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Sonntag, 2. August 2026

1./2. August 2026: Abendrot und Mondaufgang

 Am Abend des 1. August 2026 war wieder ausgeprägt rötliches Abendrot zu sehen. Die Waldbrände in Spanien, Frankreich udn vielleicht auch bei uns machen sich deutlich in der Atmosspäre bemerkbar:

Abendrot um 21:40 Uhr MESZ

 So sah der Himmel eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang aus.

Leider bewölkte es sich danach uisehends, so dass ich mein Vespera nicht mehr am Sternenhimmel initialisieren konnte. Auch der Mond war zunächst nach seinem Aufgang nicht zu sehen. Doch etwas später:

Mond im Dunst mit Flugzeug um 23:33 Uhr MESZ

 Ein scharfes Bild des Mondes konnte meine Kamera um diese Zeit leider nicht einfangen, es war schlicht zu dunstig. Der Mond stand um diese Zeit 11° Grad hoch, also für mich so gerade über der Egge und den Bäumen auf dem Nachbargrundstück zu erreichen.

Doch plötzlich kam ein Flieger aus südöstlicher Richtung aufgestiegen und machte die ganze Szene spannend. Ein schneller Blick auf meinen "Flight-Tracker"-Apps zeigte, dasss dies ein easyjet-Flieger auf dem Weg von Dalaman in der Türkei nach Edinburgh, Schottland, sein müsste (EZY3282 - A320).

Später konnte ich dann doch noch ein etwas besseres Foto vom Mond selbst machen:

Der Mond am 2.8.26 um 01:57 Uhr MESZ

 Da stand der Mond schon fast 30° Grad hoch und sein Licht musste sich wohl nicht mehr durch so viele Dunstschichten durchkämpfen. Zum Sternegucken war ich dann jedich zu müse.

Sonntag, 31. Mai 2026

30. Mai 2026: Die Vollmondnacht beginnt

 Der Monat Mai beschert uns diesmal zwei Vollmonde. Den ersten Vollmond in diesem Monat hatten wir am 1. Mai exakt um 19:24 Uhr und den zweiten am Sonntag, den 31. Mai exakt um 10:45 Uhr. Leider stand der Mond zu seinen exakten Vollmondzeiten bei uns jeweils unter dem Horizont, weil dieses Ereignis tagsüber eintraf. 

Aber so hat man die Möglichkeit sogar von jeweils zwei Vollmondnächten zu sprechen, die Nacht vor und die Nacht nach dem mathematisch exaktem Vollmondmoment. In der Praxis erscheint der Mond dem bloßen Auge dann immer wie ein zu 100 Prozent beleuchteter Mond.

Leider konnte ich den ersten Vollmond in diesem Monat nicht fotografieren, da war ich gerade unterwegs in den Norden Deutschlands zur schönen Insel Amrum und hatte in Schleswig-Holstein Station gemacht.

Doch beim zweiten Vollmond in diesem Monat hat es, zumindest ein wenig, geklappt. Auf dem Rückweg vom Theater aus der Stadt Paderborn nach Bad Lippspringe hatte ich zum Glück meine Kamera griffbereit und so legte ich einen kleinen Stop in der Feldmark ein:

Der Vollmond am 30.5.2026 um 22:13 Uhr MESZ

 Die Aufnahme habe ich mit meiner Canon RP Kamera mit dem RF100-400mm Teleobjektiv gemacht bei ISO400, 1/5 sec Belichtungazeit, Blende 5,6 und bei f=100mm Brennweite.

Man erkennt rechts und links des Mondes die Positionslampen vieler Windräder und ein paar Auto, die sich auf der einige hundert Meter entfernten Landstraße bewegen.

Der Mond stand kurz nach seinem Aufgang 4° Grad über dem Horizont und ziemlich genau in südöstlicher Richtung.

Der Mond bei 400mm Brennweite (ISO400, f=8.0, 1/80sec)

Hier noch ein Bild des Mondes bei "voll ausgefahrener" Telebrennweite des Objektivs. 

Würde ich wohl in nordwestlicher Richtung auch wieder die drei Planeten Jupiter, Venus und Merkur finden können?

