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Mittwoch, 22. Februar 2023

22. Februar 2023: Mondsichel

 Heute Abend liess sich kurz nach Sonnenuntergang zumindest die schmale Mondsichel am Himmel für kurze Zeit ablichten. Leider konnte ich die Planeten Venus unterhalb und Jupiter oberhalb des Mondes nicht ausmachen. Die Venus war sicherlich durch eine dichte Wolkenschicht verdeckt, für JUpiter war es wahrscheinlich noch zu hell - oder er steckte auch hinter Wolken, denn den ganzen Nahcmittag über war der Himmel doch recht "milchig" bedeckt. Umso überraschter war ich, dass die kleine Mondsichel doch recht viele Details offenbarte. 

Hier ein Bild, gleich mit ein Namen von ein paar Kratern und Maren versehen:

Mondsichel am 22.2.23 um 18:12 Uhr

Beim Beschriften habe ich "Weierstrass" etwas stärker betont  als die anderen Bezeichnungen, er ist schließlich der einzige Paderborner auf dem Mond! So gut wie heute ist dieser sehr kleine Krater nur selten zu beobachten.

Dienstag, 13. November 2018

13. November 2018: Der Mond heute Abend: Theophilus, Cyrillus und Catharina


Der Mond um 17:07 Uhr am 13. November 2018
Um 16:37 Uhr war heute bereits Sonnenuntergang. Und gleich war auch zwischen den Wolkenlücken der Mond zu sehen. Hier ein Foto von 17:07 Uhr:

Der Mond ist zu 32 Prozent beleuchtet. Auffällig sind drei sich teilweise überlappende Krater etwas unterhalb der Mitte. Dies sind (von oben nach unten) die Krater Theophilus mit seinem deutlich sichtbaren Zentralberg, dem älteren und teilweise überlagertem Cyrillus und darunter Catharina.

Theophilus und Catharina haben jeweils einen Durchmesser von 101 Kilometern, Catarina ist mit 95 Kilometer Durchmesser etwas kleiner.

Der Zentralberg in  Theophilus ist ca. 1400 Meter hoch mit vier Gipfeln. In größeren fernrohren kann man wunderschön erkennen, dass der Kraterwall nach innen viele Terrassen zeigt. Der Wall erhebt sich sogar 6000 Meter über die Umgebung.

Auch Cyrillus zeigt solche Terrassen.

Catharina ist deutlich erodiert, schon auf meinen Bildern kann man erkennen, dass er nach oben (Norden) hin durch einen "Nebenkrater" zusätzlich überlagert wird. Zwei Tage vor dem Ersten Viertel (Halbmond) gehört diese Dreiergruppe sicherlich zu den schönsten Stellen auf unserem Nachbarn, die selbst schon in kleinen Ferngläsern einen Blick wert sind.


Donnerstag, 9. März 2017

9. März: Mond über der Stadt

Zwischen den Wolken war heute Abend immer wieder mal für kurze Momente der Mond zu sehen. Hier ein Foto, wieder mit meinem Spektiv entstanden:

Mond am 9. März 2017
 Nicht mehr lange und wir haben Vollmond. Der kleine, hell strahlende Krater am linken Rand, an der Schattengrenze des Mondes, heisst Aristarchus, benannt nach einem griechischen Astronomen, der ca. von 310 bis 230 v. Chr. in Samos gelebt hat. Aristarchus hatte als Erster Mensch die Theorie aufgestellt, dass die Erde um die Sonne kreist. Er hatte auch erste - und gar nicht so schlechte - Entfernungsberechnungen für den Mond und die Sonne angestellt. Der Krater hat einen Durchmesser von 41 Kilometern.

Freitag, 20. November 2015

20./21. November: Der Mond am Abendhimmel

*** Dieses Posting wurde am 22.November ergänzt und (leicht) überarbeitet *******

Zwischen den Wolken waren heute (Freitag, 20. November) Abend immer mal wieder kleine Lücken zu sehen. Dadurch konnte man einzelne Sterne erkennen und natürlich immer wieder den Mond. Inzwischen ist der Himmel wieder ziemlich zugezogen und im Regenradar kann man erkennen, dass neue Niederschlagsgebiete auf uns zu eilen.

