss das daher einen langen Weg durhc die Athmospäre nehmen und ist dadurch sehr flimemrig, so dass - außer der hellen Südpolklappe - kaum Einzelheiten zu erkennen sind. Ich habe daher erst gar kein Foto versucht.

Freitag, 5. September 2014

5. September: Mond am Abend

Heute Abend ist es nur leicht bedeckt, eher dunstig. Der Mond ist gut zu beobachten.

Er steht nicht sehr hoch über dem Horizont. Um 20:42 Uhr, als ich das Foto machte, stand er gerade 18,5° Grad über dem Horizont, also für mich so gerade oberhalb der benachbarten Häuser. Er steht im Sternbild Schütze, das bei uns als typisches Sommersternbild nie besonders hoch kommt. Um die Sternenpracht des Schützen richtig zu sehen, muss man eigentlich in den Mittelmeerraum oder noch weiter südlich reisen.

Der Mond ist heute Abend zu 84 % beleuchtet, er nimmt zu, Vollmond ist jedoch erst am kommenden Dienstag. Dafür zeigt er heute bereits größere Libration in Breite, -6,6° macht da schon ordentlich etwas aus, am unteren Randbereich ist sein Südpol sichtbar. Die Libration in Länge ist nicht so stark ausgeprägt, mit etwas unter -4° Grad ist das Mare Crisium jedoch immer noch relativ randnah.

Mond am 5. September 2014
Im südlichen Teil des Mondes fällt ein ganz lang gestreckter Krater durch seine so gar nicht runde Form auf, dies ist der Krater Schiller. Seine eher elliptische Struktur entstand vermutlich durch einen beinahe "streifenden" Einschlag eines Meteoriten. Schiller hat eine Ausdehnung von ca. 70 x 180 Kilometer.

Darüber, etwas unterhalb der Mitte ist das Mare Humorum (Meer der Feuchtigkeit) zu sehen. Es ist eines der kleineren Mondmeere, durch den Krater Gassendi am oberen Rand jedoch besonders schön anzuschauen. Gassendi erinnert mich durch den kleineren Krater in seinem oberen Ringwall immer an eine alte Taschenuhr, oder ist er so eine Art "Aufhänger" für das Mare Humorum? Gassendi entstand vor 3,8 Milliarden Jahren und hat einen Durchmesser von rund 110 Kilometern, der obere Krater ist nur 100 000 Jahre jünger und hat einen Durchmesser von 33 Kilometern.

Im oberen Mondteil erscheint am Rand (Terminator) gerade der Krater Aristarchus, der durch seine besonders helles Gestein auffällt. Er ist ein "junger" Krater auf dem Mond und wohl erst vor 200 bis 500 000 Jahren entstanden. So richtig "glänzen" und strahlen wird er jedoch erst in ein paar Stunden, wenn die Sonne etwas weiter gewandert ist.

Freitag, 4. Oktober 2013

Der abnehmende Mond in der letzten Woche

Die letzten Tage brachten ja eine regelrechte "Schönwetterkatastrophe". Tagsüber strahlenden blauen Himmel und Nachts funkelnden Sternenhimmel. Endlich war das Wetter mal so richtig ideal für uns Hobbyastronomen. Für die Leser meines Blogs habe ich mal eine Serie des abnehmendes Mondes fertig gestellt.  Die Bilder entstanden in den letzten Tagen meist so um 6:30 Uhr am Morgen:

Der Mond im Letzten Viertel am 27. September

Mond am 28. September, der Krater "Kopernikus" ist in der Bildmitte deutlich zu erkennen.

Mond am 29. September, im oberen Bereich erkennt man gut die "Regenbogenbucht"

Mond am 30. September, unten ist das Mare Humorum mit dem Krater Gassendi zu sehen.


Mond am 1. Oktober, die Krater Schickard und Wargentin fallen unten auf.

Mond am 2. Oktober, der "dunkle" Krater ist "Grimaldi, darüber Hevelius und Cavalerius.

schmale Mondsichel am 3. Oktober

Haben Sie einen Atlas oder einen Himmelsbuch mit einer Mondkarte? Dann nehmen Sie diese doch einmal zur Hans und schauen sie, ob sie noch weitere Krater oder Mondformationen identifizieren können. Ein Klick auf das jeweilige Bild zeigt diese in größerer Form bis hin zur "Originalgröße".

Die oberen Bilder habe ich alle mit einem Spektiv mit 400mm Brennweite und einer Kleinbildkamera aufgenommen, nur das unterste Foto entstand mit einem gewöhnlichen Kameraobjektiv bei 105mm Brennweite.

Heute, am 4. Oktober, war es dann mit dem schönen Wetter vorbei. Aber die nur noch zu weniger als 1 % beleuchtete Mondsichel wäre kurz vor Neumond ohnehin kaum zu finden gewesen.

Morgenrot am 4. Oktober.