Blick nach Nordwesten

 Leider war es nach Nordwest hin schon stark bewölkt. So sehr ich auch gesucht habe, einen Planeten habe ich an diesem Abend dort nicht gefunden. Ein wenig haben mich zwar die Farben des Abendlichts entschädigt, doch ich gebe zu - ein klarer Himmel wäre mir schon deutlich lieber gewesen.

Ich habe die Gegend gleich mehrfach auch mit meinem Fernglas abgesucht, aber keinen der Planeten gefunden. Erst als ich zuhause mir die Bilder an meinem PC mit einem großem Bildfschirm angeschaut habe, entfdeckte ich plötzlich doch noch einen kleinen hellen Lichtpunkt.

Das wird die Venus gewesen sein. Finden Sie diese auch? 

Sie ist links oberhalb vom Baum zu finden, etwas unterhalb einer dunkleren Flugzeugabgasspur.

Später am Abend zog es dann noch weiter zu, so dass bald auch vom Mond nichts mehr zu sehen war. Umso froher bin ich, wenigstens diese Bilder gemacht zu haben. 

 

Freitag, 20. September 2024

18.-20. September 2024: Weitere Beobachtungen in dieser Schönwetterphase

 Während draußen meine Beobachtungsstationen schon wieder fleißig Photonen sammeln, habe ich jetzt hoffentlich ein bisschen Zeit, über meine weiteren Beobachtungen in dieser Woche zu berichten. Es sollen ja nicht zuviele Bilder und Daten allein auf meiner Festplatte liegen, sondern ich möchte Euch gerne umfassend an meinem Hobby teilhaben lassen.

Tagsüber konnte man natürlich gut die Sonnenflecken fotografieren:

Die Sonne am 19.9. um 15:07 Uhr

Ich bitte um Entschuldigung, dass hier der oberste Rand der Sonne fehlt, aber ansonsten war es das schärfste Einzelbild an diesem Tag. Das Bild entstand mit meinem Spektiv.  Keine Riesengruppe, aber doch einige größere Flecken, zum Teil von mehreren kleinen Flecken umgeben. Es ist also immer wieder was los auf der Sonne. Die Region AR3825 ungefähr in der Mitte des Bildes, hat schon zwei X-Flares produziert, die in Norddeutschland auch zu schwachen Polarlichtern geführt haben. Ob da vielleicht noch mehr drin ist?

Am 19. September war der Himmel am Abend wieder wunderschön klar:

Abendrot am 19. September nach Sonnenuntergang

Und während ich so gegen 20 Uhr, kurz nachdem ich das schöne Bild vom Abendrot fotografiert hatte, auf meinem Computer das Programm "Stellarium" geöffnet hatte um nach möglichen abendlichen Beobachtungszielen zu schauen, da sah ich in dem Programm, wie gerade die ISS im Westen auftauchte. Draußen war es sicherlich schon dunkel genug, so dass ich gleich wieder ein Foto probierte:

Die ISS kurz nach 20 Uhr hoch in der Abenddämmerung

Das Foto entstand mit meiner Nikon Coolpix 950 frei aus der Hand. Belichtungszeit 1/4 Sekunde, die Brennweite f=8,9 entsprcht bei 35mm Vollformat f=50, ISO100 und Blende f=3.6. Die ISS ließ sich sehr schön über fast den ganzen Himmel verfolgen.

Später ging dann auch der Mond auf:

Der Mond um 21:46 Uhr MESZ

Das Mondbild entstand mit der gleichen Kamera, diesmal jedoch bei voll ausgefahrenem Teleobjektiv, also f=357mm, was 2000mm bei einem Normal-Vollformat entspricht. Wieder ISO100, Blende 5,4, Verschlusszeit aber nur 1/50 Sekunde.

Natürlich habe ich auch (fast) täglich die verschiedenen veränderlichen Sterne in der nördlichen Krone beobachtet. Alle können beruhigt sein, bei T CrB tut sich gar nichts auffälliges. 