Hier aber ein Foto vom Freitagabend:

Mond am 20. November um 20:51 Uhr
Der deutlich sichtbare Krater etwas oberhalb der Mitte heißt Kopernikus. Für mich einer der schönsten Mondkrater. Dies liegt sicherlich daran, das er noch wenig erodiert ist, also zu den jüngeren Kratern gehört. Er entstand vor ca. 800 Millionen Jahren. Schaut man sich diesen Krater mit einem etwas größeren Fernrohr an, kann man erkennen, dass er im inneren gleich mehrere Zentralberge besitzt. Vom Kraterrand bis zum Kraterboden beträgt der Höhenunterschied bis zu 3800 Meter. Gegenüber dem umgebenden, äußeren Plateau ist der Kraterrand jedoch nur ca. 900 Meter hoch.

Der Kraterrand war als Ziel für die Apollo 20 Mission ausgewählt worden, die jedoch leider aus finanziellen Gründen gestrichen wurde.

Am Samstag, den 21. November, konnte ich am späten Abend ein weiteres Mal den Mond durch Wolkenlücken  hindurch fotgrafieren. Deutlich erkennt man, wie der "Terminator" weiter gewandert ist, wie die Schattengrenze, bzw. die Grenze zwischen Nacht und Tag auf dem Mond sich von Kopernikus entfernt hat:

Der Mond am Samstag,den 21. November um 23:01 Uhr.



Samstag, 28. Februar 2015

28. Februar: Der Mond heute Abend

Heute Abend ist es hier (noch) klar. Ein schöner Abend, um am Sternenhimmel spazieren zu gehen. Der Mond steht hoch am Himmel. Von den großen Planeten ist Jupiter jetzt (20:30 Uhr) gut zu sehen. Nach Einbruch der Dämmerung strahlte die Venus hell im Westen, später war dort, rechts unterhalb von ihr, auch noch der Mars zu sehen.

Von den Wintersternbilder steht jetzt der Himmelsjäger Orion hoch am Himmel, und mit ihm erfreuen uns auch die anderen Wintersternbilder wie der Stier, die Zwillinge, der große und der kleine Hund.

Hier ein Foto des Mondes, aufgenommen im kurz nach 19 Uhr MEZ:

Mond am 28. Februar um 19:00 Uhr.
Der Mond ist zu 79% beleuchtet. Der auffallende Krater etwa in der Mitte, nicht weit vom Terminator, der Licht-/Schattengrenze, entfernt, ist der Krater Kopernikus. Später in der Nacht wird man vielleicht auch den "Goldenen Henkel" sehen, doch bald sind schon Wolken angekündigt.

Mittwoch, 14. Januar 2015

14. Januar: Der Mond heute morgen

Nachdem heute in der Frühe gegen 5 Uhr eine kräftige Gewitterfront bei uns durchgezogen war, gibt es jetzt wieder viele wolkenfreie Lücken am Himmel. Dadurch konnte ich erneut ein Foto des Mondes machen.

Mond am 14. Januar gegen 7:00 Uhr

Man kann schon erkennen, dass er jetzt weniger als noch gestern beim Letzten Viertel beleuchtet ist. Gestern waren am Terminator (Schattenrand zwischen Tag und Nachtseite) noch große Gebirge zu erkennen, heute liegt der große Krater Kopernikus (in der Bildmitte) schon fast a Mondrand. Wenn man das Bild vergrößert, kann man gut erkennen, wie in der einen Hälfte des Kraters schon tiefe Dunkelheit herrscht. Morgen früh wird dann sicherlich der gesamte Krater im Dunkeln liegen.

Montag, 8. September 2014

8. September: Vollmondnacht

Es ist doch nicht so schlimm mit dem Nebel geworden wie befürchtet. Noch ist der Mond immer mal wieder gut zwischen den Schleierwolken zu sehen:

Vollmond am 8. September 2014

Das Bild entstand um 22:38 Uhr, fünf Stunden vor dem exakten Vollmondzeitpunkt. gestern waren bei Grimaldi (links am Mondrand) noch die Kraterwälle zu erkennen, heute schon nicht mehr. Dafür treten beim Vollmond die "Strahlen" auf der Mondoberfläche gut hervor. Besonders viele und lange scheinen vom Krater Tycho im unteren Bereich des Mondes auszugehen.