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Dienstag, 28. März 2017

3. April: Exoplaneten - die Jagd nach der zweiten Erde

Am Montag, den 3. April gibt esum 19:30 Uhr an der Volkssternwarte Schloß Neuhaus wieder einen interessanten Vortrag. Gerhard Beer spricht über

Exoplaneten - die Jagd nach der zweiten Erde

In der Ankündigung der Sternwarte heisst es dazu:


Die Frage, ob wir alleine im All sind oder ob Leben auf anderen Planeten existiert, beschäftigt viele Menschen. In den vergangenen 30 Jahren wurden bereits mehr als 3.500 Exoplaneten entdeckt, die um ferne Sterne kreisen.

Jetzt geht es darum eine zweite Erde zu entdecken oder gar - möglicherweise intelligentes - Leben. Der Nobelpreis wäre dem Entdecker sicher. Doch wie groß ist die Chance dazu? Exoplaneten kann man bis auf ganz wenige Ausnahmen bislang nicht direkt beobachten, auch wenn kein Gebiet der Astronomie in den letzten zwei Jahrzehnten einen größeren Aufschwung genommen hat als die Suche nach Exoplaneten. Entscheidend war die Entwicklung von immer besseren Geräten wie Teleskopen, Satelliten und Spektralanalysegeräten, die Untersuchungen möglich machten, die vorher undenkbar waren. Neue Entwicklungen wie das 40-Meter-Teleskop E-ELT oder das zukünftige „James Webb“-Weltraumteleskop könnten der Wissenschaft weitere wertvolle Erkenntnisse liefern. Zumeist findet man Exoplaneten jedoch indirekt über die Wechselwirkung mit ihrem Zentralgestirn.

Der Referent stellt in seinem Vortrag den aktuellen Stand bei der Suche nach einer „zweiten Erde“ vor und führt leicht verständlich in dieses faszinierende Feld der Astronomie ein.


Wie immer kommt der Eintritt der Arbeit der Sternwarte zugute.

Montag, 16. Januar 2017

23. Januar: Astronomische Sternstunden

Am Montag, den 23. Januar, halte ich um 19:30 Uhr an der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus einen Vortrag über die astronomischen Highlights des letzten Jahres.

Das letzte Jahr hat für die Astronomie tolle wissenschaftliche Ergebnisse gebracht. Dabei sind jedoch auch viele Überraschungen, die uns vor viele neue Fragen stellen und so die Astronomie auch heute noch zu einer faszinierenden Wissenschaft machen.

In der Ankündigung der Sternwarte zu meinem Vortrag heisst es:

In seinem traditionellen Jahresrückblick präsentiert Wolfgang Dzieran eine bunte Mischung von astronomischen Highlights des Jahres 2016. 

Wie lange war wohl der Komet C/2013 US10 Catalina durch Amateurastronomen zu beobachten? Spielte das Wetter mit, als am 9. Mai 2016 der Planet Merkur vor der Sonne entlangzog? Und kam es tatsächlich zum vorhergesagten Strahlungsausbruch des Quasars OJ287, der gleich ein doppeltes Schwarzes Loch enthält? Im Bereich der Weltallerforschung mit Raumsondern sollte 2016 unter anderem der ExoMars Trace Gas Orbiter zu unserem rötlichen Nachbarplaneten starten, während OSIRIS-REx zum Asteroiden Bennu aufbrechen, dort im Jahr 2019 Proben nehmen und anschließend mit diesen zur Erde zurückkehren soll. 

Neben den Erkenntnissen der professionellen Wissenschaft stehen in diesem Vortrag auch interessante Beobachtungen von Amateuren im Fokus. Kleine Videos und spektakuläre Astrofotos aus dem vergangenen Jahr runden den kurzweiligen Vortrag ab. 