Auch habe ich diesmal meine bislang längste Belichtung eines Objekts gemacht:

NGC6914, drei volle Stunden belichtet
 

Freunde von mir haben das gleiche Objekt zuletzt insgesamt über 60 Stunden lang belichtet, und natürlich nicht mit so einer kleinen Vespera Beobachtungsstation, sondern mit richtigen Teleskopen. Das ist ein phantastisches Foto geworden. Aber auch ich bin froh, denn auch mein Bild zeigt doch rote und blaue Nebelstrukturen. Und das bei vollem Mondlicht. 

Am 20. September habe ich eine interessante Region an der Grenze der Sternbilder Pfeil und Füchslein aufgenommen:

NGC 6649 und mehr am 20. September

NGC 6649 ist ein kleiner offener Sternhaufen um Sternbild Pfeil, links im Bild noch gut zu erkennen. Etwas nach rechts und nach unten, der hellste "Stern" dort ist das zentrale Objekt von IC1287, von einem bläulichen Reflexionsnebel umgeben. Den kann man jedoch wegen der zu geringen Belichtungszeit hier auf dem Bild noch nicht erkennen. In der Mitte des Bildes sieht man einen recht großen dunklen Bereich, die "Dunkelwolke "B 97". Außerdem gibt es in diesem Bereich auch ein paar rötlich Wasserstoffregionen - ich denke, ich muss hier noch einmal mit deutlich mehr Belichtungszeit ran. Dieses kleine Mosaik wurde aus 211 Einzelbildern erstellt, also eine Gesamtbelichtungszeit von maximal 35 Minuten.

Und hier noch ein kleines weiteres Bild vom 20.September:

Saturn und Monde am 20. September gegen 23 Uhr

Natürlich ist Saturn wieder überbelichtet, so dass sein Ring nicht zu sehen ist. Dafür konnte ich jedoch mit Hilfe des Planetariumsprogramm Stellarium einige seiner Monde identifizieren. Drei waren recht einfach zu sehen, der vierte, Tethys, ist nur bei ganz genauem Hinsehen als kleiner Punkt dicht an Saturn zu erkennen.

Ein anderes Objekte am 20. September war NGC 6823:

NGC 6823


NGC 6823 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Füchslein, der aber auch einen Wasserstoffnebel (NGC 6820) bei sich führt. Dieser Nebel ist hier nur schwach zu sehen, obwohl dieses Bild über eineinhalb Stunden belichtet wurde.

Es befinden noch einige weitere Objekte aus den letzten Tagen in meinen Computern. Solche langen Schönwetterperioden mit immer wieder klarem Himmel in den Nächten muss man einfach ausnutzen. Schade nur, dass ich mich wohl doch Anfang der Woche (doch nicht während der Mondfinsternis?) so richtig blöd erkältet habe. Doch das kann mir die Freude am beobachten nicht nehmen. Zum Glück laufen ja die Aufnahmen da draußen so gut wie völlig automatisch.

Montag, 28. Juni 2021

26./27. Juni 2021: Astronomie am Wochenende

 Am Abend des Samstag, 26. Juni 2021, klarte es wunderschön auf. Für mich endlich mal eine gute Gelegenheit auszuprobieren, wie präzise meine Montierung bei längeren Belichtungszeiten tatsächlich laufen würde. Nach einer möglichst genauem Einnorden der Montierung wollte ich ein Bild der "Strudelgalaxie" M51 machen. 

Dafür habe ich meine Spiegelreflexkamera Canon 5D Mark II direkt an mein Celestorn C8 teleskop angeschlossen. Ich habe das Teleskop also als großes Tele mit 2000mm Brennweite benutzt. Zunächst habe ich mich geärgert, denn irgendwie fand ich meine Bahtinov-Maske nicht, konnte also nur über den Liveview der Kamera scharf stellen. 

M51, die "Strudelgalaxie"

 

Es gibt sicherlich viele tausend schönere Bilder von M51, ich denke jedoch, für meine Zwecke kann ich zufrieden sein. Mein Celestorn C8 Teleskop ist halt kein besonders lichtstarkes Fernrohr. Mit f/10 wird es da von vieen anderen Geräten leicht geschlagen. Das Bild ist ein Stack mit Hilfe der Software Sequator von 15 Aufnahmen a jeweils 3 Minuten sowie drei Darks. Insgesamt habe ich also 45 Minuten belichtet. Die Sterne sind schön rund geblieben, wenn auch nicht ganz scharf. Mehr wollte ich am Ende ja gar nicht wissen.

Der Hintergrund ist nicht wirklich schwarz. Das entspricht zum einen der Wirklichkeit, denn der Mond war zu dieser Zeit schon über den Horizont gestiegen. Zum anderen wollte ich aber auch nicht viel mit Photoshop nachbearbeiten.

 Apropo Mond, von dem habe ich natürlich auch ein paar Fotos gemacht. Hier ein einzelnes Bild:

 

Der abnehmende Mond am frühen Morgen des 27. Juni

Dann hat es mich an diesem Abend gereizt, mal einen Blick auf den Saturn und besonders seine Monde zu werfen. Die meisten seiner Monde sind recht lichtschwach. Wieviel würde ich tatsächlich fotografieren können? Um die lichtschwachen Monde sichtbar zu machen, wurde Saturn natürlich stark überbelichtet. Auch hier das Ergebnis:

 

Saturn mit Monden (Sterne sind nicht markiert)

Titan ist der hellste Saturnmond mit 8.5mag.  Links neben Titan ist Rhea zu erkennen, Rhea ist nur 9.89mag hell. Der Stern rechts unterhalb von Titan ist 10.3mag hell. Direkt am überbelichteten Saturnkann man gerade noch Mond Thethys erahnen, 10.4mag hell. Auf der anderen Seite von Saturn ist noch Dione, 10.5mag hell zu erkennen. Auch hier gibt es wieder einen Stern in der Nähe, laut Stellarium. Theoretisch müsste ich auch noch die Monde Encelados (11.9mag) und Mimas (13.1mag) sehen können, sie standen heute jedoch zu dicht an Saturn dran.

Am nächsten Tag war der Himmel erneut klar und so konnte ich noch einen guten Blick auf die Sonne werfen. 

Sonne mit Flecken
 

Hier waren einige Sonnenflecken zu sehen. Die beiden größeren fallen sofort auf. Sie zeigen einen schönen dunklen Kern (Umbra) und darum herum eine hellere Penumbra. Wenn man etwas genauer hinschaut,kann man unterhalb des einen Flecks zwei weitere kleine weitere Flecken erkennen. Die beiden großen Flecken gehören zur Gruppe mit der Nummer 2835, die darunter bilden eine neue Gruppe 2836. Wieviele einzelne Flecken können Sie zählen, mehr als vier? Hier noch ein etwas größerer Ausschnitt der Sonne:

Sonnenflecken 

Am Sonntagabend war der Himmel dann wieder zugezogen. Es gab jedoch kurz nach 22 Uhr noch ein etwas merkwürdiges "Abendrot" am Himmel zu sehen. hier einmal drei Bilder:

   
Abendrot

Abendrot mit Rastermuster!?


Zunächst dachte ich nur, dass sich am Himmel halt edas Abendrot hinter ein paar Wolkenstreifen zeigen würde. Doch dann entdecke ich links am Nachbarhaus dieses interessante Muster. Was könnte die Ursache sein? Das sich Wolken so anordnen halte ich für sehr unwahrscheinlich. Ich vermute eher, es handelt sich hier um eine Überlagerung von zwei Effekten. In der "waagrechten" zeigen die dunklen Streifen tatsächlich Wolkenstrukturen. Die "senkrechten" Streifen halte ich jedoch eher für "Wolkenstrshlen". Denn dort hinten ist vor einiger Zeit die Sonne untergegangen. Und wenn die Sonne am Untergehen ist, oder sich tiefstehend hinter horizontnahen Wolken befindet, kann man oftmals sog. "Wolkenstrahlen" beobachten, weil dann diese tiefstehenden Wolken an einigen Stellen Schatten auf die höheren Wolken werfen. Eine schöne Sammlung von Bildern solcher Wolken- oder Dämmerungsstrahlen findet man übrigens auf den Meteoros-Webseiten.

Mittwoch, 26. Juni 2019

26. Juni: Abendrot und Jupiter

Heute hat es sich sich zum Abend hin doch etwas abgekühlt, kein Vergleich mehr zur Hitze am Tag. und endlich war der Himmel auch wieder recht transparent, es waren praktisch keine Cirren meh am Himmel wie in den letzten Tagen.