Gegenüber diesem Text, den wir vor vielen Monaten geschrieben haben, hat sich im letzten Jahr doch einiges Überaschendes am Himmel getan. Die Entdeckung der Gravitationswellen hat zwar noch keinen Nobelpreis gebracht, aber darüber werde ich natürlich auch kurz berichten. Ausführlicher will ich aber auf die Entdeckung einer "zweiten Erde" bei unserm nächsten Nachbar im All, dem Stern "Proxima Centauri" eingehen. Was wissen wir über diese zweite Erde wirklich und was wissen wir alles noch nicht? und natürlich gibt es auch einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2017, was uns wohl dort erwartet. Wie immer sind für diesen Vortrag keine wissenschaftlichen Vorkenntnisse nötig. Kommen Sie einfach vorbei, mit Neugier, Lust und guter Laune!

Dienstag, 2. Februar 2010

2. Februar - Exoplaneten in Quarks & Co.

Die Fernsehsendung "Quarks & Co." beschäftigt sich heute mit dem Thema "Exoplaneten - Die Suche nach der zweiten Erde".

Eine Wiederholung gibt es am Samstag, den 6.2. um 12:05 Uhr. Oder im Internet aus der WDR-Mediathek herunterladen.

Dienstag, 5. Januar 2010

5. Januar: Sonnenfinsternis auf Jupiter

Mit einem Fernrohr lässt sich heute eine Sonnenfinsternis beobachten. Wer gegen 18 Uhr seinen Blick auf den Jupiter richtet, kann dort bei guter Sicht und ausreichender Vergrößerung auf seiner Oberfläche bis 18:26 Uhr einen kleinen schwarzen, runden Fleck erkennen. Das ist der Schatten des Mondes Europa, der selbst links neben dem Planeten zu sehen ist. Dort auf dem Jupiter, wo sein Schatten hinfällt, lässt sich die Sonne nicht sehen, dort fndet also eine Sonnenfinsternis statt!

Später in der Nacht, um 4:20 Uhr befindet sich der Stern beta Lyrae im Minimum.

Und schon fast am Morgen des 5.1., um 6:38 endet eine weitere Sternbedeckung (SAO138445 mit 5,8 mag). An diesem Morgen befindet sich der Mond 9° südwestlich von Saturn.

Doch leider, leider, auch heute wird es nichts mit einer realen Beobachtung. Wieder oder immer noch ist der Himmel bedeckt ...

Auf der Tagung der amerikanischen Astronomen wurde gestern über die ersten Entdeckungen des im letzten Jahr gestarteten Satelliten "Kepler" berichtet. Ziel dieser Mission ist es, erdähnliche Planeten anderer Sonnen in unserer Milchstraße zu finden. Die ersten Planeten sind jedoch eher als "Riesenplaneten" zu bezeichnen. Wer sich die Folien zu diesem Vortrag anschauen wollte, sollten diesem Link hier folgen. Die Entdeckung zeigt meines Erachtens jedoch, das man schon auf dem richtigen Weg ist. Mal sehen, was uns der Satellit in den kommenden Monaten noch alles zeigen wird. Einen deutschsprachigen Artikel zu diesen Entdeckungen gibt es z.B. bei astronews.

Ach ja, und die Besprechung auf der Sternwarte in Paderborn ergab, das ich in 2010 wohl zwei Vorträge an der Sternwarte halten werde: im Mai über "astronomische Reiseziele" und Ende des Jahres wieder über die "Highlights 2010". Mehr dazu später in diesem Blog.

Gemein! Als ich gegen Mitternacht endlich ins Bett gehen wollte, schaute ich noch einmal durchs Fenster. Und was sah ich da? Wolkenlücken! Sterne! Richtig raus zum beobachten woltlte ich nun nicht mehr, aber dieses eine Foto habe ich dann doch noch auf die Schnelle gemacht, glaubt ja sonst keiner:



Der helle Stern links über dem Haus des Nachbarn ist der Sirius, Hauptstern des großen Hund. Noch weiter nach links oben erkennt man Prokyon, Hauptstern des kleinen Hundes.Die Hunde folgen dem Himmelsjäger Orion dessen drei Gürtelsterne rechts über dem Haus zu sehen sind, darunter das "Schwertgehänge" mit M42 und die "Füße" des Himmelsjägers.  Rechts kann man jedoch auch schon wieder Wolken am Himmel sehen, wer weiß, wie lange diese Himmelslücke wirklich offen blieb.