Zunächst beeindruckte mich nach Sonnenuntergang ein schönes Abendrot. Dies wurde sicherlich nicht zuletzt auch durch den Saharastaub beeinflusst:

Blickrichtung Nordwest, wo kurz vorher die Sonne untergegangen ist...
 Danach war dann auch schon shnell Jupiter im Süden zu sehen. Hier ein Spektivfoto mit seinen vier galiläischen Monden:

Jupiter mit seinen Monden, das sind von links nach rechts: Ganymed (oben), Io (unten), Europa und Kallisto.
Ein etwas kürzer belichtetes Foto zeigt keine Jupitermonde mehr, aber dafür kann man sogar Details auf seiner Oberfläche erkennen, wie z.B. die großen Streifen:


Jupiter am 26. Juni gegen 23 Uhr.



Montag, 5. Januar 2015

5. Januar: Merkur, Venus, Mars ...

Heute Abend war es zu Sonnenuntergang am Himmel recht klar. Die Gelegenheit wollte ich nutzen, die Venus am Himmel zu finden, Und mit etwas Glück vielleicht auch Merkur, der zur Zeit nicht weit von Venus entfernt steht. Doch leider war es im Westen am Horizon doch sehr dunstig. Bei klarm Himmel kann man die Venus manchmal selbst dann sehen, wenn die Sonne am Himmel steht, doch heutewar zunächst nur das Abendrot zu erkennen.

Doch schließlich ließ sich die Venus im Fernglas erblicken, und später auch mit dem bloßen Auge. Hier ein Foto:

Venus im Abendrot am 5.1.2015 um ca. 17:15 Uhr
Merkur war durch diesen Dunst nicht mit bloßem Auge zu sehen. Doch nach einigem Suchen erblickte ich etwas rechts unterhalb der Venus einen weiteren "Stern", der jedoch deutlich schwächer schien. Das konnte nur Merkur sein. Durch ein Spektiv gelang mir dann auch dieses Foto:

Merkur, schon zwischen den Zweigen des Baumes im Vordergund
Hoffentlich gibt es in den nächsten Tagen weitere klare Abende, denn Venus und Merkur werden sich weiter annähern, dann wird es möglich werden, beide gleichzeitig durch das Spektiv zu beobachten und zu fotografieren. Heute waren sie noch ein kleines Stück zu weit auseinander. Der Abstand sinkt jedoch auf weniger als einen Vollmonddurchmesser am 11. Januar.

Nachdem es etwas dunkler geworden war, Venus und Merkur waren schon untergegangen, konnte ich auch noch den Planeten Mars fotografieren:

Mars um ca. 18:15 Uhr
Später hätte ich gerne auch noch Jupiter fotografiert, doch leider zogen von Norden her Wolken oder Nebel auf.  Nicht einmal der volle Mond war mehr zu sehen. Schade, denn wenn am Morgen auch noch Saturn erscheint, hätte man alle mit bloßem Auge sichtbaren Kometen in diese Nacht alleine fotografieren können. Doch auch so war dieser Abend schon ein großer Erfolg, denn Merkur bekommt man wirklich nicht alle Tage zu sehen.

Donnerstag, 7. Juli 2011

6. Juli - glühende Wolken

Kein astronomisches, sondern ein meterologisches Phänomen konnte man gestern Abend beobachten. Bei Sonnenuntergang gegen 21:40 Uhr MESZ strahlte die tiefrote Sonne, die durch Häuser und ähnliches verdeckt selbst nicht mehr sichtbar war, von unten die Wolkendecke an.

Von meinem Beobachtungsstandort aus könnte man meinen "die Senne brennt".  Über dem angestrahlten Teil türmten sich die dunklen Wolken dramatisch auf:



Ein Klick aufs Bild zeigt diese in noch größerer Ansicht.

Ich bin kein Meterologe, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass dies kein "echtes" Abendrot war. Denn dazu dürfen nicht Wolken angestrahlt werden, sondern der Himmel selbst muss rötlich leuchten.